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Nachrichten und Berichte zu TERRE DES FEMMES-Themen.

 

Quiz zu Sierra Leone

Foto: © Annie SprattFoto: © Annie SprattWeibliche Genitalverstümmelung (engl. Female Genital Mutilation bzw. FGM) zählt immer noch zu den größten Tabus in Sierra Leone. Öffentlich über die schädliche traditionelle Praktik zu sprechen oder sie sogar zu verurteilen zieht oft Kritik bis hin zu Anfeindungen und Drohungen nach sich. Deshalb sind sich wenige Menschen in Sierra Leone der Hintergründe und lebensgefährlichen Folgen von FGM bewusst.

Auch in Deutschland ist Wissen über FGM nicht weit verbreitet. Wie sieht das bei dir aus? Was weißt du über FGM? Wie schätzt du die Situation für Mädchen und Frauen in Sierra Leone ein?  Warum wird FGM praktiziert und wie viele Mädchen und Frauen sind davon eigentlich betroffen?

Finde all das jetzt heraus und teste dein Wissen über Sierra Leone im TERRE DES FEMMES-Länderquiz.

Viel Spaß!

Podiumsdiskussion „breaking blades – Breaking the Silence“

Dr. Lisa Masumbuku und Antje Pohsegger auf dem Podium © TERRE DES FEMMES 2019Dr. Lisa Masumbuku und Antje Pohsegger auf dem Podium © TERRE DES FEMMES 2019Am 14.11.2019 lud TERRE DES FEMMES zu einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Ausstellung breaking blades ein. Auf dem Panel saßen neben Dr. Idah Nabateregga, Referentin zu weiblicher Genitalverstümmelung bei TERRE DES FEMMES, die CHANGE Agents Sekou Kaba und Binta Fatty, Regisseurin Ulrike Zimmermann und Dr. Lissa Masumbuku, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Die Moderation übernahm Antje Pohsegger, Fotografin und Initiatorin der Ausstellung.

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Im Einsatz gegen weibliche Genitalverstümmelung: TDF-Mitfrau Hedwig von Knorre beim Forum Hebammenarbeit Wiesbaden

TDF-Mitfrau Hedwig von Knorre am Infostand zu FGM. Foto: ©Hedwig von Knorre.TDF-Mitfrau Hedwig von Knorre am Infostand zu FGM. Foto: ©Hedwig von Knorre.Am Wochenende vom 8. – 9. November 2019 fand im Wiesbadener RheinMain CongressCenter das diesjärige Forum Hebammenarbeit statt. TDF-Mitfrau und ausgebildete Hebamme Hedwig von Knorre war wieder mit dabei, um das anwesende gesundheitliche Personal für das Thema weibliche Genitalverstümmelung (engl. Female Genital Mutilation, FGM) zu sensibilisieren. Unterstützt wurde sie dabei diesmal von Tamara Anna Mahl. Gemeinsam verteilten Sie zahlreiches Informationsmaterial und stand den Interessentinnen Rede und Antwort.

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Aktion: Stoppt das Töten von Frauen #saveXX

Foto: © Change.org Foto: © Change.org

Mit rot bemalten Händen, Schildern und 147 Kerzen setzte TERRE DES FEMMES gemeinsam mit Prof. Dr. Wolff (Initiatorin der Petition #saveXX), der Petitionsplattform Change.org und zahlreichen UnterstützerInnen am 13. November 2019 gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Femizide.

In Gedenken an die 147* allein dieses Jahr in Deutschland brutal ermordeten Frauen wurde jeweils eine Kerze angezündet. Eine schockierende Zahl, vor der Gesellschaft und Politik nicht länger die Augen verschließen dürfen.

Fast jeden Tag tötet ein Mann seine Partnerin oder Ex-Partnerin in Deutschland und trotzdem ist die Bundesregierung nicht in der Lage, eine Aussage darüber zu treffen, ob es sich dabei um einen Femizid handelt. Die Bundesregierung verweigert sogar die Anerkennung und Definition dieses Begriffes. Derartige Morde richtig zu benennen, ist jedoch der erste Schritt sie zu bekämpfen. Das Bewusstsein für Gewalt gegen Frauen fängt auf sprachlicher Ebene an, und ist notwendige Voraussetzung für die Politisierung dieser spezifischen Gewalt. Wenn ein Mann seine Partnerin ermordet, ist das niemals ein „Beziehungsdrama“ oder eine „Familien-Tragödie“: Es ist Mord. Es ist ein Femizid.

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Lisa und Adanna*: Ein Rückblick auf ihre Patenschaft

Alles in allem bewerte ich die CONNECT-Zeit mit meiner Tandempartnerin Adanna als sehr lohnenswert, aber auch als sehr anstrengend. Eine Frau ohne Schulbildung, mit Fluchterfahrung und in einer Krisensituation über einen langen Zeitraum begleiten zu dürfen und vor allem auch in schwierigen Situationen, etwa bei Anhörungen, dolmetschen zu können, hat mich auch persönlich geprägt: einerseits das volle emotionale Verständnis für meine Tandempartnerin in diesen Situationen, andererseits auch die Notwendigkeit, ihr erklären zu müssen, dass diese (leidvollen) administrativen Schritte nun zu ihrem Leben gehören und ihr letztlich für ihre Zukunft auch Gutes bringen können. Hierbei hat vor allem geholfen, dass Adanna und ich uns persönlich von Anfang an gut verstanden haben (gleicher Humor!), sie mir stets vertraut hat und ich ihre Tochter fast von Geburt an habe kennenlernen können. So habe ich seit Beginn der Patenschaft die Gesamtsituation meiner Tandempartnerin erfahren, viel über ihr Leben in Benin und ihre Fluchtgeschichte gelernt und konnte mich so in gewisser Weise auf diese Dinge einstellen.

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TERRE DES FEMMES-Vorstandsfrau Jessica Espinoza rückt in ZDF-Interview das Thema FGM in den Fokus

TV-SzeneÜber weibliche Genitalverstümmelung aufklären und so das Thema in der Öffentlichkeit sichtbar machen – das hat TERRE DES FEMMES-Vorstandsfrau Jessica Espinoza am Donnerstag (07.11.19) bei "Volle Kanne" im ZDF gemacht.

Weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation – FGM) ist nämlich auch in Deutschland verbreitet. Wie die neue Dunkelzifferstatistik von TERRE DES FEMMES belegt, sind 70.000 Frauen und Mädchen hierzulande von FGM betroffen. Darüber hinaus sind 17.600 Mädchen gefährdet, vor allem bei sogenannten Ferienbeschneidungen der Praxis unterzogen zu werden.

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Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe „breaking blades“

BesucherInnen der Vernissage sehen sich die Porträts an und hören gleichzeitig die Interviews auf Ihren SmartphonesBesucherInnen der Vernissage sehen sich die Porträts an und hören gleichzeitig die Interviews auf Ihren Smartphones. Foto: © TERRE DES FEMMES

Am Freitag, den 1. November 2019 fand die offizielle Vernissage der Ausstellung „breaking blades“ von Antje Pohsegger in Berlin statt. Unter den Gästen befanden sich unter anderem VertreterInnen der KooperationspartnerInnen TERRE DES FEMMES und Menstruation Health Hub Berlin sowie KünstlerInnen und AktivistInnen.

Die Eröffnung der Ausstellung fand im Kreuzberger Umspannwerk am Paul-Lincke-Ufer statt. Geladene Gäste und Interessierte kamen zusammen, um die Fertigstellung der künstlerischen Arbeit von Antje Pohsegger zu feiern und all denen, die an dem Projekt beteiligt waren, ihre Anerkennung und Dank auszusprechen. Zu den Beteiligten gehört auch das Referat zu weiblicher Genitalverstümmelung (eng.: female genital mutilation, FGM) von TERRE DES FEMMES, das wesentlich in der Vermittlung der Fotomodelle involviert war und den Kontakt zu den Communitys hergestellt hat. So sind zum Beispiel auf 80% der fertigen Porträtfotos ehemalige oder aktuelle CHANGE Agents der EU-Projekte CHANGE Plus und Let’s CHANGE zu sehen.

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Solaranlage für das Mädchenschutzhaus in Sierra Leone

Christoph Köhler von Abiola mit IZ-Referentin Birgitta Hahn bei Übergabe der Solaranlage. Foto: © Veronika KirschnerChristoph Köhler von Abiola mit IZ-Referentin Birgitta Hahn bei Übergabe der Solaranlage. Foto: © Veronika KirschnerHektischer Hausaufgaben-Stress vor Einbruch der Dunkelheit ist für die Mädchen aus dem Schutzhaus der TDF-Partnerorganisation AIM bald Vergangenheit. Denn dort wird es in naher Zukunft auch abends hell – dank einer gemeinnützig von der Abiola gGmbH gespendeten Solaranlage! Tagsüber können mit dem Abiola Charger bis zu vierzehn Mobiltelefone oder Powerbanks geladen werden, abends sorgen bis zu sieben LED-Lampen für Licht in allen Räumen. Außerdem gibt es einen Anschluss für kleine elektronische Geräte wie einen Tischventilator oder Laptop. Und das Beste – die Solaranlage wiegt wenig, ist leicht zu bedienen und besonders langlebig!

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