Aktuelles zum Thema Frauenhandel und Prostitution

Berliner Aktion #sexistunbezahlbar – Für eine Welt ohne Prostitution: Dokumentation der Reden am 25.11.2019

Sexkäufer-Zitat. Foto: © Martin FunckSexkäufer-Zitat. Foto: © Martin FunckAm Internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“, dem 25. November, setzte TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e. V. mit einer kraftvollen Inszenierung vor dem Brandenburger Tor ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen in der Prostitution. Unter dem Motto #sexistunbezahlbar – Für eine Welt ohne Prostitution wurde bei der diesjährigen Fahnenaktion deutlich gemacht, warum Prostitution mit Gleichberechtigung nicht vereinbar ist, und warum Sexkäufer in den Fokus der Gesetzgebung und unserer Aufmerksamkeit gesetzt werden sollen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden folgende zwei Reden gehalten, die wir hier dokumentieren.

 

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3 Jahre ProstSchG: eine gesetzgeberische Sackgasse

 

Am 1. Juli 2017 ist das Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) in Kraft getreten. TERRE DES FEMMES hat den gesetzgeberischen Prozess kritisch begleitet und unsere Sorgen haben sich in den 3 Jahren der Umsetzung nur bestätigt. Deutschland befindet sich in einer gesetzgeberischen Sackgasse. TERRE DES FEMMES setzt sich daher für die Einführung des nordischen Modells in Deutschland ein: das bedeutet Ausstiegsprogramme für Prostituierte und ein Sexkaufverbot.

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Safer Internet Day und ein neues Cybergrooming-Gesetz

Am 11. Februar 2020 wird der weltweite Safer Internet Day gefeiert. Ziel dieses Tages ist es das Internet sicherer zu machen, und Gefährdungen gerade von Minderjährigen zu reduzieren. In Deutschland ist dafür Klicksafe verantwortlich. Sie unterstützen Eltern und PädagogInnen dabei Kinder und Jugendliche an das Internet, PC- und Handy-Spiele, und Apps heranzuführen. Ebenso sollen Kinder und Jugendliche selber empowert werden vorsichtig im Internet, auf Online-Spielen und in Chatrooms unterwegs zu sein.

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„Leda und der Schwan (Kaventsmann)“ – Künstlerische Annäherung an die Loverboy-Methode

Catherine Lorent, Leda und der Schwan (Kaventsmann), Öl auf Leinwand, 240 x 350 cm. Foto: © Michael Ehritt.

Im Herbst 2019 fand die dritte TERRE DES FEMMES Benefizkunstauktion statt. Das Werk „Leda und der Schwan (Kaventsmann)“ der Künstlerin Catherine Lorent beeindruckte nicht nur durch die stolzen Maße von 240 x 350 cm, sondern auch durch den thematischen Bezug zu einem Schwerpunktthema von TERRE DES FEMMES: der Loverboy-Methode. Die Loverboy-Methode bezeichnet eine Masche, bei der Männer zumeist jungen Frauen Gefühle vorspielen, sie damit in ein Abhängigkeitsverhältnis locken und sie anschließend für sexuelle Dienste ausbeuten.

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Aktion für eine Welt ohne Prostitution zum Internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ am 25. November in Berlin

Grafik: © Nicole Rabe / Grafikrabe
Grafik: © Nicole Rabe / Grafikrabe
Am Internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“, dem 25. November, setzt TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e. V. mit einer kraftvollen Inszenierung vor dem Brandenburger Tor ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen.

Dieses Jahr lenkt die Aktion vor dem Brandenburger Tor die Aufmerksamkeit von Öffentlichkeit und Politik auf eine in Deutschland legalisierte Form der Gewalt an Frauen: Prostitution. Unter dem Motto „#sexistunbezahlbar – für eine Welt ohne Prostitution!“ setzt sich TERRE DES FEMMES mit Unterstützung von PolitikerInnen und MitstreiterInnen dafür ein, dass die Nachfrage nach käuflichem Sex durch ein Sexkaufverbot eingedämmt wird.

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