Wie radikale ChristfluencerInnen in Deutschland religiöse Narrative nutzen

Gefahren für Gleichberechtigung und eine diverse Gesellschaft durch digitale Parallelwelten 

„Politik rettet nicht, nur Jesus tut es.“[1] Solche Sätze finden sich heute nicht mehr nur in Predigten, sondern verbreitet auf TikTok, Instagram oder Spotify. Sogenannte ChristfluencerInnen verbinden Glauben mit Lifestyle, Dating-Tipps und gesellschaftlichen Positionierungen. Sie sprechen vor allem junge Menschen an, die in sozialen Netzwerken nach Orientierung suchen. 

Dabei geht es nicht nur um persönliche Frömmigkeit. Viele Inhalte transportieren klare gesellschaftspolitische Vorstellungen: traditionelle Geschlechterrollen, Ablehnung queerer Lebensweisen, restriktive Positionen zum Schwangerschaftsabbruch oder Kritik an pluralistischen Gesellschaftsmodellen. Das geschieht meist nicht offen radikal, sondern emotional, modern inszeniert und alltagsnah - genau darin liegt ihre Wirkungskraft. Wer einmal mit den Inhalten interagiert, dem spielen Algorithmen weitere davon aus. So entstehen digitale Parallelwelten, in denen reaktionäre, misogyne bis demokratiegefährdende Weltbilder normalisiert werden. 

Viele dieser InfluencerInnen sind in sogenannten Freikirchen verankert – unabhängigen, oft evangelikal geprägten Gemeinden, die außerhalb der großen Kirchen agieren und meist besonders (erz-)konservative Glaubens- und Gesellschaftsvorstellungen vertreten. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) steht für ihre Zusammenarbeit mit freikirchlichen Gemeinden in der Kritik. Denn die EKD befürwortet eine breite Ökumene und arbeitet in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) eng mit ihnen zusammen. Sobald freikirchliche Gemeinden jedoch vom Verfassungsschutz beobachtet werden, werden sie aus der Ökumene ausgeschlossen bzw. dort erst gar nicht aufgenommen. Während katholische und evangelische Kirchen seit Jahren hohe Kirchenaustritte verzeichnen und nur noch knapp 44 Prozent der deutschen Bevölkerung Kirchenmitglieder sind [2], halb so viele wie in den 1980er Jahren, erreichen ChristfluencerInnen in den sozialen Medien zunehmend junge Menschen. 

Komplexitätsreduktion als Erfolgskonzept

Der Erfolg religiöser InfluencerInnen lässt sich eng mit den Funktionslogiken sozialer Medien erklären. Plattformen wie TikTok und Instagram belohnen kurze und emotionale Botschaften, während komplexe und differenzierte Debatten dort deutlich schlechter funktionieren. Genau hier setzen ChristfluencerInnen an: Sie liefern einfache Antworten auf schwierige Lebensfragen und treffen damit den Nerv einer Generation in einer Zeit, die von Unsicherheiten geprägt ist.

Täglich wird man in den Medien mit gesellschaftspolitischen Krisen konfrontiert – Klimawandel, soziale Ungerechtigkeiten und wirtschaftliche Unsicherheiten sowie Kriege lassen sich nicht mehr ausblenden. Viele Menschen suchen deshalb nach Orientierung und Entlastung. Religiöse Accounts bieten genau das. Laut dem Theologen Martin Fritz enthielten die Inhalte solcher Accounts klare Weisungen und vereinfachende Antworten auf komplexe Lebensfragen [3]. Der gesellschaftliche Diskurs wird durch die wörtliche Auslegung der Bibel ersetzt. Religionssoziologisch lässt sich das auch als Komplexitätsreduktion beschreiben[4].  

Diese Reduktion zeigt sich auch darin, dass Leid und globale Krisen, wie Vergewaltigungen und Hungersnöte, als Teil eines göttlichen Plans interpretiert und somit relativiert werden. Aussagen, dass schwierige Zeiten „kommen müssen, damit die Dinge in Erfüllung gehen, die Jesus bereits vorausgesagt hat“[5], fordern dazu auf, Repressionen als „göttlich vorgegeben“ hinzunehmen und sich der eigenen Verantwortung für globale Entwicklungen zu entziehen. Der Fokus wird gezielt auf persönliche Lebensbereiche wie Beziehungen, Dating oder Rollenbilder gelenkt – Themen, die insbesondere junge Menschen stark beschäftigen[6]. Inhalte zu traditionellen Familienstrukturen, Geschlechterrollen oder moralischen Fragen werden emotional, vereinfachend und oft dogmatisch aufbereitet. 

Überzeugt wird jedoch nicht nur mit Inhalten, sondern auch mit Persönlichkeit und Ästhetik. ChristfluencerInnen präsentieren sich als sympathisch, modern und authentisch. Zwischen Alltagscontent und Lifestyle-Themen werden religiöse Botschaften eingebettet. Dadurch entsteht ein Gefühl von Nähe: „Ich bin wie ihr“[7]. Diese Verbindung aus persönlicher Ansprache und klaren Botschaften erhöht die Überzeugungskraft erheblich. 

Auch die gesellschaftspolitische Provokation der KritikerInnen ist ein bewusst eingesetztes Instrument des Geschäftsmodells. So Journalist Arnd Henze: „Provokateure können nur in einer Empörungsökonomie wachsen und gedeihen.“[8] Es ergibt sich ein paradoxes Dilemma: Ignoriert man die Thematik, überlässt man fundamentalistischen AkteurInnen ungehindert den Raum. Widmet man ihnen hingegen zu viel Aufmerksamkeit, trägt man zugleich zu ihrer wachsenden Reichweite bei. 

Die enorme Reichweite sozialer Medien spielt hier eine entscheidende Rolle. Plattformen wie TikTok und Instagram gehören zu den meistgenutzten Medien junger Menschen. NutzerInnen verbringen täglich durchschnittlich zwischen 53 und 95 Minuten auf TikTok[9]. Instagram verzeichnete im Jahr 2024 rund 31,3 Millionen Nutzende allein in Deutschland[10]. Besonders auffällig ist, dass TikTok vor allem von jungen Menschen genutzt wird: Rund 54 Prozent der 12- bis 19-Jährigen hierzulande greifen regelmäßig auf TikTok zu[11]. Dadurch können radikale InfluencerInnen ihre Zielgruppen direkt mit ihren Botschaften erreichen.

TERRE DES FEMMES (TDF) setzt als säkulare Frauenrechtsorganisation auf Aufklärung und Prävention. Ziel ist es, SchülerInnen frühzeitig zu stärken, indem sie bereits im öffentlichen Bildungssystem für entsprechende Inhalte sensibilisiert werden. TDF fordert bundesweit ein integratives, wertevermittelndes Pflichtfach „Ethik“ anstelle des konfessionellen Religionsunterrichtes. Dieses fördert kritisches Denken und Selbstreflexion und zugleich werden freiheitlich-emanzipatorische Errungenschaften wie das Recht auf Religionsfreiheit, sexuelle Selbstbestimmung und die Gleichberechtigung der Geschlechter vermittelt. Das Fach „Ethik“ bietet darüber hinaus eine sachlich neutrale Wissensvermittlung über die verschiedenen Religionen und Weltanschauungen. Das Gemeinsame und die Unterschiede werden zusammen herausgefunden und besprochen.  

Von Gottes Willen zur politischen Agenda

Viele religiöse InfluencerInnen inszenieren sich zunächst als unpolitisch. Die politische Teilhabe wird entmutigt, indem politischen Systemen und AkteurInnen jeglicher Einfluss abgesprochen wird. Stattdessen wird darauf verwiesen, dass unsere Zukunft in Gottes Hand läge. Die Entwicklung hin zu globalem „Frieden und Glück“ käme nicht durch Parteien, Regierungen oder gesellschaftliche Debatten, sondern allein durch Gott[12]. Diese Inszenierung der Politik als zweitrangig oder bedeutungslos kann zu einer Entpolitisierung führen: Wer glaubt, dass weltliche Entscheidungen letztlich irrelevant sind, beteiligt sich weniger an demokratischen Aushandlungsprozessen. Zudem steht für viele Freikirchen die radikale Umsetzung des reformatorischen "Solus Christus", "allein Christus", im Zentrum. Daher werden Autoritäten außerhalb der Gemeinschaft skeptisch gesehen, in einigen Fällen sogar abgelehnt[13]

Parallel findet jedoch eine subtile Politisierung hinsichtlich der Verbreitung ganz bestimmter Narrative statt. Neben der immer wiederkehrenden Forderung, dass Staat und Religion nicht getrennt werden sollen, wird auch parteipolitisch Einfluss genommen. So veröffentlichte Jasmin Friesen[14], eine der größten deutschen christlichen Influencerinnen, im Februar 2025 zur Bundestagswahl einen Instagram-Post mit dem Cover: „Ich bin Christ, wen soll ich wählen?“[15]. Es wird dazu aufgerufen zu prüfen, wie sich die Parteien zu „Lebensschutz“, „Religionsfreiheit“ oder der „klassischen Familie“ positionieren. Dabei werden politische Inhalte religiös aufgeladen: Wer gegen Schwangerschaftsabbrüche sei, stehe für das Leben. Nur wer sich für den Erhalt des schulischen Religionsunterrichts ausspreche, sei für die Religionsfreiheit. Wer traditionelle Ehemodelle verteidige, verteidige Gottes Ordnung. Es wird klar vorgegeben, welche Werte ChristInnen wählen sollten. In einem Aufruf zur vermeintlich autonomen Wahlentscheidung werden jedoch nur vier der sechs im Bundestag vertretenen Parteien genannt – SPD, Bündnis 90/Die Grünen, CDU und AfD. Dadurch wird deutlich, dass sich hinter der vermeintlichen Toleranz und Meinungsfreiheit eine subtile Wahlvorgabe verbirgt. Beendet wird der Leitfaden mit dem wiederkehrenden Grundprinzip „Politik rettet nicht, nur Jesus tut es.“, um die unpolitische Selbstdarstellung zu wahren und von den hochpolitischen und meinungsbildenden Inhalten abzulenken.  

Auffällig ist auch die Verschiebung politischer Begriffe. In mehreren Beispielen wird der Begriff „rechtsextrem“ als übertrieben oder inflationär verwendet dargestellt[16]. Dadurch wird demokratiefeindliche Ideologie verharmlost. Wenn inhumane Positionen als bloß „konservativ“ erscheinen, sinkt die gesellschaftliche Sensibilität gegenüber Radikalisierung. In provokanten Posts fragen christliche InfluencerInnen rhetorisch: „Ich glaube an die Ehe zwischen Mann und Frau, bin ich jetzt rechtsextrem?“ „Ich glaube daran, dass Abtreibung keine gute Option ist, bin ich jetzt rechtsextrem?[17]. Diskriminierende und freiheitseinschränkende Positionen werden durch emotionale und manipulative Rhetorik verharmlost. Eine wiederkehrende Strategie der ChristfluencerInnen ist hier die Selbstinszenierung als Opfer. Unter dem Vorwurf gesellschaftlicher Ausgrenzung legitimieren sie intolerante Äußerungen und relativieren zugleich den Begriff ‚rechtsextrem‘[18].  

So entsteht schleichend eine Brücke zwischen religiöser Identität und politischer Agenda. Wer sich als gläubig versteht, wird an bestimmte politische Milieus gebunden – ohne, dass dies immer offen ausgesprochen wird. 

Laut dem Religionssoziologen Gert Pickel von der Universität Leipzig zeigt sich die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) besorgt über die zunehmende Radikalisierung und die engen Verbindungen von ChristfluencerInnen zum rechten Spektrum. Jedoch vermeidet sie eine offene Konfrontation: Man wolle den Dialog mit evangelikalen Gruppen nicht abbrechen. Laut Gert Pickel wolle die EKD „ein weites Spektrum halten“ und bleibe darum oft auffallend leise[19]

Göttliche Harmonie oder patriarchale Struktur?

„Wenn du einen Mann Gottes willst, musst du auch eine Frau Gottes sein. Und dazu gehört: Du musst dich unterordnen.“[20] Mit dieser Aussage entzündete die deutsche Influencerin Millane auf Social Media eine kontroverse Debatte. Als Gast in dem Podcast „RealModel“ sprach sie darüber, wie die Geschlechterrollen in einer christlichen Beziehung auszusehen hätten und vertrat damit die Meinung vieler ChristfluencerInnen. In dieser Geschlechterauffassung übernehmen Frauen selbstverständlichdie fürsorgliche Rolle mit emotionalen und sensiblen Attributen und gelten als angewiesen, der sie „an die Hand nimmt und führt“[21]. Auf die Kritik des dafür genutzten Begriffs des „Unterordnens“ wird einstimmig reagiert, dass es nicht darum ginge die Frau abzuwerten, sondern sich als Frau richtig zu positionieren[22]. Es habe nichts mit Unterdrückung zu tun, sondern mit Ordnung und Liebe: Beide Geschlechter seien „gleichwertig, aber unterschiedlich berufen.“[23]. Einig sind sich jedoch alle: Trifft der Mann eine Entscheidung, wird diese befolgt, denn er trägt die Verantwortung. „Wenn Frauen in die Rolle der Männer treten, würden sie den Respekt und die Ehre vor dem Mann verlieren.“[24]. Diese misogynen Vorstellungen werden nicht durch autoritäre Sprache vermittelt, sondern als gottgegeben beschrieben. Das macht die Botschaft anschlussfähig.  

Diese Narrative überschneiden sich mit dem sogenannten Tradwife-Trend[25]. In den sozialen Medien zeigen Frauen ein idealisiertes Bild des Hausfrauen- und Mutterdaseins: stilvoll eingerichtete Küchen, glückliche Kinder und ein erfolgreicher Ehemann. Diese Inszenierung soll auf junge Frauen wie der Schlüssel zum Glück wirken: romantisch, selbstbestimmt und entschleunigt. Dies trifft besonders in einer Gesellschaft zu, in der Frauen Mehrfachbelastung erleben: Erwerbsarbeit, Care-Arbeit, Schönheitsdruck und Selbstoptimierung zugleich. Durch Narrative wie „Feminismus überfordert Frauen“[26] schaffen frauenfeindliche AkteurInnen eine ideologische Abwertung selbstbestimmter Lebensentwürfe.  

Das Ausleben dieses traditionellen Lebensmodelles lässt sich in den meisten Fällen nicht auf eine selbstbestimmte Entscheidung, sondern auf den Mangel an Alternativen und Unterstützung, zurückführen. Fehlende Ganztagsbetreuung, Altersarmut durch Teilzeitjobs, ein Ein-Verdiener-Ehen belohnendes Ehegattensplitting und die noch immer überwiegend einseitige Sorgearbeit erschweren für Frauen die Berufstätigkeit und ein gleichberechtigtes Leben[27]. Zudem kann in dem ideologischen Rollenangebot nicht nur eine Entlastung gesehen werden, sondern auch der Eindruck entstehen, dass Frauen in der „klassischen Frauenrolle“ mehr Wertschätzung erfahren würden als im Berufsleben[28]. Wenn „Karrierefrauen“ als egoistisch gelten oder Feminismus als Ursache weiblicher Überforderung dargestellt wird, wird Gleichberechtigung aktiv delegitimiert. 

Glaube über Selbstbestimmung

Besonders das Thema der Schwangerschaftsabbrüche ist ein zentrales Instrument der ChristfluencerInnen. In vielen christlich-fundamentalistischen Inhalten wird Abtreibung mit Mord, Totschlag oder einem moralischen Zivilisationsbruch gleichgesetzt[29]. Differenzierte Fragen nach sozialer Notlage, medizinischer Versorgung, Selbstbestimmung oder Gewalterfahrung verschwinden hinter absoluten, konservativen Weltbildern[30]: die Frau als Mutter, Sexualität nur in der Ehe, reproduktive Selbstbestimmung als moralisches Problem. Die Folgen einer solchen Darstellung sind schwerwiegend. Schwangerschaftsabbrüche werden stigmatisiert, betroffene Frauen moralisch unter Druck gesetzt und medizinische Versorgung erschwert. „Eine Straftat wird nicht besser durch eine andere. Eine Ungerechtigkeit wird nicht besser durch eine andere.“[31]: gerade auf emotional aufgeladenen Plattformen wirken diese Schuldnarrative besonders stark.  

In Deutschland ist der Schwangerschaftsabbruch weiterhin durch §218 StGB geregelt. Er ist nur unter bestimmten Bedingungen straffrei, aber grundsätzlich rechtswidrig[32,33].  

TERRE DES FEMMES fordert die ersatzlose Streichung der §§ 218/219 aus dem StGB und § 12 des SchKG sowie einen uneingeschränkten, selbstbestimmten und sicheren Zugang zum Schwangerschaftsabbruch. Außerdem fordert TDF kostenlose, qualifizierte und freiwillige Beratungsangebote, flächendeckende und wohnortnahe medizinische Versorgung bei Abbrüchen als Basisleistung der Krankenkassen sowie kostenlose Verhütung.

Nächstenliebe als Legitimationsstrategie

Besonders beim Thema der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt, zeigt sich die sehr verbreitete, perfide Strategie der Nächstenliebe als Deckmantel. Zahlreiche religiöse InfluencerInnen bezeichnen Homosexualität oder trans* Identitäten als „unnatürliche Sünde“[34,35]. Jana Hochhalter[36], hauptberufliche Ärztin, vermutet in einem ihrer Videos, dass Transsexualität nur ein Symptom einer psychischen Erkrankung sei[37]. Parallel wird betont, man „hasse nicht den Menschen, sondern die Sünde“[38]. Diese rhetorische Trennung erlaubt es, diskriminierende Aussagen unter einem positiven, liebenden Anschein zu vermarkten. 

Gerade für junge, queere Menschen kann das gravierende Folgen haben. Wer mit solchen Botschaften aufwächst, erlebt häufig Scham, Selbstzweifel oder psychischen Druck. Narrative wie „Awakening“-Geschichten im Netz, in denen „ehemalige“ queere Personen erzählen, Gott habe sie „gerettet“, suggerieren, queere Identität sei heilungsbedürftig.  

Darüber hinaus wird gesellschaftliche Vielfalt delegitimiert. Wenn Pride-Veranstaltungen als Gefahr für Kinder dargestellt oder nicht-binäre Geschlechter verleumdet werden, trägt das zur Normalisierung queerfeindlicher Ressentiments bei[39]. Auch hier unterstützen Behauptungen wie, dass man zwar alle Menschen lieben würde, sich aber nicht „den Gefühlen und der Sünde hingeben dürfe“[40], dass die Nächstenliebe als Freifahrtschein hetzender Rede genutzt wird.  

Gemeinschaft mit Bedingungen: Dynamiken evangelikaler Freikirchen

Die Communities, die hier online zusammenfinden, begegnen sich auch im echten Leben, meist in Form von Freikirchen. Im Podcast „Menschsein“ des bfg Bayern[41] spricht Bernd Fleißner, ehemaliger Pastor einer evangelikalen Gemeinde und heutiger Jugendberufshelfer, über seine kritische Auseinandersetzung mit der evangelikalen Bewegung. Diese versteht sich weniger als klar abgegrenzte Organisation, sondern vielmehr als ein spezifischer Frömmigkeitsstil, dessen zentrales Merkmal die wörtliche Auffassung der Bibel als offenbartes Wort Gottes ist. Daraus ergibt sich ein exklusiver Wahrheitsanspruch: Andere religiöse Überzeugungen oder alternative Bibelauslegungen werden als falsch betrachtet. Jesus gilt als die Inkarnation Gottes. Dieses Verständnis prägt auch ein defizitäres Menschenbild, das den Menschen als sündhaft und erlösungsbedürftig beschreibt, sowie ein streng normiertes, konservatives System, besonders in Fragen der Sexualethik. Charakteristisch sind zudem ein lineares Geschichtsverständnis – von der Schöpfung bis zur Wiederkunft Jesu – und eine intensiv gelebte Frömmigkeit im Alltag, bestehend aus Gebet, Bibellektüre und missionarischem Engagement. 

Fleißner kritisiert insbesondere den hermeneutischen Zirkelschluss innerhalb der Bewegung: Da die Bibel als unfehlbar gilt, werden kritische Methoden, die dieses Dogma hinterfragen könnten, abgelehnt. Dies führe zu fehlender Selbstreflexion und begünstige ein starkes Schwarz-Weiß-Denken, das ein differenziertes Wahrnehmen gesellschaftlicher Fragen sanktioniert. Gleichzeitig sind evangelikale Gruppen klare Krisengewinner, da weltliche Probleme wie z.B. der Klimawandel angesichts der erwarteten Endzeit irdischen Lebens irrelevant werden. 

Die Gefahren der Freikirchen sind nicht von vornherein zu erkennen, im Gegenteil: Evangelikale Gemeinden scheinen zunächst durchaus attraktiv. Neue Mitglieder erfahren unabhängig von den gängigen Statussymbolen unserer Leistungsgesellschaft sehr viel Wertschätzung und Akzeptanz. Es wird sich um einen gekümmert, man ist gerne gesehen – jedoch nur, solange keine kritischen Rückfragen gestellt werden. Zugehörigkeit wird an Gehorsam gekoppelt. So hält Fleißner fest: „Je konservativer die Gemeinde ausgerichtet ist, desto intensiver und größer ist der Zugriff auf die Psyche des Einzelnen.“ Die Gemeinde bindet einen an sich, man wird sozial abhängig. Möchte man aussteigen, steht man vor dem sozialen Aus.  

Von diesem typischen Muster berichtet auch die Aussteigerin Daniela Marlin Jakobi, die inzwischen auf Social Media Aufklärungsarbeit leistet, um Menschen aus toxischen Glaubens Konstrukten zu helfen. Nach Mobbing und sozialem Ausschluss fand sie in einer Freikirche Zugehörigkeit und das Gefühl, so angenommen zu werden, wie sie ist. In Jugendgruppen wurde intensiv über Glauben und die notwendige „Bekehrung zu Jesus“ gesprochen; nach einer eindringlichen Predigt bekehrte sie sich schließlich, das war im März 2011. In den folgenden Jahren radikalisierte sie sich zunehmend, drängte ihre Familie zur Bekehrung, entwickelte laut eigener Aussage starken Selbsthass für ihr „sündigendes Selbst“ und äußerte sich öffentlich gegen queere Menschen. 2017 setzte sie mit ihrer Wahlentscheidung der AfD ein politisches Zeichen gegen Schwangerschaftsabbrüche und die „Ehe für alle“. Erste Zweifel kamen ihr im Journalismus-Studium und vertieften sich durch Gespräche mit progressiven ChristInnen. Sie begann, fundamentalistische Lehren zu hinterfragen und teilte ihre Gedanken dazu öffentlich. Die Freikirche übte zunehmend Druck auf sie aus und versuchte, ihre Ansichten zu korrigieren, während neue progressive Impulse ihren fundamentalistischen Glauben weiter destabilisierten. Schließlich kam es von Seiten der Freikirche zu geistlichem Missbrauch: öffentliche Denunziation, Zensur und die Drohung des Ausschlusses. Vor dem Hintergrund ihrer psychischen Gesundheit entschied sie sich schließlich, die Freikirche selbstbestimmt zu verlassen[42]

Laut Bernd Fleißner wird die Problematik und Gefahr dieser Strukturen von der Politik noch nicht erfasst. Die Kollateralschäden der evangelikalen Bewegung können erheblich sein - für Umfeld, Politik und Individuum[43].

Zur evangelikalen Bewegung gehört ein weit verzweigtes Netzwerk, das Seminare und Bibelschulen ebenso wie Buchverlage, Radiostationen, TV-Sender und Missionswerke umfasst. Dazu zählt auch der Verband evangelischer Bekenntnisschulen, der in Deutschland rund 42.000 SchülerInnen an 163 Schulen und 61 Kitas unterrichtet – und zwar unter dem Vorzeichen evangelikaler Frömmigkeit[44]

Wiederkehrende Muster religiöser Einflussnahme 

Ein ergänzender Blick auf islamistische Influencerinnen wie Hanna Hansen[45] zeigt, dass sich die Mechanismen religiöser Einflussnahme nicht auf christliche Milieus beschränken. Auch hier werden traditionelle Geschlechterrollen, Gehorsam und moralische Kontrolle in moderner Social-Media-Ästhetik vermittelt – hier häufig mit dem Schwerpunkt der Bedeckung. Die Entwicklung „westlicher Gesellschaften“ hin zu der Ermutigung von Frauen und der Selbstbestimmung über den eigenen Körper wird als Farce bezeichnet. Zu geschlechtsspezifischer Gewalt wird gesagt, dass „der Westen“ sich nicht wundern solle, er schütze die Frau erst nach der Erniedrigung. „Nicht Entblößung schützt die Frau, sondern Schamhaftigkeit, Grenzen und Gehorsam gegenüber unserem Schöpfer.“ Die „Freiheit des Westens“ wird als Ursache der Entwürdigung, Sexualisierung und moralischem Verfall dargestellt, während der Islam als Schutzraum für Frauen inszeniert wird. Der Hijab erscheint dabei als Aufwertung und Würdesymbol: Frauen seien zu würde- und wertvoll, um für jeden sichtbar zu sein[46]. Unterordnung und feste Rollenverteilungen werden als Sicherheit, Respekt und göttliche Ordnung umgedeutet.[47] Das zeigt: Unabhängig von der Religion funktionieren fundamentalistische Online-Narrative oft nach demselben Muster – sie bieten einfache Entschuldigungen für geschlechtsspezifische Diskriminierung, klare Hierarchien und Zugehörigkeit, während individuelle Freiheit, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung als Bedrohung dargestellt werden. 

TERRE DES FEMMES setzt sich für die Selbstbestimmung von Mädchen und Frauen ein. Dazu gehört sich für oder gegen ein Kopftuch entscheiden zu können. Um diese Entscheidung jedoch selbstbestimmt treffen zu können, fordert TDF eine gesetzliche Regelung zum sogenannten Kinderkopftuch in allen öffentlichen Bildungseinrichtungen bis zum 14. Lebensjahr. Öffentliche Schulen sollen allen Kindern eine Umgebung bieten, in der sie sich frei und selbstbestimmt entwickeln, soziale Erfahrungen sammeln und ihr Recht auf Bildung ohne Einschränkung nutzen können, um ihre Zukunft nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Dieser Freiraum muss frei von Indoktrination und religiösem Mobbing sein.  

Fazit: Radikale InfluencerInnen bedrohen Diversität und Gleichberechtigung 

Fundamentalistische InfluencerInnen sind kein Randphänomen, sondern Teil der digitalen Öffentlichkeit. Sie verbinden Religion, Emotionalität und moderne Social-Media-Strategien auf äußerst wirksame Weise. Es entsteht eine einflussreiche Parallelwelt, deren Auswirkungen nicht unterschätzt werden dürfen. Die von den radikalen InfluencerInnen genutzten Narrative stellen eine große Schnittmenge im rechten Spektrum dar. Sie betreffen unser Bildungssystem, die Medizin, die demokratische und politische Meinungsbildung ebenso wie die Gleichberechtigung und letztendlich die universellen Menschenrechte. Da soziale Medien bislang ein Raum mit nur begrenzter Kontrolle und komplexen Strategien sind, müssen junge Menschen besonders geschützt und in ihrer selbstbestimmten Meinungsbildung gestärkt werden.  

TERRE DES FEMMES setzt unter anderem auf Aufklärung und Prävention, die auch im öffentlichen Bildungssystem geleistet werden können und müssen. Das sexuelle Selbstbestimmungsrecht von Frauen muss gestärkt und die Paragrafen 218 und 219 ersatzlos aus dem Strafgesetzbuch gestrichen werden. Um Gleichberechtigung, Demokratie, Diversität und letztlich auch wahre Religionsfreiheit zu fördern, braucht es säkulare öffentliche Bildungsräume sowie ein integratives, wertevermittelndes Fach „Ethik“ anstelle von konfessionellem Religionsunterricht. Gemeinsames Lernen und verbindendes Entdecken anstelle konfessioneller Separierung sind wichtige Instrumente gegen Radikalisierung im Internet. 

Die Gefahr, die von radikalen religiösen InfluencerInnen ausgeht, darf insbesondere vor politischen Wahlen nicht unterschätzt werden. Erst staatliche Neutralität und die Säkularisierung haben religiöse Vielfalt und die Gleichberechtigung der Geschlechter ermöglicht. Diese gilt es gegen religiöse und reaktionäre Rückschritte zu verteidigen. 

Quellen

 


[1] Friesen, Jasmin (@liebezurbibel). (10.02.2025). Instagram. Zuletzt abgerufen am 28.04.2026 von https://www.instagram.com/p/DGMHCCToIGO/?igsh=a3Y3ejFpem0wY2Jl

[2] Zahlen von Fowid (16.03.206): Kirchenmitglieder Ende 2025: Zuletzt abgerufen am 22.05.2026 von https://fowid.de/meldung/kirchenmitglieder-ende-2025-43-8-prozent 

[3] Plesch, Imke im Sonntagsblatt (27.02.2025). Unter dem Deckmantel der Religion: Wie christliche Influencer*innen rechtes Gedankengut streuen. Zuletzt abgerufen am 29.04.2026 von https://www.sonntagsblatt.de/artikel/gesellschaft/unter-dem-deckmantel-der-religion-wie-christliche-influencerinnen-rechtes

[4] Deutschlandfunk Kultur (24.10.2025). Tradwives - Von Hausfrauenvideos zu rechten Inhalten. Zuletzt abgerufen am 29.04.2026 von https://www.deutschlandfunkkultur.de/tradwife-hausfrau-social-media-trend-100.html 

[5] Friesen, Jasmin (@liebezurbibel). (28.02.2026). Instagram. Zuletzt abgerufen am 28.04.2026 von https://www.instagram.com/p/DVTnJZbDCpY/?igsh=M3lmc2Q0bDQ2ZGZ0 

[6] Deutschlandfunk (02.07.2025). Christfluencer: geschäftstüchtig, fromm, erzkonservativ. Zuletzt abgerufen am 29.04.2026 von https://www.deutschlandfunk.de/christfluencer-evangelikale-rechtspopulismus-patriarchal-bibeltreu-keusch-100.html

[7] ebd.  

[8] Henze, A. (2026). Mit Gott gegen die Demokratie – Warum der christliche Nationalismus alle angeht. S.110. Guetersloher Verlagshaus. 

[9] Internetredaktion der LpB BW (April 2025). TikTok - Was spricht für und gegen die Nutzung? Pro/Contra. Zuletzt abgerufen am 29.04.2026 von https://www.lpb-bw.de/tiktok 

[10] ebd.

[11] ebd.

[12] Friesen, Jasmin (@liebezurbibel). (09.03.2025). TikTok. Zuletzt abgerufen am 28.04.2026 von https://vm.tiktok.com/ZGduXgcat/

[13] Stens, Jan Hendrik Stens (19.01.2025): Was den Glauben mancher Freikirche ausmacht - "Allein Gott bestimmt, ob jemand krank wird". Zuletzt abgerufen am 21.05.2026 von https://www.domradio.de/artikel/allein-gott-bestimmt-ob-jemand-krank-wird-was-den-glauben-mancher-freikirche-ausmacht 

[14] Bei Instagram hat sie aktuell 95.100 FollowerInnen (Stand 22. Mai 2026)

[15] Friesen, Jasmin (@liebezurbibel). (10.02.2025). Instagram. Zuletzt abgerufen am 28.04.2026 von https://www.instagram.com/p/DGMHCCToIGO/?igsh=a3Y3ejFpem0wY2Jl 

[16] Friesen, Jasmin (@liebezurbibel). (23.09.2025). Instagram. Zuletzt abgerufen am 28.04.2026 von https://www.instagram.com/reel/DO9EyxiDZnY/?igsh=ZjNlaWYxZ2hoYzhv 

[17] ebd.

[18] Hochhalter, Jana (@hiighholder). (23.12.2025). Instagram. Zuletzt abgerufen am 28.04.2026 von https://www.instagram.com/p/DSnikdrgNI1/  

[19] Deutschlandfunk (02.07.2025): Missionare im Netz - Christfluencer: geschäftstüchtig, fromm, erzkonservativ. Zuletzt abgerufen am 21.05.2026 von https://www.deutschlandfunk.de/christfluencer-evangelikale-rechtspopulismus-patriarchal-bibeltreu-keusch-100.html 

[20] Friesen, Millane (@RealModel Podcast). (27.01.2025). Spotify. Millane – Wie du den richtigen Partner findest & Leere trotz Erfolg. l RealModel Podcast Ep.31. Zuletzt abgerufen am 28.04.2026 von https://open.spotify.com/episode/2ggmpFlyHHKaGLxkBITVXP?si=ypi9SRnBRY2nAqEnoDVviQ&pi=y-hZFOoBRBu6a&t=41

[21] ebd.

[22] ebd.

[23] Friesen, Jasmin (@liebezurbibel). (30.10.2025). Instagram. Zuletzt abgerufen am 28.04.2026 von https://www.instagram.com/p/DQcDu03DCoY/?igsh=Z2Q0Mm5kdGplamZj

[24] Hochhalter, Jana (@hiighholder). (11.04.2024). Instagram. Zuletzt abgerufen am 28.04.2026 von https://www.instagram.com/reel/C5oLubzLdgR/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==

[25] Deutschlandfunk Kultur (24.10.2025). Tradwives - Von Hausfrauenvideos zu rechten Inhalten. Zuletzt abgerufen am 29.04.2026 von https://www.deutschlandfunkkultur.de/tradwife-hausfrau-social-media-trend-100.html

[26] Deutscher Frauenrat (Juni 2025). Klare Kante für Gleichstellung – Praktische Argumente gegen Antifeminismus. S. 20/21. Zuletzt abgerufen am 29.04.2026 von https://www.frauenrat.de/wp-content/uploads/2025/07/Handreichung-Antifeminismus_Web.pdf 

[27] ebd.

[28] MOTRA (2026). MOTRA-Monitor 2024/25. S. 564/565. Zuletzt abgerufen am 29.04.2026 von https://www.motra.info/motra-monitor-2024-25/ 

[29] Friesen, Jasmin (@liebezurbibel). (29.03.2024). TikTok. Zuletzt abgerufen am 28.04.2026 von https://vm.tiktok.com/ZGduXQESx/ 

[30] Hochhalter, Jana (@hiighholder). (10.05.2025). Instagram. Zuletzt abgerufen am 28.04.2026 von https://www.instagram.com/reel/DJeuyuMiFfN/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA== 

[31] Hochhalter, Jana (@hiighholder). (28.05.2024). Instagram. Zuletzt abgerufen am 28.04.2026 von https://www.instagram.com/reel/C7gnW0IiSBS/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA== 

[32] BMJV. Strafgesetzbuch (StGB) § 218 Schwangerschaftsabbruch. Zuletzt abgerufen am 29.04.2026 von https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__218.html 

[33] BMJV. Gesetz zur Vermeidung und Bewältigung von Schwangerschaftskonflikten (Schwangerschaftskonfliktgesetz - SchKG) § 12 Weigerung. Zuletzt abgerufen am 29.04.2026 von https://www.gesetze-im-internet.de/beratungsg/__12.html  

[34] Belle (@vicas.takes). (27.02.2026). TikTok. Zuletzt abgerufen am 29.04.2026 von https://www.tiktok.com/@vicas.takes/video/7611480718904020246?_r=1&_t=ZG-94xa5Ufv9iC 

[35] Der Begriff „ChristfluencerIn“ ist nicht immer ausschließlich mit fundamentalistischen oder radikalen/queerfeindlichen Positionen verbunden. Vereinzelt treten auch progressive, überwiegend evangelische ChristfluencerInnen öffentlich für die Akzeptanz queerer Lebensweisen sowie sexueller und geschlechtlicher Vielfalt ein. Ein Beispiel hierfür ist der Kölner Pfarrer Tim Lahr (@amen_aber_sexy auf Instagram). https://nl.tagesspiegel.de/form.action?agnCTOKEN=9mxNq9NCGTnmiE3GNqudPRTWQdUGhewx&agnFN=fullview&agnUID=F.hqJfY80Da6JfbAGiX23OABbeWqJfcs4ACvt9ol9zzmoO2YCiX3XOArXOrw.N37SEtltMqGwph2sYYaSX5IMK0NN3wvr3S94q71pzQ8Vrm-QBRNdOU4xhngGHwqBgbwgSgS9rFGNoGQ4baPkzg&bezuggrd=NWL&utm_referrer=newsletter&utm_source=queerspiegel&werbtraeg=QUEER_NL  

[36] Jana Hochhalter benutzt als Pseudonym Jana Highholder

[37] Hochhalter, Jana (@hiighholder). (12.01.2026). Instagram. Zuletzt abgerufen am 29.04.2026 von https://www.instagram.com/reel/DTaxVktlVcd/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA%3D%3D

[38] @himmelsprinzessin. (25.01.2026). TikTok. Zuletzt abgerufen am 29.04.2026 von (https://www.tiktok.com/@himmelsprinzessin/video/7599377669603593494?_r=1&_t=ZG-94xa2f5pmka 

[39] Hansen Hanna (@hannahansenofficial). (07.07.2025). TikTok. Zuletzt abgerufen am 29.04.2026 von https://vm.tiktok.com/ZGduXbdsy/ 

[40] Belle (@vicas.takes). (27.02.2026). TikTok. Zuletzt abgerufen am 29.04.2026 von https://www.tiktok.com/@vicas.takes/video/7611480718904020246?_r=1&_t=ZG-94xa5Ufv9iC

[41] Fleißner, Bernd (@Menschsein – Der Podcast des bfg Bayern). (22.02.2026). Spotify. Wenn man die Bibel wörtlich nimmt… Zuletzt abgerufen am 29.04.2026 von https://open.spotify.com/show/12pVZx2AEswSLdV89cwsJo?si=f2797303b6f74441https://open.spotify.com/episode/1MvbV5eLSrvZPLc5smZf6n?si=WS6ZtRmRRqOTTjMc66ZESQ  

[42] Jakobi, Daniela Marlin (@danielamarlinjakobi). (27.05.2025). Instagram. Zuletzt abgerufen am 29.04.2026 https://www.instagram.com/p/DKKYdCKMwjK/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA== 

[43] Fleißner, Bernd (@Menschsein – Der Podcast des bfg Bayern). (22.02.2026). Spotify. Wenn man die Bibel wörtlich nimmt… Zuletzt abgerufen am 29.04.2026 von https://open.spotify.com/show/12pVZx2AEswSLdV89cwsJo?si=f2797303b6f74441https://open.spotify.com/episode/1MvbV5eLSrvZPLc5smZf6n?si=WS6ZtRmRRqOTTjMc66ZESQ

[44] ebd.

[45] Siehe Verfassungsschutz Baden-Württemberg: Schwesternpicknick mit der islamistischen Influencerin Hanna HANSEN in Freiburg. Zuletzt abgerufen am 21.05.2026 von https://www.verfassungsschutz-bw.de/,Lde/Startseite/Meldungen+und+Archiv/Schwesternpicknick+in+Freiburg 

[46] Hansen Hanna (@hannahansenofficial). (23.03.2026). TikTok. Zuletzt abgerufen am 29.04.2026 von https://vm.tiktok.com/ZGduXC5ke/ 

[47] Hansen Hanna (@hannahansenofficial). (08.02.2026). TikTok. Zuletzt abgerufen am 29.04.2026 von https://vm.tiktok.com/ZGduX7F6R/

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