Aktuelles

Nachrichten und Berichte zu TERRE DES FEMMES-Themen.

 

Frauenverachtende „Dokusoap“ bei RTL II: TERRE DES FEMMES fordert, „Traumfrau gesucht“ nicht auszustrahlen

„Traumfrau gesucht“ heißt die neue Sendung von RTL II, in der deutsche Männer nach Russland, Rumänien und Ukraine reisen, um dort eine Lebenspartnerin zu suchen, die mit ihnen in Deutschland leben wollen. Wir finden das Format dieser Sendung hoch problematisch. Ein übler Beigeschmack nach dem Motto „Ware Frau“ kommt bei uns dabei auf.

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10. Jahrestag der Afghanistankonferenz: Gewalt gegen afghanische Frauen geht weiter

Dr. Sima Samar © Foto TERRE DES FEMMESDr. Sima Samar
© Foto TERRE DES FEMMES
Am 5. Dezember 2011 jährt sich zum zehnten Mal die Petersberger Internationale Afghanistankonferenz, die Einsetzung der Interimsregierung nach dem Sturz der Taliban und damit der Afghanistankrieg.

Für Frauen in Afghanistan hat sich seitdem wenig zum Guten gewendet: Laut einer UN-Studie sind ein Drittel aller Frauen in Afghanistan nach wie vor körperlicher oder seelischer Gewalt ausgesetzt. Seit August 2009 gibt es zwar ein Gesetz zum Schutz der Frauen, doch wird es nur mangelhaft umgesetzt: Von knapp 2300 registrierten Fällen von Menschenrechtsverletzungen gegen Frauen wurde in nur 155 davon Anklage erhoben.

Aus diesem Anlass hat TERRE DES FEMMES mit Dr. Sima Samar, der Vorsitzenden der afghanischen Menschenrechtskommission, über die Lage der Mädchen- und Frauenrechte gesprochen. Dr. Sima Samar war Podiumsgast beim Internationalen
TERRE DES FEMMES Kongress.

Forschungsergebnisse zu Gewalt gegen Frauen mit Behinderung

Bielefeld, 26. April 2012. Präsentation des Forschungsprojekts "Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland".

Dabei handelt es sich um die erste repräsentative Studie die im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Interessierten aus Wissenschaft, Politik und Praxis vorgestellt wurde, an der auch TERRE DES FEMMES teilnahm.

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Irina Gruschewaja erhält Preis "Frau Europas 2011"

„Frau Europas 2011“- dieser Preis passt perfekt zu Irina Gruschewaja! Die in Berlin lebende Weißrussin erhielt am 24. November 2011 die Auszeichnung vom Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland (EBD) für ihr langjähriges Engagement infolge der Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl und ihren Einsatz für die Entwicklung von Demokratie in Belarus sowie für Mädchen und Frauenrechte.

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Klage wegen Ausbeutung abgewiesen – TERRE DES FEMMES fordert Rechtsweg für Betroffene von Menschenhandel in Diplomatenhaushalten

Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat am 9. November 2011 die Klage von Frau Dewi Ratsnari (Pseudonym) wegen Ausbeutung und Gewalt gegen einen Diplomaten in zweiter Instanz als unzulässig abgewiesen.

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TERRE DES FEMMES-Bücheraktion gegen Genitalverstümmelung am 06.02.2012

Anlässlich des 6. Februar, dem Internationalen Tag "Null Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung" setzt TERRE DES FEMMES bundesweit Zeichen gegen diese schwere Menschenrechtsverletzung an Mädchen und Frauen.

Wie schon in den letzten Jahren organisieren TERRE DES FEMMES-Städtegruppen in verschiedenen Städten zusammen mit Buchhandlungen Büchertische und gestaltete Schaufenster zum Thema weibliche Genital­verstümmelung. Werden auch Sie aktiv! Tragen Sie zur Aufklärung bei und unterstützen Sie unsere Arbeit gegen weibliche Genital­verstümmelung!

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Erste bundesweite Studie zu Zwangsverheiratung in Deutschland: TERRE DES FEMMES fordert nun Taten von der Politik

Berlin. Am Mittwoch, 09. November 2011 hat Bundesfamilienministerin Schröder die Studie „Zwangsverheiratung in Deutschland - Anzahl und Analyse von Beratungsfällen“ vorgestellt. Die Ergebnisse bestätigen die tägliche Arbeit von TERRE DES FEMMES: Zwangsverheiratungen sind hierzulande kein Einzelphänomen.

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08.11.2011: TERRE DES FEMMES protestiert gegen Verleihung des Medienpreises Bambi an den Rapper Bushido

Am Donnerstag, den 10.11.2011 wurde der Rapper Bushido mit Deutschlands wichtigstem Medienpreis, dem Bambi, ausgezeichnet. Als Begründung führte die Jury an: „Er gilt als der erfolgreichste Rap-Musiker Deutschlands und ist ein hervorragendes Beispiel für gelungene Integration.“ In der Pressemitteilung von Hubert Burda Media heißt es weiter „Er (Bushido) leistet einen wertvollen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis sozialer Gruppen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln.“

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