Nachrichten aus dem Verein

Filmprojekt der Städtegruppe Augsburg zur Integration von Schutzsuchenden: AUGSBURG – ABSURDISTAN?

Plakat zum Filmprojekt Augsburg - AbsurdistanDer Zuzug von Geflüchteten bringt die Frage nach der Integration mit sich. Insbesondere die Beachtung der Frauenrechte bedarf besonderer Anstrengungen und ist in der Vermittlung heikel. Als Einstieg für Unterrichtseinheiten und Diskussionen wurde der Film Augsburg – Absurdistan? Gedreht - ein Filmprojekt von Angelika Rodler, Mitfrau und Aktive in der TERRE DES FEMMES Städtegruppe Augsburg.

Zielsetzung

Der 15-minütige Film umfasst 6 Szenen und ist zum Teil mit Untertitel unterlegt. Es gibt zwei Akteure: einen arabisch sprechenden Dolmetscher, der schon lange in Deutschland lebt, und einen jungen Familienvater, der gerade in Augsburg angekommen ist und ein Praktikum beginnen möchte. Die Bildersprache verdeutlicht zusammen mit Kursmaterial, das die einzelnen Szenen noch einmal aufgreift, dass die gleiche Situation sehr verschieden interpretiert werden kann.

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Sexualisierte Gewalt in bewaffneten Konflikten

Aufmerksame Zuhörerinnen beim Fachgespräch über sexualisierte Gewalt in bewaffneten Konflikten. Foto: © Hanns-Seidel-StiftungAufmerksame Zuhörerinnen beim Fachgespräch über sexualisierte Gewalt in bewaffneten Konflikten.
Foto: © Hanns-Seidel-Stiftung
Zu diesem Thema veranstaltete die Hanns-Seidel-Stiftung am 24. Juli 2017 ein Fachgespräch, zu dem TERRE DES FEMMES (TDF)-Vorsitzende Prof. Dr. Godula Kosack eingeladen war.

Ein Impulsstatement kam von Völkerrechtler Prof. Dr. Kai Ambos von der Universität Göttingen, der von seiner Tätigkeit als Richter des Sondertribunals Kosovo berichtete. Dort wurden vor allem vier Tathandlungen verhandelt: Vergewaltigung, Sexsklaverei, Prostitution und Zwangssterilisation. Er bedauerte die Schwierigkeit, die Täter tatsächlich verurteilen zu können. Es ist äußerst problematisch, ZeugInnen zu finden, deren Sicherheit im Anschluss an ihre Aussagen von niemandem garantiert werden kann.

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Nachruf auf Barbara Simons (26.12.1937-12.7.2017)

Barbara Simons. Foto: © Laura SimonsBarbara Simons. Foto: © Laura SimonsNach kurzer, aber schwerer Krankheit ist Barbara Simons gestorben. Die Mitbegründerin der Städtegruppe Stuttgart war Zeit ihres Lebens eine engagierte Feministin und Friedensaktivistin. Ihr politisches und gesellschaftliches Engagement fand in vielen, vielen Einzelaktivitäten statt.

Jahrzehntelang engagierte sie sich bei der Frauenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES. Unzählige Veranstaltungen hat sie mit organisiert und durchgeführt, sie war in Arbeitskreisen und Versammlungen aktiv, z.B. gegen Prostitution, Verbrechen im Namen der Ehre oder Zwangsverheiratung.

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TERRE DES FEMMES reagiert auf Zeitungsbeitrag der taz zu Vorwürfen einiger Mitfrauen

Vorstand und TDF-Mitarbeiterinnen haben am Donnerstag, 22. Juni 2017, ein als „offenen Brief“ tituliertes Schreiben erhalten, den einige Mitfrauen verfasst und dessen Inhalt auch an die taz weitergereicht hatten. Die Tagezeitung verarbeitete den Brief in einem am Freitag, 23. Juni 2017, veröffentlichten Beitrag.

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Interessante Gesprächsrunde zur Preview „INNEN LEBEN“

v.l.n.r. Knut Elstermann, Dr. René Wildangel, Sami Alkomi, Dr. Abir Alhaj Mawas. Foto: © TERRE DES FEMMESv.l.n.r. Knut Elstermann, Dr. René Wildangel, Sami Alkomi, Dr. Abir Alhaj Mawas. Foto: © TERRE DES FEMMESTERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e.V. begleitete am 15. Juni 2017 die Preview des Spielfilms „INNEN LEBEN“ im Filmtheater am Friedrichshain in Berlin.

Der Berlinale-Publikumspreisgewinner INNEN LEBEN zeigt auf eindringliche und beklemmende Art und Weise das Leben im von Konflikten und Krieg erschütternden Syrien. Der Film porträtiert Menschen, die sich trotz der permanenten Gewalt in ihrem Leben mit unglaublicher Stärke behaupten. Sie versuchen ihren Alltag im Krieg zu bewältigen und sehen sich unterschiedlichsten Herausforderungen und Gefahren wie geschlechtsspezifischer Gewalt gegenübergestellt. Der Film zeigt auf sehr intime Weise die Realitäten der Frauen in den Krisengebieten dieser Erde und gibt Einblicke in diese verzweifelte und auswegslose Situation.

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Erfolgreicher TERRE DES FEMMES Themenabend „Patriarchatskritische Aktivistinnen aus islamischen Gesellschaften: Ihr Engagement und unser Beitrag“

v.l.n.r.: Jasmina Prpic, Mina Ahadi, Nina Coenen, Saida Keller-Messahli und Necla Kelek. Foto: © TERRE DES FEMMESv.l.n.r.: Jasmina Prpic, Mina Ahadi, Nina Coenen, Saida Keller-Messahli und Necla Kelek. Foto: © TERRE DES FEMMESTERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e.V. hat am 19. Mai 2017 zum öffentlichen Abend in die Urania e.V. Berlin eingeladen. Als Auftakt zur jährlichen Mitfrauenversammlung diskutierten Podiumsgäste und Publikum zum Thema „Patriarchatskritische Aktivistinnen aus islamischen Gesellschaften: Ihr Engagement und unser Beitrag“.

Mit einem Grußwort eröffnete TERRE DES FEMMES Vorstandsfrau Prof. Dr. Godula Kosack den interessanten Abend und erinnerte an die Anfänge der Frauenbewegung in Deutschland und ihre Errungenschaften, welche es bis heute zu verteidigen gilt. Gerade im Angesicht derzeitiger politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen dürfe man sich nicht auf dem Erreichten ausruhen. Die Frauenbewegung stehe heute wieder vor ungeahnten Herausforderungen und auch inneren Konflikten, die unter dem Begriff des "Kulturrelativismus" zu fassen seien.

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