Aktuelles

Nachrichten und Berichte zu TERRE DES FEMMES-Themen.

 

Mädchenbildung in Kamerun wird digital

TDF-Stipendiatinnen mit ihren Lehrbüchern. Foto: © AAFMHLTDF-Stipendiatinnen mit ihren Lehrbüchern. Foto: © AAFMHL

„Mädchenbildung 2.0“ – so heißt das neue Kooperationsprojekt von TERRE DES FEMMES (TDF) und ihrer Partnerorganisation „Association d’Appui aux Filles de M’lay, Huva et Ldama“ (AAFMHL). Was es damit auf sich hat? Endlich wird die von TDF geförderte Mädchenbildung auch digital, und zwar durch Ausstattung bzw. Modernisierung eines Computerraums am „Collège d’Enseignement Technique, Industriel et Commercial der Berufsschule“ (CETIC) in der Stadt Maroua. Diese Berufsschule gehört zu den ganz wenigen in der Region Extrême Nord, die auch von zahlreichen Mädchen besucht wird. Dazu gehören u.a. viele Mädchen aus dem Stipendiatinnen-Programm von TDF. 

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Hinweis: „Nur eine Frau“ – TERRE DES FEMMES-Kooperationsfilm in der ARD-Mediathek

Der TERRE DES FEMMES-Kooperationsfilm „Nur eine Frau“ wurde am 29.01.2020 auf ARD ausgestrahlt und ist weiterhin in der Mediathek abrufbar.Filmplakat "Nur eine Frau"

Er beruht auf der wahren Geschichte von Hatun Sürücü, die vor 15 Jahren von ihrem jüngsten Bruder auf offener Straße erschossen wurde. Der Grund: Sie hatte sich aus den patriarchalen Strukturen ihrer Familie befreit und ein selbstbestimmtes und freies Leben für sich und ihren Sohn aufgebaut. „Nur eine Frau“ zeigt die traurige Realität von Gewalttaten gegen Frauen, die im Namen der Ehre verübt werden. Hatuns Ermordung kam ans Tageslicht, viele andere Gewalttaten und Menschenrechtsverletzungen gegen Frauen (u.a. Zwangsverheiratungen) finden weiterhin im Verborgenen statt. TERRE DES FEMMES Engagement in diesem Bereich bleibt relevant und hochaktuell. Denn es gibt leider noch viel zu tun. Allein im letzten Jahr gab es 12 versuchte Fälle von "Ehren"-Mord.

TERRE DES FEMMES setzt sich dafür ein, dass Ehrverbrechen vorgebeugt und bestraft werden. In den vergangenen Jahren konnten wir durch unsere Arbeit unter anderem dazu beitragen, dass Zwangsheiraten zum eigenen Straftatbestand erklärt (2011) und dass Eheschließungen unter 18 Jahren in Deutschland verboten werden (2017).

Erinnerung an Hatun Aynur Sürücü: Auch 2019 gab es 12 „Ehren“- Mordfälle in Deutschland

Gedenkstein für Hatun SürücüGedenkstein für Hatun Sürücü. Foto: © TERRE DES FEMMESAm Freitag, den 07.02.2020 jährt sich der Todestag von Hatun Sürücü zum 15. Mal. Ihr Streben nach einem selbstbestimmten, freien Leben abseits der patriarchalen Strukturen ihrer Familie endete für sie am 07. Februar 2005 mit dem Tod. Die Deutsch-Türkin wurde mit nur 23 Jahren von ihrem jüngeren Bruder erschossen, der die vermeintliche Familienehre wiederherstellen wollte.

Gemeinsam mit dem Berliner Arbeitskreis gegen Zwangsverheiratung gedenkt TERRE DES FEMMES der jungen Frau und aller weiteren Opfer eines „Ehren“-Mordes an diesem Tag mit einer Kranzniederlegung an ihrem Gedenkstein in der Oberlandstraße in Berlin um 14 Uhr und einer Gedenkveranstaltung im Rathaus Schöneberg um 18 Uhr.

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„The coffee business is not only for men“ - Kaffee aus Ruanda stärkt Frauen

Das TERRE DES FEMMES-Team mit Namensgeberin von Angelique´s Finest, Angelique Karekezi (Mitte). Foto: © TERRE DES FEMMESDas TERRE DES FEMMES-Team mit Namensgeberin von Angelique´s Finest, Angelique Karekezi (Mitte). Foto: © TERRE DES FEMMES

Kaffee kann nicht nur wach machen, sondern auch Gleichberechtigung fördern. Das beweist Angelique’s Finest: Der Kaffee wird zu 100 Prozent von Frauen in Ruanda produziert. Damit ist er der erste komplett aus Frauenhand produzierte und noch im Anbauland geröstete Fairtrade-Kaffee auf dem deutschen Markt. Die Namensgeberin von Angelique´s Finest, Angelique Karekezi, war am 27. Januar zu Besuch in der Bundesgeschäftsstelle von TERRE DES FEMMES. Sie ist Geschäftsführerin von Rwashoscco, dem Dach-Unternehmen, welches für die Röstung, die Verpackung und den Export des Kaffees zuständig ist.

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Öffentliche Stellungnahme von TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e.V. zur Notwendigkeit von Kritik an Weltanschauungen und Religionen

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMES

In Anbetracht der Turbulenzen und Anfeindungen, denen einige Frauen unseres Vereins aufgrund der Petition „DEN KOPF FREI HABEN!“ oder der Podiumsdiskussion „Die Verschleierung: Modeaccessoire, ein religiöses Symbol oder politisches Instrument?“ ausgesetzt sind, möchten wir die Gelegenheit ergreifen und mit diesem Offenen Brief unsere Solidarität, aber auch unsere Bedenken ausdrücken.

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Schulklasse zu Besuch in der TERRE DES FEMMES-Geschäftsstelle

SchülerInnen des Diesterweg-Gymnasiums informieren sich zu weiblicher Genitalverstümmelung. Foto: ©TDF 2020SchülerInnen des Diesterweg-Gymnasiums informieren sich zu weiblicher Genitalverstümmelung. Foto: © TERRE DES FEMMES 2020Am Freitag, 24.01.2020 durfte das Referat zu weiblicher Genitalverstümmelung (engl.: Female Genital Mutilation, FGM) eine Klasse des Berliner Diesterweg-Gymnasiums in der TDF-Geschäftsstelle begrüßen. Die SchülerInnen der 10.Klasse trafen sich mit der Referatsassistentin Lovina Okonkwo, um über die verschiedenen Aspekte von FGM  zu sprechen. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin hatten sie sich dazu bereits im Rahmen des Philosophieunterrichts mit dem Thema beschäftigt. Nun wollte die gesamte Klasse einen tieferen Einblick in die Arbeit von TERRE DES FEMMES zu weiblicher Genitalverstümmelung gewinnen und sich zudem über Möglichkeiten des Engagements von SchülerInnen austauschen.

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Neuigkeiten der starken Frauen aus Van - Rückblick auf 2019

YAKA-KOOP klärt v.a. bei Hausbesuchen in den Dörfern rund um Van über Frühehen auf. Foto: © YAKA-KOOP

Für die TDF-Partnerorganisation YAKA-KOOP war 2019 ein ausgesprochen intensives Jahr. Mit ihren beiden Kampagnen „Nein zu Kinderehen“ und „Nein zu Gewalt an Frauen“ erreichten sie 128 Dörfer in der Region Van – ein toller Erfolg!

YAKA-KOOP klärt die Bevölkerung v.a. im ländlichen Raum auf. Ziel dieser Arbeit ist es Frauen und Mädchen über ihre Rechte zu informieren und frühe Zwangsverheiratung zu verhindern. Frauen und Mädchen lernen u.a. Beschwerde- und Beratungsstellen kennen. Sie sollen wissen: Ihr seid nicht allein und könnt Hilfe einfordern.

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Büchertischaktion anlässlich des internationalen Tages „Null Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung“ am 06. Februar

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESWeibliche Genitalverstümmelung ist ein Kernthema der Arbeit von TERRE DES FEMMES. Dabei zählen Aufklärungsarbeit und das Vermitteln von Wissen zu den wichtigsten Faktoren, um die Abschaffung dieser Praktik zu erreichen. Anlässlich des Internationalen Tages „Null Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung“ am 6. Februar veranstaltet TERRE DES FEMMES auch in diesem Jahr eine deutschlandweite Büchertischaktion. Beteiligen Sie sich an der Aktion und helfen Sie mit, weibliche Genitalverstümmelung zu bekämpfen!

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