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Aktuelles zum Thema weibliche Genitalverstümmelung
Neue Broschüre zu weiblicher Genitalverstümmelung: "Nicht mit mir!" Drucken

Titel der Broschüre 'Nicht mit mir!'TERRE DES FEMMES freut sich auf die neue Gesundheitsbroschüre "Nicht mit mir!" aufmerksam machen zu können. Zielgruppe der Broschüre sind Frauen die von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen sind. In Szenenbildern werden die wichtigsten Situationen rund um das Tabu-Thema Genitalverstümmelung verdeutlicht. Die Bildunterschriften sind in Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Kiswahili und Somali. Die Broschüre wurde von der Aktion Weißes Friedensband in Kooperation mit stop mutilation und dem Afrikanischen Dachverband NRW herausgegeben. Sie wurde vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW gefördert.

 
Engagierte TERRE DES FEMMES-Mitfrau Dr. Helga Schulenberg verstorben Drucken

Am 05. Februar 2012 ist nach kurzer schwerer Krankheit die TERRE DES FEMMES-Mitfrau Dr. Helga Schulenberg gestorben. Sie hat 2007 die TERRE DES FEMMES-Städtegruppe Freiburg gegründet und war seitdem deren Koordinatorin. Besonders am Herzen lag ihr die Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung.

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Aktuelle strafrechtliche Entwicklungen bei weiblicher Genitalverstümmelung Drucken

Im Herbst 2009 hat der Bundesrat eine Gesetzesinitiative verabschiedet, mit der weibliche Genitalverstümmelung in Deutschland ein eigener Straftatbestand werden soll. Bislang fällt die Praxis unter gefährliche Körperverletzung. Nur in Ausnahmefällen, z.B. wenn die betroffene Frau nachweislich aufgrund der erlittenen Verstümmelung keine Kinder bekommen kann, könnte Genitalverstümmelung als schwere Körperverletzung geahndet werden.

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Unterstützen Sie unseren Einsatz für ein Ende weiblicher Genitalverstümmelung in Ägypten mit Ihrer Unterschrift! Drucken

Demonstratinnen in Ägypten. Foto © picture alliance / dpaNawla wurde mit 12 Jahren wie über 90% der Mädchen und Frauen in Ägypten an ihren Genitalien verstümmelt. Drei Viertel der Genital­verstümme­lungen werden in Ägypten von medizinischem Personal durchgeführt. Die Weltgesundheitsorgani­sa­tion verurteilt dies, da die langfristigen Folgen weiblicher Genitalverstümme­lung bestehen bleiben: ein eingeschränktes sexuelles Empfinden, chronische Schmerzen und Probleme bei Schwangerschaft und Geburt. 2008 hat die ägyptische Regierung Genitalverstümme­lung verboten. Wenn ÄrztInnen jedoch bescheinigen, „dass die Verstümmelung medizinisch notwendig“ sei, bleibt sie weiterhin straffrei.

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TERRE DES FEMMES-Bücheraktion gegen Genitalverstümmelung am 06.02.2012 Drucken

Anlässlich des 6. Februar, dem Internationalen Tag "Null Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung" setzt TERRE DES FEMMES bundesweit Zeichen gegen diese schwere Menschenrechtsverletzung an Mädchen und Frauen.

Wie schon in den letzten Jahren organisieren TERRE DES FEMMES-Städtegruppen in verschiedenen Städten zusammen mit Buchhandlungen Büchertische und gestaltete Schaufenster zum Thema weibliche Genital­verstümmelung. Werden auch Sie aktiv! Tragen Sie zur Aufklärung bei und unterstützen Sie unsere Arbeit gegen weibliche Genital­verstümmelung!

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