Aktuelles zum Thema Internationale Zusammenarbeit

Neue strafrechtliche Regelungen in Burkina Faso stärken Gewaltschutz für Frauen und den Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung!

Schulungen im Gewaltschutzzentrum CAECF. Foto: © ABNSchulungen im Gewaltschutzzentrum CAECF. Foto: © ABNSeit Mai 2018 gibt es in Burkina Faso enorme Verbesserungen, was die strafrechtliche Verfolgung von Gewalt an Mädchen und Frauen betrifft. So sind nun erstmals die vielfältigen psychischen und moralischen Gewaltformen als Tatbestände im Strafrecht aufgenommen. Ebenso wird jetzt auch bereits die öffentliche Befürwortung der weiblichen Genitalverstümmelung in offiziellen Reden, religiösen Zeremonien oder durch schriftliche Aufrufe stringent unter Strafe gestellt.

Damit die wichtigen strafrechtlichen Neuerungen auch möglichst schnell in der Bevölkerung bekannt werden, hat unsere Partnerorganisation Bangr Nooma dazu Schulungen durchgeführt.

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Mafa-Mädchen aus Kamerun über Mädchenbildung und ihr Leben

Mit Bildung die Zukunft gestalten. Darauf freuen sich die Mafa-SchülerinnenMit Bildung die Zukunft gestalten. Darauf freuen sich die Mafa-Schülerinnen. Foto: © Daniel Paoulai.Mädchenbildung ist ein Schlüssel zu weiblicher Selbstbestimmung und Unabhängigkeit. Das weiß die TDF-Partnerorganisation AAFMHL und ermöglicht Mädchen der streng patriarchalen Volksgruppe der Mafa in Nordkamerun, einen Schulabschluss und anschließend eine Ausbildung oder ein Studium zu machen. Basierend auf Kriterien der sozialen Benachteiligung und guten schulischen Leistungen vergibt AAFMHL Stipendien an Mafa-Mädchen, die ansonsten keine Chance auf Bildung hätten. Im Schuljahr 2017/18 wurden mit Unterstützung von TERRE DES FEMMES siebzehn Mädchen gefördert, die die Grundschule, Berufsschule oder das Gymnasium besuchten.

 

 

 

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TERRE DES FEMMES unterstützt 100 % von Frauen in Ruanda produzierten Kaffee auf Weg in deutschen Einzelhandel

Foto: © kaffee-kooperative.deFoto: © kaffee-kooperative.de

TERRE DES FEMMES unterstützt zusammen mit der Frauenzeitschrift BRIGITTE die Markteinführung in Deutschland. „Ein Kaffee ganz aus Frauenhand! Diese Idee hat mich von Anfang an begeistert!“, sagt Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von TERRE DES FEMMES. „Fairness, Transparenz und die Teilhabe der Frauen an der gesamten Wertschöpfungskette ermöglichen ein selbstbestimmtes Leben. Genau die richtigen Bedingungen für ein hochwertiges Produkt, was nur die Frage offen lässt: Warum nicht immer so?“

Angelique´s Finest ist der erste komplett von Frauen produzierte und noch im Anbauland geröstete Fairtrade-Kaffee im deutschen Markt. Denn nicht nur die explizite Stärkung von Frauen ist eine Besonderheit von Angelique’s Finest, sondern auch der Ansatz, die Wertschöpfung im Anbauland signifikant zu erhöhen. Ziel ist es, dass die Erzeugerinnen bis zu 50 Prozent des deutschen Verkaufspreises erhalten. Bei herkömmlichem Kaffee sind es oft weit weniger als 15 Prozent.

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Mädchen stärken heißt die Welt verbessern – helfen Sie mit!

Weltweit setzen wir uns für den Schutz von Mädchen ein, dies tun wir gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen...

  • Schulbildung von Mädchen in Kamerun und in der Türkei, um zu verhindern, dass sie Opfer von früher Zwangsverheiratung werden.
  • Schutz von Mädchen und Frauen vor drohender Genitalverstümmelung: in Burkina Faso zum Beispiel durch Aufklärungsarbeit und in Sierra Leone durch den Betrieb eines Mädchenschutzhauses.
  • Bildungsangebote, Kampagnen und berufliche Schulungen, damit junge Roma-Mädchen in Bulgarien vor Frauenhandel und Zwangsprostitution geschützt werden, oder in Nicaragua gewaltbetroffene Frauen einen Ausweg aus ihrer Notsituation finden können.

Damit wir dies auch weiterhin erfolgreich tun können, brauchen wir Ihre Solidarität. Unterstützen Sie unsere internationale Projektarbeit von TERRE DES FEMMES mit Ihrer Spende.

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Frauenrechtsverletzungen in Indien – ein Blick hinter die Kulissen

Kein sicheres Zuhause: Frauen in Indien. Foto: © Gina Rumsauer Kein sicheres Zuhause: Frauen in Indien. Foto: © Gina Rumsauer In den letzten Jahren ist Indien im Zusammenhang mit dem Thema Frauenrechte vermehrt auch in „westlichen“ Medien aufgetaucht – selten im positiven Kontext. Der nationale und internationale Aufschrei, welcher auf die Vergewaltigung und den gewaltsamen Tod einer indischen Studierenden im Dezember 2012 folgte, hatte nicht nur eine Verschärfung des indischen Sexualstrafrechts, sondern auch eine gesellschaftliche Debatte zur prekären Situation der Frauen in Indien zur Folge.

 

 

 

 

 

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