Aktuelles

Nachrichten und Berichte zu TERRE DES FEMMES-Themen.

 

Folgen von COVID-19 für Mädchen und Frauen: Handeln jetzt wichtiger denn je!

Der COVID-19 Virus ist eine immense Herausforderung für die globalen Gesundheitssysteme, Wirtschaft und Solidarität der Gesellschaft. Frauen sind weltweit härter und langfristiger betroffen, denn strukturelle Ungleichheiten werden durch die Pandemie massiv verstärkt. Ein Dossier von UN Women vom 9. April 2020 hat die bereits eingetretenen oder noch zu erwartenden Folgen von COVID-19 auf Mädchen und Frauen nun offengelegt.

Weiterlesen ...

Mädchen stärken Mädchen! Gegen Menschenhandel und Frühehen in Bulgarien

Mädchen aus dem Projekt FLORIKA. Foto: © TERRE DES FEMMES

Mädchen in Bulgarien sind besonders gefährdet, in die Fänge von Menschenhändlern zu geraten, wenn sie aus schwierigen Verhältnissen kommen. Armut, Perspektivlosigkeit und Frühverheiratung münden oft in einen Schulabbruch und sexuelle Ausbeutung. Für genau diese Mädchen gibt es das TERRE DES FEMMES-Partnerprojekt FLORIKA.

Weiterlesen ...

Happy Birthday Projekt FLORIKA !!! 2019 und seine Highlights

Mädchen im wöchentlichen Kreativkurs in der Roma-Union Tagesstätte von FLORIKA. Foto: © TERRE DES FEMMES

2019 war ein besonderes Jahr für das TDF-Partnerprojekt FLORIKA in Bulgarien und seinen Einsatz für die Rechte von Roma-Mädchen aus der Stadt Burgas: es feierte 10. Geburtstag! 350 Mädchen fanden in den vergangenen 10 Jahren regelmäßig den Weg zu FLORIKA und konnten so wirksam in ihrer Bildung, Selbstbestimmung und ihren Zukunftsperspektiven gestärkt werden. Auch 2019 standen die pädagogische Förderung der Mädchen, die Sensibilisierung der Eltern und die Präventionsarbeit gegen Zwangsprostitution und Frauenhandel groß im Fokus.

Weiterlesen ...

74 Fälle von Zwangsverheiratung in der Polizeilichen Kriminalstatistik 2019

Die Zahl der polizeilich (d.h. infolge einer Anzeige) erfassten Fälle von Zwangsverheiratung in Deutschland scheint sich auf einem gleich hohen Niveau eingependelt zu haben. Nach 75 Fällen in 2017 und 2018 waren es im letzten Jahr 74 Fälle. 46 Prozent davon wurden als Versuche gezählt.

Betroffen von versuchter oder vollzogener Zwangsverheiratung waren ganz überwiegend Frauen, nämlich 72 im Alter zwischen 6 und 60 Jahren. Von den vier männlichen Betroffenen wird sogar ein Kind von unter 6 Jahren in der Liste geführt. Insgesamt sind fünf Kinder unter 14 Jahren im letzten Jahr von Zwangsheirat betroffen gewesen, zwei Jungs und drei Mädchen. Das Erschreckende: Nur ein Fall wurde dabei als Versuch gezählt, vier Eheschließungen fanden tatsächlich statt.

Weiterlesen ...

Die gefährdete Arbeit unserer internationalen Partnerorganisationen in den Zeiten der Corona-Pandemie

© cini.angela87@gmail.com - Depositphotos

Auch schon vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie mussten unsere internationalen Projektpartnerinnen unter teils sehr widrigen Umständen für Frauenrechte kämpfen. Ihre Arbeit droht jetzt noch schwieriger zu werden.

Mittlerweile sind alle Partnerorganisationen unmittelbar von der Pandemie betroffen. Wenn sie auch versuchen, ihre Arbeit mit großem Einsatz fortzuführen, so wird diese doch immer stärker eingeschränkt. Ein Großteil der Aktivitäten, die eine persönliche Anwesenheit erfordern, mussten vorerst eingestellt werden.

Weiterlesen ...

Corona-Pandemie – mehr als ein Gesundheitsrisiko: Das Thema häusliche Gewalt ist für TERRE DES FEMMES mehr denn je aktuell

© TERRE DES FEMMES

Die Corona-Pandemie werde bestehende Differenzen in der Geschlechtergleichstellung vergrößern und die Gefahr geschlechtsspezifischer Gewalt erhöhen, warnte der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen in einer mehrseitigen Mitteilung am 23. März 2020. Es sind überwiegend Frauen, die – nicht nur in Deutschland – in schlechtbezahlten Stellen, wie im Einzelhandel, in Krankenhäusern, in der Erziehung, in der Pflege an die Grenzen ihrer Belastung gehen und sich dabei einer erhöhten Ansteckungsgefahr aussetzen. In Quarantäne, isoliert mit ihrer Familie in den häuslichen vier Wänden, haben Frauen oft noch ganz andere Gefahren zu befürchten: Sie sind den Aggressionen des eigenen Partners ausgeliefert.

Weiterlesen ...

Boko Haram auf dem Vormarsch in Nord-Kamerun

M'lay-Kinder defilieren mit TDF-Fahne. Foto: © AAFMHL

Die im Grenzgebiet zwischen Nigeria und Kamerun operierende Boko Haram-Miliz terrorisierte die Menschen im Mandara-Gebirge bereits in der Vergangenheit immer wieder mit Überfällen und Brandschatzungen. In den letzten drei Monaten hat sich die Lage aber gravierend verschärft: mehr als 3.000 Menschen wurden angegriffen, missbraucht oder entführt. Die BewohnerInnen sind täglich großer Unsicherheit und Gewalt ausgesetzt. Auch der lokale Partner von TERRE DES FEMMES die Organisation AAFMHL berichtete von Überfällen auf mehrere Dörfer ganz in der Nähe des Projektgebiets. Viele Menschen sind geflüchtet, um ihr Leben und ihre wenigen Habseligkeiten zu retten. Bislang sind die TDF-Stipendiatinnen in den Dörfern Huva, M'lay und Ldama noch nicht von der Gewalt betroffen, aber die Lage muss genau beobachtet werden. AAFMHL setzt alles daran, die Mädchen bei Bedarf rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.

Weiterlesen ...

„Leda und der Schwan (Kaventsmann)“ – Künstlerische Annäherung an die Loverboy-Methode

Catherine Lorent, Leda und der Schwan (Kaventsmann), Öl auf Leinwand, 240 x 350 cm. Foto: © Michael Ehritt.

Im Herbst 2019 fand die dritte TERRE DES FEMMES Benefizkunstauktion statt. Das Werk „Leda und der Schwan (Kaventsmann)“ der Künstlerin Catherine Lorent beeindruckte nicht nur durch die stolzen Maße von 240 x 350 cm, sondern auch durch den thematischen Bezug zu einem Schwerpunktthema von TERRE DES FEMMES: der Loverboy-Methode. Die Loverboy-Methode bezeichnet eine Masche, bei der Männer zumeist jungen Frauen Gefühle vorspielen, sie damit in ein Abhängigkeitsverhältnis locken und sie anschließend für sexuelle Dienste ausbeuten.

Weiterlesen ...