Aktuelles

Nachrichten und Berichte zu TERRE DES FEMMES-Themen.

 

„breaking blades“ – Ausstellung und Podiumsdiskussion zu weiblicher Genitalverstümmelung in Berlin

breaking blades

Die Leinwände hängen und die Stühle stehen bereit… Wenige Wochen vor Eröffnung der „breaking blades“-Ausstellung der Fotografin Antje Pohsegger in Berlin laufen die letzten Vorbereitungen für die Vernissage und Podiumsdiskussion auf Hochtouren. TERRE DES FEMMES unterstützt das Projekt inhaltlich mit Expertise zum Thema FGM und Kontakten zu AktivistInnen aus betroffenen Communitys.

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Podiumsdiskussion „Mein Körper – Unversehrt und selbstbestimmt“: Gemeinsam gegen Kinderrechtsbeschneidung!

Foto: © Martin FunckDas Recht über die eigenen Genitalien frei zu bestimmen, ist ein Menschenrecht. Foto: © Martin Funck "Das Recht, über die eigenen Genitalien frei zu bestimmen, ist ein Menschenrecht" – diese geteilte Forderung haben am 29. Oktober 2019 im Rahmen der Kampagne „Mein Körper – unversehrt und selbstbestimmt“ VertreterInnen der Kampagnenorganisationen Projekt 100% MENSCH, MOGiS e. V. und TERRE DES FEMMES gemeinsam mit Gastgeberin Seyran Ateş, Gründerin der liberalen Ibn-Rushd-Goethe-Moschee, auf dem dortigen, gleichnamigen Podium der Öffentlichkeit präsentiert und inhaltlich diskutiert. Allen gemeinsam war das Ziel, aus ihren je spezifischen Blickwinkeln der professionellen Arbeit einen positiven gesellschaftlichen Austausch über Genitalverstümmelung von Mädchen, Jungen und intergeschlechtlichen Kindern anzustoßen und zum Thema zu informieren. Auch sollte über die durchaus unterschiedlichen, hinter den Praktiken stehenden gesellschaftlichen Überzeugungen aufgeklärt werden, damit diese hinterfragt und letztlich überwunden werden können. Ursprünglich vorgesehen war auch die Teilnahme von Lala Süsskind, Vorsitzende des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus e. V., die diese jedoch aufgrund einer anderweitigen Terminverschiebung bedauerlicherwiese kurzfristig nicht wahrnehmen konnte. Das diverse Panel und nicht zuletzt die außergewöhnliche Location der Diskussion machten den Austausch auch für die Gäste zu einer einzigartigen Veranstaltung.

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In Memoriam Arzu Özmen: TERRE DES FEMMES erinnert am achten Todestag der 2011 bei einem "Ehren"-Mord Getöteten

Mahnwache anlässlich des Gerichtsverfahrens 2012. © TERRE DES FEMMES Mahnwache anlässlich des Gerichtsverfahrens 2012. © TERRE DES FEMMES Emily Ostermann hätte in diesem Jahr ihren 26. Geburtstag gefeiert. Doch Arzu Özmen musste mit 18 Jahren sterben, weil sie einen Freund hatte, der nicht wie sie aus dem jesidischen Kulturkreis kam und damit ein "Nichtgläubiger" war.

Emily Ostermann, das war der Namen den sich Arzu für ihr neues Leben, frei von Angst vor und Unterdrückung durch ihre Familie, ausgesucht hatte. Doch dann kam alles anders. Bei ihrer Arbeit lernte sie einen 23-jährigen, russlanddeutschen Mann kennen und verliebte sich in ihn. Ihre Familie drängte sie dazu, die Verbindung zu beenden, was Arzu aber nicht tat. Fortan musste Arzu unter Misshandlungen und Bedrohungen ihrer Familie leiden. Schließlich floh sie ins Frauenhaus und beantragte eine neue Identität. 

Eines Abend verließ sie das Frauenhaus, um ihren Freund zu besuchen. An einer Tankstelle wurden sie von einem ihrer Brüder erkannt, der die beiden zur Wohnung des Freundes verfolgte. Er beriet sich mit der Familie, welche beschloss, dass die fünf Geschwister Arzu aus der Wohnung entführen sollten. Nach der gewaltsamen Verschleppung verständigte Arzus Freund sogleich die Polizei, doch die junge Frau war nicht mehr auffindbar.

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Mit mehr als 75.000 Unterschriften für die Petition „U-Untersuchungen – Unbedingt Pflicht“ setzt TERRE DES FEMMES ein starkes Zeichen für den Mädchenschutz

Foto v.l.n.r.: Gesa Birkmann, TERRE DES FEMMES-Bereichsleiterin Referate, Heiko Rottmann, Leiter der Unterabteilung "Übertragbare und nicht übertragbare Krankheiten, Gesundheitssicherheit", Vanessa Bell, TERRE DES FEMMES-Referentin zu häuslicher und sexualisierter Gewalt, Maja Wegener, TERRE DES FEMMES-Abteilungsleiterin Themen. © TERRE DES FEMMESFoto v.l.n.r.: Gesa Birkmann, TERRE DES FEMMES-Bereichsleiterin Referate, Heiko Rottmann, Leiter der Unterabteilung "Übertragbare und nicht übertragbare Krankheiten, Gesundheitssicherheit", Vanessa Bell, TERRE DES FEMMES-Referentin zu häuslicher und sexualisierter Gewalt, Maja Wegener, TERRE DES FEMMES-Abteilungsleiterin Themen. © TERRE DES FEMMESTERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e. V. hat am 29.10.2019, im Rahmen eines Fachgespräches, über 75.000 Unterschriften für die Petition „U-Untersuchungen – Unbedingt Pflicht!“ an das Bundesministerium für Gesundheit überreicht. Heiko Rottmann (Leiter der Unterabteilung "Übertragbare und nicht übertragbare Krankheiten, Gesundheitssicherheit"), Dr. Thomas Stracke (Referatsleiter 325) und Simone Strecker (Referentin im Referat 325) waren beeindruckt, dass TERRE DES FEMMES sich derart intensiv mit dem wichtigen Thema Kinderschutz befasst hat. Der Fachaustausch war sehr interessant und erfolgversprechend – drei der vier Petitions-Forderungen setzt das BMG auf seine Agenda.

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Podiumsdiskussion 29.10. zur Kampagne „Mein Körper – Unversehrt und selbstbestimmt: Das Recht auf körperliche Unversehrtheit bei Kindern verteidigen

Logo Kampagne 2019Im Rahmen der Kampagne „Mein Körper – unversehrt und selbstbestimmt“ laden die Partnerorganisationen TERRE DES FEMMES, 100% MENSCH und MOGiS am 29. Oktober 2019 ab 19:30 Uhr zu einer Podiumsdiskussion in die Ibn Rushd-Goethe Moschee, Berlin. Wir freuen uns, die Thematik aus vielen verschiedenen Positionen beleuchten zu können. So sollen sowohl die männliche und weibliche Genitalverstümmelung als auch die zwanghafte „Normierung“ der Genitalien von intersexuellen Kindern diskutiert werden.

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110.000 Euro Erlös für Frauenrechtsarbeit – Benefizkunstauktion von TERRE DES FEMMES wird zum vollen Erfolg

V.l.n.r.: Joëlle Romba, Barbara Green, Christa Stolle, Joy Denalane. Foto: © Meike Kenn.V.l.n.r.: Joëlle Romba, Barbara Green, Christa Stolle, Joy Denalane. Foto: © Meike Kenn.Am Samstag, den 19. Oktober 2019 fand die dritte Benefizkunstauktion in der Vereinsgeschichte von TERRE DES FEMMES statt. Die Erfolgsbilanz: rund 110.000 Euro Erlös kommen der Frauenrechtsarbeit von TERRE DES FEMMES zu Gute.

Schon bei der Vorbesichtigung der Kunstwerke durch die potenziellen BieterInnen bestaunten die Gäste die beeindruckenden Fotografien, Malereien und Skulpturen. TERRE DES FEMMES durfte sich auch über die Anwesenheit einiger KünstlerInnen freuen, die der Versteigerung ihrer Werke beiwohnten.

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Istanbul-Konvention konsequent umsetzen!

TeilnehmerInnen am parlamentarischen Frühstück. Foto: © TERRE DES FEMMESTeilnehmerInnen am parlamentarischen Frühstück. Foto: © TERRE DES FEMMESAm 01. Februar 2018 ist die Istanbul Konvention in Deutschland in Kraft getreten. Nach nunmehr gut anderthalb Jahren ist bei weitem nicht ausreichend passiert.

Zwar wurden Gelder für den Bau und Sanierung von Frauenhäusern bereitgestellt, aber für  die Einrichtung einer Monitoring-Stelle und die Schaffung der Koordinierungsstelle sind bislang keine Gelder im Haushalt eingeplant. Auch andere Artikel der Istanbul-Konvention sind nicht umgesetzt!

Daher lud die AG Rechte von Frauen und LSBTI* des Forum Menschenrechte, deren Sprecherin Maja Wegener von TERRE DES FEMMES ist, am 17. Oktober 2019 zum Parlamentarischen Frühstück in den Bundestag.

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TERRE DES FEMMES bei Aktionstag in Brüssel: NGOs und EU-ParlamentarierInnen fordern Prostitutionsstopp

Die Brussels' Call Bewegung vor dem Europäischem Parlament.  Foto: © European Women's Lobby.Die Brussels' Call Bewegung vor dem Europäischem Parlament. Foto: © European Women's Lobby.Die europäische Brussels' Call-Bewegung versammelt sich am 16. Oktober im Europäischen Parlament, um gemeinsam mit ParlamentarierInnen zu beraten, wie das Europäische Parlament sich weiterhin gegen Gewalt an Frauen einsetzen kann. Vor 5 Jahren hat das Europäische Parlament die europaweite Einführung des Sexkaufverbots gefordert. Dies ist ein historischer Schritt für die Gleichberechtigung in Europa.

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