| Rückschau Fahnenaktion 2011 |
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Besonders gefreut hat es uns, dass die von TERRE DES FEMMES angestoßene Brötchentütenaktion auch in diesem Jahr von vielen Organisationen weitergeführt und entwickelt wurde. So beteiligten sich in Neukölln nicht nur BäckerInnen, sondern auch Obst-und GemüsehändlerInnen am berlinweiten Verkauf der Tüten mit dem Slogan „Gewalt kommt nicht in die Tüte“. Die Stadt Coswig druckte den Slogan „Gewalt ist keine Privatsache“ eine Woche lang auf alle Briefe und sorgte so dafür, dass die Nachricht bei den Menschen zu Hause ankam. Doch nicht nur „alte Bekannte“ beteiligten sich an der TERRE DES FEMMES-Fahnenaktion. Zum ersten Mal dabei war unter anderem der Deutsch-Türkische-Frauenclub Nordbayern e.V, der die BesucherInnen einer Moschee informierte und über Häusliche Gewalt aufklärte. Auch die Universität Bayreuth hisste in diesem Jahr zum ersten Mal die Fahne. Während eines festlichen Aktes bekundeten der Kanzler und die Frauenbeauftragte der Universität ihren Willen zum Einsatz gegen Gewalt an Frauen. 2,4m x 6m groß war die Fahne, welche die Humboldt-Universität in Berlin speziell für ihre erste Beteiligung am 25. November anfertigen lies, sodass wirklich niemand die Botschaft „frei leben – ohne Gewalt“ übersehen konnte. Stiftungen, Sportvereine, Schulen, Kultureinrichtungen, Fraueninitiativen, Ämter, Gewerkschaften und zahlreiche andere Institutionen sowie Einzelpersonen gestalteten den Gedenktag mit. Wie in jedem Jahr stellten wir einen Online-Kalender auf unserer Homepage bereit. Mit 650 im Online-Kalender eingetragenen Aktivitäten in 250 verschiedenen Städten und Gemeinden war die Fahnenaktion 2011 wieder ein voller Erfolg, vor allem, da uns natürlich nur ein Bruchteil der Fahnenhissungen überhaupt mitgeteilt wird. In Deutschland und auch außerhalb Deutschlands nimmt die Anzahl der Fahnenhissungen stetig zu. Unsere Partnerorganisation Bangr Nooma in Burkina Faso und die Deutschen Botschaften in Nigeria und Island setzten in diesem Jahr ein Zeichen gegen Menschenrechtsverletzungen an Mädchen und Frauen. Mit Vertreterinnen und Referentinnen war auch TERRE DES FEMMES bei vielen Veranstaltungen vertreten. Die Vorstandsvorsitzende Irmingard Schewe-Gerigk hisste gemeinsam mit den Abgeordneten des Berliner Parlaments und auf dem Parteitag der Grünen in Kiel die Fahne. Bei den Fahnenhissungen der stellvertretenden Regierungspräsidentin, des Oberbürgermeisters in Tübingen und des Forums der Reutlinger Frauen war unsere Bundesgeschäftsführerin Christa Stolle vor Ort. Auch aktive Frauen der TERRE DES FEMMES Städtegruppen organisierten und vertraten uns bei zahlreichen Events in ganz Deutschland. AugsburgDie TERRE DES FEMMES Städtegruppe Augsburg machte mir vielen Bannern auf den 25. November aufmerksam. Foto © Cynthia Matuszewski BerlinVor dem Brandenburger Tor demonstrierten Mitglieder der Bundestagsfraktion DIE LINKE. Foto © Dr. Irina Modrow BerlinMit dem blauen Banner vor dem Willy-Brandt-Haus: Barbara Hendricks, SPD-Schatzmeisterin, Andrea Nahles, SPD-Generalsekretärin, Astrid Klug, SPD-Bundesgeschäftsführerin, Caren Marks, frauenpoli. Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Foto © Julia Lenfers BerlinDer Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, Ralf Wieland hisst zusammen mit der Vorstandsvorsitzenden von TERRE DES FEMMES, Irmingard Schewe-Gerigk, und Mitgliedern des Präsidiums die Fahne vor dem Abgeordnetenhaus. Foto © Abgeordnetenhaus von Berlin BielefeldZum 25. November organisierte die TERRE DES FEMMES-Städtegruppe in Bielefeld einen Infostand. Foto © Norma Driever BielefeldAuch die Alevitische Kulturgemeinde Bielefeld e.V sprach sich entschieden gegen Gewalt an Frauen aus. Foto © Sabriye Ildan Burkina FasoUnsere Partnerorganisation Bangr Nooma in Burkina Faso organisierte eine Demonstration und zahlreiche Informations- und Diskussionsveranstaltungen. Quelle: Rakieta Poyga, Bangr Nooma DortmundSelbst Regenwetter hielt die TERRE DES FEMMES-Städtegruppe, das Frauenbüro Dortmund, Courage und Couragina nicht davon ab, Menschen auf den Internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ aufmerksam zu machen. Foto © Städtegruppe Dortmund ElmshornFrauen der Stadt Elmshorn informierten zum Thema „Gewalt an Frauen“ und verteilten Brötchen in Tüten mit der Aufschrift „Gewalt kommt nicht in die Tüte!“ Foto © Stadt Elmshorn GochDer Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Kleve organisierte die Aktion "Ich könnte ein Buch darüber schreiben" und klärte BürgerInnen und Medien gleichermaßen zu Gewalt an Frauen auf. Foto © Stadt Goch HamburgDie Gewerkschaft Nahrung-Genuß-Gaststätten hisste die Fahne. Foto © Jonas Bohl KielBei der Bundesdelegiertenkonferenz der Partei BÜNDNIS 90/Die Grünen waren auch die Vorstandsvorsitzende von TERRE DES FEMMES, Irmingard Schewe-Gerigk, und die Koordinatorin der Städtegruppe in Hamburg, Heidemarie Grobe, vertreten. Foto © KönigswinterMit einer Mahnwache erinnerte der EMMA-Club Bonn/Siebengebirge an die Vergewaltigung und Ermordung einer Schülerin im Jahre 2007. Foto © Angelika Koenen, Eva-Maria Witzke Marburg-BiedenkopfIm Landratsramt des Landkreises Marburg-Biedenkopf in Marburg-Cappel bei der Podiumsdiskussion zum Thema „Häusliche Gewalt“ sprach auch die TERRE DES FEMMES-Vorstandsfrau Ingrid Lee. Foto © Ingrid Lee MarlBürgermeister Werner Arndt, die Gleichstellungsbeauftragte und Vertreterinnen der TDF-Städtegruppe und des Marler Frauenforums zeigten Flagge gegen Gewalt an Frauen. Foto © Stadt Marl MünchenBei der Kundgebung zum 25. November hielt Juliane von Krause, die Koordinatorin der TERRE DES FEMMES-Städtegruppe München eine Rede. Foto © Juliane von Krause OberpullendorfUnter dem Motto "was mich stark macht" fand eine Demonstration durch Oberpullendorf statt, welche die Botschaft zum 25. November energievoll verbreitete. Foto © Doris Horvath ReutlingenDie Erste Bürgermeisterin Ulrike Hotz (3. v. l.) hisste gemeinsam mit der Geschäftsführerin Christa Stolle (7. v. l.) und dem FORUM REUTLINGER FRAUENGRUPPEN die Fahne. Foto © Horst Haas RüsselsheimMit einem bunten Infostand, einem Aktionstheater und 2 Fahnen vor dem Rathaus klärten verschiedene Frauenorganisationen über die unterschiedlichen Facetten der Gewalt an Mädchen und Frauen auf. Foto © Stadt Rüsselsheim UnnaAn den 25. November erinnerten Vertreterinnen des Mädchen- und Frauennetzwerks Unna, der Gleichstellungsbeirat, die stellvertretende Bürgermeisterin und die Gleichstellungsbeauftragte der Kreisstadt Unna. Quelle: Stadt Unna Videoberichte:
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Rückschau Fahnenaktion 2011
Rund 6300 „frei leben – ohne Gewalt“-Fahnen wurden in diesem Jahr zum 25. November, dem internationalen Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ gehisst. Im Rahmen der TERRE DES FEMMES-Fahnenaktion, die sich nun schon zum 11. Mal jährt, fanden wieder die unterschiedlichsten und vielseitigsten Aktionen statt. Mit nachdenklichen, kreativen und fachlichen Veranstaltungen wurde gegen Gewalt an Mädchen und Frauen ein Zeichen gesetzt. An vielen Orten in Deutschland und weltweit wurde der Opfer von Gewalt mit Lichteraktionen, Nachtwanderungen oder Gottesdiensten gedacht. Etliche Ausstellungen thematisierten und beleuchteten historische und aktuelle Aspekte der Frauenbewegung.







