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Aktuelles zum Thema weibliche Genitalverstümmelung

Bundesweite Büchertischaktion zum Thema weibliche Genitalverstümmelung

Auch 2018 fand anlässlich des Internationalen Tages “Null Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung” wieder unsere Büchertischaktion statt. Ziel der Aktion ist es, die Öffentlichkeit für das Thema FGM zu sensibilisieren, aktuelle Entwicklungen im Vorgehen gegen diese schwere Menschenrechtsverletzung aufzuzeigen und Interessierte zum Engagement aufzurufen. Fundiertes Wissen über weibliche Genitalverstümmelung zu verbreiten ist ein sehr wichtiger Schritt auf dem Weg zur Überwindung dieser Praktik.

TERRE DES FEMMES stellt jedes Jahr eine Bücherliste (PDF-Datei) mit aktuellen Romanen und Sachbüchern sowie Informationsmaterial in vielen Sprachen zur Verfügung, welche dann von TDF Mitfrauen, Ehrenamtlichen und Interessierten verbreitet werden.

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SAVE THE DATE – Bundesweite Büchertischaktion zum Internationalen Tag “Null Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung” am 06. Februar 2018

Weibliche Genitalverstümmelung ist ein globales Problem und geschieht weltweit. Nach Schätzungen der WHO sind weltweit ca. 200 Millionen Frauen betroffen. Laut TERRE DES FEMMES Schätzungen leben mehr als 58.000 Betroffene und rund 13.000 gefährdete Mädchen und junge Frauen in Deutschland.

Um öffentliches Interesse für die neuen Erkenntnisse und Ergebnisse unserer Arbeit zu wecken, findet auch im Jahr 2018 wieder eine Büchertischaktion in verschiedenen Buchhandlungen und Bibliotheken in ganz Deutschland statt. Durch die Präsentation von Büchern (PDF-Datei mit Buchtipps) rund um das Thema weibliche Genitalverstümmelung möchten wir das Wissen zu diesem Thema in Deutschland vertiefen und zum Engagement aufrufen. Nur wenn fundiertes Wissen weiter verbreitet ist als die Praxis selbst, können wir mit vereinter Kraft weibliche Genitalverstümmelung beenden.

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Austauschtreffen der Hamburger und Berliner Change Agents und Beteiligung am Runden Tisch “Stopp FGM in Berlin-Brandenburg”

Hamburger und Berliner Change Agents beim Mittagessen. Foto: © TERRE DES FEMMESHamburger und Berliner Change Agents beim Mittagessen. Foto: © TERRE DES FEMMES

Am 12. Dezember 2017 fand im Familienplanungszentrum Balance in Berlin Lichtenberg wieder ein Runder Tisch zum Thema “Stopp FGM in Berlin-Brandenburg” statt. Das TERRE DES FEMMES Referat FGM lud die Change Agents aus Hamburg und Berlin ein daran teilzunehmen um ihre Change Plus Erfahrungen mit den anderen Beteiligten des Runden Tischs zu teilen und ihre Community-Arbeit vorzustellen.

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Public Certification Event – Die Community Abschlussveranstaltung des Change Plus Projekts in Berlin

Foto: © TERRE DES FEMMES

Am vergangenen Samstag den 09.12.2017 war es soweit – die Abschlussveranstaltung des Change Plus Projekts stand an. Alle Change Agents waren herzlich eingeladen mit ihren Familien und Freunden teilzunehmen und so waren insgesamt circa 50 Personen anwesend.

Das CHANGE Plus Projekt zielte darauf ab, einen Einstellungs- und Verhaltenswandel innerhalb praktizierender Diaspora-Communities zu bewirken. Durch das Empowerment von einflussreichen Mitgliedern der jeweiligen Communities, die zu sogenannten CHANGE Agents und Champions ausgebildet wurden, soll ein Einstellungswandel angestoßen werden, der langfristig zur Überwindung von weiblicher Genitalverstümmelung führt.

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Aufbau-Fortbildung zum Thema weibliche Genitalverstümmelung in Neuruppin

Am 01.12.2017 leitete FGM-Referentin Dr. Idah Nabateregga eine Fortbildung in Neuruppin, die im Rahmen des Projekts “Mobile Heimberatung (MHB)” organisiert wurde. Die Fortbildung richtete sich jeweils an die Beschäftigten in Flüchtlingsunterkünften und in der Migrationssozialarbeit. Alle Anwesenden waren bereits thematisch vorinformiert und haben die vorangegangene Basis-Fortbildung besucht. In der Aufbauphase wurde das Thema dann mehr praxisorientiert behandelt, es wurden viele Fragen der Teilnehmer beantwortet und Einzelfälle besprochen. So wurde das Wissen zum Thema FGM weiter vertieft.

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Informationsgespräch zu weiblicher Genitalverstümmelung mit TERRE DES FEMMES-Multiplikatorin Mai Ali

FGM-Aktivistin Mai Ali. Foto: © TERRE DES FEMMESFGM-Aktivistin Mai Ali. Foto: © TERRE DES FEMMESAm Freitag, 01. Dezember 2017 findet ein Gespräch zu weiblicher Genitalverstümmelung mit FGM-Aktivistin Mai Ali im Rahmen der Ausstellung “On her Way – Kurzfilme aus Ägypten” statt. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit El Takeiba Center for Artistic and Cultural Development, Cairo, dem Aswan International Film Festival for Women und CoLabora. Einer der Kurzfilme, die im Rahmen dieser Ausstellung gezeigt werden ist „I came from pain“ - ein Dokumentarfilm von Hagar Mahmoud, Nadar A. R. Omar und Rosanna Nageh. In diesem Film erzählen Frauen von den tiefen emotionalen Verletzungen, die ihnen durch Genitalverstümmelung zugefügt wurden. „Es ist etwas was dein gesamtes Leben berührt“, sagt Rania, eine junge Frau, die diese Prozedur als junges Mädchen erlitten hat.

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CHANGE Plus Abschlusskonferenz am 23. November 2017 im Europäischen Haus in Berlin

TeilnehmerInnen der CHANGE Abschusskonferenz im Nov. 2017. Foto: © Martin Funck

Am 23. November 2017 trafen sich die CHANGE Plus Partnerorganisationen, CHANGE Agents und Champions sowie FGM-AktivistInnen, Community Mitglieder, politische EntscheidungsträgerInnen, unterschiedliches Fachpersonal und WissenschaflterInnen zur abschließenden Konferenz des von der EU ko-finanzierten CHANGE Plus Projektes, um die zweijährige Zusammenarbeit zu reflektieren. Die Teilnehmenden tauschten Erfahrungen aus, präsentierten und evaluierten Ergebnisse und diskutierten Strategien zur Abschaffung von weiblicher Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation – FGM).

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Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen: Mädchen schützen! Gemeinsam gegen weibliche Genitalverstümmelung.

CHANGE Agents und AktivistInnen mit Unterstützung von Politikerinnen. Foto: © Martin FunckCHANGE Agents und AktivistInnen mit Unterstützung von Politikerinnen. Foto: © Martin FunckZum Internationalen Gedenktag "NEIN zu Gewalt an Frauen" organisierte TERRE DES FEMMES am  23. November 2017 auf dem Pariser Platz vor dem  Brandenburger Tor  eine Aktion im Rahmen der diesjährigen Fahnenaktion: Mädchen schützen! Gemeinsam gegen weibliche Genitalverstümmelung.

AktivistInnen aus afrikanischen Diaspora-Communities und verschiedenen europäischen Ländern versammelten sich gemeinsam mit weiteren UnterstützerInnen und Politikerinnen, um auf die geschlechtsspezifische Menschenrechtsverletzung aufmerksam zu machen.

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Studienbesuch einer Delegation der Europäischen Kommission und des Netzwerks END FGM in Berlin

Am 22. November 2017 fand ein Studienbesuch von Anne van Nistelrooij (Europäische Kommission) und Chiara Consentino (End FGM Netzwerk) statt, der von TDF geplant wurde. Die Delegation besuchte gemeinsam mit der TERRE DES FEMMES Referentin zu weiblicher Genitalverstümmelung Dr. Idah Nabateregga, TDF Fachbereichsleiterin Maja Wegener und TDF Vorstandsfrau Godula Kosack sowie Dr. med. Dan O’Dey (Luisenhospital Aachen) und Gwladys Awo (Plan Hamburg) das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und tauschten sich mit Anne Dahlbüdding vom BMFSFJ aus.

Austausch mit VertreterInnen des medizinischen Sektors bei TERRE DES FEMMES während des Studienbesuchs der Europäischen Kommission und des Netzwerks END FGM. Foto: © TERRE DES FEMMESAustausch mit VertreterInnen des medizinischen Sektors bei TERRE DES FEMMES während des Studienbesuchs der Europäischen Kommission und des Netzwerks END FGM.
Foto: © TERRE DES FEMMES

Anne Dahlbüdding stellte die Arbeit des BMFSFJ zu FGM vor, u.a. ihre Unterstützung bei einer Studie zu FGM und die geplante Zusammenarbeit für ein Projekt mit Geflüchteten Frauen mit Plan Hamburg.  Es folgte ein geschäftliches Mittagessen, bei dem sich die Gruppe mit Rakieta Poyga, der Gründerin von der Association Bangr Nooma (ABN), und Irma Bergknecht (Projektkoordinatorin von ABN) austauschen konnte. Nach diesem Termin traf sich die Delegation mit den CHANGE Agents des Projekts CHANGE Plus aus Hamburg und Berlin, um mit ihnen über Erfahrungen, Herausforderungen und Probleme in der Arbeit als CHANGE Agent zu sprechen.

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Europäisches Austauschtreffen der CHANGE Agents in Berlin

Europäisches Austauschtreffen der CHANGE Agents. Foto: © TERRE DES FEMMESEuropäisches Austauschtreffen der CHANGE Agents. Foto: © TERRE DES FEMMESAm 22. November 2017 fand das Europäische Austauschtreffen im Rahmen des CHANGE Plus-Projekts in Berlin statt. CHANGE Agenten von jeder Partnerorganisation nahmen an dem Treffen teil, um sich auszutauschen, über ihre Erfahrungen im Projekt zu berichten und sich gemeinsam auf die Fahnenaktion und die Abschlusskonferenz am 23. November 2017 vorzubereiten. Die Change Agents diskutierten die folgenden Themen: "Engagieren als CHANGE Agent / Champion - warum und wie?", "Über Herausforderungen sprechen - wie reagieren auf Widerstand / Ablehnung?", "Gelernte Lektionen - wie kann die Arbeit als CHANGE Agent verbessert werden?","Arbeiten mit Medien - Strategien und Selbstfürsorge" und "Ausrichtung auf die politische Ebene - Lobbying und Advocacy-Arbeit". Es fanden sehr fruchtbare Diskussionen und gegenseitiges Lernen statt.

Wir möchten allen CHANGE Agents für ihre Teilnahme danken!

Aufklärung zu weiblicher Genitalverstümmelung beim Forum Hebammenarbeit in Mainz

Informationsstand zu FGM auf dem Forum Hebammenarbeit Mainz 2017. Foto: © TERRE DES FEMMESInformationsstand zu FGM auf dem Forum Hebammenarbeit Mainz 2017. Foto: © TERRE DES FEMMESAm 17. und 18. November 2017 fand in Mainz das Forum Hebammenarbeit statt. Erwartet wurden rund 1300 Hebammen. Unsere AG FGM Mitfrau Hedwig von Knorre nutzte die Möglichkeit mit einem Informationsstand bei dieser Veranstaltung über weibliche Genitalverstümmelung aufzuklären. Sie verteilte unsere Informationsmaterialien und führte Gespräche zu FGM allgemein, Prävention von FGM und den Umgang mit betroffenen Frauen und deren Familien mit interessierten Hebammen.

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CHANGE Plus Abschlusskonferenz - "Mädchen schützen! Gemeinsam gegen weibliche Genitalverstümmelung"

Logos Change und  EU

Datum:  Donnerstag, 23. November 2017
Zeit:   11:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort:     Vertretung der Europäischen Kommission, Unter den Linden 78, 10117 Berlin

Weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation – FGM) ist eine Form geschlechtsspezifischer Gewalt und eine schwere Menschenrechtsverletzung. Nach Schät­zungen des EU-Parlaments leben in der Europäischen Union mehr als 500.000 von weiblicher Genitalver­stüm­melung betroffene sowie 180.000 gefährdete Mädchen und Frauen. Um diese Menschenrechtsverletzung zu bekämpfen, ist eine europäische Zusammenarbeit notwendig.

Das zweijährige CHANGE Plus Projekt zielt darauf ab, einen Einstellungs- und Verhaltenswandel innerhalb praktizierender Diaspora-Communities zu bewirken. Durch das Empowerment von einflussreichen Mitgliedern der jeweiligen migrantischen Communities, die zu sogenannten CHANGE Agents und Champions ausgebildet wurden, soll ein Einstellungswandel angestoßen werden, der langfristig zur Überwindung von weiblicher Genitalverstümmelung führt.

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Letztes Austauschtreffen der Berliner CHANGE Agents

Letztes Austauschtreffen von Team CHANGE bei Gastgeberin Isatou Barry. Foto: © TERRE DES FEMMESLetztes Austauschtreffen von Team CHANGE bei Gastgeberin Isatou Barry. Foto: © TERRE DES FEMMESAm Freitag, den 10. November 2017, trafen sich die Berliner CHANGE Agents des von der EU-geförderten Projekts CHANGE Plus zu ihrem letzten offiziellen Austauschtreffen. Isatou Barry, eine der CHANGE Agents, hatte das Team zu sich nach Hause eingeladen, um sich bei leckerem gambischen Essen über das Projekt und die bevorstehenden Events auszutauschen. Das Berliner Team CHANGE bereitet sich aktuell auf die Fahnenaktion zum internationalen Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen!“ vor, an der sie sich am 23. November mit einer Fotoaktion am Brandenburger Tor und mit Statements zum diesjährigen Schwerpunktthema „Mädchen schützen! Weibliche Genitalverstümmelung gemeinsam überwinden“ beteiligen werden. Zu diesen Statements tauschten sie sich am Freitag aus.

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AG „weibliche Genitalverstümmelung“ trifft sich in Berlin

Intensive Arbeitsstunden während des AG-Treffens in Berlin. Foto: © TERRE DES FEMMESIntensive Arbeitsstunden während des AG-Treffens in Berlin. Foto: © TERRE DES FEMMESAm 28. und 29. Oktober 2017 hat sich die Arbeitsgruppe „Weibliche Genitalverstümmelung” in Berlin zusammengefunden, um ihr halbjährliches Treffen abzuhalten. TDF-Referentin Dr. Idah Nabateregga berichtete sowohl von den Aktivitäten des Referats „Weibliche Genitalverstümmelung” als auch von den Entwicklungen des CHANGE Plus Projekts. Sie stellte außerdem die bevorstehende Change Plus Abschlusskonferenz vor und berichtete von weiteren geplanten Projekten im Referat.

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FGM Aufklärungsarbeit auf dem DVSG-Bundeskongress 2017 in Kassel

Informationsstand zu FGM beim DVSG-Bundeskongress 2017. Foto: © TERRE DES FEMMESInformationsstand zu FGM beim DVSG-Bundeskongress 2017. Foto: © TERRE DES FEMMESAm 19. und 20. Oktober 2017 fand in Kassel der Bundeskongress der Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG) mit begleitender Fachausstellung unter dem Titel „Soziale Arbeit im Gesundheitswesen: Teilhabe sozial denken und gestalten“ statt. Es wurden rund 600 TeilnehmerInnen aus dem Feld der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen und angrenzenden Tätigkeitsfeldern erwartet. TERRE DES FEMMES war mit einem Informationsstand zu weiblicher Genitalverstümmelung vertreten, der durch Mitfrau Hedwig von Knorre betreut wurde. Das Interesse an der Thematik war groß und Hedwig von Knorre konnte viele gute Informationsgespräche führen.

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FGM Fortbildungen in Lörrach

TeilnehmerInnen der Fortbildung zu FGM in Lörrach. Foto: © TERRE DES FEMMES e.V.TeilnehmerInnen der Fortbildung zu FGM in Lörrach.
Foto: © TERRE DES FEMMES e.V.
Am 19. und 20. Oktober 2017 gab FGM-Referentin Dr. Idah Nabateregga eine Fortbildung unter dem Titel "Weiblicher Genitalverstümmelung begegnen: Präventionsmaßnahmen und Unterstützung von Betroffenen und Gefährdeten" für Fachkräfte im Fachbereich Migration und Flüchtlingsarbeit in Lörrach. Die Fortbildung wurde gemeinsam mit Christina Hopfner und Nazmije Mahmutaj vom Diakonischen Werk im Landkreis Lörrach organisiert. Am 19. Oktober war die Fortbildung für MitarbeiterInnen der Diakonie und am 20. Oktober für MitarbeiterInnen der Caritas und anderen Interessierten angesetzt. Ziel dieser Fortbildungen war es, unterschiedliche Berufsgruppen ausführlich über FGM und die daraus resultierenden Folgen zu informieren sowie Unterstützungs- und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und den TeilnehmerInnen Handlungsstrategien und Präventionsmaßnahmen näher zu bringen.

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Neuntes Austauschtreffen der Berliner CHANGE AgentInnen des CHANGE Plus Projekts

Am 12. Oktober 2017 trafen sich die CHANGE AgentInnen des CHANGE plus Projekts zu ihrem neunten Austauschtreffen. Das Treffen wurde genutzt, um die letzten Aktivitäten zu reflektieren, sich über das Projekt auszutauschen und zu überlegen, wie es mit dem Team CHANGE weitergehen soll.

Inzwischen haben alle CHANGE AgentInnen, die im letzten Jahr von TDF zu MultiplikatorInnen im Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung ausgebildet wurden, ihre Aktivitäten innerhalb ihrer Communities durchgeführt und so das Thema an viele Menschen weitergeben können. Mit vielen Gesprächen und fruchtbaren Diskussionen konnten die CHANGE AgentInnen in ihren Communities ein Umdenken anstoßen.

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FGM-Aufklärungsarbeit während einer Einweihungsparty in der guineanischen Community

FGM-Aufklärungsarbeit durch Tiranke Diallo während einer Einweihungsparty in der guineanischen Community. Foto: © TERRE DES FEMMESFGM-Aufklärungsarbeit durch Tiranke Diallo während einer Einweihungsparty in der guineanischen Community. Foto: © TERRE DES FEMMESAm 24. September 2017 veranstaltete TERRE DES FEMMES CHANGE Agentin Tiranke Diallo ihre dritte und letzte Community Aktivität im Rahmen des CHANGE Plus Projekts. Nachdem sie bereits eine Aktivität mit einer reinen Frauengruppe sowie mit einer gemischten Gruppe veranstaltete, besuchten dieses Mal überwiegend Männer aus der guineanischen Community ihre Aktivität. Tiranke nutze die Einweihungsparty ihres Bruders Souleymane Diallo, der viele Freunde, die überwiegend aus Guinea stammen, eingeladen hatte, um mit ihnen über FGM ins Gesprächs zu kommen. Die meisten Männer hatten sich vorher noch nicht wirklich mit dem Thema FGM befasst. Sie waren sehr interessiert und konnten sich teilweise gar nicht vorstellen, dass mit größter Wahrscheinlichkeit auch ihre Mütter, Tanten und Großmütter von FGM betroffen sind. Die anwesenden Gäste waren sehr aufgeschlossen gegenüber dem Thema FGM, stellten viele Fragen und interessierten sich sehr für Hilfsangebote. Sie waren überrascht, welche Möglichkeit es im Kampf gegen FGM bereits gibt - ihnen waren z.B. weder die Angebote von TERRE DES FEMMES noch die Möglichkeit der Wiederherstellung der Klitoris bekannt.

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Genitalverstümmelung: Der Hohn Berliner Richter

Der Facharbeitskreis Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V. kritisiert Einstellung des Verfahrens am Amtsgericht Tiergarten und Relativierung von Kinderrechten

Ein 7-Jähriger Junge wurde in Berlin einer medizinisch nicht notwendigen Vorhautamputation unterzogen. Die dafür in 1631d BGB zwingend notwendigen Bedingungen wurden gleich mehrfach missachtet: Die ausführende Person war kein Arzt, die Operation fand in keinem sterilen Umfeld statt, der Junge wurde nicht betäubt und es lag kein Einverständnis beider Sorgeberechtigten vor. Ob eine gültige Patienteneinwilligung mit den nötigen Hinweisen auf mögliche Komplikationen und Spätfolgen vorlag, geht aus den bisherigen Informationen gar nicht erst hervor. Trotzdem wurde das Verfahren gegen eine Zahlung von 2500 Euro eingestellt, die je zur Hälfte an das Opfer und den Deutschen Kinderschutzbund gehen. Begründet wird dies u.a. damit, so ein Vorgehen sei eben Sitte in der Kultur des Beschuldigten.

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Informationsstand von TERRE DES FEMMES beim 35. Kongress des deutschen Ärztinnenbundes e.V.

Informationsstand von TERRE DES FEMMES beim 35. Kongress des deutschen Ärztinnenbundes. Foto: © TERRE DES FEMMESInformationsstand von TERRE DES FEMMES beim 35. Kongress des deutschen Ärztinnenbundes. Foto: © TERRE DES FEMMESVom 5.-8. Oktober 2017 fand in Berlin der 35. Kongress des deutschen Ärztinnenbundes e.V. unter dem Motto “Wir mischen uns ein – in Berufs- und Gesundheitspolitik” statt. TERRE DES FEMMES war am Samstag mit einem Informationsstand vertreten. Vorstandsfrau Prof. Dr. Godula Kosack sowie die beiden Praktikantinnen Sophie Schuster und Maike Simla waren vor Ort, um die Arbeit von TERRE DES FEMMES vorzustellen. Der Kongress war eine gute Möglichkeit für TERRE DES FEMMES Ärztinnen, die eine Schlüsselrolle im Kampf gegen FGM haben, zu erreichen.

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