Agenda 2030: TERRES DES FEMMES fordert Bundesregierung zu geschlechtergerechter Nachhaltigkeit auf

Im September 2015 verabschiedeten alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen die Agenda 2030. Ihr Ziel: die Transformation der Welt hin zu ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Nachhaltigkeit. 

Hierfür wurden 17 ehrgeizige Ziele für eine nachhaltige Entwicklung formuliert, deren Umsetzung bis 2030 erfolgen soll. 

Eines dieser Ziele lautet Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung für alle Frauen und Mädchen.

Doch das Wollen erkennt man am Tun! Schon jetzt ist klar, dass die Ziele mit der aktuellen Umsetzungsgeschwindigkeit nicht bis 2030 erreicht werden.

Noch immer verdienen Frauen in Deutschland weniger als Männer, sind seltener in Führungspositionen und Parlamenten vertreten und werden häufiger Opfer häuslicher und sexueller Gewalt – um nur einige der geschlechterspezifischen Ungleichheiten zu nennen.

TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e.V. fordert deshalb die Bundesregierung dazu auf, ihre Verpflichtungen nicht länger zu vernachlässigen und geschlechtergerechte, nachhaltige Politik jetzt umzusetzen. 

Gemeinsam mit 117 anderen Organisationen formulierte TERRE DES FEMMES die zivilgesellschaftliche Erklärung zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik „Genug herausgeredet – Höhenangst vor dem UN-Gipfel“ und setzt sich dafür ein, dass nachhaltige Geschlechtergerechtigkeit endlich in das Zentrum der politischen Aufmerksamkeit rückt. 

Die Erklärung wurde anlässlich des bevorstehenden UN-Gipfels im September 2019 zum Umsetzungsstand der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) veröffentlicht. Am 13. Juni wurde die Erklärung offiziell dem Kanzleramt übergeben.

 

Stand 06/2019

 

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