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TERRE DES FEMMES –
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Aktuelle Nachrichten aus unserer Arbeit

CONNECT – Patinnenprogramm mit geflüchteten Frauen in Berlin

Wir freuen uns, unser neues dreijähriges Projekt CONNECT bekanntzugeben! Hierbei handelt es sich um ein Patinnenprogramm für geflüchtete Frauen in Berlin, das im Juni 2016 starten wird. Frauen, die nach Deutschland geflohen sind und hier Schutz suchen, stehen oft vor besonders...

CHANGE geht weiter: TERRE DES FEMMES startet neues Projekt CHANGE Plus zur Abschaffung von weiblicher Genitalverstümmelung in praktizierenden Communities in der EU!

Nach Schätzungen des EU-Parlaments leben in der Europäischen Union rund 500.000 von weiblicher Genitalverstümmelung betroffene sowie 180.000 gefährdete Mädchen und Frauen. TERRE DES FEMMES engagiert sich seit 1981 gegen diese schwere Menschenrechtsverletzung und hat zuletzt das CHANGE Projekt zur Abschaffung...

TERRE DES FEMMES kritisiert die Anerkennung der Ehe einer 14-Jährigen

Das Oberlandesgericht Bamberg hat entschieden, dass die Eheschließung einer damals 14-jährigen Syrerin mit ihrem sechs Jahre älteren Cousin rechtswirksam ist. Das OLG Bamberg sprach der nun 15-Jährigen damit zu, selbst entscheiden zu können, wo sie sich aufhalten möchte. In diesem...

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Die Zukunft der Frauenhäuser

„Ich habe davon nichts gewusst.“ Diese Ausrede ist uns bekannt. Wir haben sie in Deutschland schon viel zu oft gehört, vor allem in Situationen, in denen Zivilcourage angesagt gewesen wäre.
„Ich habe davon nichts gewusst.“ Mit dieser Ausrede kann sich die Bundesregierung zumindest seit diesem Jahr nicht mehr herausreden, wenn es um die Situation von gewaltbetroffenen Frauen in Deutschland geht. Im August 2012 ist der erste Lagebericht zur Situation der Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen in Deutschland erschienen, im Dezember 2012 erfolgte eine öffentliche Anhörung im Bundestag dazu. Sowohl im Bericht, als auch in der Anhörung wurde deutlich, dass die Lage der Frauenhäuser und Beratungsstellen und somit der von Gewalt betroffenen Frauen teilweise erschreckend ist:  Es besteht in Deutschland keine flächendeckende Versorgung mit Hilfsangeboten, es stehen nicht ausreichend Plätze für hilfesuchende Frauen zur Verfügung und die finanzielle und personelle Ausstattung der Angebote ist mehr als dürftig.

Um Frauen adäquat zu versorgen, die vor der Gewalt ihres Partners oder ihrer Familie fliehen, müssen erhebliche Verbesserungen im Unterstützungssystem durchgeführt und Zugangshindernisse beseitigt werden:

  • Alle Frauenhäuser müssen eine unbürokratische Aufnahme rund um die Uhr gewährleisten können.
  • Dafür muss sichergestellt werden, dass immer freie Kapazitäten vorhanden sind.
  • In ländlichen Gebieten muss es mehr Schutzunterkünfte und mobile Beratungsangebote geben.
  • Im Sinne der Inklusion müssen alle Schutzunterkünfte zukünftig barrierefrei sein.
  • Die personelle und räumliche Ausstattung muss so ausgelegt sein, dass auch Frauen mit Suchtproblematiken und/oder psychischen Erkrankungen aufgenommen werden können.
  • Eine adäquate Versorgung auch der Kinder muss gewährleistet sein.

Um diese Mindeststandards zu erfüllen, muss das Problem der Finanzierung endlich gelöst werden. Momentan gibt es in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Finanzierungsmodelle, bei denen die Kommunen zu keiner Unterstützung verpflichtet sind. Muss eine Kommune sparen, kann es durchaus passieren, dass die Unterstützung des örtlichen Frauenhauses dem Rotstift zum Opfer fällt.

Eine Möglichkeit der Finanzierung wäre, dass der Bund eine ausreichende Sockelfinanzierung u.a. für die Finanzierung des Gebäudes und des Personals zur Verfügung stellt, die Bedarfsplanung aber den einzelnen Bundesländern überlassen bleibt. Der Bund hat die Möglichkeit, bundeseinheitliche Qualitätskriterien für die Arbeit von Frauenhäusern und Beratungsstellen und die Finanzierung gesetzlich zu formulieren.

TERRE DES FEMMES fordert die Bundesregierung nachdrücklich auf, unverzüglich eine bundesgesetzliche Regelung für die Finanzierung des Hilfesystems zu finden! Noch schlimmer als nichts zu wissen, ist – trotz besseren Wissens – nichts zu unternehmen!

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Bilanz und Video zur 2. Benefizkunstauktion

vom 16. April 2016 in Berlin

TDF Benefizauktion 2016

http://kunstauktion-tdf.de

Unsere prominenten UnterstützerInnen:

NADINE ANGERER

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Fußballerin

SABINE ASGODOM

SABINE ASGODOM

Bestsellerautorin, Coach

SEYRAN ATES

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Frauenrechtlerin, Autorin und Rechtsanwältin

CONNY CZYMOCH

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Moderatorin, Medientrainerin

NAZAN ECKES

NAZAN ECKES

TV-Moderatorin

LISA FITZ

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Kabarettistin und Sängerin

ULRIKE FOLKERTS

ULRIKE FOLKERTS

Schauspielerin

NINA HOSS

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Schauspielerin

INGE JENS

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Schriftstellerin

SIBEL KEKILLI

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Schauspielerin

RUDOLF KOWALSKI

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Schauspieler

MAREN KROYMANN

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Schauspielerin, Kabarettistin und Sängerin

GUDRUN LANDGREBE

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Schauspielerin

DIANA LUEGER

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Sängerin der Band Zweitfrau

URSELA MONN

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Schauspielerin

INGRID NOLL

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Schriftstellerin

DORO PESCH

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Musikerin

PETER PRANGE

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Schriftsteller

LUISE F. PUSCH

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Sprachwissenschaftlerin

JOCHEN SENF

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Schauspieler und Autor

MONIKA STAAB

MONIKA STAAB

Fußballtrainerin, FIFA-Beraterin

MARIA VON WELSER

MARIA VON WELSER

Publizistin und TV-Journalistin

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