Aktuelles zum Thema Frauenhandel und Prostitution

#RotlichtAus: TERRE DES FEMMES unterstützt die Kampagne zum Sexkaufverbot

PostkartenmotivTERRE DES FEMMES ist Teil der Dachkampagne #RotlichtAus – einer Gemeinschaftkampagne für ein Sexkaufverbot in Deutschland. Initiatoren der Kampagne sind der Verein Sisters e. V. - Ausstieg aus der Prostitution und der Landesfrauenrat Baden- Württemberg. Die Kampagne soll Kräfte unter ihrem Dach bündeln und dadurch eine größere Reichweite erreichen.

Die #RotlichtAus Kampagne basiert auf dem Modell der irischen Kampagne „Turn off the red light“. Rund 70 irische Organisationen engagierten sich seit 2008 für ein Sexkaufverbot in Irland. Die Kampagne war erfolgreich: 2017 stimmte das irische Parlament für eine Einführung des abolitionistischen Modells in Irland. Das abolitionistische Modell vereint die Entkriminalisierung der Person in der Prostitution mit Ausstiegshilfen und Unterstützungsangeboten für Prostituierte sowie der Kriminalisierung der Sexkäufer durch das Sexkaufverbot.

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Allererste UN-Sicherheitsrat Resolution gegen Menschenhandel

UN Members. Grafik: ©  Lateiner [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons Mitglieder der Vereinten Nationen. Am 20. Dezember 2016 hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen die erste Resolution gegen Menschenhandel verabschiedet. In der einstimmig verabschiedeten UN-Resolution 2331 (2016) geht es speziell um Menschenhandel im Kontext von Konflikten. Im Fokus stehen vor allem die von IS/Da'esh, Boko Haram, Al-Shabab und anderen verschleppten und gehandelten Menschen, größtenteils Frauen. Hier wird Frauenhandel und sexualisierte Gewalt genutzt, um die Ideologie der Organisationen und Terror zu verbreiten. Der Verkauf von Frauen als Sklavinnen ist eine wichtige Geldquelle für die Organisationen. Die UN-Resolution erkennt also explizit die Geschlechterdimension des Menschenhandels an und zieht direkte Verbindungen zwischen sexualisierter Gewalt gegen Frauen, dem globalen Terrorismus und organisierter Kriminalität.

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Erster TERRE DES FEMMES Flyer zu Prostitution: „Gemeinsam gegen Prostitution – Nein zu Gewalt an Mädchen und Frauen“

Flyertitel 'Gegen Prostitution'TERRE DES FEMMES setzt sich für eine Welt ohne Prostitution ein. TERRE DES FEMMES fordert daher das Sexkaufverbot in Deutschland. Der Informationsflyer zu Prostitution fasst die Forderungen und das Engagement von TERRE DES FEMMES zusammen und gibt einen Überblick über die Hintergründe und Ursachen von Prostitution sowie über die aktuelle Rechtslage in Deutschland.

Der Informationsflyer zu Prostitution kann ab jetzt im Onlineshop bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Wenn bei Ihnen auch Interesse an dem Themenbereich Frauenhandel besteht, können Sie den Informationsflyer zu Frauenhandel als PDF-Datei aufrufen oder im Onlineshop bestellen.

TERRE DES FEMMES ist neues Mitglied der EU Zivilgesellschaftsplattform gegen Menschenhandel!

Treffen der Plattform-Teilnehmer_innen am 07.12.2016 in Brüssel. Foto: © Dr. A. Tivig/TERRE DES FEMMESTreffen der Plattform-Teilnehmer_innen am 07.12.2016 in Brüssel.
Foto: © Dr. A. Tivig/TERRE DES FEMMES
Die Bewerbung von TERRE DES FEMMES bei der Euro­päischen Kommission um unsere Aufnahme in die EU-Zivilgesellschaftsplattform gegen Menschenhandel hatte Erfolg. TERRE DES FEMMES ist damit eines der 10 neuen Mitglieder der Plattform.

Die EU-Zivilgesellschaftsplattform gegen Menschenhandel ist ein von der EU-Kommission organisiertes Forum für europäische Nichtregierungsorganisationen, die im Bereich Menschenhandel im Opferschutz und der Prävention aktiv sind. Das Treffen der 100 europäischen Mitglieds­organi­sationen fand am 6.-7. Dezember 2016 in Brüssel statt. TERRE DES FEMMES wurde von unserer Referentin Andrea Tivig vertreten.

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TERRE DES FEMMES -Stellungnahme zur Position von UN Women zum Thema Prostitution

UN Women ist die Organisation der Vereinten Nationen, die für Frauenrechte und die Gleichberechtigung von Frauen zuständig ist. UN Women hat einen internationalen Beratungsprozess initiiert, um ihre Position zum Thema Prostitution und Sexgewerbe festzulegen. Organisationen und relevante Akteure wie TERRE DES FEMMES helfen UN Women durch eine Analyse der Problematik bei dieser Positionsfindung. In unserer Stellungnahme fordern wir UN Women auf, als Konsequenz ihres Engagements für Frauenrechte und ihrer Verpflichtung auf die Agenda 2030 Ziele, das Sexkaufverbot als Forderung an die Politik zu unterstützen.

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