TERRE DES FEMMES-Vorstandsfrau Jessica Espinoza rückt in ZDF-Interview das Thema FGM in den Fokus

TV-SzeneÜber weibliche Genitalverstümmelung aufklären und so das Thema in der Öffentlichkeit sichtbar machen – das hat TERRE DES FEMMES-Vorstandsfrau Jessica Espinoza am Donnerstag (07.11.19) bei "Volle Kanne" im ZDF gemacht.

Weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation – FGM) ist nämlich auch in Deutschland verbreitet. Wie die neue Dunkelzifferstatistik von TERRE DES FEMMES belegt, sind 70.000 Frauen und Mädchen hierzulande von FGM betroffen. Darüber hinaus sind 17.600 Mädchen gefährdet, vor allem bei sogenannten Ferienbeschneidungen der Praxis unterzogen zu werden.

Jessica Espinoza erklärte auch, was getan werden kann, um den steigenden Zahlen entgegenzuwirken: die Aus- und Weiterbildung von Fachpersonal aus den medizinischen, sozialen, und pädagogischen Bereichen ist eine essenzielle Maßnahme, um weibliche Genitalverstümmelung zu bekämpfen.

TERRE DES FEMMES leistet hierzu wichtige Aufklärungsarbeit. Die Frauenrechtsorganisation bricht das Tabu nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern geht auch in die von FGM betroffenen Diaspora-Communitys im Rahmen des Let’s CHANGE Projektes.

Unterstützen Sie unsere Arbeit im Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung und tragen Sie mit einer Spende dazu bei, der Genitalverstümmelung an Mädchen ein Ende zu setzen.

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