Aktuelles

Nachrichten und Berichte zu TERRE DES FEMMES-Themen.

 

„Es tat mir gut, über meinen eigenen Tellerrand zu schauen“

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Am 22. Mai 2021 hat das Abschlusstreffen der ersten Väter-Töchter-Gruppe des Projekts „STARK! Töchter und Väter gemeinsam für Gleichberechtigung“ im Refugio in Berlin-Neukölln stattgefunden. Damit ist der erste von vier Durchgängen im Projekt zu Ende gegangen.

Unter Berücksichtigung der Corona-Maßnahmen konnten bei diesem Treffen auch die Mütter und Geschwister dabei sein. Dies hat alle sehr gefreut, da die Mädchen und Väter die Möglichkeit hatten, ihren Familien die anderen TeilnehmerInnen sowie das Projektteam vorzustellen und einen Einblick in das Projekt zu geben.

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Mutige Mädchen, die hoch hinauswollen

DSC02737©Erman AksoyWährend bei den letzten Treffen des Projekts „STARK! Töchter und Väter gemeinsam für Gleichberechtigung“ der Fokus auf dem inhaltlichen Austausch lag, war dieses Mal Mut und Geschick gefragt. Am 8. Mai 2021 verbrachten die Mädchen und ihre Väter zusammen mit dem Projektteam unter Einhaltung der AHA-Regeln sportliche Stunden im Kletterpark Potsdam.

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Lästig, Lästiger, Belästigt: Sexismus im Alltag

Kaum ist man in die belebte Einkaufsmeile der Stadt eingebogen, begegnen einem schon die ersten wertenden, ja gar lüsternen Blicke, die den Körper von Kopf bis Fuß mustern. Man spürt nahezu, wie die Augenpaare auf einem haften und den eigenen Blick einzufangen suchen. Von Unwohlsein getrieben, beschleunigt sich der Schritt und hektisch ersehnt man sich das Ziel herbei.

Manchmal aber auch, wird der banale Gang zum Supermarkt ungewollt musisch begleitet, wenn Pfiffe aus den gespitzten Mündern mal oder weniger virtuos begabter Menschen ertönen.

Im Öffentlichen Nahverkehr ist dies wahrlich auch von keiner Seltenheit. „Ey Süße, heute schon was vor?“ dringt es dumpf durch die Kopfhörer, mit denen man sich eigentlich von der stressigen Außenwelt abschirmen. Reflexartig versucht man die unangenehmen Annäherungsversuche zu ignorieren und widmet sich hastig dem Handy, um möglichst authentisch beschäftigt zu wirken.    

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Vergewaltigung als Kriegswaffe – Wie Frauenkörper zu Schlachtfeldern werden

Was bedeutet Vergewaltigung als Kriegswaffe?

Vergewaltigung als Kriegswaffe ist die systematische Zerstörung von sozialen Strukturen einer Gesellschaft durch die physische und psychische Misshandlung von Frauen in Kriegssituationen. Der Körper von Frauen wird zum Schlachtfeld. Täter sind sowohl staatliche Akteure als auch nicht-staatliche bewaffnete Gruppen, deren Zahlen steigen.

Frauen erleiden durch die Vergewaltigungen Traumata, die sich über Funktionsstörungen, Depressionen, chronische Schmerzen bis in Posttraumatische Belastungsstörungen äußern. In der Gesellschaft werden die Frauen und ihre entstandenen Kinder geächtet und ausgegrenzt, sie haben geringe Chancen auf Bildung oder Anschluss zu finden, sie befinden sich in hilflosen Situationen. Die Familie verfällt oft in Altersarmut, wenn die Töchter nicht mehr erwerbstätig sind oder ausgestoßen werden.

Es wird Zeit etwas gegen diese Brutalität zu unternehmen.

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Gemeinsam gegen FGM - unser Beitrag zum WWDOGA 2021

Prof. Dr. Godula Kosack im Gespräch mit Gislinde Nauy zum Thema Weibliche Genitalverstümmelung. Foto: @TERRE DES FEMMES

Anlässlich des Weltweiten Tages der genitalen Selbstbestimmung („Worldwide Day of Genital Autonomy“ - WWDOGA) fanden am 7. Mai 2021 wieder zahlreiche Live-Events im Online Format statt. Dieser Tag ist längst zu einem Symbol für die Selbstbestimmungsrechte eines jeden Kindes, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Tradition, geworden. Mit dem diesjährigen Schwerpunkt des WWDOGA soll erstmals ein Überblick über die rechtliche Situation in den verschiedenen Ländern zu nicht-therapeutischen Genitaleingriffen bei Minderjährigen geschaffen werden.

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Erstes Training der Community TrainerInnen

Die Community TrainerInnen zusammen mit der Projektmitarbeiterin Janine Hildenbeutel. Foto: © TERRE DES FEMMES

Below the German text you will find the English version"

Am 08.05.2021 fand das erste Training der Community TrainerInnen im Rahmen des CHAIN-Projekts statt.

Der Schwerpunkt des EU-Projekts „CHAIN“ liegt in der Verbindung der Prävention von weiblicher Genitalverstümmelung (female genital mutilation, FGM) und Früh- und Zwangsverheiratung (early and forced marriage, EFM), zwei Formen geschlechtsspezifischer Gewalt. Dabei liegt der Kern der gesamten Projektarbeit in der engen Zusammenarbeit mit den Communitys, weshalb VertreterInnen der Communitys in alle Prozesse involviert sind und selbst als MultiplikatorInnen innerhalb ihrer Community fungieren. Die Hauptaufgaben der Community TrainerInnen besteht demnach zum einen aus Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit in der eigenen Community. Zum anderen bieten die Community TrainerInnen Fortbildungen zu den Themen weibliche Genitalverstümmelung und Früh- und Zwangsverheiratung für Fachpersonal aus dem sozialen, pädagogischen und medizinischen Bereich an.

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Portrait von July Cassiani-Hernandéz, Menschenrechtsaktivistin aus Kolumbien, seit März 2021 als Stipendiatin der Elisabeth-Selbert-Initiative in Deutschland

© July Cassiani-Hernandéz, Foto: Aktivistin Cassiani-Hernandéz

July Cassiani-Hernandéz blickt mit ihren 25 Jahren bereits auf 12 Jahre Erfahrungen im humanitären Sektor zurück. Sie setzt sich für die Verteidigung der Menschenrechte in Kolumbien und anderen Ländern der Welt ein und baut Kooperationen mit Unternehmen, BürgerInnen, NGOs und öffentlichen Einrichtungen auf. Geschickt vernetzt sie die verschiedenen AkteurInnen, um gemeinsam eine gerechtere Gesellschaft für Alle zu schaffen.

 

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Neue Informationsbroschüre erhältlich: "Weibliche Genitalverstümmelung - Aufklärung, Prävention und Umgang mit Betroffenen"

Zum Thema weibliche Genitalverstümmelung hat TERRE DES FEMMES eine neue Informationsbroschüre für Fachpersonal, SchülerInnen ab der 10. Klasse, StudentInnen, Auszubildende und Interessierte herausgegeben. Diese Broschüre vermittelt sowohl umfassendes Grundlagenwissen zum Thema weibliche Genitalverstümmelung, als auch spezielles Fachwissen für unterschiedliche Berufsgruppen, die in ihrer Tätigkeit Kontakt zu gefährdeten und betroffenen Mädchen und Frauen haben. Es werden Empfehlungen zum Umgang mit Betroffenen geboten sowie alle vorhandenen Präventionsmöglichkeiten besprochen. Ziel ist es, den LeserInnen ein grundlegendes Verständnis von weiblicher Genitalverstümmelung zu ermöglichen.

 

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