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Gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei!

TERRE DES FEMMES ist eine gemeinnützige Menschenrechtsorganisation für Frauen und Mädchen, die durch internationale Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit, Aktionen, persönliche Beratung und Förderung von einzelnen Projekten Frauen und Mädchen unterstützt.

TERRE DES FEMMES setzt sich dafür ein, dass Frauen und Mädchen ein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben führen können und unveränderliche Rechte genießen.

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Gespart am falschen Ende: Frauenhaus geschlossen

Foto © Olly - fotolia.com

TDF protestiert mit offenem Brief

Zum Ende des Jahres 2011 wurde in Lübeck eins der beiden Frauenhäuser geschlossen. Nun ist das zweite Frauenhaus  überlaufen und musste zwischenzeitlich ein Aufnahmestopp verhängen. Aber Frauen, die vor Gewalt flüchten müssen, können nicht auf die Warteliste gesetzt werden! Wir protestieren gegen diese Sparmaßnahmen mit einem offenen Brief an den Minister.

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TERRE DES FEMMES gedenkt mit Aktionen dem "Ehrenmord"-Opfer Hatun Sürücu

7. Todestag von Hatun Sürücü – Kranzniederlegung und Schweigeminute

Am 07.02.2005 wurde die Deutsch-Türkin Hatun Sürücü mit 23 Jahren von ihrem jüngeren Bruder auf offener Straße in Berlin-Tempelhof erschossen. Sie wollte ein freies und selbstbestimmtes Leben führen und hat damit bewusst gegen die strengen Regeln und tradierten Ehrvorstellungen ihrer Familie verstoßen. Durch den Mord wollte der Täter die Ehre der Familie retten.

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Unterstützen Sie unseren Einsatz für ein Ende weiblicher Genitalverstümmelung in Ägypten mit Ihrer Unterschrift!

Nawla wurde mit 12 Jahren wie über 90% der Mädchen und Frauen in Ägypten an ihren Genitalien verstümmelt. Drei Viertel der Genital­verstümme­lungen werden in Ägypten von medizinischem Personal durchgeführt. Die Weltgesundheitsorgani­sa­tion verurteilt dies, da die langfristigen Folgen weiblicher Genitalverstümme­lung bestehen bleiben: ein eingeschränktes sexuelles Empfinden, chronische Schmerzen und Probleme bei Schwangerschaft und Geburt. 2008 hat die ägyptische Regierung Genitalverstümme­lung verboten. Wenn ÄrztInnen jedoch bescheinigen, „dass die Verstümmelung medizinisch notwendig“ sei, bleibt sie weiterhin straffrei.

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Weitere Nachrichten aus unserer Arbeit

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Aktuelle strafrechtliche Entwicklungen bei weiblicher Genitalverstümmelung

Im Herbst 2009 hat der Bundesrat eine Gesetzesinitiative verabschiedet, mit der weibliche Genitalverstümmelung in Deutschland ein eigener Straftatbestand werden soll. Bislang fällt die Praxis unter gefährliche Körperverletzung. Nur in Ausnahmefällen, z.B. wenn die betroffene Frau nachweislich aufgrund der erlittenen Verstümmelung keine Kinder bekommen kann, könnte Genitalverstümmelung als schwere Körperverletzung geahndet werden.

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11. TERRE DES FEMMES Filmfest FrauenWelten: Rückblick online

„Menschenrecht gewaltfreie Geburt – ein Plädoyer für die Hebammenkunst“ – so lautete das Schwerpunktthema des 11. TERRE DES FEMMES Filmfests FrauenWelten, das vom 24.-30. November 2011 in Tübingen stattgefunden hatte – und ein voller Erfolg war!

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"Ehrenmord" an Arzu erschüttert Deutschland

Die 18-jährige Arzu Özmen, die letzten November von ihrer eigenen Familie verschleppt worden war, ist nun tot aufgefunden worden. Vier Brüder und eine Schwester sitzen in Untersuchungshaft. Die Familie konnte es nicht akzeptieren, dass die junge jesidische Kurdin einen deutschen Freund hatte. Sie hatte damit ihre Ehre verletzt. Zum Gedenken an Arzu fand am 21.01.12 in Detmold ein Trauermarsch statt.

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