|
Urteilsverkündung im Prozess um den „Ehren“- Mord an Arzu Özmen: Lebenslänglich für den Bruder Osman! |
|
Irmingard Schewe-Gerigk, Vorstandsvorsitzende von TERRE DES FEMMES, bei der Mahnwache für Arzu Özmen, Foto: Seda Hagemann, Lippische Landeszeitung
Am Mittwoch, den 16. Mai 2012 wurden die Urteile im Fall Arzu Özmen verkündet. Von den fünf Geschwistern wurde Osman Özmen wegen Mordes zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt. Sirin und Kirer Özmen bekamen zehn Jahre wegen Beihilfe zum Mord, Kemal und Elvis Özmen fünf Jahre und sechs Monate. Der Richter sprach von einem sogenannten Ehrenmord.
TERRE DES FEMMES begrüßt ausdrücklich die Verurteilung wegen Mordes bzw. Beihilfe zum Mord. Die Darstellungen der Angeklagten, es habe sich um eine Tat im Affekt gehandelt, waren nicht glaubwürdig. Das Urteil macht ebenfalls deutlich, dass „Ehren“-Morde in der Regel gemeinschaftlich beschlossen, zumindest stillschweigend von der Familie gebilligt werden. Daher ist es folgerichtig, dass alle fünf Angeklagten zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt wurden.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Eilaktion Freilassung der Menschenrechtsaktivistin Soni Sori |
|
Unterstützen Sie unsere Forderung bis zum 2. Juli 2012 mit Ihrer Unterschrift!
TERRE DES FEMMES setzt sich ein für die sofortige Freilassung von Soni Sori, einer Lehrerin und Ureinwohneraktivistin im indischen Bundesstaat Chhattisgarh.
Bereits im Oktober 2011 wurde sie von der Polizei festgenommen unter dem Vorwurf der Zusammenarbeit mit den als terroristische Gruppierung eingestuften Naxaliten. Während ihrer Haft und der Verhöre wurde sie von Polizisten gefoltert und erfuhr sexuelle Gewalt. Seit Monaten wartet sie in Haft auf ihren Prozess.
Weiterlesen... |
|
Tabuthema Zwangsheirat aufbrechen: TERRE DES FEMMES startet bundesweiten Kreativwettbewerb für Jugendliche |
|
„Zeig uns deine SUPERHELDIN“ – Unter diesem Motto startete TERRE DES FEMMES am 03.05.2012 einen bundesweiten Kreativwettbewerb zur Gestaltung eines Aufklebers, um Jugendliche sowie Lehrkräfte gezielt zum Thema zu sensibilisieren. Damit reagiert der Verein auf die alarmierenden Ergebnisse der ersten bundesweiten Studie vom Bundesfamilienministerium, die 2011 veröffentlicht wurde. |
|
Weiterlesen...
|
|
|