Aktuelles

Nachrichten und Berichte zu TERRE DES FEMMES-Themen.

 

Zwangsverheiratungen stoppen

Schnelle und direkte Hilfe – Machen Sie es möglich!

paar-2012

Najeefa ist 16 Jahre alt. Sie ist verliebt, seit zwei Monaten hat sie einen Freund. Aber ihre Familie darf von ihrem Glück nichts erfahren. Denn ihre Eltern planen eine andere Zukunft für ihre Tochter: Sie soll in den Sommerferien mit einem Cousin in Pakistan verheiratet werden.

Ihre Eltern wollen diese Hochzeit durchsetzen, zur Not mit Gewalt. Najeefa ist verzweifelt. Für eine Heirat ist sie doch noch viel zu jung!

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Fortbildungen und Workshops zum Thema Zwangsheirat

TERRE DES FEMMES veranstaltete 2012 zwei verschiedene Veranstaltungsreihen zum Thema Zwangsheirat und den Umgang mit Betroffenen.

TERRE DES FEMMES reagiert damit auf eine aktuelle Studie zum Thema Zwangsverheiratung in Deutschland im Auftrag des Bundesfamilienministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ermittelte, das 3.443 Fälle im Jahr 2008 in insgesamt 830 Beratungsstellen erfasst wurden. Demgegenüber steht ein großes Dunkelfeld nicht erfasster Fälle.

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TERRE DES FEMMES gegen Jungenbeschneidung

In einem wegweisenden Urteil hat das Landgericht Köln am 26. Juni entschieden, dass religiös motivierte Beschneidungen an Kindern in Deutschland verboten sind. Weder die Einwilligung der Eltern noch die Religionsfreiheit rechtfertigen die Vorhautbeschneidung an Jungen, wenn diese nicht medizinisch notwendig ist - so das Gericht.

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TERRE DES FEMMES-Kreativwettbewerb für Jugendliche zum Thema Zwangsheirat ist entschieden: Bekanntgabe der GewinnerInnen im Rahmen der Preisverleihung am 11. Oktober 2012

TERRE DES FEMMES hatte Anfang Mai unter dem Motto „Zeig uns Deine SUPERHELDIN!“ einen Kreativwettbewerb für Jugendliche zur Gestaltung eines Aufklebers gestartet, um diese sowie Lehrkräfte gezielt zum Thema Zwangsheirat zu sensibilisieren. Damit reagierte TDF auf die alarmierenden Ergebnisse der ersten bundesweiten Studie zu Zwangsverheiratung in Deutschland vom Bundesfamilienministerium, die 2011 veröffentlicht wurde.

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Kampagne: „Aufenthaltsrecht für Opfer von Zwangsprostitution: jetzt!“ (18.10.2012-21.05.2013)

Aktion gegen Zwangsprostitution. © Foto: Uwe SteinertAktion gegen Zwangsprostitution.
© Foto: Uwe Steinert
Die Bundesregierung kommt ihren menschenrechtlichen Verpflichtungen nicht nach, den oftmals stark traumatisierten Opfern von Menschenhandel eine Lebensperspektive in Deutschland zu ermöglichen. Opfer aus Nicht-EU-Staaten werden rechtlich als illegal eingereiste AusländerInnen behandelt. Nur wenn sie bereit sind, vor Gericht gegen ihre TäterInnen auszusagen, können sie unter Umständen bis Schließung des Strafverfahrens in Deutschland bleiben. Anschließend werden die Frauen in ihre Herkunftsländer abgeschoben. Eine garantierte Opferentschädigung oder psycho-soziale Betreuung erhalten sie nicht. Die Umsetzungsfrist (6. April 2013) der EU-Richtlinie 2011/36/EU, die den Opferschutz für Betroffene von Menschenhandel regelt und die die Bundesregierung hätte nutzen können, die Rechtslage für Opfer von Menschenhandel zu verbessern, hat Deutschland verstreichen lassen.

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Gesetzentwurf für Reform des Sorgerechts beschlossen

Jedes dritte Kind in Deutschland wird heutzutage von einer unverheirateten Mutter geboren. Höchste Zeit, das überaltete Sorge- und Umgangsrecht den neuen Gegebenheiten anzupassen. Doch die neue Sorgerechtsregelung im nun beschlossenen Gesetzesentwurf des Bundeskabinetts zur "Reform der elterlichen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern" soll lediglich die Position des Vaters stärken. Ein gemeinsames Bekenntnis zum Kind war auch vorher schon nötig und möglich.

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Der Staat muss gewaltbetroffene Frauen und Kinder besser schützen

Es ist ein leidiges Thema, denn seit über 30 Jahren ist keine Lösung in Sicht: Obwohl es in Deutschland etwa 360 Frauenhäuser und zahlreiche Beratungsstellen gibt, ist deren Finanzierung bis heute nicht gesichert oder einheitlich geregelt. Momentan herrscht ein Flickenteppich aus unterschiedlichen Finanzierungsmodellen, das von Bundesland zu Bundesland und manchmal auch schon von Kommune zu Kommune unterschiedlich geregelt ist. Immer wieder kommt es wegen Finanzierunglücken zu Schließungen von Frauenhäusern oder Beratungsstellen.

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Frauenverachtende Sendung bei Sat. 1. TERRE DES FEMMES fordert: "Auf Brautschau im Ausland - Junggesellen versuchen ihr Glück im Ausland“ abzusetzen!

"Auf Brautschau im Ausland - Junggesellen versuchen ihr Glück im Ausland" heißt die neue Sendung von Sat. 1, in der deutsche Männer nach Thailand, Russland oder den Philippinen reisen, um ihre Traumfrau zu finden. Wir finden das Format dieser Sendung hoch problematisch. Ein übler Beigeschmack nach dem Motto „Ware Frau“ kommt bei uns dabei auf.

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