Aktuelles

Nachrichten und Berichte zu TERRE DES FEMMES-Themen.

 

Endlich mobil!

Foto: © AIM

Dank der Spendenaktion der angehenden ErzieherInnen des Elisabeth-Lüders-Berufskollegs aus Hamm, die Ende letzten Jahres unglaubliche 9.500 Euro einwarben, können den Mädchen aus dem Schutzhaus unserer Partnerorganisation AIM in Sierra Leone nun endlich Fahrräder zur Verfügung gestellt werden. Das war bereits seit langer Zeit ihr Wunsch!

Die Mädchen sind unglaublich stolz auf ihre Fahrräder und freuen sich, endlich mobil zu sein – TERRE DES FEMMES freut sich mit ihnen!

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Im September ist Bundestagswahl. TERRE DES FEMMES fühlt den Parteien auf den Zahn – Wie halten sie es mit Frauenrechten in ihren Wahlprogrammen?

Wahlprüfsteine 2021 Banner

Seit 40 Jahren tritt TERRE DES FEMMES für ein Leben ohne geschlechtsbasierte Diskriminierung, Gewalt und Ausbeutung für alle Menschen ein. Doch gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei zu leben ist für die Mehrheit der Mädchen und Frauen weltweit ein in noch weiter Ferne liegendes Ziel.

Als Vorebreitung für die Bundestgaswahl 2021 bat TERRE DES FEMMES die Parteien CDU, CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP* um Antworten zu den sogenannten Wahlprüfsteinen, denen zentrale Ziele zur Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen und zur Gleichstellung der Geschlechter zu Grunde gelegt sind.

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Europäisches Parlament will Menschenhandel besser bekämpfen und Opfer besser schützen

EU Parlament -Plenumssaal. © Ash Crow CC-BY-SA 3.0 EU Parlament -Plenumssaal. © Ash Crow CC-BY-SA-3.0

Das Europäische Parlament (EP) hat am 10. Februar 2021 eine Entschließung zur Umsetzung der Richtlinie zur Verhütung und Bekämpfung des Menschenhandels und zum Schutz seiner Opfer (PDF-Datei) verabschiedet. Das Parlament erkennt ausdrücklich an, dass hauptsächlich Mädchen und Frauen Betroffene von Menschenhandel sind, und meist in der Prostitution sexuell ausgebeutet werden. Das Europäische Parlament betont, auch angesichts der steigenden Zahlen der Betroffenen und dem Aussetzen vieler Unterstützungsangebote während der Covid-19 Pandemie, die Dringlichkeit einer besseren Bekämpfung des Menschenhandels und Opferschutzes.

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Was Mädchen und ihre Väter gegen sexualisierte Gewalt tun können – ein STARKer Austausch!

Teilnehmer und Workshopleiterin D. Birri
Die Väter sowie Projektreferentin Désirée Birri (Mitte) und Moderator Mozafer Kabbar (2. v. r.) halten Fische in die Kamera, die widerspiegeln, wie sie sich am Ende des Treffens fühlten. © TERRE DES FEMMES

Am 17.02.2021 hat das zweite Austauschtreffen des ersten Durchgangs im Projekt „STARK! Töchter und Väter gemeinsam für Gleichberechtigung“ stattgefunden. Das Thema des Workshops war dieses Mal: Mädchenrechte und was Mädchen und ihre Väter gegen Gewalt tun können.

Nach einem kurzen Input durch das Projektteam zu Zahlen und Fakten über häusliche und sexualisierte Gewalt, hat der Film „Männerwelten“ für eine lebhafte Diskussion gesorgt. Die zentrale Frage, die im Raum stand, war: „Wie können wir unsere Töchter schützen?“

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Prostitution im zweiten Jahr der Pandemie

© Bernd Vonau - photocase.de© Bernd Vonau - photocase.de

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist die Lage von Prostituierten in Deutschland höchst kritisch und prekär. Die meisten Prostituierten werden durch kein Sozialsystem aufgefangen und Bundesregierung, Länder und Kommunen haben kaum Lösungsansätze für direkte Hilfen und Ausstiegsprogramme für diese vulnerablen Gruppe geschaffen. Das führt dazu, dass die Frauen aus existenzieller Not weiterhin in der Prostitution tätig sein müssen, auch wenn dies gegen die Corona-Verordnungen verstößt.

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Jetzt erst recht: „One Billion Rising“, die weltweite Tanzdemo gegen Gewalt an Frauen, fand in diesem Jahr im Netz statt

1billion 2021 V1 Black

Am 14. Februar war Valentinstag - für viele Menschen ein schöner Tag mit Blumen, Pralinen, Herz-Postkarten und anderen Zuneigungsbezeugungen. Für viele Frauen und Mädchen auf der Welt ist er nur ein weiterer Tag voller Gewalt, Missbrauch und Ungerechtigkeit. Die weltweite Tanz-Demo „One Billion Rising“ setzt seit 2012 genau an diesem Tag ein Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen, bei der Tausende Menschen solidarisch und gemeinsam aufstehen und tanzen. Im Jahr 2012 rief die New Yorker Künstlerin und Aktivistin Eve Ensler, Autorin des Theaterstücks „Die Vagina Monologe“, die Aktion ins Leben. Frauen in aller Welt sollten an diesem Tag ihre Häuser und Arbeitsplätze verlassen, um auf den Straßen zu protestieren, zu streiken und zu tanzen. Schon einen Monat nach dem ersten Aufruf hatten mehr als 5000 Organisationen und Menschen aus 160 Ländern ihre Beteiligung zugesagt. Seitdem hat sich One Billion Rising zu einer der größten Demonstrationen für Frauenrechte weltweit entwickelt.

In diesem Jahr konnte leider auch "One Billion Rising" nicht in der eigentlichen Form stattfinden. Die Corona-Pandemie machte aber nicht nur die großen Tanzdemos draußen unmöglich, sie verschärft auch für viele von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen die Situation, durch fehlende Anlaufstellen und soziale Kontakte in Schulen und Sportvereinen, durch weniger Arztbesuche und durch eine generell angespannte Situation in Familien.

Umso mehr freuen wir uns über das große Echo in den Medien und im Netz, das es in diesem Jahr zu "One Billion Rising" gab!

Zum Nachschauen hier der Livestream aus Berlin mit Tanz, Interviews (u.a. mit unserer Bundesgeschäftsführerin Christa Stolle) und Videos

Zur Videobotschaft der Berliner Städtegruppe von TERRE DES FEMMES e.V.

Zur Videobotschaft von Juliane von Krause von der Münchener Städtegruppe von TERRE DES FEMMES e.V.

Zur TDF-Pressemitteilung

Bekommt Chile die erste feministische Verfassung?

Viele ChilenInnen hoffen auf eine sozial gerechte und feministische Auslegung der neuen Verfassung. Foto: © Juan Manuel Núñez Méndez. unsplash.com

2021 ist Wahljahr. Nicht nur in Deutschland entscheidet sich dieses Jahr, in welche Richtung die Politik die nächsten Jahre geht. Im April 2021 wird auch in Chile ein neuer Verfassungskonvent gewählt. Das Besondere daran: die Hälfte der 155 Mitglieder des verfassungsgebenden Gremiums sind Frauen. Parität, wie sie sonst fast nirgendwo auf der Welt existiert. Innerhalb eines Jahres soll eine neue Verfassung entstehen - ein feministischer Neuanfang?

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Paragraf 219a – a wie abschaffen

219a  Unterstützung statt Kriminalisierung. Foto: © TERRE DES FEMMES§219a Unterstützung statt Kriminalisierung. Foto: © TERRE DES FEMMESInformationen über Schwangerschaftsabbrüche MÜSSEN frei zugänglich sein

Laut Paragraf 219a dürfen Ärztinnen und Ärzte nur öffentlich machen, DASS sie Schwangerschaftsabbrüche durchführen, sie dürfen aber nicht öffentlich darüber informieren WIE sie sie durchführen. Eine Katastrophe für betroffene Frauen! Informationen über Schwangerschaftsabbrüche MÜSSEN frei zugänglich sein.

TERRE DES FEMMES möchte gemeinsam mit der Agentur GREY Hamburg und der Funkspot-Kampagne „Paragraf 219a – a wie abschaffen“ einen Beitrag dazu leisten, dass der §219a StGB abgeschafft wird, ÄrztInnen und Ärzte nicht mehr für die Bereitstellung von sachlichen Informationen verklagt werden und Informationen über einen Schwangerschaftsabbruch für Betroffene ohne Einschränkungen zugänglich sind.

Funkspots - jetzt reinhören:


Malte, Kfz-Mechaniker


Andreas, Taxifahrer


Helmut, Lehrer


Christian, Tätowierer

 

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