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TERRE DES FEMMES –
Menschenrechte für die Frau e.V.
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13355 Berlin

YAKA-KOOP, Van, Türkei – Schutz vor Gewalt im Namen der Ehre

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„Frühe Verheiratung ist Gewalt!“ Gülmay Gümüshan (vierte v.r.), Gründerin und Vorsitzende YAKA-KOOP. Foto: © Dr. Necla Kelek„Frühe Zwangsverheiratung von Mädchen ist Gewalt!“
Gülmay Gümüshan (vierte v.r.), Gründerin und Vorsitzende YAKA-KOOP.
Foto: © Dr. Necla Kelek
Interventionsgebiete: Provinz Van im Osten der Türkei

Wird von TDF unterstützt seit: 2014

Zielgruppe: Mädchen und Frauen, die von Zwangsverheiratung oder physischer sowie sexualisierter Gewalt direkt betroffen oder bedroht sind und in ökonomischer Abhängigkeit leben.

Projektaktivitäten:

  • Aufklärungsarbeit zu Themen der Menschen- und Frauenrechte 
  • Rechts- und psychologische Beratung zu Zwangsverheiratung und Gewalt
  • Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Mädchen und Frauen, Alphabetisierungskurse
  • Aufklärung zu Familienplanung und Sexualaufklärung
  • Workshops zur Textilherstellung
  • Vertrieb der hergestellten Textilien, um Wege in eine ökonomische Unabhängigkeit zu eröffnen

Projektgründerin/Leiterin: Gülmay Gümüshan

Kontakt: Ehrenamtliche Projektkoordinatorinnen Dr. Necla Kelek, Eva Ritte und Şermin Güven (tuerkei@frauenrechte.de) oder
TERRE DES FEMMES-Referat Internationale Zusammenarbeit (iz@frauenrechte.de)

Hintergründe und Projektbeschreibung

Die Situation von Mädchen und Frauen in Van

Die Region Van, in der auch die gleichnamige Stadt Van liegt, befindet sich im Osten der Türkei. Die Stadt zählt ungefähr 400.000 EinwohnerInnen, die meisten von ihnen kurdisch stämmig. Viele BewohnerInnen der Stadt sind aufgrund des kurdisch-türkischen Konflikts in den 80er Jahren aus ländlichen Regionen in die Stadt abgewandert. Die Gesellschaft ist stark patriarchalisch geprägt, es herrschen traditionelle Vorstellungen von Familie und Rollenverteilungen. Das Prinzip der „Ehre“ spielt nach wie vor eine große Rolle. Oft wird die Ehre des Mannes am Verhalten seiner Frau gemessen. Dies führt nicht selten zu gewalttätigen Übergriffen auf Mädchen und Frauen innerhalb der eigenen Familie. Es wird berichtet, dass circa 42% der Mädchen und Frauen aus der Region, die über 15 Jahre alt sind, schon Gewalt innerhalb der Familie erlebt haben (für Statistiken und Zahlen zum Thema, siehe Dr. Necla Kelek, Bittersüße Heimat, KiWi Köln, 2008, ab S. 117).

Gewalt gegen Frauen innerhalb der Familie ist in der Türkei ein großes Problem. In einer Umfrage der Hürriyet Daily News gaben 34 Prozent der Männer an, häusliche Gewalt unter Umständen für akzeptabel zu halten. Alleine im Jahr 2014  wurden nach offiziellen Statistiken 287 Frauen Todesopfer häuslicher Gewalt. Diese Zahl steigt seit Jahren stetig an. Die türkische Webseite Anit Sayac ist den Opfern und ihren Geschichten gewidmet. Die Ermordung der Studentin Ozgecan Aslan im Februar 2015 löste große Empörung im ganzen Land aus und brachte dem Thema Gewalt gegen Frauen erneute Aufmerksamkeit. AktivistInnen prangern an, dass Männer, die häusliche Gewalt ausüben, oft nur milde Strafen erhalten und dass die Regierung patriarchale Strukturen eher festigt als aufbricht. Frauenrechtsaktivistin und Juristin Hülya Gülbahar hat den Eindruck und die Befürchtung, dass die Regierung unabhängigen Frauenrechtsorganisationen das Leben immer schwerer macht.

Zu der ohnehin schon schwierigen Lage der Mädchen und Frauen in Van kommen Bildungsbenachteiligung und eine hohe Arbeitslosenquote. Offizielle Arbeitsmöglichkeiten für Frauen gibt es wenige. Die Wirtschaft von Van gründet sich zu einem großen Teil auf Landwirtschaft und Viehzucht. Die meisten Frauen arbeiten ohne Lohn für die Familie. Ihr Leben wird, bis zur Verheiratung und danach wieder, fremdbestimmt. Die Arbeitslosigkeit und die niedrigen Erwartungen an die Zukunft führen bei vielen Frauen zu früher Verheiratung (nicht selten aus Zwang), was sie in ein finanzielles Abhängigkeitsverhältnis zu ihren Männern bringt und sie somit vollkommen schutzlos ausliefert. Die Frauen selbst definieren dieses Verhältnis als „ökonomische Gewalt“.

YAKA-KOOP: Die erste Frauenorganisation in Van

Im Gespräch: Gülmay Gümüshan (rechts), Gründerin und Vorsitzende von YAKA-KOOP Foto: © YAKA-KOOPIm Gespräch: Gülmay Gümüshan (rechts), Gründerin und Vorsitzende von YAKA-KOOP.
Foto: © YAKA-KOOP
YAKA-KOOP (S.S. Yasam Kadin Cevre Kültür ve isletme Kooperatifi, engl: Empowerment of women and women’s NGO Project) wurde 2002 von 25 Frauen als erste Frauenorganisation in Van gegründet. Sie ist eine von wenigen politisch unabhängigen Organisationen in der Türkei. Durch die kontinuierliche Arbeit seit der Gründung der Organisation hat YAKA-KOOP eine gute Vertrauensbasis zu den Menschen der Region aufbauen können und ist inzwischen ein akzeptierter Verhandlungspartner für viele PolitkerInnen.

 

 

 

 

Van, Standort von YAKA-KOOP

Projektaktivitäten von YAKA-KOOP

Rechtliche und psychologische Unterstützung für Frauen

Gülmay Gümüshan bei einer YAKA-KOOP Veranstaltung zum Thema frühe Zwangsverheiratung Foto: © YAKA-KOOPGülmay Gümüshan bei einer YAKA-KOOP Veranstaltung zum Thema frühe Zwangsverheiratung.
Foto: © YAKA-KOOP
YAKA-KOOP bietet verschiedene Beratungen für Frauen in Not. Es gibt eine Rechtsberatungsstelle, die Frauen über ihre Rechte zu Themen wie häuslicher Gewalt, Gewalt im Namen der Ehre, Zwangsverheiratung und Missbrauch aufklärt und sie bei juristischen Schritten unterstützt. YAKA-KOOP hilft den betroffenen Frauen auch bei der Prozessführung, wenn sie sich zu einer Anzeige entschließen.

Zudem bietet YAKA-KOOP den Frauen psychologische Unterstützung an. Auch Informationen zur Gesundheitsversorgung werden bereitgestellt. Außerdem organisiert YAKA-KOOP Aufklärungsseminare für Töchter und Mütter gemeinsam in der Beratungsstelle.

 

 

Ökonomische Unabhängigkeit

Gülmay Gümüshan hilft einer Teilnehmerin beim Schreiben während eines Alphabetisierungskurses von YAKA-KOOP. Foto: © Dr. Necla Kelek  Gülmay Gümüshan hilft einer Teilnehmerin beim Schreiben während eines Alphabetisierungskurses von YAKA KOOP.
Foto: © Dr. Necla Kelek

Viele Familien halten besonders die Töchter von Bildung fern, damit sie bestimmten Aufgaben in der Familie nachgehen. Sie müssen zum Beispiel ihre Geschwister beaufsichtigen oder Feldarbeit und Arbeit im Haushalt verrichten. Damit wird den Mädchen die Möglichkeit genommen sich zu bilden. YAKA-KOOP sucht Familien zu Hause auf, um sie davon zu überzeugen, wie wichtig ein Schulbesuch der Mädchen ist. Damit Mädchen und Frauen der Weg in die ökonomische Unabhängigkeit und ein selbstbestimmtes Leben geebnet wird, bietet YAKA-KOOP verschiedene Kurse, zum Beispiel zu Alphabetisierung, an.

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Frauen in einer von YAKA-KOOP errichteten Textilwerkstatt. Foto: © Dr. Necla KelekZwei Frauen in einer von YAKA-KOOP errichteten Textilwerkstatt.
Foto: © Dr. Necla Kelek

Die Mädchen und Frauen werden außerdem in Stickerei und im Nähen ausgebildet. Textilwerkstätten, in denen die Frauen arbeiten können, sind in verschiedenen Städten und Dörfern eingerichtet worden und weitere sind in Planung. Die fertigen Produkte werden dann auf gemeinsam organisierten Märkten verkauft. Diese Organisation findet ohne ausbeuterische Zwischenhändler statt und die Frauen sind an der Vermarktung direkt beteiligt. So werden den Frauen eine Einnahmequelle und Möglichkeiten zur Selbstständigkeit geboten. YAKA-KOOP stellt Kontakte zwischen Heimarbeiterinnen her und hilft bei der Vernetzung sowie dem Vertrieb von Produkten wie zum Beispiel Kelim und Teppichen.

 

 

 

Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit

Ein Poster gegen Zwangsverheiratung von Kindern, das Frauen von YAKA-KOOP an einen Frisörsalon für Männer geklebt haben. Foto: © YAKA-KOOPEin Poster gegen Zwangsverheiratung von Kindern, das Frauen von YAKA-KOOP an einen Frisörsalon für Männer geklebt haben.
Foto: © YAKA-KOOP

Zum Thema „Kinderbräute - Nein" sowie zum Thema „Kampf gegen Gewalt an Mädchen und Frauen" leistet YAKA-KOOP erhebliche Aufklärungsarbeit. Zu beiden Themen hat die Organisation einen Informationsflyer erstellt, der in der Region verteilt wird. Ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit ist das Verteilen von Informationen an Grundschulen und in Dörfern, um eine Frühverheiratung zu verhindern und ein Problembewusstsein für Frühehen und Gewalt gegen Frauen zu schaffen. Zudem werden immer mehr Informationsveranstaltungen zu Zwangsverheiratung in zahlreichen Städten und Dörfern organisiert. Zu diesen Zwecken kooperiert YAKA-KOOP mit Dorfvorstehern, Imamen, LehrerInnen und mit juristischen Instanzen direkt vor Ort. Die Öffentlichkeitsarbeit zu den beiden Schwerpunktthemen wird immer professioneller.

 

 

Malwettbewerb und Plakat-Aktion

2014 startete YAKA-KOOP im Rahmen der Kampagnen „Kinderbräute Nein!“ und „Sag NEIN zu Gewalt gegen Frauen!“ eine besondere Aktion, die von TERRE DES FEMMES unterstützt wurde. Im Oktober 2014 organisierten die Frauen in Kooperation mit einigen Medien, SchulrektorInnen und dem Ministerium für Bildung einen Malwettbewerb mit anschließender Plakatkampagne zu den beiden Themen.

Eines der prämierten Bilder als Poster in Van Foto: © YAKA-KOOPEines der prämierten Bilder als Poster in Van Foto: © YAKA-KOOPDer Wettbewerb zum Thema Frühehen wurde in Form eines Schulprojekts an verschiedenen Schulen organisiert. Der Wettbewerb zum Thema Gewalt gegen Frauen fand in Kooperation mit der Universität Van statt. Drei Bilder wurden jeweils von einer achtköpfigen Kommission, bestehend aus zwei YAKA-KOOP Frauen, einem Mitglied der Universität Van, zwei LehrerInnen, einem Vertreter einer Regionalzeitung, einer Vertreterin einer anderen Frauenorganisation und einer Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes ausgesucht und prämiert. Die Kommission übergab die Preise im Rahmen einer großen Veranstaltung an die Kinder und jungen Frauen. Im Anschluss wurden die Bilder als Plakate gedruckt und am 20. November 2014 (Weltkindertag) sowie am 25. November 2014 (weltweiter Aktionstag „NEIN zu Gewalt an Frauen“) an verschiedenen offiziellen Orten und in der Stadt ausgestellt. Die Aktion war ein Riesenerfolg und erlangte viel Aufmerksamkeit, auch außerhalb von Van. Weitere Aktionen dieser Art sind in Planung.

Lesen Sie den Bericht über die konkrete Umsetzung der Aktivitäten.

 

Besuch von TERRE DES FEMMES 2015 und Pläne für die Zukunft

Bundesgeschäftsführerin Christa Stolle sowie Vorstandsfrau und Projektkoordinatorin Dr. Necla Kelek waren vom 02. bis 11. Oktober 2015 in der Türkei. Vom 7.10.- 11.10.2015 waren sie in Van und nahmen an einer von YAKA-KOOP organisierten Versammlung teil, zu der Bürgermeister, Dorfvorsteher, Hodschas und Mitglieder des Vereins eingeladen waren. Ein selbst produzierter Film über die Arbeit der Organisation wurde gezeigt. Im kommenden Jahr will YAKA-KOOP Versammlungen in 20-25 Dörfern durchführen und wirbt schon jetzt für die hierfür dringend notwendige Unterstützung von Seiten der Dorfvorsteher. Neben den ständigen Aufklärungsthemen von YAKA-KOOP zu Gewaltschutz für Mädchen und Frauen und zur Verhinderung von frühen Zwangsverheiratungen werden in einigen Dörfern intensivere Austausch-Treffen anvisiert. Die Mitarbeiterinnen von YAKA-KOOP wollen gezielt Mädchen beraten, zum Beispiel zu Ausbildungsmöglichkeiten: Welche Möglichkeiten kann ihnen ein Selbststudium durch Fernstudiengänge bieten? Frauen sollen spezifische Beratung zu Themen wie Berufstätigkeit und Unterstützung bei beruflichen Fortbildungen erhalten. Auch andere Themen werden vertieft, wie Kindererziehung, Familienplanung und Gesundheitserziehung.

Erfolge des Projekts

Die Großveranstaltung im Rahmen der Kampagne „Kinderbräute Nein!“ von YAKA-KOOP. Foto: © YAKA-KOOP Die Großveranstaltung im Rahmen der Kampagne „Kinderbräute Nein!“ von YAKA-KOOP.
Foto: © YAKA-KOOP

YAKA-KOOP hat einen großen Erfolg erzielt, indem die Organisation eine öffentliche Debatte zum Thema Frühverheiratung in Gang brachte. Durch die erstmalige Organisation einer Großveranstaltung mit zahlreichen TeilnehmerInnen gegen Frühverheiratung und einer fortlaufenden Kampagne zu dem Thema kam eine breite Aufmerksamkeit der Medien zustande. Für die Veranstaltung schaffte YAKA-KOOP es erstmalig, dass 17 Dörfer mit Dorfvorstehern und Imamen bei einer Veranstaltung zum Thema Frauenrechte vertreten waren.

Zudem hat YAKA-KOOP mit den errichteten Textilwerkstätten und dem Verkauf der hergestellten Produkte große persönliche Erfolge für viele Frauen möglich gemacht. Im Zuge der Kampagnen „Kinderbräute NEIN!“ und „Sag NEIN zu Gewalt gegen Frauen!“ wurden große Erfolge erzielt. In der Kreisstadt Erkec fand im November 2014 die Auftaktveranstaltung zum Thema Kinderbräute mit dem Landrat und den Dorfvorstehern statt. Es kamen über 300 Interessierte, die meisten davon Frauen. Eine Frauenärztin und ein Religionsbeauftragter der Religionsbehörde waren ebenfalls dabei und gaben Informationen zu den Folgen von Frühehen.

Mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit rund um den Malwettbewerb und die Plakataktion konnte YAKA-KOOP insgesamt über 10 Dörfer in der Umgebung der Provinzstadt Van erreichen. Um hier nur einige Beispiele auszuzählen: Im Dorf Bostanci nahmen 68 Frauen teil, in Irgat 50 Frauen, in Cilimli 60 Frauen , in Asagi Göl 83, in Yukari Göl 70 Frauen. Im Dorf Agzikara kamen 137 Frauen zusammen, in Atas 70 und im Dorf Karagündüz 153 Frauen. YAKA-KOOP konnte somit über 900 Frauen auf dem Land erreichen.

Besonders die Besuche in den Dörfern sind ein großer Erfolg. Der direkte Kontakt zu den Frauen in ihren Häusern, sie zu beraten und sie zu ihren Rechten zu informieren, ist bisher meist sehr dankbar angenommen worden.

 

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Weitere Informationen

Flyer

Jahresberichte

Jährlich veröffentlichen die ehrenamtlichen Projektkoordinatorinnen einen Bericht für die Mitfrauenversammlung von TERRE DES FEMMES über die Projektaktivitäten von YAKA-KOOP:

Reisebericht

Öffentlichkeitsarbeit für YAKA-KOOP in Deutschland

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei 

TDF Geschäftsführerin Christa Stolle und TDF Vorstandsfrau und Projektkoordinatorin Dr. Necla Kelek bei einer Veranstaltung von YAKA-KOOP im Oktober 2015. Foto: © YAKA-KOOPTDF Geschäftsführerin Christa Stolle und TDF Vorstandsfrau und Projektkoordinatorin Dr. Necla Kelek bei einer Veranstaltung von YAKA-KOOP im Oktober 2015.
Foto: © YAKA-KOOP
TERRE DES FEMMES e.V.
Brunnenstr. 128, 13355 Berlin
Tel: 030 - 40 50 46 99-0
E-Mail: Kontaktformular

oder bei den

TERRE DES FEMMES Projektkoordinatorinnen
Dr. Necla Kelek, Eva Ritte und Şermin Güven
E-Mail: tuerkei@frauenrechte.de

 

 

 

 

 

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