Aktuelles

Nachrichten und Berichte zu TERRE DES FEMMES-Themen.

 

Reisebericht: TERRE DES FEMMES-Vorsitzende begleitete Bundespräsident nach Indien und Myanmar

Demo zur Freilassung von Aung San Suu Kyi, 2009 (3.v.r: Irmingard Schewe-Gerigk).  Foto: © Susanne BornsVom 4. bis zum 12. Februar 2014 begleitete Irmingard Schewe-Gerigk, Vorstandsvorsitzende TERRE DES FEMMES, den Bundespräsidenten Joachim Gauck und Frau Daniela Schadt bei ihrer Reise nach Indien und Myanmar. Ein wichtiges Thema der Reise war die Situation der Mädchen und Frauen in den beiden Ländern. Dieses wurde sowohl beim Staatsbesuch in Indien angesprochen als auch mit lokalen NGOs in Indien und Myanmar, die konkret zum Thema Frauenrechte arbeiten.

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Mädchen in Europa vor Genitalverstümmelung schützen!

Obwohl weibliche Genitalverstümmelung in Deutschland gesetzlich verboten ist, werden Mädchen weiterhin verstümmelt. Denn viele Eltern und Mitglieder der Communities sind der Meinung, dass Mädchen nur dann heiraten und vollwertige Frauen sein können, wenn sie beschnitten sind. Mit unserem Projekt CHANGE wollen wir Bewusstseinswandel und Verhaltensänderung in den Communities bewirken, um Mädchen vor dieser Gewalt zu schützen.

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TERRE DES FEMMES als Kooperationspartnerin beim FESTIVAL OF HOPE - Stand up for Women’s Rights!

Logo Festival of Hope Am Samstag, den 25. Januar 2014, kamen ein paar Hundert UnterstützerInnen und ehrenamtlich Engagierte im Gotischen Saal in Berlin-Kreuzberg zusammen zum Festival of Hope – STAND UP FOR WOMEN’S RIGHTS! Mit ihrem Eintrittsgeld unterstützten sie direkt das Frauenprojekt REDS in Indien. Die selbstverwaltete Frauengruppe REDS hilft im Südwesten Andhra Pradeshs Frauen, die von struktureller Diskriminierung und insbesondere von Gewalt und Misshandlung betroffen sind. Sie fördern darüber hinaus Frauen auf dem Weg in ökonomische Selbstständigkeit – als Grundlage für ein selbstbestimmtes und freies Leben.

TERRE DES FEMMES war gemeinsam mit der Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt (ASW) als KooperationspartnerInnen der Veranstaltung vor Ort vertreten.

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Unterschreiben Sie gegen weibliche Genitalverstümmelung!

Foto: © Distinctive ImagesWeibliche Genitalverstümmelung wird auf der ganzen Welt praktiziert. In jeder größeren Stadt leben wahrscheinlich Gefährdete und Betroffene und in einigen Regionen werden unversehrte Frauen gedemütigt, verachtet und ausgegrenzt. TERRE DES FEMMES nutzt den 'Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung' am 6. Februar, um diese Menschenrechtsverletzung weiter zu bekämpfen. Auch in Deutschland sind Mädchen dem Risiko ausgesetzt, heimlich hierzulande oder im Ausland an ihren Genitalien verstümmelt zu werden. Deshalb ist es wichtig, dass auch Sie sich differenziert mit diesem Thema auseinandersetzen.

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Das Projekt: Mädchen und junge Frauen vor Zwangsverheiratung schützen - Fortbildungen und Aufklärungsarbeit an Berliner Schulen - ist erfolgreich abgeschlossen

Foto: © auremar - fotolia.comFoto: © auremar - fotolia.comAm 31.01.2014 endet das Projekt „Mädchen und Frauen vor Zwangsverheiratung schützen-Bildungschancen verbessern: Qualifizierung von Lehrkräften“. Im Zeitraum von einem Jahr führte TERRE DES FEMMES e.V. zehn Fortbildungen für Lehrkräfte, SchulsozialarbeiterInnen und MitarbeiterInnen von Behörden und Beratungsstellen zum Thema Zwangsheirat durch. Diese Fortbildungen wurden von der Kampagne „Mein Herz gehört mir“ begleitet, in dessen Rahmen Infostände, Workshops sowie Aufklärungsarbeit an Berliner Schulen stattfanden. Das Projekt wird durch den Europäischen Integrationsfond kofinanziert.

 

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Informations- und Kulturveranstaltung Festival of Hope – Stand up for Women’s Rights am 25.01.2014

Logo Festival of Hope Die Situation von Frauen in Indien und Sri Lanka, Strategien und Projekte zur Überwindung von Gewalt gegen Frauen stehen im Fokus der Abendveranstaltung. Veranstalterin ist das Team Festival of Hope.  

KooperationspartnerInnen sind TERRE DES FEMMES und die Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt.

Das Festival findet am Samstag, 25.01.2014, um 18.00 Uhr im Gotischen Saal, Schmiedehof 17, 10965 Berlin statt.

RednerInnen

  • Vazuki Thangarajah und Sarina Bansal-Goerke, Team Festival of Hope
  • Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin TERRE DES FEMMES
  • Detlef Stüber, Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt
  • Anna von Gallen, European Center for Constitutional and Human Right
  • Maria von Welser, Publizistin und TV-Journalistin

Musik und Tanz

  • Djatou Touré, Keishera James, Pailina, Manjulali und DJ Safari Sa Fare

Es gibt Hoffnung, dass überall auf der Welt Menschen mit Würde leben können, wenn wir gemeinsam dafür einstehen. Festival of Hope - Stand up for Women’s Rights wird sich in einer Abendveranstaltung den Fragen rund um die Rechte der Frau in Südasien widmen. Nach der Begrüßung durch die Veranstalterinnen Vazuki Thangarajah und Sarina Bansal-Goerke und einer thematischen Einführung von Christa Stolle berichten Detlef Stüber und Anna von Gallen über die Situation von Frauen in Indien und Sri Lanka. Anschließend wird Maria von Welser in einem Interview über ihre Erfahrungen in Indien sprechen.

Das Festival will an die Inderin Jyoti Singh Pandey erinnern, die im Dezember 2012 nach einer brutalen Gruppenvergewaltigung an ihren Verletzungen gestorben ist. Trotz der Proteste in Indien und weltweit nach ihrem Tod ist häusliche und sexualisierte Gewalt für indische Frauen noch immer alltäglich. Auch in Sri Lanka ist geschlechterspezifische Gewalt ein großes Problem. Aus Angst sprechen viele Frauen nicht über ihre Gewalterfahrungen. Das Festival of Hope hat sich der Thematik angenommen: Das Eintrittsgeld von 10,00 EUR dient zur Unterstützung des Projektes REDS in Indien, das sich gezielt für den Schutz gewaltbetroffener Frauen einsetzt.

 

Projekt „Liebe(r) ohne Gewalt – Prävention von Beziehungsgewalt unter Jugendlichen“ - Start der Comic-Workshops

Taschenentwurf 'Liebe ist frei'Taschenentwurf 'Liebe ist frei' zum Projekt "Liebe(r) ohne Gewalt"Im Februar starten die ersten Comic-Workshops für Jugendliche in Berlin, in denen Mädchen und Jungen unter professioneller Anleitung lernen zu zeichnen und ihre eigene Geschichte zu erzählen: über ihren Alltag, ihre Gefühle und ihre Liebe. Dabei erfahren sie mehr über Themen wie Kontrolle und Zwang in Beziehungen und üben, Grenzen zu setzen und zu akzeptieren.

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TERRE DES FEMMES unterstützt ONE BILLION RISING FOR JUSTICE

Am 14. Februar erhoben sich Frauen und Männer bei der weltweiten Kampagne ONE BILLION RISING und tanzten gemeinsam gegen Gewalt an Frauen und für Gerechtigkeit. Die Aktion fand zum zweiten Mal statt und war auch dieses Jahr ein voller Erfolg: es war der größte weltweit stattfindende Flashmob, den es je gab. Laut Schätzungen erhoben sich allein in Deutschland um die 13.000 Menschen in etwa 100 Städten. TERRE DES FEMMES beteiligte sich an der Tanzaktion vor dem Brandenburger Tor in Berlin, das von VSJ e.V./GSJ gGmbH Berlin, eine Initiative der Sportjugend Berlin organisiert wurde.

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