Aktuelles zum Thema weibliche Genitalverstümmelung

Fachkonferenz zum Thema weibliche Genitalverstümmelung anlässlich des Null-Toleranz-Tags gegenüber FGM

Am Freitag, den 8. Februar 2019 fand eine Fachkonferenz zum Thema weibliche Genitalverstümmelung in Berlin statt. Die Veranstaltung war organisiert von dem deutschen INTEGRA-Netzwerk zur Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung in Kooperation mit dem Deutschen Frauenring.

ReferentInnen waren Dr. med. Dan O’Dey, der über die eigens von ihm entwickelte OP-Methode zur Rekonstruktion verstümmelter Genitalien berichtete, Dr. jur. Anna-Lena Göttsche, die zum Thema promoviert hat und einen juristischen Input gab, Dr. med. Manuel Pina, der eine gynäkologische Praxis in Dakar (Senegal) führt und in West- und Zentralafrika zu FGM berät, sowie Dr. med. Rozhgar A. Saleem, die in Irak gegen die Praktik kämpft.   

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Erste Verurteilung wegen weiblicher Genitalverstümmlung in Großbritannien: Ein „Meilenstein“ in der britischen Geschichte

In Großbritannien hat ein Londoner Gericht zum ersten Mal eine Frau wegen weiblicher Genitalverstümmelung verurteilt. Die Frau stammt aus Uganda und wurde angeklagt und am 1. Februar 2019 für schuldig erklärt, ihre damalige dreijährige Tochter im Jahr 2017 an ihre Genitalien verstümmelt zu haben. Laut BBC erwartet die 37-Jährige Mutter eine Haftstrafe von bis zu 14 Jahren; das endgültige Strafmaß wird jedoch erst am 8. März verkündet.

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Community CHANGE TrainerInnen präsentieren auf Fachtag zu Interkultureller Medizin e. V.

Diskussion mit M. Tahir,  C. Tchoumbou, E. Kapnang und E. Korn. Foto: © Katrin JacobDiskussion mit M. Tahir, C. Tchoumbou, E. F. Kapnang und F. Korn. Foto: © Katrin JacobAm Samstag, den 2. Februar 2019 fand in Augsburg ein Fachtag zu interkultureller Medizin statt. Die Veranstaltung wurde von FiLL e. V. – Forum interkulturelles Leben und Lernen organisiert. Die beiden CHANGE TrainerInnen Colette Tchoumbou und Evariste Franz Kapnang waren als FachreferentInnen vor Ort.

Der erste Teil des Fachtags beinhaltete Fachvorträge rund um das Thema weibliche Genitalverstümmelung, inklusive Trauma und interkulturelle Kompetenz in der medizinischen Versorgung. Colette Tchoumbou und Evariste Franz Kapnang hielten eine Präsentation zu ihrem Engagement in betroffenen Diaspora-Communities. Das Interesse an ihrer Arbeit war sehr hoch und es wurden viele Fragen an die beiden ReferentInnen gestellt. Im Publikum saßen neben ÄrztInnen und medizinischem Fachpersonal auch SozialarbeiterInnen, MitarbeiterInnen von Beratungsstellen und andere pädagogische Fachkräfte.

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Null Toleranz für weibliche Genitalverstümmelung: TERRE DES FEMMES demonstriert gemeinsam mit CHANGE Agents und AktivistInnen vor dem Brandenburger Tor

Foto: © TERRE DES FEMMES Foto: © TERRE DES FEMMES Anlässlich des Internationalen Tags „Null Toleranz für weibliche Genitalverstümmelung“ am 6. Februar hat TERRE DES FEMMES gemeinsam mit CHANGE Agent und Aktivistin Binta Fatty eine öffentlichkeitswirksame Aktion vor dem Brandenburger Tor organisiert.

Gemeinsam mit AktivistInnen und Berliner CHANGE Agents haben die TDF-Mitarbeiterinnen eine Kundgebung vor dem Brandenburger Tor gehalten, um auf FGM als globales Problem aufmerksam zu machen.

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Let’s CHANGE in den Startlöchern: Erstes CHANGE Agent Training in Berlin

Das allererste CHANGE Agent Training des neuen, von der EU mitfinanzierten Let’s CHANGE Projekts fand vergangenes Wochenende am 26.01.2019 in der Bundesgeschäftsstelle von TERRE DES FEMMES statt.  Zur Überraschung aller wurde die erste Schulung von über die Nacht liegengebliebenen Schnee begleitet, für den sich so mancheR Agent so gar nicht begeistern konnte. Dafür war die Freude sehr groß, als die bekannten Gesichter eintrudelten und sich alle nach dem Auftakttreffen im Dezember 2018 wiedersahen.

In den nächsten Monaten werden die CHANGE Agents, als wesentlicher Bestandteil des Projekts, über sechs Monate ein von TDF durchgeführtes Schulungsprogramm absolvieren, das sie unter anderem auf die Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit in ihren eigenen Commmunities vorbereiten soll und auf der Vermittlung von Fachwissen zum Thema und ihrer Rolle als CHANGE Agent sowie dem Austausch von eigenen Erfahrungen in der Gruppe basiert.

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Community-Auftakttreffen für Let´s CHANGE Projekt

CHANGE Agents und CHANGE Trainers beim Kick-Off des Projekts in der Bundesgeschäftsstelle. Foto: © TERRE DES FEMMES.CHANGE Agents und CHANGE Trainers beim Kick-Off des Projekts in der Bundesgeschäftsstelle. Foto: © TERRE DES FEMMES.Es ist Montagabend, der 17.12.2018, auch wenn der graue und kalte Tag in Berlin nichts Außergewöhnliches verspricht, war es für TERRE DES FEMMES ein entscheidender Moment in dem EU-geförderten Projekt Let´s CHANGE: An diesem Montag trafen sich die zukünftigen Berliner CHANGE Agents sowie die ehemaligen Agents, zukünftig TrainerInnen und MentorInnen, aus afrikanischen, asiatischen Diaspora-Communities und des Mittleren Ostens.

Nach einer Vorstellungsrunde wurde deutlich: Die Vielfalt an Erfahrungen, Motivationen und Regionen ist gewachsen. Viele der Anwesenden sind langjährige AktivistInnen im Kampf gegen FGM sowohl in ihrem Herkunftsland, als auch in Deutschland. Aber auch einige Neuankömmlinge wurden begrüßt. So haben sich ein junger Mann aus Guinea und eine Frau aus Äthiopien als neue CHANGE Agents angeschlossen, um mehr über das Thema FGM zu lernen und sich für eine Abschaffung der schädigenden Praktik einzusetzen. Gemeinsame Strategien zur Aufklärung und dem Bewusstmachen von FGM als schwere Menschenrechtsverletzung und nicht, wie in vielen Gemeinschaften/Gemeinden angenommen, als „natürlicher Teil“ des Frauseins, sind das übergreifende Ziel. Dabei wurde in der am Montag entstandenen Diskussion deutlich, dass lokale Kontexte, Deutungsschemata und soziale Herkunft immer mitgedacht werden müssen: Hängt FGM mit dem Bildungsstand der praktizierenden Familien zusammen? Eine engagierte Frau aus dem Oman berichtet von ihren Erfahrungen mit Überlebenden von FGM in Familien mit hohem Bildungsstand. Ist Bildung also keine Lösung im Kampf gegen FGM? Obwohl die Meinung unter den Anwesenden an diesem Punkt auseinandergehen, stimmen die CHANGE Agents und TrainerInnen darin überein, dass FGM mit anderen schädigenden Praktiken, wie bspw. Zwangsheirat verflochten sei. Trotz einiger offener Fragen war die Motivation für das gemeinsame Ziel, der Respekt für das Engagement der/des Anderen sowie die positive Stimmung aller Teilnehmenden deutlich spürbar. Auf ein neues CHANGE-Projekt!

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Roundtable zum 5. Jahrestag des EU-Aktionsplans zur Beendigung von FGM

TeilnehmerInnen des Roundtablegesprächs. Foto: © End FGM EUTeilnehmerInnen des Roundtablegesprächs. Foto: © End FGM EUAm 13. Dezember 2018 nahm Charlotte Weil, TDF-Referentin zu weiblicher Genitalverstümmelung, an einem Roundtable zur EU-Strategie gegen FGM teil. In den Räumlichkeiten der EU-Kommission in Brüssel trafen sich VertreterInnen der Generaldirektion Justiz (DG Justice), der Generaldirektion Migration und Inneres (DG Home), der Generaldirektion Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung (DG DEVCO), des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen (EIGE), des UNHCR, des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EEAS) sowie Mitglieder des Europäischen Parlaments mit VertreterInnen der EU-Mitgliedsstaaten sowie VertreterInnen von Nichtregierungsorganisationen. Gemeinsam wurde zurückgeschaut, was in den letzten fünf Jahren erreicht wurde, wo Lücken sind und welche Schwerpunkte für die Zukunft gelegt werden müssen, um weibliche Genitalverstümmelung zu beenden.
 

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US Gericht lässt Klage wegen weiblicher Genitalverstümmelung fallen – Überlebende und AktivistInnen entsetzt

Im November 2018 entschied das US Gericht im Bundesstaat Michigan, dass die Klage gegen zwei amerikanische ÄrztInnen, die über Jahre hinweg minderjährige Mädchen an ihren Genitalien verstümmelt haben sollen, nicht rechtens ist. Nun plant die Staatsanwaltschaft Detroit, die die Anklage hervorgebracht hatte, dagegen in Revision zu gehen. Ein Urteil wird im April 2019 erwartet.

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Internationaler Aktionstag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ – Berliner Aktion vorm Brandenburger Tor

TeilnehmerInnen des Protestmarsches '#hearmetoo - NEIN zu Gewalt an Frauen' mit Initiatorin Binta Fatty (2.v.r.). Foto: © TERRE DES FEMMESTeilnehmerInnen des Protestmarsches '#hearmetoo - NEIN zu Gewalt an Frauen' mit Initiatorin Binta Fatty (2.v.r.). Foto: © TERRE DES FEMMESAm Sonntag, 25. November 2018, wurde anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen vor dem Brandenburger Tor in Berlin eine Kundgebung mit anschließendem Protestmarsch veranstaltet. Organisiert und durchgeführt wurde die Aktion von CHANGE Agent und Aktivistin Binta Fatty. Unterstützt durch TERRE DES FEMMES konnte so die Forderung nach einem Ende der Gewalt an Frauen wirksam verbreitet werden.

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UNICEF Sudan zum Austausch bei TERRE DES FEMMES in Berlin

v.l.n.r. Samreen Suliman (CHANGE Agent), Samah Samah Fathalrhman (UNICEF Sudan), Charlotte Weil (TDF) und Mai Ali (CHANGE Agent). Foto: © TERRE DES FEMMESv.l.n.r. Samreen Suliman (CHANGE Agent), Samah Samah Fathalrhman (UNICEF Sudan), Charlotte Weil (TDF) und Mai Ali (CHANGE Agent). Foto: © TERRE DES FEMMESAm 12. November begrüßte TDF-Referentin Charlotte Weil (Referat für weibliche Genitalverstümmelung) eine Vertreterin des UNICEF Büros Sudan in der Berliner Geschäftsstelle. Darüber hinaus wurde das Treffen durch zwei CHANGE Agents des laufenden EU-Projektes Let’s CHANGE inhaltlich bereichert.

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Auftakt für das Let´s CHANGE Projekt in Berlin

Let´s CHANGE Projektpartnerinnen bei TERRE DES FEMMES zur Auftaktveranstaltung.  FOTO: © TERRE DES FEMMESLet´s CHANGE Projektpartnerinnen bei TERRE DES FEMMES zur Auftaktveranstaltung. FOTO: © TERRE DES FEMMESAm 23. und 24. Oktober 2018 fand in der Bundesgeschäftsstelle in Berlin die Auftaktveranstaltung des Let´s CHANGE Projektes statt. Die bereits im vorherigen CHANGE-Projekt beteiligten Partnerinnen von Plan International Deutschland aus Hamburg, der niederländischen Organisation FSAN aus Amsterdam und der französischen NGO EQUIPOP aus Paris sowie das Evaluationsunternehmen Open Europe Consulting kamen bei TERRE DES FEMMES zusammen, um den Projektbeginn formell einzuläuten.

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Treffen mit Intact Denmark in Berlin

v.l.n.r.: Gislinde Nauy (TDF Mitfrau), Lena Nyhus (Vorsitzende INTACT Denmark), Güray Baba (INTACT Denmark), Linn Fabricius Dyg (INTACT Denmark). Foto: © Gislinde Nauy v.l.n.r.: Gislinde Nauy (TDF Mitfrau), Lena Nyhus (Vorsitzende INTACT Denmark), Güray Baba (INTACT Denmark), Linn Fabricius Dyg (INTACT Denmark). Foto: © Gislinde Nauy Vom 7. bis 9. Oktober 2018 gab es in Berlin ein Austausch-Treffen zwischen Intact Denmark, MOGiS e.V. Projekt 100% MENSCH, und TERRE DES FEMMES. Thema waren vor allem die Gesetzesinitiativen zur genitalen Autonomie und dem Verbot von Genitalverstümmelung an Kindern jeden Geschlechts (weiblich, männlich, intersexuell) in Dänemark und Island. Mitfrau Gislinde Nauy (AG „Weibliche Genitalverstümmelung“) nahm an dem Treffen teil.

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Zweites Austauschtreffen des Team CHANGE für Let’s CHANGE Projekt in Berlin

CHANGE Agents Mai Ali, Isatou Barry, Tiranke Diallo, Evariste Tchaptchet und TDF Referentin Charlotte Weil beim Vorbereitungstreffen für Let's CHANGE. Foto: © TERRE DES FEMMESCHANGE Agents Mai Ali, Isatou Barry, Tiranke Diallo, Evariste Tchaptchet und TDF Referentin Charlotte Weil beim Vorbereitungstreffen für Let's CHANGE. Foto: © TERRE DES FEMMESAm Freitag den 14.09.2018 fand in der Bundesgeschäftsstelle das zweite Austauschtreffen der künftigen Berliner CHANGE Trainers für das Let’s CHANGE Projekt statt. Neben den Forderungen nach einer umfangreichen Vermittlung fachlicher Kompetenzen, wurde auch zunehmend der Wunsch nach einer guten und verlässlichen Zusammenarbeit geäußert.

Nach mehreren Monaten akribischer Planung und Organisation, hat das lange Warten bald ein Ende: Am 1.Oktober 2018 wird das neue Let’s CHANGE Projekt, welches von der EU-Kommission gefördert und von TERRE DES FEMMES koordiniert wird, nach langem Warten endlich an den Start gehen. Doch schon lange vor dem offiziellen Projektstart wurde in der Bundesgeschäftsstelle tüchtig an Ideen und Konzepten für das Projekt gesammelt, wie auch bei diesem Treffen am Freitag.

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Erstes Vorbereitungstreffen mit Team CHANGE für das neue Let’s CHANGE Projekt

Am 30. August 2018 fand das erste inoffizielle Vorbereitungstreffen für Let’s CHANGE in Berlin statt: In der Bundesgeschäftsstelle von TERRE DES FEMMES kamen die ehemaligen CHANGE Agents des Vorgängerprojekts CHANGE Plus zusammen und sahen sich nach einer längeren Sommerpause zum ersten Mal wieder.

Das Treffen bot für viele der ehemaligen CHANGE Agents die Möglichkeit, sich über aktuelle Vorhaben und Projekte in der eigenen Community auszutauschen sowie von bisherigen Aktionen und Events ihrer Öffentlichkeitsarbeit zu berichten. Anwesend waren bei dem Meeting neben den sechs ausgebildeten CHANGE Agents auch die zuständige Referentin und Projektkoordinatorin für Let’s CHANGE, Charlotte Weil sowie die Abteilungsleiterin der Referate und Themen von TDF, Maja Wegener.

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Austauschtreffen mit Wiener Beratungszentrum FEM Süd zu neuem Peer-Projekt

v.l.n.r.: Umyma El-Jelede, Hilde Wolf (FEM Süd), TDF-Referentin Charlotte Weil, Mai Ali, Lovina Okonkwo (Praktikantin TDF). © TERRE DES FEMMESv.l.n.r.: Umyma El-Jelede, Hilde Wolf (FEM Süd), TDF-Referentin Charlotte Weil, Mai Ali, Lovina Okonkwo (Praktikantin TDF).
Foto: © TERRE DES FEMMES

Am Donnerstag, 26. Juli 2018, fand in der Bundesgeschäftsstelle von TERRE DES FEMMES ein Austausch- und Kennlerntreffen mit dem Wiener Gesundheitszentrum für Frauen, Eltern und Mädchen – FEM Süd statt. Bei den Gästen aus Österreich handelte es sich um zwei Ärztinnen, die stellvertretend für das gesamte Team von FEM Süd angereist sind: Hilde Wolf, Gesundheitspsychologin und Leiterin des Zentrums, und Umyma El-Jelede, Medizinerin und Gesundheitsberaterin zu FGM.

TERRE DES FEMMES und FEM Süd stehen schon seit längerer Zeit in Kontakt, jedoch wendeten sich die Wienerinnen diesmal mit einem besonderen Anliegen an das Referat für weibliche Genitalverstümmelung: Es ging um die Planung und Durchführung eines FGM-Peer-Projekts genannt „INTAKT“, welches noch dieses Jahr startet und auf dem CHANGE-Ansatz von TDF basiert.

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Neue Dunkelzifferstatistik zu weiblicher Genitalverstümmelung – zum ersten Mal mit Aufschlüsselung nach Bundesländern

Die aktuelle Dunkelzifferstatistik verzeichnet eine Verschlechterung der Situation in Deutschland. Der erneute Anstieg der von weiblicher Genitalverstümmelung gefährdeten und betroffenen Mädchen und Frauen bereitet sowohl Sorge im Umgang mit der Thematik, spornt allerdings auch zu mehr Präventions- und Aufklärungsarbeit an.

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Erste Verurteilung zu weiblicher Genitalverstümmelung in der Schweiz

Vor sechs Jahren bereits in Kraft getreten, wurde vergangene Woche erstmals das Strafgesetz zur Verurteilung von weiblicher Genitalverstümmelung in der Schweiz umgesetzt.

Vergangene Woche berichteten mehrere Schweizer Medien von einem symbolischen Rechtsurteil in der Schweiz: Demnach wurde zum ersten Mal seit Inkrafttreten des Artikel 124 zum Straftatbestand der weiblichen Genitalverstümmelung, eine Somalierin im Schweizer Kanton Neuenburg zu einer achtmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt. Die in Neuenburg wohnhafte Somalierin hatte zwischen 2013 und 2015 Genitalverstümmelungen an ihren beiden Töchtern durchführen lassen. Besonders bemerkenswert in diesem Fall ist der Geltungsbereich des Schweizer Gerichtsurteils: Obwohl die Beschneidungen beider Mädchen in Somalia bzw. Äthiopien stattfanden, sieht der entsprechende Artikel im Strafgesetzbuch vor, dass im Ausland verübte Straftaten nach Schweizer Recht geahndet werden, wenn sich der/die TäterIn in der Schweiz befindet.

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UN-Menschenrechtsrat beschließt Resolution zur Bekämpfung von weiblicher Genitalverstümmelung

Die neueste UN-Resolution zur Beseitigung von weiblicher Genitalverstümmelung enthält zahlreiche Gedanken und Anregungen aus den EU-Projekten CHANGE Plus und United to END FGM, die TERRE DES FEMMES gemeinsam mit anderen europäischen Partnern implementiert hat. Die gemeinsame Vereinbarung der Teilnehmerstaaten zeigt die Anerkennung der Arbeit von zivilgesellschaftlichen Organisationen wie die des END FGM-Netzwerkes, in dem auch TDF Mitglied ist, und motiviert zu weiteren Projekten für die Zukunft.

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ExpertInnen-Austausch auf europäischer Ebene zu weiblicher Genitalverstümmelung

Vom 6. bis zum 7. Juni 2018 repräsentierte Charlotte Weil, TERRE DES FEMMES-Referentin zu weiblicher Genitalverstümmelung und Projektkoordinatorin der EU-Projekte, TERRE DES FEMMES bei der Jahreshauptversammlung des europäischen Netzwerks zur Bekämpfung von weiblicher Genitalverstümmelung End FGM EU in Brüssel.

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Community-Grillfest am 2. Juni 2018 – TDF begeht zusammen mit migrantischen Communities und NGOs das Fastenbrechen in Neukölln

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESAm 2. Juni 2018 hat das Referat weibliche Genitalverstümmelung zum zweiten Mal ein Community-Grillfest organisiert. Im Rahmen des Festivals „Offenes Neukölln“, das ein Zeichen gegen Rassismus setzt, wurde in der Gärtnerei auf dem Coop Campus in Neukölln gefeiert und anschließend das Fastenbrechen begangen. Gemeinsam mit den Organisationen UNICEF Berlin, BUGI e. V., FaZIT Brandenburg, WADI e. V. und Mama Afrika e. V. lud TERRE DES FEMMES migrantische Communities und alle anderen Interessierten dazu ein, sich in entspannter Atmosphäre kennenzulernen, auszutauschen und zu vernetzen und gemeinsam einen schönen Tag mit afrikanischem Grillbuffet und Musik zu verbringen. Die Berliner CHANGE Agents haben das Fest tatkräftig mit ihren Beiträgen zum Buffet und zum Programm unterstützt.

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