Aktuelles zum Thema Internationale Zusammenarbeit

Aller Repression zum Trotz: TERRE DES FEMMES unterstützt Frauenrechtsdemos mit landesweiter Beteiligung in Afghanistan

Foto Demo1Mutige Afghaninnen beim öffentlichen Kampf für ihre Rechte - Bildrechte: Family Support & Welfare OrganizationDie afghanische Family Support & Welfare Organization (FSWO) hat trotz der gravierenden Bedrohung durch das Taliban-Regime frauenrechtliche Demonstrationen in der Hauptstadt Kabul organisiert – und mit der finanziellen Unterstützung von TERRE DES FEMMES die Beteiligung afghanischer Aktivistinnen aus allen Provinzen des Landes ermöglicht! Hunderte Demonstrantinnen erhoben Mitte Oktober 2021 mutig ihre Stimme - für sich und alle anderen Frauen und Mädchen Afghanistans.

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Einladung zur Digitalveranstaltung

Launch des frauenrechtlichen Kartenspiels „Es liegt an uns“

  • Mittwoch, 8.12.2021, 18-20 Uhr (online)
  • Für Spielefans und MultiplikatorInnen ab 12 Jahren aufwärts (öffentlich)
  • Bitte bis zum 3.12.21 anmelden

Link zur Anmeldung

Die Zugangsdaten gehen euch dann kurz vor der Veranstaltung zu.

Weihnachtszeit ist Spielezeit. Auch bei uns! Am 8.12.2021 stellt TERRE DES FEMMES von 18-20 Uhr sein neues Kartenspiel in einer Online-Veranstaltung vor. „Es liegt an uns“ setzt sich mit den Menschenrechten der Frau, der Gleichstellung der Geschlechter und Gewalt an Mädchen und Frauen in Deutschland und weltweit auseinander. Eingeladen sind Spielefans ab 12 Jahren, Engagierte der schulischen und entwicklungspolitischen Bildungsarbeit und alle anderen Neugierigen.

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Podcast mit Rakieta Poyga: „Die Tabuisierung von weiblicher Genitalverstümmelung erschwert den Kampf gegen sie“ (69 Minuten)

IMG 7061Rakieta Poyga bei einer Vortragsreise durch Deutschland © TDFGood news: Rakieta Poyga ist im Interview zu hören...wer keine Möglichkeit hatte, bei der Online-Veranstaltungsreihe „Weibliche Genitalverstümmelung in Burkina Faso und Deutschland“ dabei zu sein, hat jetzt Gelegenheit, mehr über die Erfolge und Herausforderungen im Kampf gegen FGM in Burkina Faso und Deutschland zu erfahren.

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FrauenrechtsaktivistInnen von Bangr Nooma im Videointerview - Lernt jetzt das Team der TDF-Partnerorganisation in Burkina Faso kennen!

TERRE DES FEMMES hat Geburtstag! Seit 40 Jahren kämpfen wir für die Gleichberechtigung von Frauen und Mädchen weltweit und für ihr Recht auf ein freies Leben, selbstbestimmt und ohne Gewalt. Vieles gilt es noch zu erreichen, und doch haben wir u.a. dank Lobbyarbeit wichtige Erfolge gefeiert – wie jenen, dass weibliche Genitalverstümmelung seit 2013 ein eigener Straftatbestand in Deutschland ist und auch bei Durchführung im Ausland geahndet werden kann.

Danièle Sinare, Leiterin des Gewaltschutzzentrums CAECF

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Grund zur Freude: Zweites alternatives Initiationsritual in Sierra Leone

Foto Artikel Sierra LeoneVorfreude auf das zweite alternative Initiationsritual in Sierra Leone © AIMEnde 2019 brach in Sierra Leone eine neue Ära an: Die TDF-Partnerorganisation Amazonian Initiative Movement (AIM) veranstaltete das erste „ritual without cutting“, ein Übergangsritual, das für Mädchen und Frauen den Eintritt ins Erwachsenenleben markiert – allerdings ohne weibliche Genitalverstümmelung (FGM). Der Distrikt Port Loko, in dem AIM seinen Sitz hat, machte mutig den Anfang. Nun, zwei Jahre später, findet das landesweit zweite alternative Initiationsritual statt. Aber nicht irgendwo. Das Undenkbare ist gelungen: Einer der am stärksten von FGM betroffenen Distrikte – Tonkolili – feiert es. AIM ist es in unermüdlicher Überzeugungsarbeit gelungen, zahlreiche Familien und Gemeinden ins Boot zu holen: 300 Teilnehmerinnen haben sich bereits angemeldet. Bedingt durch die Corona-Pandemie musste die Zeremonie mehrfach verschoben werden, nun ist es aber bald so weit. Ermöglicht wird das Ganze durch Fördermittel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der NRO Pfefferminzgreen.

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Rückblick Kooperationsprojekt Kamerun – 2012 bis 2021

Interview mit Godula Kosack – Vorstands-Vorsitzende von TERRE DES FEMMES, Soziologin, Initiatorin und langjährige ehrenamtliche Projektkoordinatorin des Projekts „Selbstbestimmung durch Bildung“ in Nordkamerun

Schülerinnen buntStolze Stipendiatinnen aus M'lay, Huva und Ldama © TDFDer Verein „Association d’Appui aux Filles de M’lay, Huva et Ldama“ - Verein zur Unterstützung von Mädchen aus M’lay, Huva und Ldama (AAFMHL) - fördert Mädchen aus drei Bergdörfern im „Mandara-Gebirge“ mithilfe von Stipendien. LehrerInnen, Eltern und EinwohnerInnen entscheiden je nach Bedürftigkeit und Leistung über die Vergabe. Die Stipendiatinnen werden von der Grundschule bis zum Abschluss einer Ausbildung oder eines Studiums gefördert.

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Nicaragua: Repression der Zivilgesellschaft im Vorfeld der Präsidentschaftswahl

Vizepräsidentin und Ehefrau Rosario MurilloVizepräsidentin und Ehefrau Rosario Murillo gemeinsam mit Präsident Daniel Ortega (2017), Bildrecht (CC): Wikimedia CommensAm 7. November wird in Nicaragua ein neuer Präsident oder eine Präsidentin gewählt – eine freie und demokratische Wahl wird es allerdings nicht geben. Der sandinistische Präsident Daniel Ortega, der zusammen mit seiner Ehefrau, Vizepräsidentin Rosario Murillo, in dritter Amtszeit regiert, geht hart gegen KritikerInnen und GegenkandidatInnen vor. Schon über 30 potentielle HerausforderInnen befinden sich in Haft, darunter viele ehemalige MitstreiterInnen von Ortega. Im Verlauf seiner Amtszeiten haben sich die Bedingungen für Frauen gerade in Bezug auf häusliche und sexualisierte Gewalt verschlechtert, statt verbessert. Viele der frauenrechtlichen Errungenschaften wurden v.a. 2006 und 2013 wieder rückgängig gemacht – u.a. zur Sicherung der Unterstützung Ortegas durch die katholische Kirche und konservative Kader.

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Bildung macht stark! Mädchen in aller Welt stärken und schützen

Gruppe Schüler Sierra Leone AIM c TDF KopieIn vielen Teilen der Welt, und auch in Deutschland engagiert sich TERRE DES FEMMES für die Bildung und Aufklärung von Mädchen – denn wir sind überzeugt: Wissen ist ein wesentlicher Grundstein für ein selbstbestimmtes Leben für Mädchen und Frauen. Und: Wissen bedeutet Schutz. 

In Sierra Leone ist TDF seit 2009 Partnerorganisation des Mädchenschutzhauses der Inititative AIM (Amazonian Initiative Movement) – dort werden Mädchen von acht bis 20 Jahren aufgenommen, die von weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) bedroht sind. Mit der gesicherten Fortsetzung von Schulbesuch, Ausbildung oder Studium schaffen sich die Mädchen eine Zukunftsperspektive. AIM unterhält außerdem zwei Schulen.

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Bundesverdienstmedaille für Engagement für benachteiligte Mädchen in Bulgarien

2021 09 22Verleihung27Christina Toteva-Vesselinova mit der Bundesverdienstmedaille. Neben ihr Landrat Christoph Göbel. © Jürgen Sauer - Stop dem Frauenhandel gGmbhTERRE DES FEMMES freut sich und gratuliert sehr herzlich: Christina Toteva-Vesselinova hat für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement für benachteiligte Mädchen in Bulgarien die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Vor 12 Jahren initiierte Toteva-Vesselinova gemeinsam mit Eleonore von Rotenhan die Kooperation mit der Roma-Union Burgas, welche das Projekt FLORIKA zum Schutz von Roma-Mädchen vor Menschenhandel und früher Zwangsverheiratung aufbaute. TERRE DES FEMMES hat das Projekt FLORIKA von 2012 bis 2020 kontinuierlich unterstützt.

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Projektupdate Mali für das erste Halbjahr 2021

APDF berät und informiert Mädchen und Frauen über ihre Rechte; Bildrecht: APDF

Seit nunmehr acht Jahren ist die UN-Mission MINUSMA mit dem Ziel, Frieden, Stabilität und Sicherheit zu bringen, in Mali aktiv. Doch die Sicherheitslage verbessert sich nicht – das Gegenteil ist der Fall. Nach zwei Militärputschen innerhalb eines Jahres ist die politische Lage unübersichtlich. Währenddessen festigen bewaffnete extremistische Gruppen ihre Macht im Norden und Zentrum des Landes und stoßen zunehmend in südliche Gebiete vor. Berichte über außergerichtliche Hinrichtungen, Terroranschläge, Entführungen und Gruppenvergewaltigungen sind an der Tagesordnung. Auch den malischen Sicherheitskräften werden immer wieder schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. Das Leid trägt die malische Zivilbevölkerung – und insbesondere Mädchen und Frauen.

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