Nachrichten aus dem Verein

Interessante Gesprächsrunde zur Preview „INNEN LEBEN“

2017 INNEN LEBEN02v.l.n.r. Knut Elstermann, Dr. René Wildangel, Sami Alkomi, Dr. Abir Alhaj Mawas. Foto: © TERRE DES FEMMESTERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e.V. begleitete am 15. Juni 2017 die Preview des Spielfilms „INNEN LEBEN“ im Filmtheater am Friedrichshain in Berlin.

Der Berlinale-Publikumspreisgewinner INNEN LEBEN zeigt auf eindringliche und beklemmende Art und Weise das Leben im von Konflikten und Krieg erschütternden Syrien. Der Film porträtiert Menschen, die sich trotz der permanenten Gewalt in ihrem Leben mit unglaublicher Stärke behaupten. Sie versuchen ihren Alltag im Krieg zu bewältigen und sehen sich unterschiedlichsten Herausforderungen und Gefahren wie geschlechtsspezifischer Gewalt gegenübergestellt. Der Film zeigt auf sehr intime Weise die Realitäten der Frauen in den Krisengebieten dieser Erde und gibt Einblicke in diese verzweifelte und auswegslose Situation.

 

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Erfolgreicher TERRE DES FEMMES Themenabend „Patriarchatskritische Aktivistinnen aus islamischen Gesellschaften: Ihr Engagement und unser Beitrag“

v.l.n.r.: Jasmina Prpic, Mina Ahadi, Nina Coenen, Saida Keller-Messahli und Necla Kelek. Foto: © TERRE DES FEMMESv.l.n.r.: Jasmina Prpic, Mina Ahadi, Nina Coenen, Saida Keller-Messahli und Necla Kelek. Foto: © TERRE DES FEMMESTERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e.V. hat am 19. Mai 2017 zum öffentlichen Abend in die Urania e.V. Berlin eingeladen. Als Auftakt zur jährlichen Mitfrauenversammlung diskutierten Podiumsgäste und Publikum zum Thema „Patriarchatskritische Aktivistinnen aus islamischen Gesellschaften: Ihr Engagement und unser Beitrag“.

Mit einem Grußwort eröffnete TERRE DES FEMMES Vorstandsfrau Prof. Dr. Godula Kosack den interessanten Abend und erinnerte an die Anfänge der Frauenbewegung in Deutschland und ihre Errungenschaften, welche es bis heute zu verteidigen gilt. Gerade im Angesicht derzeitiger politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen dürfe man sich nicht auf dem Erreichten ausruhen. Die Frauenbewegung stehe heute wieder vor ungeahnten Herausforderungen und auch inneren Konflikten, die unter dem Begriff des "Kulturrelativismus" zu fassen seien.

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Kleiderbörse zugunsten geflüchteter Mädchen und Frauen

Norma Driever, Städtegruppe Bielefeld. Foto: © fairKaufNorma Driever, Städtegruppe Bielefeld. Foto: © fairKaufEin großes Dankeschön an fairKauf Hannover und Norma Driever von der Städtegruppe Bielefeld. Bei der wohltätigen Abend- und Brautkleiderbörse am 06. Mai organisiert von fairKauf in Hannover kamen 1.200€ zusammen. Norma Driever unterstützte die Aktion ehrenamtlich und stellte den interessierten BesucherInnen die aktuelle Arbeit von TERRE DES FEMMES vor. Den Erlös der Aktion spendet fairKauf dem gemeinsamen Projekt von IG BCE und TERRE DES FEMMES "Bildung schafft Integration", womit bis Ende des Jahres ein Erklär-Film für geflüchtete Mädchen und Frauen produziert werden soll.


TERRE DES FEMMES-Jahresbericht 2016 erschienen

Titel des TDF-Jahresberichts 2016Der TERRE DES FEMMES Jahresbericht 2016 (PDF-Datei) ist erschienen. Neben Informationen über unsere inhaltliche Arbeit im Jahr 2016 finden sich ausführliche und transparente Angaben über die Verwendung unserer Spendengelder.

Ein besonderer Erfolg unserer Arbeit im vergangenen Jahr war die Änderung des Paragraphen 177 StGB, mit dem der Grundsatz „Nein heißt Nein“ endlich gesetzlich verankert wurde.

Darüber hinaus haben wir uns über die überwältigende Resonanz auf die von TERRE DES FEMMES gestartete Petition „Frühehen stoppen – Bildung statt Heirat“ gefreut, die uns in unserem Engagement für die Rechte von Mädchen und Frauen bestärkt. Über 108.000 Unterschriften konnten im Mai an das Bundesjustizministerium übergeben werden.

Ein neuer Schwerpunkt der Arbeit von TERRE DES FEMMES liegt mit dem neu geschaffenen Referat „Flucht und Frauenrechte“ auf den Rechten der geflüchteten Frauen. Im Rahmen unseres Patinnenprogramms CONNECT unterstützen wir geflüchtete Frauen in Deutschland und reagieren so auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen. Damit ist die Geschäftsstelle auf 36 Mitarbeiterinnen angewachsen.

Im vergangenen Jahr wurde TERRE DES FEMMES 35 Jahre alt. Das bedeutet 35 Jahre Einsatz für Mädchen und Frauen, damit sie weltweit ein gleichberechtigtes, selbstbestimmtes und freies Leben führen können.

Um unsere Arbeit besser zu machen, haben wir zum Jahresbericht einen Fragebogen (PDF-Datei) entwickelt. Sie können uns diesen als online ausfüllbare PDF-Datei elektronisch an uns senden. Unser Engagement funktioniert nur mit Hilfe und Zusammenarbeit unserer UnterstützerInnen. Dafür möchten wir uns bedanken und freuen uns auf Feedback.

 

Stand: 05/2017

 

Internationaler Frauentag - TERRE DES FEMMES aktiv am 8. März 2017

Rund um den 8. März 2017 fanden zahlreiche Veranstaltung von und mit TERRE DES FEMMES (TDF) statt. Bei Filmvorstellungen, Preisverleihung, Demonstrationen und Podiumsdiskussion waren TDF VertreterInnen sowie Städte- und Hochschulgruppen bundesweit vertreten und nutzten den Anlass, um auf den unterschiedlichen Formen von Gewalt an Mädchen und Frauen aufmerksam zu machen.

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ONE BILLION RISING 2017 – Tanzdemo gegen Gewalt an Frauen

OBR 2017Am Dienstag, dem 14. Februar werden sich wieder Menschen bei der weltweiten Kampagne ONE BILLION RISING erheben und gemeinsam tanzen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen. Die Aktion findet 2017 zum fünften Mal statt. TERRE DES FEMMES unterstützt die Aktion in vielen Städten Deutschlands.

Warum tanzen wir?

Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums der V(agina)-Day-Aktionstage, startete die Initiatorin der V-Days, Eve Ensler, die weltweite Kampagne ONE BILLION RISING am 14. Februar 2013. Jede dritte Frau weltweit ist oder war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt. Dementsprechend wurden auf der ganzen Welt einer Milliarden (one billion) Frauen Gewalt angetan. Deshalb waren am 14. Februar 2013 Frauen und Männer weltweit dazu eingeladen, rauszugehen, zu tanzen und sich zu erheben, um das Ende dieser Gewalt zu fordern.

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