Aktuelles

Nachrichten und Berichte zu TERRE DES FEMMES-Themen.

 

„Das haut mich echt um“

IMG 5669© TERRE DES FEMMESHäusliche, sexualisierte und digitale Gewalt. Themen, die schwer sind und gleichzeitig angesprochen werden müssen. Auch wenn die Mehrheit der Väter, die bei dem STARK!-Projekttreffen am 24. März 2022 dabei gewesen sind, (noch) keine Berührungspunkte bei ihren Töchtern sehen, haben sie Angst, dass es ihre Töchter betreffen kann.

Gewalt durchzieht alle Gesellschaftsschichten. Dennoch bestehen Vorurteile, zum Beispiel, dass sie auf Gymnasien seltener ist als an Haupt- oder Realschulen.

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Polizeiliche Kriminalstatistik für 2021 veröffentlicht: 73 Fälle von versuchter oder vollzogener Zwangsverheiratung in Deutschland

Die im April 2022 veröffentlichte Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) wirft erneut ein Schlaglicht auf das Themenfeld der Früh- und Zwangsverheiratungen in Deutschland. Demnach wurden im Berichtsjahr 2021 73 Fälle von Zwangsheirat von der Polizei erfasst, davon 46 Versuche.

Von den insgesamt 79 registrierten Opfern* einer versuchten oder vollzogenen Zwangsverheiratung sind 71 Mädchen bzw. Frauen.

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Ein emotionaler Abend: Die Väter im STARK!-Projekt über die Beziehung zu ihren Töchtern

Am 10. März 2022 hat der erste inhaltliche Workshop für die Väter der dritten Projektgruppe von „STARK! Töchter und Väter gemeinsam für Gleichberechtigung!“ zu den Themen Vaterrolle und Vater-Tochter-Beziehung in Berlin-Wedding stattgefunden. Begleitet von den letzten Sonnenstrahlen sind die Väter an diesem Donnerstagabend gespannt zum Treffen erschienen. Der Workshop hat mit einem Aufwärmspiel begonnen, bei dem sich die Teilnehmenden einen Ball zugespielt und eine Frage gestellt haben.

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„Je früher wir eingreifen, desto besser!“

Interview mit Maria Macher – Projekt Stadtteilmütter in Neukölln

Marial MacherMaria Macher ist Projektleiterin und Mitinitiatorin der Stadtteilmütter Neukölln. Wir haben uns mit ihr über die Ausbildung der Stadtteilmütter unterhalten und wie die Arbeit direkt in den Familien aussieht.

Das Projekt Stadtteilmütter richtet sich an arbeitslose Mütter nicht deutscher Herkunft die in verschiedenen Themen zur Erziehung, Bildung und Gesundheit qualifiziert werden. Die Frauen sind vorrangig türkisch oder arabisch sprechende Muttersprachlerinnen. Der Qualifizierungskurs dauert sechs Monate, danach geben die geschulten Stadtteilmütter ihr Wissen weiter und besuchen andere Familien ihrer Communities.

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„Je früher wir eingreifen, desto besser!“

Interview mit Maria Macher – Projekt Stadtteilmütter in Neukölln

Marial MacherMaria Macher ist Projektleiterin und Mitinitiatorin der Stadtteilmütter Neukölln. Wir haben uns mit ihr über die Ausbildung der Stadtteilmütter unterhalten und wie die Arbeit direkt in den Familien aussieht.

Das Projekt Stadtteilmütter richtet sich an arbeitslose Mütter nicht deutscher Herkunft die in verschiedenen Themen zur Erziehung, Bildung und Gesundheit qualifiziert werden. Die Frauen sind vorrangig türkisch oder arabisch sprechende Muttersprachlerinnen. Der Qualifizierungskurs dauert sechs Monate, danach geben die geschulten Stadtteilmütter ihr Wissen weiter und besuchen andere Familien ihrer Communities.

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„Es ist meine Entscheidung, nicht eure – Ich heirate aus Liebe!“

Vorhang auf für eine weitere Vorstellung von „Mein Herz gehört mir“

Am 16.03.22 hat die fünfte Aufführung des interaktiven Theaterstücks „Mein Herz gehört mir“ – gegen Zwangsverheiratung und Frühehen an einer Schule in Berlin-Wilmersdorf stattgefunden, an der rund 70 SchülerInnen der 8. und 9. Klassen teilgenommen haben.

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„Es ist meine Entscheidung, nicht eure – Ich heirate aus Liebe!“

Vorhang auf für eine weitere Vorstellung von „Mein Herz gehört mir“

Am 16.03.22 hat die fünfte Aufführung des interaktiven Theaterstücks „Mein Herz gehört mir“ – gegen Zwangsverheiratung und Frühehen an einer Schule in Berlin-Wilmersdorf stattgefunden, an der rund 70 SchülerInnen der 8. und 9. Klassen teilgenommen haben.

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Kommentar zum Weltbevölkerungsbericht 2022: Unbeabsichtigte Schwangerschaften sind eine Frage der Gleichberechtigung

 Am 31.01.22 hat die Stiftung Wissenschaft und Politik zur Diskussion des Weltbevölkerungsberichts 2022 „Verborgenes sehen: Die Krise der unbeabsichtigten Schwangerschaften“ eingeladen. Unserer BundesgeschäftsführerinChrista Stolle wurde im Rahmen des Fachgesprächs die Gelegenheit gegeben, einen der beiden Kommentare aus der Zivilgesellschaft beizusteuern. verborgenes sehen 101 v mittelgross1x1

Für die Hälfte der Schwangerschaften weltweit, für 121 Millionen Schwangerschaften, haben sich Frauen und Mädchen nicht bewusst entschieden. Von diesen 121 Millionen unbeabsichtigten Schwangerschaften werden 73 Millionen abgebrochen, 33 Millionen dieser Schwangerschaftsabbrüche sind unsicher. Hinter der Krise der unbeabsichtigten Schwangerschaften steht für TERRE DES FEMMES die Krise der Gleichberechtigung, die Krise der Selbstbestimmung und die Krise der Freiheit der Frau. Denn: Unbeabsichtigte Schwangerschaften sind in den allermeisten Fällen ein Ausdruck davon, dass Frauen nicht gleichberechtigt sind, dass sie keine Entscheidungsfreiheit haben, dass sie diskriminiert werden und dass sie Gewalt erfahren.

Die gesamte Kommentierung können Sie hier nachlesen.