Anne Hoffmann
Anne Hoffmann studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Sie versteht sie sich als Pendlerin und Brückenbauerin: zwischen Freier Szene und Stadttheater, Provinz und Hauptstadt, Kunst und Aktion, Hexameter und kollektivem Erzählen, Humor und Haltung, zwischen Bubbles und Bürger*innendialog.
In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit den großen Themengeflechten unserer Zeit – patriarchale Machtstrukturen, Erosion der Demokratien, Kapitalismus, postkoloniale Ungleichheitsverhältnisse und der Klimakatastrophe.
Dies führte sie an sehr unterschiedliche Wirkungsorte: So spielte sie im brandenburgischen Hühnerstall, im Europaparlament in Brüssel, in Oshakati in Namibia, in Paris, Luxemburg und Amsterdam, an diversen Theatern in Berlin und in anderen Städten des Landes.
In ihren eigenen Projekten, die sich an der Schnittstelle vom Dokumentarischen zum Fiktiven und vom Persönlichen zum Politischenbewegen, ist sie Konzeptionistin, Recherchierende und Spielende. Schon immer an theatralen Formen und Formaten jenseits einer klassischen Bühne interessiert, untersucht sie nun gemeinsam mit Terre des Femmes, wie die Methode des Forumtheaters die Möglichkeit zur Begegnung, zum Austausch und zum Empowerment schaffen kann.
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