Podiumsdiskussion von TERRE DES FEMMES mit Theo Zwanziger voller Erfolg! (18.05.2011)

Podiumsdiskussion am 17.05.2011: v.l.n.r.: Prof. Dr. Claudia Kugelmann (Sport- und Bewegungspädagogik, TH München),Monika Staab (Internationale Botschafterin für Frauenfußball),Imingard Schewe-Gerigk (Vorstandsvorsitzende TERRE DES FEMMES), Dr. Theo Zwanziger (DFB-Präsident), Fatma Keckstein (DOSB-Netzwerkprojekt Bewegung und Gesundheit: "Mehr Migrantinnen in den Sport")Podiumsdiskussion am 17.05.2011: ( v.l.n.r.)
 Prof. Dr. Claudia Kugelmann (Sport- und Bewegungspädagogik, TH München), Monika Staab (Internationale Botschafterin für Frauenfußball), Imingard Schewe-Gerigk (Vorstandsvorsitzende TERRE DES FEMMES), Dr. Theo Zwanziger (DFB-Präsident), Fatma Keckstein (DOSB-Netzwerkprojekt Bewegung und Gesundheit: "Mehr Migrantinnen in den Sport")
Foto (c) TERRE DES FEMMES

Berlin. Im Zuge der WM-Kampagne „Frau in Bewegung“ fand am Dienstag den 17.05.2011, eine Kooperationsveranstaltung der Frauenrechtsorganisation TERRE DES FEMEMS mit der Gleichstellungsbeauftragte Christine Rabe des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf statt. Im ansässigen Rathaus präsentierten fast 40 AusstellerInnen ihre Arbeiten und Projekte zum Thema Sport, Chancengleichheit und Integration. Ein „Markt der Möglichkeiten“ diente der Vernetzung von Frauen und Mädchen, aber auch der Vereine untereinander. Wer alles vertreten war, lesen Sie auf der Homepage 'Frau in Bewegung'

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion debattierten die internationale Botschafterin für Frauenfußball Monika Staab, der DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, Prof. Dr. Claudia Kugelmann, Fatma Keckstein (DOSB) sowie der Bezirksstadtrat Reinhard Naumann und Irmingard Schewe-Gerigk, die Vorstandsvorsitzende von TERRE DES FEMMES über die Zukunft des Frauenfußballs, einer stärkeren Einbindung von Migrantinnen im Vereinswesen und die mangelnde Förderung von Frauen in Führungspositionen im Sport. Die Berliner Journalistin und Moderatorin Shelly Kupferberg leitete eine lebhafte Diskussion.

Dr. Theo Zwanziger gilt als großer Förderer und Liebhaber des Frauenfußballs und sagte über die Möglichkeiten des Sports: „Fußball kann Chancengleichheit vermitteln – der DFB steht in der Verpflichtung ihnen (den Frauen) diese Möglichkeit zu geben.“ Er sieht Mädchenfußballprojekte als „effizient wirkendes Integrationsmodell, das der gesellschaftlichen Entwicklung förderlich ist. Da werden Freiheit und Solidarität gelebt.“ Allerdings sei er auch „kein Schönredner“ und gab zu, „es muss sich noch einiges in den Köpfen ändern“ und es sei „eine Aufgabe des DFB, die Gesellschaft davon zu überzeugen, den Mädchen und Frauen für ihre Leistung Respekt zu zollen“.

Über den deutschen Tellerrand ließ uns Monika Staab blicken, die als Botschafterin und Trainerin in der ganzen Welt trotz großer Widerstände aufgrund patriachaler Strukturen Mädchen für den Frauenfußball begeistern kann und „überall Frauen angetroffen hat, die mit dem Fußball große Hoffnungen verbinden.“

TERRE DES FEMMES will mit „Frau in Bewegung“ den Zeitraum der Frauenfußball WM nutzen um vermehrt auf Themen wie Chancengleichheit, Integration und Diskriminierungen im Sport und in der Gesellschaft zu sensibilisieren. Weitere Aktionen, wie interkulturelle Busfahrten zu WM-Spielen bringen die Forderungen in die Öffentlichkeit. Mehr zur WM-Kampagne von TERRE DES FEMMES unter: www.frauinbewegung.de

Für Nachfragen, Bildmaterial zur Kampagne sowie Interviews stehen wir gerne zur Verfügung.

Bitte wenden Sie sich an TERRE DES FEMMES, Silke Schäfer (Projektkoordinatorin), Tel. 0421/17519692, Mail. frauenwm@frauenrechte.de

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