TERRE DES FEMMES fordert mit einer Demo am 23.9. „Solidarität mit afghanischen Frauen und Mädchen JETZT!“

Berlin, 21.09.2021. Seit der Machtübernahme der Taliban am 15. August 2021 in Afghanistan hat es sich bereits gezeigt: Mädchen und Frauen werden aus dem öffentlichen Leben verdrängt. „So schnell die Taliban eine Stadt nach der anderen ein-genommen haben, so schnell haben sie sich jetzt darangemacht, Mädchen und Frauen Stück für Stück von der Teilnahme an einem freien, öffentlichen Leben auszuschließen.“, so Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von TERRE DES FEMMES e.V. „Wir fordern die deutsche Bundesregierung und die internationale Gemeinschaft nachdrücklich dazu auf, die Führung der Taliban (Islamisches Emirat Afghanistan) nicht als Regierung anzuerkennen sowie von jedweder monetären und nicht-monetären direkten Unterstützung der Taliban abzuse-hen. Frauenrechte dürfen unter keinen Umständen Verhandlungsmasse werden.“
Mädchen und Frauen in Afghanistan verlieren die hart erkämpften Fortschritte der letzten Jahre – insbesondere die Rechte auf Bildung, freie Berufsausübung und Selbstbestimmung. Die UN berichtet bereits über Menschenrechtsverletzungen des Taliban-Regimes. Mädchen sollen nicht länger höhere Schulen besuchen, Frauen in bestimmten Bereichen nicht mehr zur Arbeit erscheinen. Dennoch ist TERRE DES FEMMES bislang die einzige große Frauenrechtsorganisation, die öffentlich die Nichtanerkennung des Taliban-Regimes fordert. Unterstützt wird TDF in dieser Forderung von afghanischen Exilorganisationen und säkulare islamische Vereine.

Gemeinsam werden wir am Donnerstag, den 23.9. von 17- 19 Uhr am Brandenburger Tor demonstrieren!

Frauenrechte sind #UNVERHANDELBAR.


Alle Forderungen von TERRE DES FEMMES hier.

Wir laden Sie herzlich ein, am 23.9. dabei zu sein und zu berichten:
Kundgebung „Solidarität mit afghanischen Mädchen und Frauen. JETZT!“
23. September 2021 – 17 bis 19 Uhr
Brandenburger Tor


ABLAUF (Stand 21.9.)

Redebeiträge:
• Prof. Dr. Godula Kosack (Vorstandsvorsitzende TERRE DES FEMMES e.V.)
• Sabour Zamani (Leiter Afghanisches Kommunikations- und Kulturzentrum e.V.)
• Bettina Metz, Geschäftsführerin UN Women Deutschland e.V.
• Zahra Esrafil (YAAR e.V.)
• Rebecca Schönenbach (Frauen für Freiheit e.V.)
• Najia Afshari (KUFA e.V.)
• Mariam Wahed (afghanische Feministin und Menschenrechtlerin)


Bühnenbeiträge:
• Musikalischer Beitrag durch Shekib Mosadeq (über Afghanisches Kommunikations- und Kulturzentrum e.V.)
• Straßentheater durch YAAR e.V.
• Musikalischer Beitrag von Tamana und Tabassom Ahmadi


Initiatorin
TERRE DES FEMMES e.V.

Weitere UnterstützerInnen:

  • Afghanisches Kommunikations- und Kulturzentrum e.V.
  • Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen
  • bee4change e.V.
  • Deutsch-Afghanische Initiative e.V.
  • Deutscher Frauenring e.V.
  • Frauen für Freiheit e.V.
  • Frauenverband Courage e.V.
  • Ibn Rushd-Goethe Moschee
  • Initiative Säkularer Islam
  • International Women in Power
  • Mideast Freedom Forum Berlin e.V.
  • Migrantinnen für Säkularität und Selbstbestimmung
  • Soroptimist International Club Berlin Charlottenburg
  • Überparteiliche Fraueninitiative
  • Verein Säkularer Islam Hamburg e.V.
  • YAAR e.V. – Afghanisches Kultur- und Beratungszentrum
  • ZAN Hilfsorganisation zur Förderung der Rechte afghanischer
  • Frauen e.V.
  • Zentralrat der Ex-Muslime

 

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