Aktuelles

Nachrichten und Berichte zu TERRE DES FEMMES-Themen.

 

PfefferminzGreen und AIM treffen sich bei TERRE DES FEMMES: Ein ideenreicher Austausch führt zu neuen Kooperationsmöglichkeiten

Stella Rothenberger hat uns am 3. Juni 2013 besucht. Sie ist von PfefferminzGreen, einem Zusammenschluss von KünstlerInnen und MusikerInnen aus Frankfurt a.M., der sich aktiv einsetzt, um kleine Organisationen und Selbsthilfegruppen im Ausland zu unterstützen.

Ein persönliches Treffen mit Rugiatu Turay steht auf dem Programm: Die bekannte Frauenrechtsaktivistin aus Sierra Leone, die sich mit ihrer Organisation „Amazonian Initiative Movement“ (AIM) selbstbewusst und mit großem Mut gegen die Praxis der weiblichen Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation - FGM) engagiert.

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TERRE DES FEMMES protestierte gegen Nackt-Fußball-EM der Frauen

Vom 7.-9. Juni wurde in Berlin die "1. Nackt-Fußball-EM" ausgetragen

Sowohl die Bewerbung der Veranstaltung innerhalb Berlins mit einschlägigen Plakaten, auf denen die Degradierung der Frau als Sexualobjekt propagiert wurde, als auch die perfide Konzeption der Veranstaltung sind aus unserer Sicht extrem frauenfeindlich.

Wir protestierten gegen die zur Schau Stellung und perverse Inszenierung des weiblichen Körpers im Rahmen dieser als solche ausgewiesenen 'sportlichen Veranstaltung'!

Statt Frauen als Sportlerinnen in der Öffentlichkeit positiv darzustellen, fand hier durch die Konzeption der Veranstaltung eine extrem negative und diskriminierende Darstellung von Frauen im Sportbetrieb statt. Dieses als 'Sportveranstaltung' nicht ernst zu nehmende Event war daher ganz klar auf die Bedürfnisbefriedigung von Männern ausgerichtet. Es unterstützte und produzierte eine Objektifizierung und Pornographisierung von Frauen in unserer Gesellschaft. Die Frauen wurden zur Unterhaltung und Belustigung von Männern zur Schau gestellt.

Solche Veranstaltungen beleidigen Frauen als Gruppe und stellt diese in abwertender Weise dar. Darüber hinaus wird eine sexuelle Verfügbarkeit von Frauen signalisiert, die nicht mit unseren menschenrechtlichen Grundsätzen in Übereinstimmung zu bringen ist.

Das nun ausgerechnet Berlin mit dieser zwielichtigen Veranstaltung beworben wurde, hat uns gleichermaßen entsetzt. So war auf der Facebookseite der Frauennacktfussball EM die Skyline von Berlin in graphischer Darstellung zu sehen. Leider wurde die Veranstaltung auch von zahleichen Berliner Veranstaltungsplattformen im Internet als öffentliche Veranstaltung beworben. Durch die Bezeichnung als angebliches Sportereignis wurde hier versucht, eine eindeutige frauenverachtende und pornographische Veranstaltung als ein massentaugliches gesellschaftliches Ereignis zu vermarkten.

Wir forderten den Senat auf, die Veranstaltung abzusagen, die Messe Berlin für die Genehmigung dieser Veranstaltung zu rügen und in Zukunft darauf zu achten, dass solche frauenfeindlichen Veranstaltungen in Berlin nicht mehr beworben und durchgeführt  werden dürfen.

TERRE DES FEMMES veranstaltete einen erfolgreichen Abend zum Thema „Gleiches Recht für alle – Nein zur Scharia“ in Berlin

Am Vorabend der jährlichen Mitfrauenversammlung von TERRE DES FEMMES e.V. findet traditionell ein öffentlicher Themenabend statt – so auch in diesem Jahr, diesmal unter dem Titel „Gleiches Recht für alle – Nein zur Scharia“. Daher zog es am 24. Mai etwa 90 BesucherInnen zu der Veranstaltung ins DGB-Haus in Berlin, um sich durch Fachvorträge und eine Podiumsdiskussion über die Scharia zu informieren und mitzudiskutieren.

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Gewalt gegen Frauen? In Deutschland ist alles anders! Eine Antwort auf den Spiegel Online Artikel zu Häuslicher Gewalt

Nun ist es endlich ans Licht gekommen! In dem Spiegel Online Artikel „Ich habe die Messer im Haus versteckt“ von Hendrik Ternieden und Benjamin Schulz vom 28. Mai 2013 wird endlich mit dem Mythos aufgeräumt, der seit vielen Jahren Männer als Täter und Frauen zu Opfern stilisiert. Die Autoren zeigen, dass nicht Frauen, sondern Männer in Deutschland unter Häuslicher Gewalt leiden. Das ist weltweit einmalig: In allen internationalen Studien und Erhebungen zu Gewalt gegen Frauen zeigt sich deutlich, dass Frauen in teilweise erheblichen Ausmaß der Gewalt ihres Partners bzw. Ehemanns ausgesetzt sind.

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Unterstützen Sie unseren Einsatz gegen Genitalverstümmelung

Anfang 2012 erreichte TERRE DES FEMMES die erschreckende Nachricht, dass die Zahl der Genitalverstümmelungen in Ägypten wieder zugenommen hat. 90 Prozent der Mädchen und Frauen dort sind an ihren Genitalien beschnitten. In Ägypten beteiligen sich so viele ÄrztInnen an dieser Menschenrechtsverletzung wie in kaum einem anderen Land. Zu befürchten haben sie nichts: Seit 2008 gibt es zwar ein Gesetz, das Genitalverstümmelungen verbietet; bescheinigen ÄrztInnen aber, dass der Eingriff "medizinisch" notwendig sei, bleibt er straffrei. Als Anfang 2012 ägyptische ParlamentarierInnen darüber diskutierten, das in Ägypten bestehende Verbot komplett abzuschaffen, startete TERRE DES FEMMES eine Protestaktion.

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Übergabe von rund 46.000 Unterschriften an das Bundesministerium des Innern für ein „Aufenthaltsrecht für Opfer von Zwangsprostitution, jetzt!“

v.r.n.l.: Dr. Ole Schröder (Parlamentarischer Staatssekretär, BMI), Irmingard Schewe-Gerigk (Vorstandsvorsitzende, TERRE DES FEMMES), Anna Hellmann (Referentin des Referats Frauenhandel, TERRE DES FEMMES), Franziska Greß und Freya Rudek (Unterstützerinnen, TERRE DES FEMMES) Foto: © Uwe SteinertIm Rahmen der Unterschriftenkampagne „Aufenthaltsrecht für Opfer von Zwangsprostitution, jetzt!“ fordern 45.921 UnterzeichnerInnen gemeinsam mit TERRE DES FEMMES Bundesinnenminister Friedrich auf, eine Verbesserung der aufenthaltsrechtlichen Situation für Opfer von Frauenhandel zu erwirken. Die Unterschriften wurden am 21. Mai 2013 von Irmingard Schewe-Gerigk, Vorstandsvorsitzende von TERRE DES FEMMES, dem Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Ole Schröder des Bundesministeriums des Innern (BMI) überreicht. Im Anschluss daran fand ein Fachgespräch statt, in dem TERRE DES FEMMES seine Forderungen näher ausführen konnte. Ein inhaltlicher Austausch zwischen dem BMI und TERRE DES FEMMES wird fortbestehen.

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Gewerkschaft der Polizei organisierte eine Konferenz zum Thema „Ehrensache(n) – Ehrenmord und Zwangsehe“

Aus Anlass des 30-jährigen Jubiläums der „Kriminalpolizei“, der Quartalszeitschrift der Gewerkschaft der Polizei (GdP), organisierte die GdP am 15. Mai 2013 eine Redaktionskonferenz in der Rheinland-Pfälzischen Landesvertretung in Berlin. Rund 80 Teilnehmende aus dem Kreis der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der Zeitschrift waren aus dem ganzen Bundesgebiet gekommen, um sich Vorträge und eine Podiumsdiskussion zum Thema „Ehrensache(n) – Ehrenmord und Zwangsehe“ anzuhören.

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Radiosendung zu "Rape Culture"

Die Sendung "Zündfunk Generator" vom Bayerischen Rundfunk geht der Frage nach, ob wir in einer "Rape Culture" leben. Anlass für diese Sendung ist der bekannt gewordene Vergewaltigungsfall aus den USA, wo zwei minderjährige Football-Stars eine 16-jährige mehrfach vergewaltigt und die Taten gefilmt hatten. Aber nicht nur die Tat war schockierend, sondern auch die Reaktionen des Umfelds nach dem Gerichtsprozess: die Medien beklagten das zerstörte Leben der beiden Täter.

Die beiden Journalistinnen Laura Freisberg und Julia Fritzsche werfen einen Blick darauf, wie hierzulande mit dem Thema Vergewaltigung umgegangen wird und interviewen dafür zahlreiche Aktivistinnen, auch von TERRE DES FEMMES.