Aktuelles

Nachrichten und Berichte zu TERRE DES FEMMES-Themen.

 

Zwei Jahre Let’s CHANGE: Wie können wir FGM in der EU und darüber hinaus beenden?

Das Berliner Team von Let's CHANGE. Foto: © TERRE DES FEMMES

Am Dienstag, den 15. September 2020, fand die Abschlusskonferenz des zweijährigen, von der Europäischen Union kofinanzierten EU-Projekts Let’s CHANGE statt. Aufgrund der Covid-19 Pandemie hat die Konferenz online stattgefunden und wurde nur für einen kleinen Personenkreis live vor Ort in Paris umgesetzt.

Die Konferenz lief unter dem Titel: „How to overcome challenges in ending Female Genital Mutilation (FGM) in the European Union (and beyond)?“ (Wie können die Herausforderungen bei der Abschaffung von FGM in der Europäischen Union und darüber hinaus bewältigt werden?). Die Veranstaltung wurde simultan in Englisch und Französisch übersetzt.

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Mitfrauenversammlung von TERRE DES FEMMES 2020: Position zu "Transgender, Selbstbestimmung und Geschlecht" verabschiedet.

Am Samstag, den 12. September 2020 hat die erste digitale Mitfrauenversammlung von TERRE DES FEMMES - Menschrenrechte für die Frau e.V. stattgefunden.

Die Mitfrauenversammlung ist das oberste Entscheidungsorgan des Vereins (vgl. Satzung). Die diesjährige Veranstaltung wurde erfolgreich rein digital abgehalten, mit über 120 stimmberechtigten Mitfrauen, die von 10:00 bis 18:00 die vergangenen und zukünftigen Leitlinien des Vereins evaluiert und definiert haben.

Neben insgesamt 7 Anträgen wurde auch die Positionierung des Vereins zu „Transgender, Selbstbestimmung und Geschlecht“ mit großer demokratischer Mehrheit verabschiedet (zur Position/PDF-Dokument). Diese Positionierung wurde nach zahlreichen internen und sachlichen Debatten und Austauschrunden mit VertreterInnen unterschiedlichster Positionen von dem TERRE DES FEMMES-Vorstand als demokratisch gewähltes und vermittelndes Gremium zur Abstimmung vorgelegt.

Die Kernthemen der Arbeit von TERRE DES FEMMES sind von dieser Positionierung unberührt: Der Verein wird seine Arbeit zu Gewalt im Namen der Ehre, weibliche Genitalverstümmelung, häusliche und sexualisierte Gewalt, Frauenhandel und Prostitution, Gleichberechtigung und Integration und die Betreuung internationaler Projekte aktiv fortführen.

zu den TERRE DES FEMMES-Positionen

 

 

Gesamtauswertung der Bundesregierung zur Evaluierung des Gesetzes zur Bekämpfung von Kinderehen

Die wichtigsten Erkenntnisse aus Sicht von TERRE DES FEMMES (TDF)

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Gewalt gegen Frauen wirksam bekämpfen – CEDAW alleine reicht nicht!

Grafik: pixabay.com

Jede dritte Frau ist von sexualisierter und/oder häuslicher Gewalt betroffen, das heißt weltweit über 1,3 Milliarden Frauen. Als Reaktion darauf hat die internationale Gemeinschaft offiziell anerkannt, dass Gewalt gegen Frauen eine der global am weitesten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen ist.

Die Every Woman Treaty’s Working Group – ein Zusammenschluss aus 1.700 Anwältinnen und Anwälten für Frauenrechte und 840 Organisationen in 128 Ländern, deren Ziel eine sicherere Welt für Frauen und Mädchen ist - hat nach sechs Jahren intensiver interdisziplinärer Forschung einen Bericht zu den Ursachen, Folgen und Präventionsmaßnahmen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen (PDF-Datei) herausgebracht. In dem Bericht wird Gewalt gegen Frauen als schwere Krise für die öffentliche Gesundheit und Menschenrechte beschrieben, die die Gesellschaften aller Länder massiv beeinträchtigt. So haben Betroffene und ihre Kinder oft mit physischen und psychischen Problemen zu kämpfen. Auch die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Form von Gewalt sind erheblich, da sie jährliche Kosten von 6,7 Milliarden US-Dollar – rund 5,5 Prozent  der gesamten Weltwirtschaft – verursachen.

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Trotz oder gerade wegen Corona: Die CHANGE Agents sind weiterhin aktiv!

Angeregte Diskussionen bei CHANGE Agent Sana Diedhiou. Foto: © TERRE DES FEMMESAngeregte Diskussionen bei CHANGE Agent Sana Diedhiou. Foto: © TERRE DES FEMMESSeit Beginn der COVID-19-Pandemie arbeitet das Let’s CHANGE-Team an kreativen Lösungen, um die Projektaktivitäten weiter fortzuführen. Denn die aktuelle Situation stellt gerade auch im Hinblick auf weibliche Genitalverstümmelung (female genital mutilation, FGM) eine Bedrohung für Mädchen dar. Durch Kita- und Schulschließungen fallen wichtige Kontrollmechanismen für den Schutz der Mädchen weg. Während zurzeit jährlich schätzungsweise 4,1 Millionen Mädchen in ihren Genitalien verstümmelt werden, gehen die Vereinten Nationen davon aus, dass allein durch die Corona-Maßnahmen 2 Millionen Mädchen bis 2030 zusätzlich beschnitten werden.

Hier setzen die CHANGE Agents an und gehen direkt in ihre Communitys, um dort zu weiblicher Genitalverstümmelung und den negativen Folgen aufzuklären. Während des Lockdowns haben die CHANGE Agents teilweise virtuelle Treffen organisiert, um den Kontakt zu den Communitys zu halten und zu FGM aufzuklären.

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Einladung zur TDF-Ausstellung und Vernissage am 24.09.20 in Berlin

Ausstellung "Ni una menos" Plakat 2020TERRE DES FEMMES lädt herzlich ein zur Ausstellung ¡Ni una menos! Weg aus der Gewalt über häusliche und sexualisierte Gewalt in Nicaragua und Deutschland. Seien Sie unser Gast!

Datum:                      
24. September – 24. November 2020

Öffnungszeiten:        
Mo - Fr: 10 – 16 Uhr

Ort:                            
Frauenzentrum affidamento, Richardplatz 28, 12055 Berlin-Neukölln

Vernissage:   
Donnerstag, 24. September 2020, um 18 Uhr

Mit Expertinnen-Vortrag, Live-Musik und Häppchen

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten: iz@frauenrechte.de

Weitere Informationen (PDF-Datei)

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Eine Aktionsagenda zur Hilfe von besonders betroffenen Frauen in der Corona-Krise

Für viele Frauen in Krisengebieten stellt ein Lockdown eine massive Existenzbedrohung dar. Foto: © Pixabay

Das Jahr 2020 sollte eigentlich ein besonderes Jahr im globalen Kampf um Gleichstellung und Frauenrechte in Kriegs- und Krisengebieten werden. Jedoch geschah durch die weltweite Ausbreitung von COVID-19 das genaue Gegenteil: Die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern und das Machtgefälle intensivierten sich vor allem in konfliktreichen Ländern.

In der Aktionsagenda Unheard.Unseen - A Global Agenda for Action skizziert die Organisation Women for Women International die Herausforderungen, denen Frauen in Kriegs- und Krisengebieten aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt sind. Die Aktionsagenda verweist auf fünf Bereiche, in denen dringender Handlungsbedarf besteht, um die Situation der betroffenen Frauen zu verbessern. Sie soll als Handlungsempfehlung für Regierungen und Institutionen verstanden werden.

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Handreichung für Lehrkräfte zum Thema Hate Speech in Bezug auf die #UNHATEWOMEN Kampagne von TERRE DES FEMMES

SchiefertafelDas neue Schuljahr geht los und im Zuge dessen knüpft TERRE DES FEMMES an die erfolgreiche #UNHATEWOMEN Kampagne an und stellt Unterrichtsmaterialien für Schulen und Lehrkräfte (PDF-Datei) zur Verfügung.

Mit der Kampagne soll auf Hate Speech ( = Wortgewalt) in unserer Gesellschaft aufmerksam gemachen werden und sowohl Betroffene als auch Außenstehende ermutigen zu reflektieren und einzugreifen.

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