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Aktuelles zum Thema weibliche Genitalverstümmelung

18. Mai: Nationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM) in Burkina Faso

Neben dem 6. Februar als Internationalem Tag „Null Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung“ existiert zusätzlich ein nationaler Tag gegen FGM in Burkina Faso - der 18. Mai. Im Jahr 2010 ist dieser Tag als nationaler Aktionstag im Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung ausgerufen worden, anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Nationalen Kommission im Kampf gegen die Beschneidungspraxis („Commission nationale de lutte contre la pratique de l’excision“, CNLPE).

Weltweit sind mehr als 200 Millionen Mädchen und Frauen von FGM betroffen. In Burkina Faso nennt UNICEF alleine 76 % aller Mädchen und Frauen in der Altersgruppe von 15 bis 49 Jahren als genitalverstümmelt. Insgesamt gibt es vier verschiedene Formen von FGM: Typ II, die sogenannte „Exzision“, wird in Burkina Faso am häufigsten praktiziert. Dabei handelt es sich um die Entfernung des äußeren sichtbaren Teils der Klitoris und der inneren Schamlippen, manchmal auch mit zusätzlicher Entfernung der äußeren Schamlippen. Besonders auffällig ist, dass über 50 % der Mädchen und Frauen noch vor Vollendung ihres fünften Lebensjahres die Verstümmelung erleiden.

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CHANGE Agent Evariste Kapnang Tchaptchet sensibilisiert in Flüchtlingsunterkunft zu weiblicher Genitalverstümmelung

Foto: © TERRE DES FEMMESAm Samstag, den 13. Mai 2017 fand in der Flüchtlingsunterkunft in Charlottenburg-Wilmersdorf eine sog. Verhaltensänderungsaktivität (behaviour change activity) von unserem CHANGE Agent Evariste Franz Kapnang Tchaptchet statt. Seit 2015 gibt es dort eine Notunterkunft für geflüchtete Menschen, betrieben von dem Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Berlin e.V.

Um mit den BewohnerInnen der Unterkunft in Kontakt zu kommen, veranstaltete Evariste am Nachmittag ein Grillfest. Viele Männer und Frauen folgten bei schönem Wetter der Einladung zu einem gemeinsamen Essen. Anschließend klärte unser CHANGE Agent Evariste Franz Kapnang Tchaptchet aus Kamerun mit Unterstützung seiner Frau Tiranke Diallo und ihrem Bruder Souleymane Diallo aus Guinea im Rahmen des CHANGE Plus Projekts (www.change-agent.eu) zum Thema weibliche Genitalverstümmelung auf.

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TDF-Mitfrau Hedwig von Knorre im Einsatz gegen FGM/C beim Forum Geburtshilfe in Kassel 2017

Forum Geburtshilfe Kassel 2017- Foto: © Hedwig v. KnorreForum Geburtshilfe Kassel 2017- Foto: © Hedwig v. KnorreAm Wochenende vom 11.-14.05.2017 fand in Kassel das Forum Geburtshilfe – Kongress für aktuelle Themen rund um das Feld Geburtshilfe statt. Über drei Tage gab es Vorträge und Diskussionen und insgesamt über 1.000 AusstellerInnen nahmen teil. Das Forum richtete sich hauptsächlich an GynäkologInnen und Hebammen, aber auch alle anderen Institutionen aus dem Feld.

Hedwig von Knorre, selber Hebamme und seit Jahren aktiv zum Thema weibliche Genitalverstümmelung, betreute vor Ort für TERRE DE FEMMES zwei Tage lang einen Infotisch, um auf das Thema FGM/C und den medizinischem Umgang mit Betroffenen aufmerksam zu machen. Im Austausch mit BesucherInnen und den anderen AusstellerInnen verteilte sie viele unserer Informationsmaterialien zum Thema. Besonders die mehrsprachigen Ausgaben der Präventionsbroschüre „Wir schützen unsere Töchter“ und der Informationsflyer zur webbasierten Plattform www.uefgm.org stießen auf großes Interesse. Engagiert berichtete Hedwig dem medizinischem Fachpersonal sowie GynäkologInnen vor Ort von der Wichtigkeit der Aufklärung über die Praktik weibliche Genitalverstümmelung, vor allem im professionellen Kontext.

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#Open Your Eyes: Gemeinsam gegen weibliche Genitalverstümmelung

TERRE DES FEMMES startet neue Social Media Kampagne zum Thema Weibliche Genitalverstümmelung

Am Sonntag, den 7. Mai 2017 am weltweiten „Tag der genitalen Selbstbestimmung“, startete TERRE DES FEMMES gemeinsam mit der Agentur GREY eine Social Media Kampagne, die auf das Thema weibliche Genitalverstümmelung aufmerksam macht.

Das Kampagnen-Motiv zeigt ein geschlossenes Auge in vertikaler Perspektive, was so an eine beschnittenen Vagina erinnert. Auf den Social Media Kanälen (Facebook, Twitter, Instagram etc.) teilen TERRE DES FEMMES UnterstützerInnen das Motiv als ein bewegtes Bild, in dem sich das geschlossene Augen entsprechend des Kampagnen Slogans öffnet und damit den wirklichen Bildinhalt offenbart.

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Pressekonferenz anlässlich des weltweiten „Tags der genitalen Selbstbestimmung“

 

TeilnehmerInnen der Pressekonferenz. Foto: © MOGiSTeilnehmerInnen der Pressekonferenz. Foto: © MOGiSAm 03. Mai 2017 fand in Berlin eine Pressekonferenz mit KinderschützerInnen aus Kenia und Deutschland sowie Kinder- und JugendärztInnen anlässlich des bevorstehenden weltweiten „Tags der genitalen Selbstbestimmung“ am 07. Mai statt. Die Konferenz wurde organisiert vom MOGiS e.V., der sich unter anderem für sexuelle Selbstbestimmung, besonders der von Kindern, einsetzt. Zudem beteiligten sich TERRE DES FEMMES sowie der BVKJ Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte und das Rechercheprojekt V.M.M.C. Experience Project aus Kenia und Uganda.

Zum Thema genitale Selbstbestimmung wird in diesem Jahr am 7. Mai der Schwerpunkt speziell auf Beschneidungsprogramme an der männlichen Bevölkerung in Afrika gelegt. Diese Jungenbeschneidungen zur vermeintlichen HIV-Prophylaxe werden mit internationalen Geldern finanziert und von internationalen Organisationen getragen.

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Viertes Austauschtreffen der Berliner CHANGE Agents vom EU Projekt CHANGE Plus

Die TeilnehmerInnen des 4. Austauschtreffens. Foto: © TERRE DES FEMMESDie TeilnehmerInnen des 4. Austauschtreffens. Foto: © TERRE DES FEMMESAm 29. April 2017 fand das vierte Austauschtreffen der Berliner CHANGE Agents statt. Diesmal hat Sister Fa (Fatou Diatta), senegalesische Rapperin und Aktivistin im Kampf gegen FGM/C, die CHANGE Agents und TDF Referentinnen zu sich nach Hause eingeladen. Zusammen besprachen sie die neuesten Ereignisse und weitere Planungen der Community Aktivitäten bei leckeren senegalesischen Essen.

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Aufklärungsarbeit zu FGM/C innerhalb gambischer Community in Berlin

Foto: © TERRE DES FEMMESAm 20. April 2017 veranstaltete unsere Multiplikatorin Isatou Barry im Rahmen des CHANGE Plus Projekts ihre erste Aktivität zur Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung innerhalb der gambischen Community. Nachdem die MultiplikatorInnen, sog. „CHANGE Agents“ im letzten Jahr ein intensives Training zu verschiedenen Aspekten weiblicher Genitalverstümmelung absolviert haben, implementieren sie dieses Jahr nun Sensibilisierungsaktivitäten innerhalb ihrer eigenen Community.

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