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TERRE DES FEMMES Fahnenaktion – NEIN zu Gewalt an Frauen!

Moschee Langen, Foto: Mehmet Canbolat – Zeitung Hessen-ToplumMoschee Langen.
Foto: Mehmet Canbolat – Zeitung Hessen-Toplum
Am 25. November 2001 ließ TERRE DES FEMMES zum ersten Mal die Fahnen wehen, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Seither wehen die Fahnen und Banner jedes Jahr! Zahlreiche Frauenbeauftragte, Verbände und Ministerien greifen die Aktion auf und tragen sie weiter.

Viele OrganisatorInnen konnten prominente Persönlichkeiten vor Ort für eine medienwirksame Fahnenhissung vor ihrem Rathaus oder anderen öffentlichen Gebäuden gewinnen. In den vergangenen Jahren entstanden somit wichtige Netzwerke und Bündnisse, die bis heute fortbestehen und noch weiter ausgebaut werden. Neben zahlreichen Verbänden im deutschsprachigen Ausland beteiligte sich in den letzten Jahren auch Südtirol an der Aktion und ließ 80 italienische und ladinische Fahnen drucken.

Auf Anregung des Frauenbüro Mainz ließ TERRE DES FEMMES auch englisch- und französischsprachige Fahnen produzieren, die gerne als Geschenk an Partnerstädte verwendet werden. Außerdem können Sie in unserem Shop Fahnen und Banner in verschiedenen Sprachen sowie Sonderanfertigungen in anderen Größen bestellen. So beteiligen sich unter anderem auch Institutionen in Italien, Frankreich, Kenia, Israel und im Kongo an der Fahnenaktion.

Jährlich wird in vielen Städten und Gemeinden bundesweit mit Filmvorführungen, Vorträgen und anderen Veranstaltungen auf den internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen!“ aufmerksam gemacht. In zahlreichen Orten wird in Kooperation mit Bäckereien eine Brötchentüten-Aktion gestartet. Unter dem Motto „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ setzen die Beteiligten ein deutliches Zeichen für ein selbstbestimmtes Leben aller Frauen. 

 



Rückschau Fahnenaktion 2015

Berlin Am 25. November 2015 war es wieder soweit: Parteien, Botschaften, Institutionen, regierungsunabhängige Organisationen, Hochschulen, die TERRE DES FEMMES-Städtegruppen und viele Unterstützerinnen und Unterstützer hissten die Fahne „frei leben – ohne Gewalt“ anlässlich des Internationen Gedenktags „NEIN zu Gewalt an Frauen“.

Vielen Dank an alle Beteiligten, durch deren Mithilfe abermals ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen gesetzt werden konnte.

TERRE DES FEMMES selbst machte am 25. November durch eine öffentliche Aktion auf das Schwerpunktthema der Fahnenaktion „STOP Frühehen“ aufmerksam.

Zahlreiche Veranstaltungen um und am 25. November

In ganz Deutschland fanden Veranstaltungen statt, welche die verschiedenen Formen von Gewalt an Mädchen und Frauen aufzeigten:

Selbstverteidigungskurse, wie beispielsweise in Bergkamen und Passau, Vorträge, wie beispielsweise in Fürstenfeldbruck, Kaiserslautern und Bensheim, Theateraufführungen, wie beispielsweise in Heppenheim, Lesungen, wie beispielsweise in Oldenburg, Jena, Rosenheim und Leverkusen, Liederabende, wie beispielsweise in Passau, Brötchentütenaktionen, wie beispielsweise in Itzehoe und Nienburg, Diskussionsrunden, wie beispielsweise in Würzburg, Demonstrationen, Kundgebungen oder Flashmobs, wie beispielsweise in Mannheim und Augsburg sowie Fachtagungen, wie beispielsweise in Finsterwalde und Hilden.

An manchen Orten wurden sogar ganze Aktionstage bzw. –wochen organisiert: In München organisierte ein Bündnis von verschiedenen lokalen Frauenorganisationen mehrere Veranstaltungen um und am 25. November.

Auf vielen Plätzen und Gebäuden war am 25. November die blaue Fahne von TERRE DES FEMMES zu sehen: Frauenzentren, Rathäuser, Parteizentralen und etliche weitere Unterstützerinnen hissten die Fahne „Frei leben – ohne Gewalt“.

Kinopremiere von „Schaust du hin?“

Anlässlich des 25. Novembers wurde der Kurzfilm „Schaust du hin“ in mindestens 30 verschiedenen Kinos und bei Filmvorführungen gezeigt. Der Film wurde im Frühjahr 2015 von TERRE DES FEMMES und der Agentur Heymann Brandt de Gelmini entwickelt, um dafür zu sensibilisieren, bei Gewalt gegen Frauen nicht wegzusehen. Verschiedene Kinos, wie beispielsweise in Kehl, Herdecke, Mainz und Nürnberg lief der Kurzfilm im Vorprogramm. Neben einzelnen Veranstaltungen wurde der Film außerdem in allen Kinos des Cineplex-Verbunds gezeigt.

Schwerpunktthema „STOP Frühehen“ und Aktion am Brandenburger Tor    

Die Wahl des diesjährigen Schwerpunktthemas der Fahnenaktion „STOP Frühehen“ hatte zum Ziel, auf die frühe Verheiratung von jungen Mädchen aufmerksam zu machen. Durch eine inszenierte Hochzeitszeremonie am Brandenburger Tor in Berlin wurde auf diese Menschenrechtsverletzung aufmerksam gemacht und Unterschriften für die Petition „Frühehen stoppen – Bildung statt Heirat!“  gesammelt. Mehr Informationen finden sich auch in der Pressemappe zur Aktion.

TERRE DES FEMMES zeigt Flagge

An vielen Aktionen rund um den 25. November waren Mitarbeiterinnen, unsere Ehrenamtlichen, unsere Städte- und Hochschulgruppen und Vorstandsfrauen beteiligt.

In Augsburg, Trier, Leipzig, Hamburg, München, Bielefeld, Norden, Marburg, Konstanz, Marl, Regensburg, Berlin und Nürnberg waren unsere Städte- und Hochschulgruppen aktiv und organisierten eigene Veranstaltungen oder Beteiligten sich an stattfindenden Aktionen. Städtegruppenkoordinatorin Susanne Meister dokumentierte alle Fahnenhissungen und Aktionen in Nürnberg (PDF-Datei). In Hamburg übergab Städtegruppenkoordinatorin Heidemarie Grobe dem Senat und Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg die Fahne als Dauerleihgabe.

Am Berliner Abgeordnetenhaus hisste Bundesgeschäftsführerin Christa Stolle gemeinsam mit dem Präsidenten des Abgeordnetenhaus Ralf Wieland und dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller die TERRE DES FEMMES-Fahne.

In Tübingen hielt Irene Jung, Leiterin des Filmfest FrauenWelten, eine Anspache und hisste danach am Regierungspräsidium die Fahne.

Herzlich bedanken wir uns bei allen Beteiligten. Vielen Dank für den Einsatz und das Engagement gegen Gewalt an Mädchen und Frauen.

 

 

Rückschau Fahnenaktion 2014

Zum 14. Mal fand am 25. November 2014 die TERRE DES FEMMES Fahnenaktion zum Internationalen Aktionstag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ statt. Parteien, Botschaften, regierungsunabhängige Organisationen, Hochschulen, Einzelpersonen und die TERRE DES FEMMES-Städtegruppen hissten die Fahne „frei leben – ohne Gewalt“ und informierten zum Schwerpunktthema Frauenfeindliche Werbung.

Mit vielen Hunderten von Fahnen und Bannern wurde so abermals ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen gesetzt. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten!

Zahlreiche Veranstaltungen um und am 25. November

In mehreren Gemeinden fanden Gottesdienste und Andachten anlässlich des 25. November statt, so beispielsweise in Augsburg, Passau, Rosenheim, Köln, Trier und Nesselwang. In Oldenburg trat Bea Nyga für ein Konzert in der St. Lamberti-Kirche auf. In ganz Deutschland wurden mit Filmabenden, Demonstrationszügen, Fahnenhissungen, Brötchentütenaktionen, Diskussionsrunden und Lesungen verschiedene Facetten von Gewalt gegen Mädchen und Frauen thematisiert.

Gemeinsam hissten sie die TERRE DES FEMMES-Fahne zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen: Bürgermeister Hasenberg, die Frauenberatung EN, die Frauengruppe "Mutig und stark" des Frauenheims Wengern, die Gleichstellungsbeauftragte dert Stadt Wetter und Irmingard Schewe-Gerigk von TERRE DES FEMMES. Bewohnerinnen und Mitarbeitende stellten in einem kleinen Theaterstück sehr eindrucksvoll die von ihnen erarbeiteten Strategien zur Bekämpfung und Vermeidung von Gewalt vor und verteilten die Broschüre "Gewalt macht Frauen krank", die vom Büro für leichte Sprache übersetzt worden war. © Thomas SchiebilleGemeinsam hissten sie die TERRE DES FEMMES-Fahne zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen: Bürgermeister Hasenberg, die Frauenberatung EN, die Frauengruppe "Mutig und stark" des Frauenheims Wengern, die Gleichstellungsbeauftragte dert Stadt Wetter und Irmingard Schewe-Gerigk von TERRE DES FEMMES. Bewohnerinnen und Mitarbeitende stellten in einem kleinen Theaterstück sehr eindrucksvoll die von ihnen erarbeiteten Strategien zur Bekämpfung und Vermeidung von Gewalt vor und verteilten die Broschüre "Gewalt macht Frauen krank", die vom Büro für leichte Sprache übersetzt worden war.
Foto: © Thomas Schiebille

Auch international wurde die Fahne für ein freies und selbstbestimmtes Leben gehisst:

Die Deutsche Botschaft in Warschau bekannte sich in diesem Jahr zum ersten Mal zu der Fahnenaktion. Sowohl an der US-amerikanischen Botschaft als auch an der Botschaft der Vereinigten Arabischen Emiraten wurde die TERRE DES FEMMES-Fahne gehisst. Johanna Kramer, TERRE DES FEMMES-Mitfrau und ehemalige Praktikantin, schickte ein Foto aus Tunesien ein.

Johanna Kramer, TDF-Mitfrau, hisste die Flagge in Tunesien. Foto: © Johanna KramerJohanna Kramer, TDF-Mitfrau, hisste die Flagge in Tunesien.
Foto: © Johanna Kramer

Filmvorführung „DIFRET“ in der Niederländischen Botschaft

In Kooperation mit der Niederländischen Botschaft fand in Berlin am Abend des 25. Novembers eine Filmvorführung mit anschließendem Gespräch statt. Gezeigt wurde der Film „DIFRET“, der einen wahren Fall aus Äthiopien thematisiert. Ein von Zwangsheirat bedrohtes Mädchen tötet aus Notwehr ihren Entführer und soll dafür verurteilt werden. Der Film zeigt den Kampf einer jungen Anwältin gegen ein von Männern dominiertes und korruptes Justizsystem.

Zu Gast war die Frauenrechtlerin und Anwältin Meaza Ashenafi, die den tatsächlichen Fall betreute. Mit Conny Czymoch sprach sie über ihre Erfahrungen und ihr lebenslanges Engagement für Mädchen und Frauen vor ca. 120 interessierten Gästen.

Meaza Ashenafi im Gespräch mit Conny Czymoch in der Niederländischen Botschaft. Foto: © TERRE DES FEMMESMeaza Ashenafi im Gespräch mit Conny Czymoch in der Niederländischen Botschaft.
Foto: © TERRE DES FEMMES

Negativpreis für frauenfeindliche Werbung: Der zornige Kaktus

Zum ersten Mal wurde am 25. November der Zornige Kaktus verliehen. Der diesjährige "Gewinner" ist der Sportverein Füchse Berlin mit dem Motiv "Das ist unser Revier".

Im Vorfeld des 25. November konnten Bürgerinnen und Bürger ihre Vorschläge einreichen. Eine prominente Jury wähle aus allen Einsendungen vier Favoriten aus, die dann zur Abstimmung auf der Homepage veröffentlicht wurden. An dem Voting beteiligten sich 6.400 Menschen.

Einen ausführlichen Bericht und die vier weiteren Vorschläge, die in die engere Auswahl genommen wurden, können Sie hier nachlesen.

TERRE DES FEMMES zeigt Flagge

Auch die Mitarbeiterinnen, unsere Ehrenamtlichen, unsere Städtegruppen und Vorstandsfrauen waren rund um den 25. November aktiv.

Irene Jung, Leiterin des Filmfest FrauenWelten, hisste in Tübingen vor dem Regierungspräsidium die Fahne.

Sibylle Schreiber, Fachbereichsleiterin, begrüßte gemeinsam mit Ralf Wieland, dem Präsidenten des Berliner Abgeordnetenhaus, die Abgeordneten am Morgen des 24. November.

Sibylle Schreiber hisste mit den Berliner Abgeordneten und dem Präsidenten die Fahne. Foto: © TERRE DES FEMMESSibylle Schreiber hisste mit den Berliner Abgeordneten und dem Präsidenten die Fahne.
Foto: © TERRE DES FEMMES

Auch unsere Städtegruppen waren rund um den 25. November aktiv und unterstützten lokale Initiativen bzw. organisierten eigene Veranstaltungen.

Im Rathaus Schöneberg war Birte Rohles, Referentin zu Häuslicher und sexualisierter Gewalt zu Gast und saß auf dem Podium zum Thema Häusliche Gewalt.

Herzlich bedanken wir uns bei allen Beteiligten. Vielen Dank für den Einsatz und das Engagement gegen Gewalt an Mädchen und Frauen.

Rückschau Fahnenaktion 2013

Am 25. November, dem Internationalen Aktionstag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ wehten auch dieses Jahr wieder tausende Fahnen mit dem Motto „frei leben – ohne Gewalt“ in vielen Sprachen und an vielen Orten in Deutschland und der Welt.

Die Fahnenaktion, welche sich zum 13. Mal jährte, vereinte Parteien, Botschaften, regierungsunabhängige Organisationen, Hochschulen, Einzelpersonen und die TERRE DES FEMMES-Städtegruppen in ihrem Bestreben, die weltweite Gewalt gegen Mädchen und Frauen ins Bewusstsein der Menschen und in die Öffentlichkeit zu rücken.

Jährlich finden in vielen Städten und Gemeinden bundesweit Filmvorführungen, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen und viele andere Veranstaltungen und Aktionen statt. In zahlreichen Orten wurde in Kooperation mit Bäckereien Brötchentüten-Aktionen gestartet: "Gewalt kommt nicht in die Tüte". Die diesjährige Fahnenaktion hatte den Schwerpunkt sexualisierte Gewalt und viele stellten die aktuelle TERRE DES FEMMES-Unterschriftenaktion „Vergewaltigung – das ungesühnte Verbrechen“ in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten. Wir danken allen Aktiven für ihre Beteiligung!


Bunte Aktionen rund um den 25. November weltweit

In einigen Städten, wie z.B. in Lübeck und München fand eine Aktionswoche statt. Frauen und Männer organisierten ein umfassendes Programm um den 25. November: Als Zeichen gegen Gewalt fanden Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Kundgebungen und vieles mehr statt.

Auch international wurde die Fahne für ein freies und selbstbestimmtes Leben gehisst:

In Afghanistan wehte erstmals die persische Fahne. Das von TERRE DES FEMMES unterstützte Frauenbildungszentrum Shahrak bietet verschiedene Bildungskurse für Mädchen und Frauen an. Unter dem Leitmotiv „Es gibt nichts Besseres als Wissen“ arbeitet, von TERRE DES FEMMES unterstützt, das Projekt Bangr Nooma in Burkina Faso gegen weibliche Genitalverstümmelung. Dort wehte die französische Fahne für ein Leben ohne Gewalt. Auch die Botschaft von Burkina Faso in Berlin beteiligte sich erstmals und hisste, genauso wie die deutsche Botschaft in Sofia/Bulgarien, die Fahne. Es freut uns sehr, zu sehen, dass sich jedes Jahr neue Institutionen, Vereine und Menschen rund um den Globus an den Aktionen beteiligen und Flagge zeigen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen.


TERRE DES FEMMES zeigt Flagge

Auch unsere Mitarbeiterinnen, unsere Ehrenamtlichen, unsere Städtegruppen und unsere Vorstandsfrauen waren rund um den 25. November aktiv. Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin und Vorstandsfrau, hisste in Tübingen gemeinsam mit Regierungsvizepräsidentin Grit Puchan und Oberbürgermeister Boris Palmer die Fahne. Sibylle Schreiber, Fachbereichsleiterin, begrüßte die Abgeordneten und den Berliner Parlamentspräsident vor dem Abgeordnetenhaus am Morgen des 25. November.

Die Städtegruppen in Augsburg, Erlangen, Oldenburg, Stuttgart, Trier, Marburg, Konstanz, Köln, Münster, Jena, Hamburg, München, Norden und Marl organisierten eigene Veranstaltungen und unterstützen die lokalen Organisationen bei der Durchführung Ihrer Events rund um den 25. November.

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die sich in diesem Jahr aktiv für ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben von Mädchen und Frauen eingesetzt haben.

Rückschau Fahnenaktion 2012

Das „frei leben – ohne Gewalt“-Banner vor dem Willy-Brandt-Haus Foto © TERRE DES FEMMESDas „frei leben – ohne Gewalt“-Banner vor dem Willy-Brandt-Haus
Foto © TERRE DES FEMMES
Die 12. TERRE DES FEMMES-Fahnenaktion war ein voller Erfolg. Mehrere Tausend Banner und  Fahnen mit dem Slogan „frei leben – ohne Gewalt“ wurden gehisst. Im Rahmen des Internationalen Gedenktages „NEIN zu Gewalt gegen Mädchen und Frauen“ fanden unzählige Veranstaltungen statt. Viele beteiligten sich an unserer Kampagne zur Verbesserung des Aufenthaltsrechts für Opfer von Zwangsprostitution.

Ausstellungen, Theater- und Filmvorführungen, Fachtagungen, Gottesdienste und Infoveranstaltungen klärten auch in diesem Jahr auf innovative und interessante Weise über Gewalt gegen Mädchen und Frauen auf. Ein besonderes Augenmerk galt der aktuellen Kampagne „Aufenthaltsrecht für Opfer von Zwangsprostitution, jetzt!“. Viele Beteiligte nutzten den 25. November, um auf den Mangel an Rechten und Schutz für Opfer von Zwangsprostitution aufmerksam zu machen. Auch in der Zeit nach dem offiziellen Gedenktag finden noch in vielen Städten und Gemeinden Aktionen zu diesem wichtigen Thema statt.

Dank an alle die mit uns ein Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen gesetzt haben

Wir möchten uns bei all jenen bedanken, die mit uns gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen gesetzt haben. Die Gleichstellungsstelle der Stadt Bonn zum Beispiel verteilte 5000 Doorhänger in öffentlichen Verkehrsmitteln im Stadtgebiet und machte so auf die Fahnenaktion aufmerksam. Immer mehr Bäckereien beteiligen sich an der Brötchentütenaktion. Nicht nur Backwaren sondern auch Obst und Gemüse gingen mit der Aufschrift „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ über Ladentheken im gesamten Bundesgebiet. Die noch junge TERRE DES FEMMES-Städtegruppe in Augsburg organisierte zahlreiche Veranstaltungen, unter anderem einen Fahrradkorso. Dieser bunte Fahnenzug hat auf neuartige und kreative Weise auf den Gedenktag und das Thema aufmerksam gemacht.

Unser gesamtes TERRE DES FEMMES-Team war rund um den 25. November in vollem Einsatz. Christa Stolle, Geschäftsführerin, eröffnete in Tübingen das Filmfest FrauenWelten. Diese Gelegenheit nutzte Sie, um in der ehemaligen Heimat vor dem Regierungspräsidium eine „frei leben – ohne Gewalt“ Fahne zu hissen. Die Fachbereichsleiterin Sybille Schreiber war nicht nur am Samstag bei der Aktion der SPD vor dem Willy-Brandt-Haus dabei. Auch am Sonntag bei der vorerst letzten Aufführung des Straßentheaters zur Kampagne „Aufenthaltsrecht für Opfer von Zwangsprostitution, JETZT“ klärte Sie gemeinsam mit unserem Team Passantinnen über das aktuelle Schwerpunktthema auf. Schließlich war die TERRE DES FEMMES-Vorstandsvorsitzende in Sachen Fahnenaktion in Augsburg unterwegs. Am Montag den 26. November hisste Irmingard Schewe-Gerigk schließlich vor dem Abgeordnetenhaus in Berlin die Fahne zusammen mit dem Berliner Parlamentspräsident.

Nicht nur in Deutschland wehten Banner und Fahnen. Die Frauen des von TERRE DES FEMMES unterstützten Projektes Bangr Nooma in Burkina Faso waren auch in diesem Jahr am Internationalen Gedenktag aktiv - diesmal im Dorf Bolin im Department Boussouma. Darüberhinaus gab und gibt es in Istanbul, Le-Puy-En-Velay und Managua Veranstaltungen rund um den 25. November 2012. Einen guten Überblick über die Aktivitäten gibt unser Kalender zur Fahnenaktion in den mehr als 500 Veranstaltungen eingetragen wurden. Vielen Dank für die Unterstützung und zahlreiche Beteiligung!

Rückschau Fahnenaktion 2011

FahnensymbolRund 6300 „frei leben – ohne Gewalt“-Fahnen wurden in diesem Jahr zum 25. November, dem internationalen Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ gehisst. Im Rahmen der TERRE DES FEMMES-Fahnenaktion, die sich nun schon zum 11. Mal jährt, fanden wieder die unterschiedlichsten und vielseitigsten Aktionen statt. Mit nachdenklichen, kreativen und fachlichen Veranstaltungen wurde gegen Gewalt an Mädchen und Frauen ein Zeichen gesetzt. An vielen Orten in Deutschland und weltweit wurde der Opfer von Gewalt mit Lichteraktionen, Nachtwanderungen oder Gottesdiensten gedacht. Etliche Ausstellungen thematisierten und beleuchteten historische und aktuelle Aspekte der Frauenbewegung.

Besonders gefreut hat es uns, dass die von TERRE DES FEMMES angestoßene Brötchentütenaktion auch in diesem Jahr von vielen Organisationen weitergeführt und entwickelt wurde. So beteiligten sich in Neukölln nicht nur BäckerInnen, sondern auch Obst-und GemüsehändlerInnen am berlinweiten Verkauf der Tüten mit dem Slogan „Gewalt kommt nicht in die Tüte“. Die Stadt Coswig druckte den Slogan „Gewalt ist keine Privatsache“ eine Woche lang auf alle Briefe und sorgte so dafür, dass die Nachricht bei den Menschen zu Hause ankam.

Doch nicht nur „alte Bekannte“ beteiligten sich an der TERRE DES FEMMES-Fahnenaktion. Zum ersten Mal dabei war unter anderem der Deutsch-Türkische-Frauenclub Nordbayern e.V, der die BesucherInnen einer Moschee informierte und über Häusliche Gewalt aufklärte. Auch die Universität Bayreuth hisste in diesem Jahr zum ersten Mal die Fahne. Während eines festlichen Aktes bekundeten der Kanzler und die Frauenbeauftragte der Universität ihren Willen zum Einsatz gegen Gewalt an Frauen. 2,4m x 6m groß war die Fahne, welche die Humboldt-Universität in Berlin speziell für ihre erste Beteiligung am 25. November anfertigen lies, sodass wirklich niemand die Botschaft „frei leben – ohne Gewalt“ übersehen konnte.

Stiftungen, Sportvereine, Schulen, Kultureinrichtungen, Fraueninitiativen, Ämter, Gewerkschaften und zahlreiche andere Institutionen sowie Einzelpersonen gestalteten den Gedenktag mit. Wie in jedem Jahr stellten wir einen Online-Kalender auf unserer Homepage bereit. Mit 650 im Online-Kalender eingetragenen Aktivitäten in 250 verschiedenen Städten und Gemeinden war die Fahnenaktion 2011 wieder ein voller Erfolg, vor allem, da uns natürlich nur ein Bruchteil der Fahnenhissungen überhaupt mitgeteilt wird. In Deutschland und auch außerhalb Deutschlands nimmt die Anzahl der Fahnenhissungen stetig zu. Unsere Partnerorganisation Bangr Nooma in Burkina Faso und die Deutschen Botschaften in Nigeria und Island setzten in diesem Jahr ein Zeichen gegen Menschenrechtsverletzungen an Mädchen und Frauen.

Mit Vertreterinnen und Referentinnen war auch TERRE DES FEMMES bei vielen Veranstaltungen vertreten. Die Vorstandsvorsitzende Irmingard Schewe-Gerigk hisste gemeinsam mit den Abgeordneten des Berliner Parlaments und auf dem Parteitag der Grünen in Kiel die Fahne. Bei den Fahnenhissungen der stellvertretenden Regierungspräsidentin, des Oberbürgermeisters in Tübingen und des Forums der Reutlinger Frauen war unsere Bundesgeschäftsführerin Christa Stolle vor Ort. Auch aktive Frauen der TERRE DES FEMMES Städtegruppen organisierten und vertraten uns bei zahlreichen Events in ganz Deutschland.

 

Videoberichte:

Videobericht der Grünen in NRW zur Fahnenaktion und den HintergründenVideobericht der Grünen in NRW zur Fahnenaktion und den Hintergründen     Fahnenhissung am Regierungspräsidium StuttgartFahnenhissung am
Regierungspräsidium Stuttgart

Rückschau Fahnenaktion 2010: 10jähriges Jubiläum

Am 25. November, dem Internationalen Tag NEIN zu Gewalt an Frauen, wurden 2010 zum zehnten Mal die Fahnen "frei leben - ohne Gewalt" gehisst. Dieses Jahr wehten im Rahmen der von TERRE DES FEMMES initiierten Fahnenaktion fast 6000 Fahnen und Banner im In- und Ausland. Hier vollständig alle Beteiligten und die vielfältigen Aktionen aufzuzählen (wie wir es in der Google-Map versuchen) ist unmöglich und darum möchten wir selektiv einige Aktionen vorstellen.

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Bilder: Fahnenaktion 2009

2009 hatte TERRE DES FEMMES einen Stand im Foyer des Auswärtigen Amtes aufgebaut. Dort informierte TDF Praktikantin Gina über Menschenrechtsverletzungen an Frauen und die Arbeit unserer Organisation. Foto: TERRE DES FEMMES
2009 hatte TERRE DES FEMMES einen Stand im Foyer des Auswärtigen Amtes aufgebaut. Dort informierte TDF Praktikantin Gina über Menschenrechtsverletzungen an Frauen und die Arbeit unserer Organisation.
Foto: TERRE DES FEMMES

 

Fahnenaktion 2009 am Hauptplatz Amstetten, Österreich. Mehrere Schulen haben anlässlich der Fahnenaktion verschiedene Kunstwerke zum Thema „Gewalt gegen Frauen“ gestaltet. Foto: privat
Fahnenaktion 2009 am Hauptplatz Amstetten, Österreich. Mehrere Schulen haben anlässlich der Fahnenaktion verschiedene Kunstwerke
zum Thema „Gewalt gegen Frauen“ gestaltet.
Foto: privat

 

Zwei Fahnen am Rathaus von Borna 2009. Foto: Landkreis Leipzig
Zwei Fahnen am Rathaus von Borna 2009.
Foto: Landkreis Leipzig

 

Zum ersten Mal beteiligte sich 2009 eine diplomatische Vertretung an der Fahnenaktion. Die Anti-Gewalt Fahne hing im Eingangsbereich der Amerikanischen Botschaft in Berlin. Foto: Cheryl Perretti
Zum ersten Mal beteiligte sich 2009 eine diplomatische Vertretung an der Fahnenaktion. Die Anti-Gewalt Fahne hing im Eingangsbereich der Amerikanischen Botschaft in Berlin.
Foto: Cheryl Perretti

 

MitarbeiterInnen der Gleichstellungsstelle Bottrop und der Arbeitsgemeinschaft Bottroper Frauenorganisationen mit dem Oberbürgermeister Bernd Tischler und der Anti-Gewalt Fahne 2009. Foto: Gleichstellungsstelle Bottrop
MitarbeiterInnen der Gleichstellungsstelle Bottrop und der Arbeitsgemeinschaft Bottroper Frauenorganisationen mit dem Oberbürgermeister Bernd Tischler und der Anti-Gewalt Fahne 2009.
Foto: Gleichstellungsstelle Bottrop

 

Anti-Gewalt Fahne in Bruchköbel 2009. Foto: Stadt Bruchköbel
Anti-Gewalt Fahne in Bruchköbel 2009.
Foto: Stadt Bruchköbel

 

Zeitungsartikel aus Le Puy-en-Velay, Frankreich, über den internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ 2009. Die Stadt hat die französische Fahne von ihrer deutschen Partnerorganisation in Meschede erhalten
Zeitungsartikel aus Le Puy-en-Velay, Frankreich, über den internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ 2009. Die Stadt hat die französische Fahne von ihrer deutschen Partnerorganisation in Meschede erhalten

 

Fahne in Sondermaßen von 5m x 7m auf dem Burgplatz in Leipzig 2009. Foto: Diana Richter, Zei(T)räume
Fahne in Sondermaßen von 5m x 7m auf dem Burgplatz in Leipzig 2009. Foto: Diana Richter, Zei(T)räume

 

Bundesleitung der Pfadfinderinnenschaft St.Georg, Leverkusen, mit der Anti-Gewalt Fahne 2009. Foto: PSG-Bundesleitung
Bundesleitung der Pfadfinderinnenschaft St.Georg, Leverkusen,
mit der Anti-Gewalt Fahne 2009.
Foto: PSG-Bundesleitung

 

Imposante Fahnenaktion des Fraueninformationszentrums Mannheim 2009. Foto: Claudia Möller
Imposante Fahnenaktion des Fraueninformationszentrums Mannheim 2009.
Foto: Claudia Möller

 

Mitarbeiterinnen der Frauenberatungsstelle, Gleichstellungsbeauftragte und der Bürgermeister der Stadt Meschede vor dem Rathaus. Foto: privat
Mitarbeiterinnen der Frauenberatungsstelle, Gleichstellungsbeauftragte und der Bürgermeister der Stadt Meschede vor dem Rathaus.
Foto: privat

 

Mit Fahne dekoriertes Polizeiauto im Kreis Rendsburg 2009. Foto: Elke Zimmermann
Mit Fahne dekoriertes Polizeiauto im Kreis Rendsburg 2009.
Foto: Elke Zimmermann

 

Veranstaltung der Stadt Salzburg, Österreich, unter dem Motto „ Wir pfeifen auf Gewalt“ auf dem Balkon des Alten Senatssitzungsaal im  Schloss Mirabell 2009. Foto: privat
Veranstaltung der Stadt Salzburg, Österreich, unter dem Motto
„ Wir pfeifen auf Gewalt“ auf dem Balkon des
Alten Senatssitzungsaal im Schloss Mirabell 2009.
Foto: privat

 

Fahnenhissung von Frauen helfen Frauen e.V. am Gebäude der Beratungsstelle in Schwäbisch Gmünd 2009. Foto: Frauen helfen Frauen e.V. Schwäbisch Gmünd
Fahnenhissung von Frauen helfen Frauen e.V. am Gebäude der Beratungsstelle in Schwäbisch Gmünd 2009.
Foto: Frauen helfen Frauen e.V. Schwäbisch Gmünd

 

Die Fahne ist 2009 vom Bürgermeister Arno Nelles am Balkon des Rathauses der Stadt Würselen aufgehängt worden. Foto: Stadt Würselen
Die Fahne ist 2009 vom Bürgermeister Arno Nelles am Balkon des
Rathauses der Stadt Würselen aufgehängt worden.
Foto: Stadt Würselen

Bilder: Fahnenaktion 2008

Brötchentüten mit dem Slogan „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ in einer Bäckerei in Bad Schwalbach im Rheingau-Taunus Kreis 2008. Foto: privat
Brötchentüten mit dem Slogan „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ in einer Bäckerei in Bad Schwalbach im Rheingau-Taunus Kreis 2008.
Foto: privat

  

Fahne an der Fassade des Frauenstadthauses in Bremen, in dem ausschließlich Frauenbetriebe und selbstständige Frauen angesiedelt sind. Foto: FrauenComputerZentrum Bremen
Fahne an der Fassade des Frauenstadthauses in Bremen, in dem ausschließlich Frauenbetriebe und selbstständige Frauen angesiedelt sind.
Foto: FrauenComputerZentrum Bremen

 

Die Anti-Gewalt Fahne weht 2008 auch vor der Kirche in Ebensee, Österreich. Foto: Frauenforum Salzkammergut
Die Anti-Gewalt Fahne weht 2008 auch vor der Kirche in Ebensee, Österreich.
Foto: Frauenforum Salzkammergut

 

Das diesjährige Titelbild des Fahnenaktionsflyers zeigt die MitarbeiterInnen der Stadt Ingelheim bei ihrer Fahnenaktion 2008 vor dem Rathaus. Foto: Gisela Stammnitz, Gleichstellungsbeauftragte
Das diesjährige Titelbild des Fahnenaktionsflyers zeigt die MitarbeiterInnen der Stadt Ingelheim bei ihrer Fahnenaktion 2008 vor dem Rathaus.
Foto: Gisela Stammnitz, Gleichstellungsbeauftragte

 

Anti-Gewalt Fahne am Haus des Caritasverbandes Karlsruhe e.V. 2008. Foto: Caritasverband Karlsruhe
Anti-Gewalt Fahne am Haus des
Caritasverbandes Karlsruhe e.V. 2008.
Foto: Caritasverband Karlsruhe

 

 

Die Brötchentütenaktion anlässlich der Aktion „Häusliche Gewalt kommt nicht in die Tüte“ am 25. November 2008 auf dem Wochenmarkt in Memmingen. Foto: Pressestelle der Stadt Memmingen
Die Brötchentütenaktion anlässlich der Aktion „Häusliche Gewalt kommt nicht in die Tüte“ am 25. November 2008 auf dem Wochenmarkt in Memmingen. Foto: Pressestelle der Stadt Memmingen

 

Bilder: Fahnenaktion 2007

      Auch die französische Partnerstadt von Mainz, Dijon, beteiligte sich 2007 wieder an der Fahnenaktion. Auf dem Bild ist der Oberbürgermeister der Stadt Francois Rebsamen vor der französischen Fahne zu sehen. Foto: Ville de Dijon
Auch die französische Partnerstadt von Mainz, Dijon, beteiligte sich 2007 wieder an der Fahnenaktion. Auf dem Bild ist der Oberbürgermeister der Stadt Francois Rebsamen vor der französischen Fahne zu sehen.
Foto: Ville de Dijon

  

Veranstaltung der Stadtverwaltung Haifa, Israel, zum Thema Gewalt an Frauen am 15.11.2007. Die Partnerstadt von Mainz hat die Anti-Gewalt Fahne auf Englisch erhalten und gehisst. Foto: Haifa Municipality
Veranstaltung der Stadtverwaltung Haifa, Israel, zum Thema Gewalt an Frauen am 15.11.2007. Die Partnerstadt von Mainz hat die
Anti-Gewalt Fahne auf Englisch erhalten und gehisst.
Foto: Haifa Municipality

  

Fahne vor dem Polizeipräsidium der Stadt Oberhausen 2007. Foto: Frauenberatungsstelle Oberhausen
Fahne vor dem Polizeipräsidium der Stadt Oberhausen 2007.
Foto: Frauenberatungsstelle Oberhausen

  

Anlässlich einer Veranstaltung zum 25.November 2007 wurde in der Stadt Schramberg das Fahnenmotiv von Vera Lasota als Bodypainting kreativ verwendet. Foto: Frauenbeirat Schramberg
Anlässlich einer Veranstaltung zum 25.November 2007 wurde in der
Stadt Schramberg das Fahnenmotiv von Vera Lasota als
Bodypainting kreativ verwendet.
Foto: Frauenbeirat Schramberg

  

Pressefoto von der Fahnenübergabe der Frauenberatung Verden an Bürgermeister Lutz Brockmann. Foto: Elling/ Verdener-Aller Zeitung
Pressefoto von der Fahnenübergabe der Frauenberatung Verden an Bürgermeister Lutz Brockmann.
Foto: Elling/ Verdener-Aller Zeitung

 

Bilder: Fahnenaktion 2006

TERRE DES FEMMES-Aktive Erika Korn mit Informationsstand bei einer Veranstaltung zur Fahnenaktion 2006 in Konstanz. Foto: privat
TERRE DES FEMMES-Aktive Erika Korn mit Informationsstand bei einer Veranstaltung zur Fahnenaktion 2006 in Konstanz.
Foto: privat

 

Fahnenaktion von telm@ (Frauen in Telekommunikation und Informatik) in Kooperation mit Bürgermeister Maurice Androsch 2006 in Groß Siegharts, Österreich. Foto: telm@
Fahnenaktion von telm@ (Frauen in Telekommunikation und Informatik) in Kooperation mit Bürgermeister Maurice Androsch 2006 in Groß Siegharts, Österreich.
Foto: telm@

 

Veranstaltung der IG Metall zur Fahnenaktion 2006 in Heidenheim. Foto: privat
Veranstaltung der IG Metall zur Fahnenaktion 2006 in Heidenheim.
Foto: privat

 

Auch in Österreich werden zahlreiche Fahnen gehisst: Fahnenaktion in Linz 2006. Foto: OÖ/Linschinger
Auch in Österreich werden zahlreiche Fahnen gehisst:
Fahnenaktion in Linz 2006.
Foto: OÖ/Linschinger

 

Fahnenaktion der Stadt Mainz unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Jens Beutel. Die Stadt Mainz hat in diesem Jahr ihren Partnerstädten Baku, Dijon, Haifa, Valencia, Watford und Zagreb die Anti- Gewalt Fahne auf der jeweiligen Landessprache geschenkt. Foto: Frauenbüro Stadt Mainz
Fahnenaktion der Stadt Mainz unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Jens Beutel. Die Stadt Mainz hat in diesem Jahr ihren Partnerstädten Baku, Dijon, Haifa, Valencia, Watford und Zagreb die Anti- Gewalt Fahne auf der jeweiligen Landessprache geschenkt.
Foto: Frauenbüro Stadt Mainz

 

Uelzen_06
Fahnenaktion im Landkreis Uelzen 2006.
Foto: Gleichstellungsbüro Uelzen

 

        Fahne in Watford, Partnerstadt der Stadt Mainz. Der Oberbürgermeister hatte seiner Amtskollegin Dorothy Thornhill bei einem Besuch in Mainz eine englischsprachige Fahne überreicht. Foto: Stadt Watford
Fahne in Watford, Partnerstadt der Stadt Mainz. Der Oberbürgermeister hatte seiner Amtskollegin Dorothy Thornhill bei einem Besuch in Mainz eine englischsprachige Fahne überreicht. Foto: Stadt Watford

 

Bilder: Fahnenaktionen in den Jahren 2001-2005

Fahnenaktion im Jahr 2001:

Die Premiere: Erste Fahnenhissung der TERRE DES FEMMES Geschäftsführerin Christa Stolle im Roten Rathaus in Berlin 2001. Foto: Erhard Vogler
Die Premiere: Erste Fahnenhissung der TERRE DES FEMMES Geschäftsführerin Christa Stolle im Roten Rathaus in Berlin 2001.
© Foto: Erhard Vogler

 

Fahnenaktion im Jahr 2002:

Fahnenaktion beim Sportclub ASC Neugries in Bozen, Südtirol. Links im Bild die Fahne "frei leben- ohne Gewalt" auf ladinisch. Foto: Neue Südtiroler Tageszeitung
Fahnenaktion beim Sportclub ASC Neugries in Bozen, Südtirol. Links im Bild die Fahne "frei leben- ohne Gewalt" auf ladinisch.
© Foto: Neue Südtiroler Tageszeitung

Fahnenaktion im Jahr 2003:

 

Fahnenhissung des Frauenhauses Eisenach im November 2003. Foto: privat
Fahnenhissung des Frauenhauses Eisenach im November 2003.
© Foto: privat


Fahnenaktion im Jahr 2004:

 

Zweite Bürgermeisterin von München, Frau Dr. Burkert mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt München und Juliane von Krause, TDF Städtegruppe München auf dem Marienplatz. Foto: Michael Nagy
Zweite Bürgermeisterin von München, Frau Dr. Burkert mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt München und Juliane von Krause, TDF Städtegruppe München auf dem Marienplatz.
© Foto: Michael Nagy


Fahnenaktion im Jahr 2005:

 

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Brötchentüten-Aktion anlässlich der Fahnenaktion in Lippstadt 2005.
© Foto: Stadt Lippstadt

 

 

Rückschau Fahnenaktion 2006

Anlässlich des internationalen Gedenktages "NEIN zu Gewalt an Frauen!" am 25. November entwickelte TERRE DES FEMMES im Jahre 2001 die Fahnenaktion. Diese Aktion wurde von zahlreichen Frauenbeauftragten, Gemeinden und verschiedenen anderen Verbänden aufgegriffen und mit getragen. Im letzten Jahr war aufgrund der großen Nachfrage der komplette Fahnenbestand der Geschäftsstelle ausverkauft und es mussten weitere Fahnen und Banner nachgedruckt werden.

Die Fahnenaktion ist auch Teil der weltweiten Aktion des amerikanischen Center for Women's Global Leadership. Die Netzwerk-Organisation ruft zu 16 Aktionstagen gegen geschlechtsspezifische Gewalt zwischen dem 25. November und dem Tag der Menschenrechte am 10. Dezember auf. In diesem Jahr feiert die Aktion ihre 16. Kampagne: "Celebrate 16 Years of 16 Days: Advance Human Right - End Violence Against Women"
(Infos unter www.cwgl.rutgers.edu/16days/home.html)

Mittlerweile zieht die Fahnenaktion weite Kreise. Es werden mehr als 3000 Fahnen und Banner in über 800 Gemeinden und Städten gehisst. Im Rahmen der Fahnenaktion rund um den 25. November finden im gesamten Bundesgebiet zahlreiche Veranstaltungen statt. Auch im deutschsprachigen Ausland beteiligten sich in den letzten Jahren zahlreiche Verbände. Unter anderen auch Südtirol, die für die Fahnenaktion 80 italienische und ladinische Fahnen drucken ließen. In Österreich hat der Dachverband der österreichischen Frauenhäuser die Anzahl der wehenden Fahnen noch erhöht und damit den Bekanntheitsgrad der Aktion weiter gesteigert.

Dieses Jahr ist der 25. November 2006 der Auftakt zu unserer zweijährigen Kampagne "Nein zu Häuslicher Gewalt - frauen schlägt mann nicht".

Laut der Studie "Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland" vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erleben etwa 40% der in Deutschland lebenden Frauen körperliche und sexuelle Gewalt innerhalb von Familien- und Paarbeziehungen. Trotzdem handelt es sich bei Häuslicher Gewalt noch immer um ein gesellschaftliches Tabuthema. TERRE DES FEMMES tritt dafür ein, dass das Schweigen gebrochen wird und dass Häusliche Gewalt als gesellschaftliches Phänomen begriffen wird, das alle angeht.

TDF Aktive aus Berlin-Neukölln am 25. Nov. 2005Die Auftaktveranstaltung zur Kampagne findet am 25.11.2006 abends in Frankfurt am Main statt. Geplant sind die Uraufführung des eigens für die Kampagne geschriebenen Jugendmusiktheaters, sowie eine Podiumsdiskussion.

Im letzten Jahr wurde in zahlreichen Orten in Kooperation mit Bäckereien eine Brötchentüten-Aktion gestartet. Diese Aufmerksamkeit erregende Idee zieht mittlerweile weite Kreise und findet immer mehr Mitwirkende. Dieses Jahr sind unter anderem Berlin, ganz Schleswig-Holstein, Lippstadt und Lübeck daran beteiligt. Unter dem Motto "Gewalt kommt nicht in die Tüte" setzten die Beteiligten ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen. In Berlin gab es zudem Baumwolltaschen mit dem gleichen Aufdruck. In Berlin-Neukölln wurden sogar Tragetaschen auf Türkisch bedruckt, um ein noch breiteres Publikum zu erreichen. Diese Aktionen werden auch dieses Jahr im Rahmen der Fahnenaktion im November fortgeführt.

Beteiligen auch Sie sich an der Fahnenaktion!


Foto mit vielen Händen und AktionsluftballonDie Fahnen sind für viele Aktive inzwischen ein wichtiges Mittel der Öffentlichkeitsarbeit für Frauenrechte. TERRE DES FEMMES möchte die bundesweite Beteiligung weiter ausbauen und vernetzen, um den 25. November noch bekannter zu machen. Ob als öffentliche Einrichtung mit den großen Fahnen, als engagierte Privatperson mit dem Banner oder als Bäckerei mit der Brötchentüten-Aktion: Setzen auch Sie ein Zeichen für ein freies und selbstbestimmtes Leben für Frauen weltweit!

Fahnen, Banner, Luftballons und andere Materialien zur Fahnenaktion können Sie im Online-Shop anfordern.

Zeigen auch Sie Flagge und lassen Sie im November die Fahnen wehen!

 

 

 

 

 

 

 

Unterstützerinnen der Kampagne:


LOGO DGBFrauenbeauftragte

Rückschau Fahnenaktion 2007

Fahnenhissung in Wien 2007 (© Foto-Bezirksvorstehung)
Fahnenhissung in Wien 2007
(© Foto-Bezirksvorstehung)

Aus Anlass des 25.11.07, dem Internationalen Tag "NEIN zu Gewalt an Frauen" ließen mehr als 1000 Städte über 3000 Fahnen und Banner wehen. Die Fahnenaktion als starkes Zeichen wurde 2001 von TERRE DES FEMMES initiiert.

Auch im sechsten Jahr der Fahnenaktion beteiligten sich neue Institutionen und Personen. Somit entsteht ein immer dichter werdendes Netz aus Ministerien, Rathäusern oder auch Schulen für den öffentlichen Aufruf zu einem selbstbestimmten und gewaltfreien Leben von Frauen weltweit.

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Fahnenhissung in Dijon - Oberbürgermeister François Rebsamen (© Foto Ville de Dijon)

Die bunten Fahnen mit dem Aufdruck "Frei leben - ohne Gewalt" wehten nicht nur im deutschsprachigen Raum. Nachdem die Stadt Mainz im letzten Jahr die Produktion von fremdsprachigen Fahnen angeregt hatte und ihren Partnerstädten englisch- und französischsprachige Fahnen geschenkt hatte, zeigten diese nun zum 25. November Flagge.

In Dijon hisste der Bürgermeister François Rebsamen die Fahne "Vivre libre sans violence" vor dem Rathaus und in Haifa in Israel wurde die englische Fahne bei Veranstaltungen der Stadtverwaltung zum Thema Gewalt an Frauen präsentiert. Auch in Italien, im Kongo und in Kenia beteiligten sich AktivistInnen an der Fahnenaktion.

 

 

 

Fahnenhissung in Schrammberg 2007 (© Foto Frauenbeirat, Bodypainting by Vera Lasota)
Fahnenhissung in Schrammberg 2007
(© Foto Frauenbeirat, Bodypainting by Vera Lasota)

Jede teilnehmende Stadt gestaltete die Fahnenaktion individuell mit Seminaren, themenspezifischen Filmen, Podiumsgesprächen, Lesungen, Ausstellungen und Fachtagungen. Die Bandbreite der Aktionen war groß. In Berlin-Rüdersdorf fand z.B. ein Selbstbehauptungs-Kurs für Frauen statt, während Vera Lasota in Schramberg Interessierten das Fahnenmotiv auf die Wange per Bodypainting malen ließ. Gottesdienste wurden gehalten, Konzerte veranstaltet. In vielen Bäckerfilialen wurde die erfolgreiche Tütenaktion fortgesetzt. Sie verpackten ihre Backwaren in Bäckertüten mit der Aufschrift "Gewalt kommt nicht in die Tüte". In Graz verwandelten die Unabhängigen Frauenbeauftragten die Innenstadt zudem in ein großes Lichtermeer.

  

 

 

Fahne vor der SPÖ Bundesgeschäftsstelle in Wien mit der SPÖ Bundesgeschäftsführerin Bettina Stadlbauer und den beiden SPÖ Bundesgeschäftsführern Reinhard Winterauer und Joe Kalina. (© Foto: Johannes Zinner)
Fahne vor der SPÖ Bundesgeschäftsstelle in Wien mit der SPÖ Bundesgeschäftsführerin Bettina Stadlbauer und den beiden SPÖ Bundesgeschäftsführern Reinhard Winterauer und Joe Kalina. (© Foto: Johannes Zinner)

Die Forderung nach einem gewaltfreien Leben wurde parteiübergreifend unterstützt, z. B. beteiligten sich die SPÖ in Wien und Die Grünen, die am 25.11. ihren Parteitag durchführten und den "Aktionstag gegen Gewalt an Frauen" zum Schwerpunktthema machten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fahnenhissung in Nürnberg (© Foto Juliane von Krause)
Fahnenhissung in Nürnberg
(© Foto Juliane von Krause)

Juliane von Krause, Vertreterin von TERRE DES FEMMES, bedankte sich in Ihrem Grußwort für die Unterstützung bei ihrer Arbeit. "Wir müssen dabei helfen, dass Frauen ihre Talente frei entfalten und ohne Gewalt leben können", rief sie die Delegierten dazu auf, sich auf politischer Ebene weiter für die Rechte von Frauen einzusetzen.

 

 

 

 

 

     Fahnenhissung in Lörrach (© Foto Förderverein Autonomes Frauenhaus Lörrach e.V.)
Fahnenhissung in Lörrach
(© Foto Förderverein Autonomes Frauenhaus Lörrach e.V.)

Häusliche Gewalt ist Thema der zweijährigen Schwerpunktkampagne "FRAUEN SCHLÄGT MANN NICHT" bei TERRE DES FEMMES. Dieses Thema wurde vom Förderverein Autonomes Frauenhaus in Lörrach aufgegriffen und ein Themenschaukasten kreiert.

 

 

 

 

 

Ein Aktionsbündnis in Berlin mit den Bezirksämtern Neukölln und Pankow sowie BIG Hotline und TERRE DES FEMMES verteilte Postkarten, Plakate, Maßbänder, Heizkörperentlüftungsschlüssel mit dem Logo "Für ein Zuhause ohne Gewalt".

Der Gedenktag geht zurück auf die Ermordung der Schwestern Mirabal am 25. November 1960. Die drei Frauen hatten sich gegen die Diktatur in der Dominikanischen Republik engagiert und waren nach monatelanger Folter vom militärischen Geheimdienst umgebracht worden.

Fahnenhissung in Oberhausen 2007 (© Foto Frauenberatungsstelle)
Fahnenhissung in Oberhausen 2007
(© Foto Frauenberatungsstelle)

Im Jahr 1981, auf einem Treffen lateinamerikanischer und karibischer Feministinnen in Bogotá, Kolumbien, würdigten die Teilnehmerinnen diese Frauen und riefen das Todesdatum der drei Schwestern zum Gedenktag für die Opfer von Männergewalt aus. Der Mut der Mirabal-Schwestern in ihrem Kampf gegen den Tyrannen hat viele Frauen weltweit motiviert, gegen Unrecht und Unterdrückung einzutreten. Seit 1999 ist der 25. November als Internationaler Gedenktag gegen Gewalt an Frauen von den Vereinten Nationen anerkannt.

 Darstellung der bundesweiten Veranstaltungsorte als Google-Map

 

Rückschau Fahnenaktion 2008

Bereits zum achten Mal fand am 25. November, dem Internationalen Tag NEIN zur Gewalt gegen Frauen, die von TERRE DES FEMMES initiierte Fahnenaktion statt.

Das Aufhängen der Fahne wird von vielen Gemeinden, Gruppen und Verbänden genutzt, um sich gegen Gewalt an Frauen auszusprechen und zum Handeln aufzurufen. So wurden dieses Jahr mehr als 5000 Fahnen in über 850 Städten und Gemeinden gehisst. Zusätzlich zu den Fahnenhissungen fanden viele unterschiedliche Veranstaltungen statt, die das Thema "Gewalt gegen Frauen" zum Inhalt hatten. Lesungen, Filmvorführungen, Infostände und Vorträge waren dabei, ebenso wie die Brötchentütenaktion "Gewalt kommt nicht in die Tüte", die inzwischen in vielen Städten durchgeführt wird.

Fahnenaktion in Iasi/Rumänien
Fahnenaktion in Iasi/Rumänien

Einen besonderen Erfolg hatte die diesjährige Fahnenaktion in Berlin zu verbuchen: Es erklärten sich alle im Bundestag vertretenden Parteien bereit die Anti-Gewalt-Fahne vor (bzw. in) ihren Parteizentralen zu hissen und somit über die Parteigrenzen hinweg ein gemeinsames Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen.

In Frankfurt am Main wurden in U-Bahnen und Bussen so genannte Doorhänger verteilt, die auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen sollten. In mehreren Städten fanden ökumenische Gottesdienste zur Thematik statt und u.a. in Halle zeigten Männer im Rahmen der "White Ribbon Campaign" mit den weißen Schleifen ihre Solidarität und Ablehnung von Gewalt gegen Frauen.

Die 'frei leben'-Fahne weht vor dem Firmensitz von TNT in Troisdorf
Die 'frei leben'-Fahne weht
vor dem Firmensitz von TNT in Troisdorf

In Berlin wurde an der FH für Verwaltung und Rechtspflege ein ganzes Tagesprogramm mit Plenum, Workshops, feierlicher Fahnenhissung, Ausstellungseröffnung und Empfang auf die Beine gestellt. Auch die Anregung des Frauenbüros der Stadt Mainz, die fremdsprachigen Fahne den Partnerstädten zum Geschenk zu machen, wird immer wieder aufgegriffen: So wehten in diesem Jahr z.B. in den Partnerstädten von Osterode in Armentieres/ Frankreich und Scarborough/ Großbritannien die Fahnen.

Auch in weiteren Ländern kommt die Fahne zum Einsatz: Es fanden wieder Aktionen in Österreich, der Schweiz, in Rumänien und sogar in Kenia statt.

Einen Überblick über die kreative Vielzahl der uns bekannten Veranstaltungen finden Sie auf unserer Google Map, die wir laufend ergänzen.

Der Gedenktag geht zurück auf die Ermordung der Schwestern Mirabal am 25. November 1960. Die drei Frauen hatten sich gegen die Diktatur in der Dominikanischen Republik engagiert und waren nach monatelanger Folter vom militärischen Geheimdienst umgebracht worden.

Fahnenhissung in Lauterbach
Fahnenhissung in Lauterbach

Im Jahr 1981, auf einem Treffen lateinamerikanischer und karibischer Feministinnen in Bogotá, Kolumbien, würdigten die Teilnehmerinnen diese Frauen und riefen das Todesdatum der drei Schwestern zum Gedenktag für die Opfer von Männergewalt aus. Der Mut der Mirabal-Schwestern in ihrem Kampf gegen den Tyrannen hat viele Frauen weltweit motiviert, gegen Unrecht und Unterdrückung einzutreten. Seit 1999 ist der 25. November als Internationaler Gedenktag gegen Gewalt an Frauen von den Vereinten Nationen anerkannt.

Für TERRE DES FEMMES war der Gedenktag der Auftakt für die neue Kampagne gegen Genitalverstümmelung.

Auf Google Maps finden Sie alle Fahnen-Standorte von 2008.

Rückschau Fahnenaktion 2009

Seit 2001 ruft TERRE DES FEMMES jährlich zum 25. November auf, die blaue Fahne "frei leben - ohne Gewalt" zu hissen. Der 25. November ist der internationale Tag "NEIN zu Gewalt an Frauen" und geht zurück auf die Ermordung der Schwestern Mirabal am 25. November 1960. Die drei Frauen hatten sich gegen die Diktatur in der Dominikanischen Republik engagiert und waren nach monatelanger Folter vom militärischen Geheimdienst umgebracht worden.

Die Fahnenaktion war auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg. Über 5.000 Fahnen wurden unter anderem in Deutschland, Österreich, Schweiz und erstmals auch in Spanien und Honduras gehisst und setzten somit ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Einen Artikel über die Übergabe der Fahne "frei leben - ohne Gewalt" vom Marburger Weltladen an die Vertreterinnen der Frauenorganisation COMUCAP aus Honduras können Sie hier herunterladen (PDF-Datei).

TERRE DES FEMMES konnte die Aktion auch in diesem Jahr weiter ausweiten: Nachdem sich im letzten Jahr erstmals alle im Bundestag vertretenen Parteien beteiligten, zeigten in diesem Jahr nun auch das Bundesministerium für Verbraucherschutz in Bonn und Berlin und die Amerikanische Botschaft in Berlin Flagge. Auch das Auswärtige Amt in Berlin hat sich erstmals an der Aktion beteiligt und begrüßte eine Mitarbeiterin von TERRE DES FEMMES, die mit einem Informationsstand den ganzen Tag für Fragen und Gespräche im Auswärtigen Amt in Berlin zur Verfügung stand.

Image Elke Ferner, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemo­kratischer Frauen (ASF) in der SPD, Astrid Klug, Bundes­geschäftsführerin der SPD und Barbara Hendricks, Schatzmeisterin der SPD hissten gemeinsam am Willy-Brandt-Haus in Berlin die blaue Fahne. ''Ich bin froh, dass sich alle Partei­zentralen an der heutigen Aktion beteiligen. Ich würde mir allerdings wünschen, dass auch am Bundestag die Fahne gegen Gewalt an Frauen heute gehisst würde,'' so die ASF-Vorsitzende Elke Ferner.
Quelle: http://www.vorwaerts.de/artikel/nein-zu-gewalt-an-frauen

Ebenso wie die SPD waren dieses Jahr auch wieder andere Parteien in Berlin aktiv.

 

 


Hier ist die Flagge an der Bundesgeschäftsstelle der CDU in der Klingelhöferstr. 8 zu sehen:


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Die Fahne, präsentiert von den LINKEN in Berlin:


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An diesem Haus ließen auch Bündnis 90/Die Grünen in Berlin die blauen Fahnen wehen.
Quelle: http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/leben-ohne-angst.html





















ImageIn Stuttgart haben Regierungspräsident Johannes Schmalzl und Polizeipräsident Konrad Jelden gemeinsam mit Barbara Simons von TERRE DES FEMMES die Gedenkfahne im Innenhof des Regierungspräsidiums gehisst:
Schmalzl: ''Die Bekämpfung häuslicher Gewalt, deren Opfer zumeist Frauen sind, ist - nicht nur für die Polizei - ein wichtiges Anliegen!''
Quelle:  http://www.rpstuttgart.de/servlet/PB/menu/1304174/index.htm

In zahlreichen weiteren Orten fanden zur Fahnenhissung Veranstaltungen statt, die verschiedene Formen von Gewalt an Frauen thematisierten.

Unter anderem wurden folgende Ideen umgesetzt:

  • die Brötchentütenaktion "Gewalt kommt nicht in die Tüte",
  • Lesungen, Ausstellungen, Informationsstände und Filmvorführungen,
  • Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurse für Mädchen und Frauen,
  • Fachtagungen, Vorträge und Workshops


Auch im Bayerischen Landtag wurde "NEIN zu Gewalt an Frauen" gesagt. Abgeordnete aus allen fünf Fraktionen unterstützten die Informationsveranstaltung der TERRE DES FEMMES Städtegruppe in München.

Landespräsidentin Barbara Stamm: "Wir müssen die Gesellschaft für dieses Thema sensibilisieren. Das ist die Aufgabe aller demokratischen Parteien." Mit dieser gemeinsamen Aktion fordern die Abgeordneten und TERRE DES FEMMES konkrete Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen. Juliane von Krause, Koordinatorin von TERRE DES FEMMES -München, verlangt einen Aktionsplan für Bayern, in dem konkrete Schritte und Vorhaben festgelegt und entsprechende Gelder dafür bereitgestellt werden, als Beispiel nannte sie die gesicherte Finanzierung von Frauenhäusern und Frauenberatungsstellen, Maßnahmen zur Prävention und zum Schutz vor drohender Zwangsheirat, ein Programm, das speziell Migrantinnen über ihre Rechte nach dem Gewaltschutzgesetz informiert und Schutz von weiblichen Flüchtlingen vor sexueller Gewalt in den Sammeleinrichtungen und Asylunterkünften in Bayern.

Mit einem Informationsstand und diesem kleinen Beitrag auf Sat1/NRW war auch die TERRE DES FEMMES Städtgruppe in Münster bemüht die Aufmerksamkeit für das Thema "Gewalt an Frauen" zu schärfen:
http://www.sat1nrw.de/Aktuell/Internationaler-Tag-gegen-Gewalt-an-Frauen/42d1186/

Auch in Hamburg wurde vom Senat erstmals die Fahne gehisst, u.a. an der Justizbehörde. Justizsenator Dr. Till Steffen äußerte sich wie folgt dazu: "Wir zeigen Flagge gegen Gewalt an Frauen! Darum habe ich heute persönlich die Flagge "Frei leben ohne Gewalt" der Frauenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES auf dem Dach der Justizbehörde gehisst. Mit der Arbeitsstelle "Vielfalt" arbeiten wir gegen Diskriminierung und beraten Frauen.


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Quelle: http://www.hamburg.de/themen-und-aktuelles/nofl/1981632/2009-11-25-jb-internationaler-tag-gegen-gewalt-an-frauen.html

Die größte Fahne (5x7m) bundesweit war in Leipzig auf dem Burgplatz zu sehen.


Leipzig

TERRE DES FEMMES Vorsitzende Irmingard Schewe-Gerigk hielt eine Rede und übergab eine Liste mit Unterschriften gegen Genitalverstümmelung an den Bürgermeister Thomas Fabian.

Auch das Frauenbüro der Stadt Salzburg bekannte sich mit einer feierlichen Fahnenhissung am Schloss Mirabell für eine Welt ohne Gewalt an Frauen:

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Informationen zu den Aktionen, die in Ihrer Region stattgefunden haben, können Sie der Google Map zur Fahnenaktion entnehmen.

Wir freuen uns über die rege Beteiligung und stimmen dem Fazit einer jungen Aktivistin zu: "Die Fahnenaktion rockt!"

Weitere Informationen zur Fahnenaktion

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