Pressestatement zur kriminalstatistischen Auswertung des BKAs zu Partnerschaftsgewalt

Berlin, 25.11.2019. TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e. V. fordert eine differenziertere Datenerhebung von geschlechtsspezifischer Gewalt und die gesonderte Erfassung von Femiziden. Als Femizid bezeichnet man einen Mord an einer Frau aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit.

„Als Frauenrechtsorganisation setzen wir uns seit Jahren gegen häusliche und sexualisierte Gewalt ein. Die Zahlen des BKAs sind immer noch alarmierend. Wir gehen jedoch davon aus, dass die Statistik bei weitem nicht alle Gewalttaten an Frauen erfasst", so Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von TERRE DES FEMMES. „Wir fordern, dass Femizide gesondert statistisch erfasst werden. Nur wenn ein Problem erkannt und benannt wird, kann es auch gezielt bekämpft werden."

Für Anfragen und Interviews wenden Sie sich bitte an
TERRE DES FEMMES, Nastassja Wachsmuth, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 030/40504699-25, oder per E-Mail an presse@frauenrechte.de.

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