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TERRE DES FEMMES –
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Aktuelle Nachrichten aus unserer Arbeit

Aufenthaltsrecht für Betroffene von Frauenhandel – Nimmt die Regierung ihr Versprechen ernst?

Aufbauend auf der Kampagne „Aufenthaltsrecht für Opfer von Zwangsprostitution: jetzt!“, (2012-2013) haben wir im Rahmen der Folgekampagne „Keine Abschiebung der Opfer von Frauenhandel“ 36.000 an den SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel adressierte Postkarten verteilt. Ziel der Postkartenaktion war es, die SPD an...

Unterschreiben Sie gegen weibliche Genitalverstümmelung!

Weibliche Genitalverstümmelung wird auf der ganzen Welt praktiziert. In jeder größeren Stadt leben wahrscheinlich Gefährdete und Betroffene und in einigen Regionen werden unversehrte Frauen gedemütigt, verachtet und ausgegrenzt. TERRE DES FEMMES nutzt den 'Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung' am 6....

"Der Zornige Kaktus" 2014

Aus über 200 Einsendungen hat unsere Jury (Stevie Schmiedel/Pinkstinks, Stefanie Lohaus/Missy Magazin und Jasna Strick/#aufschrei) vier Werbungen zur Abstimmung für den Preis "Der Zornige Kaktus" ausgewählt. Das Ergebnis der Abstimmung und damit der Gewinner des Zornigen Kaktus wird am 25. November...

Die Zukunft der Frauenhäuser

„Ich habe davon nichts gewusst.“ Diese Ausrede ist uns bekannt. Wir haben sie in Deutschland schon viel zu oft gehört, vor allem in Situationen, in denen Zivilcourage angesagt gewesen wäre.
„Ich habe davon nichts gewusst.“ Mit dieser Ausrede kann sich die Bundesregierung zumindest seit diesem Jahr nicht mehr herausreden, wenn es um die Situation von gewaltbetroffenen Frauen in Deutschland geht. Im August 2012 ist der erste Lagebericht zur Situation der Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen in Deutschland erschienen, im Dezember 2012 erfolgte eine öffentliche Anhörung im Bundestag dazu. Sowohl im Bericht, als auch in der Anhörung wurde deutlich, dass die Lage der Frauenhäuser und Beratungsstellen und somit der von Gewalt betroffenen Frauen teilweise erschreckend ist:  Es besteht in Deutschland keine flächendeckende Versorgung mit Hilfsangeboten, es stehen nicht ausreichend Plätze für hilfesuchende Frauen zur Verfügung und die finanzielle und personelle Ausstattung der Angebote ist mehr als dürftig.

Um Frauen adäquat zu versorgen, die vor der Gewalt ihres Partners oder ihrer Familie fliehen, müssen erhebliche Verbesserungen im Unterstützungssystem durchgeführt und Zugangshindernisse beseitigt werden:

  • Alle Frauenhäuser müssen eine unbürokratische Aufnahme rund um die Uhr gewährleisten können.
  • Dafür muss sichergestellt werden, dass immer freie Kapazitäten vorhanden sind.
  • In ländlichen Gebieten muss es mehr Schutzunterkünfte und mobile Beratungsangebote geben.
  • Im Sinne der Inklusion müssen alle Schutzunterkünfte zukünftig barrierefrei sein.
  • Die personelle und räumliche Ausstattung muss so ausgelegt sein, dass auch Frauen mit Suchtproblematiken und/oder psychischen Erkrankungen aufgenommen werden können.
  • Eine adäquate Versorgung auch der Kinder muss gewährleistet sein.

Um diese Mindeststandards zu erfüllen, muss das Problem der Finanzierung endlich gelöst werden. Momentan gibt es in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Finanzierungsmodelle, bei denen die Kommunen zu keiner Unterstützung verpflichtet sind. Muss eine Kommune sparen, kann es durchaus passieren, dass die Unterstützung des örtlichen Frauenhauses dem Rotstift zum Opfer fällt.

Eine Möglichkeit der Finanzierung wäre, dass der Bund eine ausreichende Sockelfinanzierung u.a. für die Finanzierung des Gebäudes und des Personals zur Verfügung stellt, die Bedarfsplanung aber den einzelnen Bundesländern überlassen bleibt. Der Bund hat die Möglichkeit, bundeseinheitliche Qualitätskriterien für die Arbeit von Frauenhäusern und Beratungsstellen und die Finanzierung gesetzlich zu formulieren.

TERRE DES FEMMES fordert die Bundesregierung nachdrücklich auf, unverzüglich eine bundesgesetzliche Regelung für die Finanzierung des Hilfesystems zu finden! Noch schlimmer als nichts zu wissen, ist – trotz besseren Wissens – nichts zu unternehmen!

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EU-Projekt gegen weibliche Genitalverstümmelung

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Stromwechsel hilft - gegen Frauenhandel

Verleihen und Gutes tun!