Aktuelles zum Thema Frauenrechte allgemein

Frauen in Führungspositionen – Kann die „gläserne Decke“ durchbrochen werden?

Business Frau mit Team . Foto: © Photographee.eu – Fotolia.comBusiness Frau mit Team.
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Am 7. Dezember 2015 lehnte der EU-Sozialministerrat eine Vorlage des EU-Parlaments ab, die europaweit eine Frauenquote für Führungspositionen in der Wirtschaft vorsah. Auch die deutsche Regierung stellte sich gegen die Quote und beharrte auf einer weiteren Prüfung. Eine weitere vertane Chance im Ringen um eine europäische Gleichstellungspolitik.

Die notwendige Zustimmung der Staats- und Regierungschefs steht bereits seit 2012 aus. Damals hatte EU-Kommissarin Viviane Reding die Frauenquote im EU-Parlament durchsetzten können. 40 Prozent der Aufsichtsräte sollten mit Frauen besetzt sein. Nur wenige der Mitgliedsstaaten verfügen bis heute über bindende Vorgaben für Geschlechtergleichheit in Führungspositionen.

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Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung – nachhaltige Gleichstellung der Geschlechter?

Mädchen in Nicaragua. Foto: © MIRIAMMädchen in Nicaragua. Foto: © MIRIAMIm September 2000 kamen RegierungsvertreterInnen aus 198 Ländern zu dem bis dahin größten Gipfeltreffen der Vereinten Nationen in New York zusammen. Die hier verabschiedete Millenniumserklärung sollte die Grundlage bieten für acht Millenniumsentwicklungsziele (Millennium Development Goals - MDG), die 2001 schließlich vereinbart wurden und bis 2015 umgesetzt werden sollten.

Zwei der MDGs wurden eigens auf Frauen und Mädchen zugeschnitten: Ziel 3 formulierte die „Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und Ermächtigung der Frauen“ durch einen besseren Zugang zu Bildung, zur Erwerbstätigkeit und zur politischen Teilhabe. Ziel 5 behandelte die Gesundheit von Müttern.

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Getting to Equal – Gleichberechtigung erlangen

Workshop in der Frauenrechtsorganisation MIRIAM in Nicaragua. Foto: © MIRIAMWorkshop in der Frauenrechtsorganisation MIRIAM in Nicaragua.
Foto: © MIRIAM
Die rechtliche Gleichstellung der Frau und die Verwirklichung ihrer Selbstbestimmung lassen auf der Welt wohl leider noch lange auf sich warten. Um sie zu erreichen braucht es vor allem das Engagement von Frauenorganisationen und feministischen Aktivistinnen. Kleine Erfolge sind jedoch zu verzeichnen. Diese sind auch unmittelbare Folge einer erhöhten, weltweiten Öffentlichkeit. TERRE DES FEMMES ist ein Teil dieser Öffentlichkeit, deren Arbeit erforderlich ist, um weiterhin Fortschritte im Bereich der Gendergerechtigkeit erzielen zu können. Die Einladung von TDF zum Treffen der G7 im November 2015 zum Thema „Economic Empowerment of Women-Unlock the Potential“ spiegelt die Wertschätzung der bisherigen Arbeit von TDF.

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„Trostfrauen“ – 70 Jahre Kampf um Wiedergutmachung

Trostfrauen vor der japanischen Botschaft in Seoul. Foto: © Korea Verband, Tsukasa YajimaTrostfrauen vor der japanischen Botschaft in Seoul.
Foto: © Korea Verband, Tsukasa Yajima
Während des Asien-Pazifik-Krieges (1937 – 1945) wurden für die kämpfenden japanischen Soldaten sogenannte "Troststationen" eingerichtet. "Trost" hatten die – zumeist – koreanischen Frauen und Mädchen zu spenden, indem sie sich den Soldaten als Prostituierte zur Verfügung stellen mussten.

Nach Schätzungen von Historikern wurden 200.000 Frauen aus dem besetzten Korea, aber auch aus China, Indonesien, den Philippinen und Taiwan in japanische Militärbordelle verschleppt. Die Frauen und Mädchen waren zwischen 11 und 29 Jahre alt. Sie führten ein Leben als Sklavinnen, jede hatte täglich 20 bis 50 Soldaten zu "bedienen", berichtete die Vorsitzende der Seouler Frauenorganisation Koreanischer Rat für Trostfrauen bereits vor 16 Jahren bei ihrem Besuch in der TERRE DES FEMMES-Bundesgeschäftsstelle. Diese Frauen kämpfen heute noch um ihre Rehabilitierung durch die japanischen Verantwortlichen.

Die wenigen "Trostfrauen", die nach der Kapitulation Japans den Weg heim fanden, behielten aus Scham die gewaltsamen Ereignisse, die sie für den Rest ihres Lebens zeichnen sollten, lange Zeit für sich.

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Besonders schutzbedürftig: Frauen auf der Flucht

Mindestens die Hälfte der Menschen, die sich weltweit auf der Flucht befinden, sind Mädchen und Frauen. Viele von ihnen schaffen es lediglich über die Grenze ihrer Heimat ins Nachbarland.

Auf die beschwerliche Reise nach Europa begeben sich überwiegend Männer. Auch der Großteil der in Deutschland Ankommenden sind Männer. 2014 wurden laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge nur 33,4% der Asylanträge von Frauen und Mädchen gestellt.

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