Unser Engagement zu Frauenhandel und Prostitution

Das Thema Frauenhandel gehört seit den Anfangsjahren zu den Schwerpunkten der Arbeit von TERRE DES FEMMES. Seit vielen Jahren setzen wir uns für die Rechte und den Schutz der Betroffenen von Frauenhandel ein. Die ehrenamtliche Arbeitsgruppe arbeitet schon seit vielen Jahren zu den Themen Frauenhandel und Prostitution. 2016 konnte auch das Referat Frauenhandel um den Themenbereich Prostitution erweitert werden und das Referat arbeitet nun gleichwertig zu beiden Themen.

Frauenhandel ist eine schwere Menschenrechtsverletzung, die lange Zeit auf gesellschaftlicher und politischer Ebene nur unzureichend Berücksichtigung fand. Nach wie vor liegt in Deutschland im Kampf gegen Menschenhandel die strafrechtliche Verfolgung der TäterInnen im Vordergrund während die Rechte und der Schutz der Betroffenen häufig unberücksichtigt bleiben. TERRE DES FEMMES versucht durch Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit das Thema Frauenhandel sowie die Rechte und den Schutz der Opfer stärker in das politische Blickfeld zu rücken und hierfür gleichzeitig ein öffentliches Bewusstsein zu schaffen.

Prostitution ist eine der am längsten tradierten Formen sexueller Ausbeutung von Frauen im Patriarchat. Die meisten Prostituierten sind weiblich. Prostitution ist damit Ausdruck eines grundlegenden Machtungleichgewichts zwischen den Geschlechtern. TERRE DES FEMMES setzt sich für eine Welt ohne Prostitution ein. Daher fordert TERRE DES FEMMES die Einführung des Sexkaufverbots mit flankierend Ausstiegsprogrammen und Unterstützungsangeboten für Prostituierte.

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