Aktuelles

Nachrichten und Berichte zu TERRE DES FEMMES-Themen.

 

Erfolg öffentlichen Engagements gegen Frauenhandel und Zwangsprostitution

Betreiber von Flatratebordellen verurteilt

Im April 2012 verurteilte das Stuttgarter Landgericht zwei Betreiber eines Flatrate-Bordells wegen schweren Menschenhandels und Zuhälterei zu mehrjährigen Haftstrafen. TERRE DES FEMMES war Teil eines bürgerlichen Aktionsbündnisses, das im Juli 2009 öffentlich gegen das Betreiben von Flatrate-Bordellen aufrief, infolgedessen einzelne Bordelle untersucht wurden.  In diesen stellte die Polizei Menschenhandel, Zwangsprostitution und unwürdige Arbeitsbedingungen fest, woraufhin Anklage gegen die Betreiber erhoben wurde.

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TERRE DES FEMMES begrüßt entscheidendes Urteil zu Entschädigungen für Opfer von Frauenhandel

Eine Million Euro Entschädigung für Opfer – wichtiges Urteil in Bayreuth

Im Dezember 2011 verkündete das Landgericht Bayreuth ein bemerkenswertes Urteil im Strafverfahren wegen Menschenhandels, Vergewaltigung, Körperverletzung und Betrugs. Der Angeklagte wurde auf Grund dieser Vergehen zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren verurteilt. Die Nebenklägerin K., die bereits als Jugendliche von dem Angeklagten in die Prostitution geführt wurde, erhielt Anspruch auf eine Entschädigungssumme von einer Million Euro.

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Chinas Frauen kämpfen um die Hälfte des Himmels

Anlässlich der Eröffnung einer feministischen Kunstausstellung mit dem Titel „Bald Girls“ Anfang März 2012 wurde die Geschäftsführerin von TERRE DES FEMMES, Christa Stolle, nach Peking eingeladen. Thematisiert wird in der Ausstellung die Situation von Frauen in China, und ihre (sexuelle) Identität. Im Rahmen der Ausstellung fand ein feministisches Symposium zu dem Thema „Feminismus weltweit“ statt, in dessen Rahmen Christa Stolle eine Rede über die Neue Deutsche Frauenbewegung ab 1968 hielt.

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Frauenhandel stoppen!

TDF fordert mehr Schutz und ein Bleiberecht für die Opfer von Zwangsprostitution

Foto: © Essaka Fotolia.com Wenn Katja andere Frauen sieht, wird sie traurig. Sie haben einen Schulabschluss und fahren über die Sommerferien mit Freundinnen ans Meer. Ein solches Leben hatte Katja vor sich.

Doch mit 17 wurde sie von der Ukraine nach Deutschland verkauft und jahrelang zur Prostitution gezwungen. Um sie gefügig zu machen, haben ihre Zuhälter sie im Winter eiskalt abgeduscht und stundenlang draußen in den Hinterhof gesperrt. Einige Male hat sie Freier um Hilfe gebeten – vergeblich!

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Gespart am falschen Ende: Frauenhaus geschlossen

TDF protestiert mit offenem Brief

Zum Ende des Jahres 2011 wurde in Lübeck eins der beiden Frauenhäuser geschlossen. Nun ist das zweite Frauenhaus  überlaufen und musste zwischenzeitlich ein Aufnahmestopp verhängen. Aber Frauen, die vor Gewalt flüchten müssen, können nicht auf die Warteliste gesetzt werden! Wir protestieren gegen diese Sparmaßnahmen mit einem offenen Brief an den Minister.

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TERRE DES FEMMES-Facebook-Aktion zum 8. März: Button "I´m a feminist"

Zum Internationalen Frauentag ruft TERRE DES FEMMES die Mitglieder ihrer Facebook-Seite dazu auf, sich zu outen – als FeminstIn. Dafür haben wir eine Grafik erstellt, die sich wie ein Button an das Profilbild des eigenen Facebook-Accounts heften lässt. So kann jede Frau und jeder Mann ganz einfach für die Stärkung von Frauenrechte eintreten und die eigenen FreundInnen zum Mitmachen aufrufen.

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Angst vor dem eigenen Vater?

TDF fordert besseren Schutz von Kindern bei Häuslicher Gewalt

Maria lebt in Angst - und zwar vor ihrem Vater. Vor nicht allzu langer Zeit wurde ihre Mutter von ihm verprügelt. Nun sind sie zwar in Sicherheit, aber die Behörden möchten trotzdem, dass Maria ihn besucht. Das Gericht hat ihrem Vater das Umgangsrecht zugesprochen. Dies ist in Deutschland keine Seltenheit: immer wieder erhalten Väter ein Umgangsrecht, obwohl sie gegen die Mutter oder sogar gegen das Kind gewalttätig geworden sind.

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TERRE DES FEMMES protestierte gegen die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern am Equal Pay Day

Unser Beitrag und weitere Aktionen zum 23. März, dem Equal Pay Day 2012

Am 23. März fand in diesem Jahr der Equal Pay Day statt, welcher auf den bestehenden unbereinigten Lohnunterschied zwischen Frauen und Männer aufmerksam macht. Dieser betrug 2011 ganze 23%. In ganz Deutschland und im Ausland protestierten Frauenorganisationen gegen diese Form von Diskriminierung. 

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