Zum 8. März: Häusliche Gewalt ist weiterhin die größte Gefahr für das Leben von Frauen

In diesem Jahr feiert der Weltfrauentag sein 100-jähriges Jubiläum, die Bewegung für die Rechte der Frauen hat viel erreicht. Und dennoch: Auch 2008 leben die Frauen dieser Welt in den eigenen vier Wänden am gefährlichsten. In Europa ist Häusliche Gewalt die größte Gefahr für Gesundheit und Leben von Frauen - noch vor Krebs und Autounfällen zusammen. Und auch in Deutschland ist jede vierte Frau schon einmal von Häuslicher Gewalt betroffen gewesen. Weltweit kämpfen Verbände und Initiativen gegen diese unhaltbaren Zustände an.

TERRE DES FEMMES trägt ihren Teil zu dieser globalen Bewegung bei:

Seit zwei Jahren setzt sich TERRE DES FEMMES mit einer deutschlandweiten Kampagne “NEIN zu Gewalt an Frauen - FRAUEN SCHLÄGT MANN NICHT" dafür ein, dass Frauen ein sicheres Heim haben. Im Rahmen der Kampagne hat TERRE DES FEMMES Fachgespräche mit TeilnehmerInnen aus Politik und Wissenschaft organisiert, Material und ein Musiktheaterstück für Jugendliche entwickelt und immer wieder öffentlich auf die Missstände hingewiesen. Ein erstes deutsches Unternehmen konnte für die Idee der betrieblichen Maßnahmen gegen Häusliche Gewalt gewonnen werden. In den angelsächsischen Ländern ist dieses Vorgehen schon weit verbreitet..

Das sind wichtige  Schritte auf dem Weg in eine gewaltfreie Zukunft für Mädchen und Frauen. Aber es bleibt noch viel zu tun:
“Die Finanzierung von Frauenhäusern muss endlich langfristig gesichert werden", so Bundesgeschäftsführerin Christa Stolle, “denn alle Reformen bleiben wirkungslos, wenn die Schutzeinrichtungen schließen müssen."

Serap Altinisik, Referentin für Häusliche Gewalt, ergänzt: “In der Rechtsprechung braucht es weiterhin Reformen. Im Sorge- und Umgangsrecht wird noch viel zu oft nach dem Motto geurteilt: Besser ein gewalttätiger Vater als gar kein Vater. Das ist inakzeptabel."  “Menschenrechte sind Frauenrechte - leider aber allzu oft nur auf dem Papier. TERRE DES FEMMES wird weiter dafür kämpfen, dass es nicht so bleibt. Notfalls auch die nächsten hundert Jahre", verspricht Christa Stolle.

Für Nachfragen und Interviews stehen wir gerne zur Verfügung.
Bitte wenden Sie sich an Christa Stolle, Tel. 07071/79730, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  

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