Aktuelles

Nachrichten und Berichte zu TERRE DES FEMMES-Themen.

 

Die Zukunft Afghanistans?

Portrait Sakina©Neswan Social Association / Kursleiterin Sakina im Begegnungscafé der Neswan Social Association

Nur mit Frauenrechten und starken Frauen wie Sakina!

Durch den plötzlichen Abzug der NATO-Truppen nach 20 Jahren Einsatz fühlen sich vor allem Afghaninnen im Stich gelassen. Sie fürchten, dass die Taliban das, was mühsam erkämpft wurde, allen voran die Anerkennung der Rechte von Frauen, wieder zunichte machen. Im Internet kursieren Videos, die zeigen, wie Frauen in den von den Taliban beherrschten Provinzen öffentlich ausgepeitscht werden.

Gezielte Anschläge auf unabhängige Frauen und Aktivistinnen nehmen bereits zu: im Januar wurden zwei Richterinnen getötet, im März drei Journalistinnen. Für die seit September 2020 laufenden innerafghanischen Friedensverhandlungen konnte mit großer Anstrengung eine Frauenquote im Team der Regierung errungen werden. Im Team der Taliban sitzt keine einzige Frau.

Die TERRE DES FEMMES-Partnerorganisation Neswan Social Association (Neswan) in der Provinz Herat sieht sich einer ungewissen Zukunft gegenüber. Gerade deshalb will Neswan in ihrem Frauenzentrum weiter Frauen ausbilden und empowern. Aufgeben ist keine Option. Denn es braucht noch viel mehr strake Frauen wie Sakina...

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Bundesverdienstorden für Godula Kosack – TERRE DES FEMMES gratuliert herzlich!

TDF-Vorstandsfrau Prof. Dr. Godula Kosack mit dem Ministerpräsidenten Michael Kretschmer. Foto: ©Stephanie Reball

Prof. Dr. Godula Kosack, Vorstandsvorsitzende von TERRE DES FEMMES, wird am Freitag, den 18. Juni 2021 in Dresden der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (auch Bundesverdienstkreuz genannt) verliehen. Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer würdigt mit dieser Auszeichnung ihr tatkräftiges Engagement und ihren Einsatz für das Gemeinwohl und besonders für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Mädchen und Frauen.

Godula Kosack, Professorin für Soziologie und Ethnologin, lebt in Leipzig, seit 2015 ist sie im Bundesvorstand von TERRE DES FEMMES vertreten und zuletzt als Vorsitzende. Als TERRE DES FEMMES-Vorstandsfrau setzt sie sich schwerpunktmäßig gegen weibliche Genitalverstümmelung ein.

Seit 1985 hielt sie sich immer wieder für längere Zeit in Nordkamerun auf.

Die intensive Beziehung zur Bevölkerungsgruppe der Mafa hat bis heute Einfluss auf ihre Arbeit als Aktivistin. Auf Initiative von Godula Kosack unterstützt TDF zum Beispiel seit 2012 den Verein „Association d’Appui aux Filles de M’lay, Huva et Ldama“.

Godula Kosack ist ehrenamtliche Koordinatorin des Projekts „Selbstbestimmung durch Bildung“, das Mädchen und jungen Frauen der Mafa in Nordkamerun einen Weg zu Schule und Berufsausbildung oder Studium ermöglicht.

Godula Kosack hat außerdem zu vielen verschiedenen Frauenthemen (Frauen in Afrika, Hexenverfolgung, Wechseljahre, Patriarchat und Weltbilder) publiziert.

Sie ist Projektinitiatorin und Vorstandsmitglied der Deutsch-Afrikanischen Gesellschaft (DAFRIG e.V.), Gründungsmitglied des Interkulturellen Zentrums e.V. in Leipzig und engagiert sich in weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen wie der von ihr mitgegründeten Louise-Otto-Peters Gesellschaft.

Wir sind stolz, Godula Kosack als Vorstandsvorsitzende von TERRE DES FEMMES zu haben, und gratulieren ihr herzlich!

Wichtige Einblicke in die Medizin - Seminar zu Rekonstruktions-Operationen von Dr. med. O’Dey

„Below the German text you will find the English version”

Das Training der Community TrainerInnen im CHAIN-Projekt am 5. Juni 2021 wurde für ein zweistündiges Online-Auffrischungsseminar über FGM mit dem Schwerpunkt auf Rekonstruktions-OPs genutzt. Hierfür wurde ein Spezialist dieses Fachgebiets als Gastredner eingeladen. Herr Dr. med. Dan mon O'Dey ist Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie am Luisenhospital Aachen und hat sich auf die medizinische Hilfe für Frauen spezialisiert, die von weibliche Genitalverstümmelung betroffen sind.

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Gemeinsam im Einsatz für Frauenrechte – Männer an der Seite von starken Töchtern und selbstbestimmten Frauen!

© TERRE DES FEMMES

seit 40 Jahren kämpft TERRE DES FEMMES e.V. dafür, dass Frauen und Mädchen gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei leben können. Viel ist erreicht, noch viel mehr bleibt zu tun. Wir machen weiter!Eines ist jedoch klar: Ohne dass auch Männer mitwirken, ist Gleichberechtigung unmöglich. Und auch der Weg dorthin wird kürzer, je mehr Männer ihn mitgehen. Darum möchten wir Ihnen heute das Engagement von Männern vorstellen, die für Frauenrechte als Menschenrechte kämpfen, die ihre eigene Rolle hinterfragen und andere zum Umdenken motivieren. Und die sich mit uns zusammen für eine Welt einsetzen, in der Frauen und Männer, Töchter und Väter, Brüder und Schwestern gleichberechtigt zusammenleben – ohne Gewalt, Bevormundung und Zwang.

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Gemeinsam im Einsatz für Frauenrechte – Männer an der Seite von starken Töchtern und selbstbestimmten Frauen!

Tochter und Vater quercErman Aksoyseit 40 Jahren kämpft TERRE DES FEMMES e.V. dafür, dass Frauen und Mädchen gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei leben können. Viel ist erreicht, noch viel mehr bleibt zu tun. Wir machen weiter! Eines ist jedoch klar: Ohne dass auch Männer mitwirken, ist Gleichberechtigung unmöglich. Und auch der Weg dorthin wird kürzer, je mehr Männer ihn mitgehen. Darum möchten wir Ihnen heute das Engagement von Männern vorstellen, die für Frauenrechte als Menschenrechte kämpfen, die ihre eigene Rolle hinterfragen und andere zum Umdenken motivieren. Und die sich mit uns zusammen für eine Welt einsetzen, in der Frauen und Männer, Töchter und Väter, Brüder und Schwestern gleichberechtigt zusammenleben – ohne Gewalt, Bevormundung und Zwang.

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Anstieg von Zwangsverheiratung in den Sommerferien aufgrund der Corona-Pandemie befürchtet

Auftaktveranstaltung des Schultheaterprojektes „Mein Herz gehört mir" am Brandenburger Tor am 25.11.2020, Foto: Martin Funck

TERRE DES FEMMES verschickt bundesweit Notfallinformationen an Schulen

Die Sommerferien stehen bevor und die Menschenrechtsorganisation

TERRE DES FEMMES e. V. ist sehr besorgt, dass es in den nächsten Wochen bundesweit zu einem Anstieg von Frühehen und Zwangsverheiratungen gerade aufgrund der Corona-Pandemie kommen könnte bzw. bereits gekommen ist.

TERRE DES FEMMES geht davon aus, dass von sehr traditionell patriarchalisch eingestellten Eltern/Familien insbesondere die Sommerferien genutzt werden, um ihre oft noch minderjährigen Töchter gegen ihren Willen im Herkunftsland der Familie zu verheiraten.

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Einladung zum digitalen Austausch

Weltweit sind mehr als 200 Millionen Frauen von weiblicher Genitalverstümmelung_Beschneidung (FGM_C) betroffen, jährlich kommen Millionen hinzu. In Deutschland wird von mindestens 75.000 Betroffenen ausgegangen. Davon leben schätzungsweise 4.400 beschnittene Frauen in Berlin. Verschärft wird der Kampf gegen FGM_C auch in Deutschland als eine direkte Folge der Pandemie durch Lockdown, Schulausfall und den wirtschaftlichen Auswirkungen.

Vor genau einem Jahr hat das Familienplanungszentrum BALANCE in Kooperation mit TERRE DES FEMMES und Desert Flower Center eine interdisziplinäre Koordinierungsstelle gegen FGM_C in Berlin eingerichtet.

Anlässlich des einjährigen Bestehens lädt die Berliner Koordinierungsstelle gegen FGM_C zum digitalen Austausch am Freitag, den 18. Juni 2021, 12.00 – 14.00 Uhr ein.

Ziel der Veranstaltung ist es, die Arbeit der Berliner Koordinierungsstelle gegen FGM_C vorzustellen und damit bekannt zu machen, die Fachkräfte im Umgang mit dem Thema zu fördern und die Netzwerke in Berlin diesbezüglich zu stärken. Dabei werden die Partnerorganisationen einen Einblick in ihre Arbeit im Rahmen der Koordinierungsstelle

geben.

Um Anmeldung bis zum 10. Juni 2021 per Mail an info@koordinierungsstelle-fgmc.de wird gebeten!

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Kommunikations-und Rhetorik Training für die Community TrainerInnen

Kommunikations-Experiment am ersten Trainingstag. Foto: © TERRE DES FEMMES

„Below the German text you will find the English version"

Im Rahmen des CHAIN-Projekts werden sogenannte Community TrainerInnen ausgebildet, die sowohl innerhalb ihrer eigenen Community als auch Fachkräfte aus dem medizinischen, pädagogischen oder sozialen Bereich zu den Themen weibliche Genitalverstümmelung (female genital mutilation, FGM) und Früh- und Zwangsverheiratung (early and forced marriage, EFM) sensibilisieren und aufklären.

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