Aktuelles zum Gender ABC-Projekt

Update Gender ABC: Endlich zurück in den Berliner Schulen

Foto: © TERRE DES FEMMES

Am 28. und 29.09.2020 kam das Gender ABC-Projekt nach langer Pause zurück in die Berliner Schulen: Die Projekttage mit der Klasse 8c des Friedrich-Engels-Gymnasiums waren ursprünglich für Ende April vorgesehen. Doch wie alles andere wurde auch das Gender ABC-Projekt dieses Jahr von Corona überrascht und von den damit einhergehenden Kontaktbeschränkungen ins Mark getroffen.

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„Mädchen sind gut im Leise sein.“ – Gender ABC an der Eigenherd-Schule

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Am 09. und 10. März 2020 war das Gender ABC-Projekt zu Gast in der Klasse 1b der Eigenherd-Schule in Kleinmachnow. Die Grundschulklasse befasste sich während der zwei Projekttage mit Geschlechterrollen und der UN-Kinderrechtskonvention.

Bereits zu Beginn der Projekttage zeigte sich: Die sechs- bis siebenjährigen Kinder haben schon genaue Vorstellungen darüber, „was Jungen und Mädchen können und wie sie sind“.

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Gehören Frauen in die Küche? - Gender ABC das erste Mal an einer Berufsschule

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Am 13. und 14. Februar 2020 war das Gender ABC Projekt für zwei Tage an der August-Sander-Schule in Berlin Friedrichshain zu Gast.

Dabei befassten sich die 16- bis 22-jährigen SchülerInnen mit „Stereotypen und Geschlechterrollen“. Die beiden Schwerpunktthemen wurden von den Projektpädagoginnen mittels verschiedener theater- und kunstpädagogischer Übungen umgesetzt.

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„Man soll nicht mehr das typische Frauen- und Männerbild haben!“ - Gender ABC an der Emanuel-Lasker-Schule

Foto: © TERRE DES FEMMES

Am 28.01. und 29.01.2020 war das Gender ABC an der Emanuel-Lasker-Schule in Berlin, Friedrichshain. Die 8. Klasse befasste sich während der zwei Projekttage mit dem Thema „Stereotype und Geschlechterrollen“. Durch verschiedene theater- und kunstpädagogische Übungen und Aufgaben sollten sich die dreizehn-, bis vierzehnjährigen SchülerInnen intensiver mit den Schwerpunktthemen befassen. Das Ziel der Projekteinheit war einerseits, die eigenen vorgefassten Denkweisen in Bezug auf Geschlechterrollen zu reflektieren. Andererseits wurden alltägliche immer wieder (re-)produzierte Stereotype hinterfragt und überlegt, ob und inwiefern diese problematisch sein könnten.

Um sich mit dem Thema vertraut zu machen, klärten die Projektpädagoginnen eingangs die Begriffe Gender und Stereotype. Die Antworten und auch die rege und aktive Teilnahme der SchülerInnen zeigten, dass sowohl Vorwissen als auch Interesse besteht.

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Und weiter geht´s im neuen Jahr: Gender ABC an der Sekundarschule Berlin Wilmersdorf

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Am 09. und 10. Januar 2020 war das Gender ABC-Projekt an der Sekundarschule Wilmersdorf in der 10. Klasse für zwei Tage zu Gast. Das Schwerpunktthema umfasste „Stereotype und Geschlechterrollen“. Das Ziel der Projekteinheit war es, mit den fünfzehn-, bis sechzehnjährigen SchülerInnen ein Verständnis für die Dimensionen und Folgen von (Geschlechter-)Stereotypen zu entwickeln. Außerdem sollten vorherrschende Denkweisen in bestimmten Geschlechterrollen mithilfe von theaterpädagogischen Methoden reflektiert werden.

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Gender ABC für „die Großen“: Schulung für Lehrkräfte und SchulsozialarbeiterInnen

Foto: © TERRE DES FEMMES.© TERRE DES FEMMES.Am 21.11.2019 fand in der Bundesgeschäftsstelle von TERRE DES FEMMES in Berlin eine Schulung zum Thema geschlechtsspezifische Gewalt statt. Unter diesem Titel wurden die Schwerpunkte der Schulung auf Gewalt im Namen der Ehre, insbesondere auf Zwangsverheiratung sowie Früh- und Zwangsehen und weibliche Genitalverstümmelung (FGM) gelegt. Zum Einstieg erhielten die Teilnehmenden einen theoretischen Input zu den Thematiken, in dem Begriffe erläutert, mögliche Ursachen und Gründe genannt sowie die aktuelle Gesetzeslage in Deutschland vorgestellt wurden. Neben praktischen Tipps und konkreten Anlaufstellen bei Beratungsbedarf konnten sich die Teilnehmenden über Erfahrungen austauschen und über aufkommende Fragen diskutieren.

 

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Gender ABC das erste Mal an einer Sekundarschule – Wo beginnt Gewalt?

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESDas erste Mal war Gender ABC am 11. und 12. September 2019 in einer Sekundarschule zu Gast und hat dort zwei Projekttage umgesetzt, in deren Mittelpunkt das Thema „Gewalt und Kommunikation“ stand. Ziel der Projekteinheit war es, mit den SchülerInnen ein Verständnis dafür zu entwickeln, wo Gewalt beginnt und welche Dimensionen sie umfasst. Außerdem sollte gemeinsam überlegt werden, welche Faktoren für eine gelungene Kommunikation ausschlaggebend sind. Dieses Ziel wurde zudem mit der Thematisierung von gewaltfördernden Geschlechterstereotypen und Vorstellungen von Männlichkeit verknüpft.

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„Was? Wir haben doch keine Vorurteile…“– Gender ABC an der Nord-Grundschule

Foto: © TERRE DES FEMMESSchülerInnen der Nord-Grundschule. Foto: © TERRE DES FEMMESSchon nach den ersten theaterpädagogischen Übungen wird den SchülerInnen der sechsten Klasse klar, dass es so einfach dann doch nicht ist. Zwar ist bereits den meisten bewusst, dass ein Denken in schön sortierten Schubladen der Vielfalt unserer Gesellschaft nicht gerecht wird – Das ist schon eine beachtliche Reflexionsleistung. Dennoch bemerken die Jugendlichen in den sich anschließenden Diskussionen selbst, wie stark bestimmte Geschlechtervorstellungen auch in ihnen verwurzelt sind.

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„Mir ist mein Herz wichtig! Und dir?“ – Erste Projekttage an Schulen von GenderABC gestartet!

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESMit sehr persönlichen Statements über die Bedeutung von Kinderrechten und Bedingungen für ein gutes Leben, schließen SchülerInnen der Hans-Fallada-Schule die ersten Projekttage von Gender ABC ab. Die Grundschulklasse beschäftigte sich in der letzten Woche an zwei Tagen mit der UN-Kinderrechtskonvention und der Frage: Was brauchen wir für ein gutes Leben?

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Neue Studie zeigt: Bildungsprojekt Gender ABC dringend notwendig

Foto: © Aaron BurdenFoto: © Aaron BurdenDie neue Studie „Children Worlds+“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Bertelsmann-Stiftung gibt Aufschluss über die aktuellen Lebenssituationen von SchülerInnen zwischen 8 und 14 Jahren in Deutschland. In einem standardisierten Fragebogen wurden fast 3.500 SchülerInnen unter anderem zu Kinderrechten, dem eigenen Sicherheitsempfinden und Möglichkeiten der Partizipation, sowie Gewalt- und Ausgrenzungserfahrungen befragt.

Die Studie führt vor Augen, wie groß das Unwissen über die eigenen Rechte unter Kindern und Jugendlichen auch heute noch ist. Anhand der Ergebnisse zu erlebten Ausgrenzungs- und Gewalterfahrungen an Schulen wird zugleich ersichtlich, wie bedeutend es ist, Kindern die Auseinandersetzung mit ihren eigenen Rechten und deren Einforderung zu ermöglichen, sowie alle Beteiligten im Umgang mit gewaltvollen Situationen zu schulen. Das EU- Projekt „Gender ABC“ hat sich, unter anderem, eben diese Ziele zur Aufgabe gemacht und trifft damit ein nach wie vor aktuelles und dringliches Thema.

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Gender ABC: Internationales Projektmeeting in TERRE DES FEMMES-Bundesgeschäftsstelle

PartnerInnen des aktuellen Projekts sind v.l.n.r. Isma Benboulerbah (EndFGM), Sónia Breda (APF), Carolin Pranz (TDF), Myria Böhmecke (TDF), Maja Wegener (TDF), Ophélie Masson (EndFGM), Sónia Duarte Lopes (APF), Paco Llorente (MDM), Fiona Coyle (EndFGM), Susana Vicente Andueza (MDM), Eva Ulshöfer (TDF), Valentina Fanelli (AIDOS). Julia Mergenschröer (TDF). Foto: © TERRE DES FEMMESPartnerInnen des aktuellen Projekts sind v.l.n.r. Isma Benboulerbah (EndFGM), Sónia Breda (APF), Carolin Pranz (TDF), Myria Böhmecke (TDF), Maja Wegener (TDF), Ophélie Masson (EndFGM), Sónia Duarte Lopes (APF), Paco Llorente (MDM), Fiona Coyle (EndFGM), Susana Vicente Andueza (MDM), Eva Ulshöfer (TDF), Valentina Fanelli (AIDOS). Julia Mergenschröer (TDF). Foto: © TERRE DES FEMMESVom 13. bis 15. März 2019 fand das zweite Meeting des EU-geförderten Projektes Gender ABC in der Bundesgeschäftsstelle in Berlin statt. Mit den ProjektpartnerInnen der Organisationen EndFGM (Belgien), AIDOS (Italien), MDM (Spanien) und APF (Portugal) wurde der aktuelle Stand sowie der weitere Verlauf des Projekts diskutiert.

Ein wichtiger Punkt auf der Agenda: Die Wirkung und Evaluation des Projekts sowie Herausforderungen in der Durchführung in den Schulen.

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Gender ABC in Berlin!

Foto: © End FGM EU (2018)Foto: © End FGM EU (2018)Nachdem das Bildungsprojekt in den ersten Monaten überwiegend aus konzeptioneller Arbeit, thematischer Modulentwicklung und Absprachen mit ProjektpartnerInnen bestand, soll es nun in die Berliner Schulen gehen!

Zunächst scheint dieses Vorhaben leichter gesagt als getan: Denn -unabhängig davon, ob Grund- oder weiterführende Schule- das Schulpersonal hat alle Hände voll zu tun und das Schuljahr ist mit Prüfungen, Gesamt-, LehrerInnen-, Elternkonferenzen, Aktionstagen und Lehrplänen gefüllt. Angesichts der zahlreichen Termine, Fristen sowie Vor- und Nachbereitungen wäre eine zunächst abweisende Haltung mehr als nachvollziehbar…Wir wurden jedoch positiv überrascht!

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Ab in die Schule! – Start des Projekts Gender ABC in Lissabon

(v.l.n.r.) Valentina Fanelli (AIDOS), Carolina Montero (MDM), Susana Vicente Andueza (MDM), Carolin Pranz (TDF), Myria Böhmecke (TDF), Lisa O´Leary (END FGM EU). Foto: © APF(v.l.n.r.) Valentina Fanelli (AIDOS), Carolina Montero (MDM), Susana Vicente Andueza (MDM), Carolin Pranz (TDF), Myria Böhmecke (TDF), Lisa O´Leary (END FGM EU). Foto: © APFVom 03. bis 05. Oktober 2018 fand der erste Workshop aller Projektpartnerinnen zur Auftaktplanung des Gender ABC-Projekts in Lissabon statt. Dort trafen sich Projektkoordinatorinnen des europäischen Netzwerkes END FGM EU aus Brüssel, der Organisationen Médicos del Mundo (MDM) aus Madrid, Associazione Italiana Donne per lo Sviluppo (AIDOS) aus Rom, TERRE DES FEMMES (TDF) aus Berlin in den Geschäftsräumen der fünften Partnerorganisation Associação para o Planeamento da Família (APF) in der portugiesischen Hauptstadt. Bei dieser Gelegenheit wurden Rahmenbedingungen und Grundsätze geklärt, aber auch über Inhalte des Projekts abgestimmt und diskutiert.

SchülerInnen in Berlin, Lissabon, Rom und Madrid werden für die Themen Gleichberechtigung, Kinderrechte sowie geschlechtsspezifische Gewalt sensibilisiert und über ihre Rechte aufgeklärt. In diesem Zusammenhang entwickeln die Partnerinnen gemeinsam Module, u.a. zu den Themen Menschen- und Kinderrechte, geschlechtsspezifische Normen, soziale Machtverhältnisse, sexualisierte Gewalt, Früh- und Zwangsehen und Female Genital Mutilation, kurz FGM. Diese Module dienen als Leitfaden für die PädagogInnen, die das Projekt in den Schulklassen durchführen werden. Zudem sind Informationsveranstaltungen sowie Vorbereitungstreffen mit LehrerInnen, Eltern und politischen EntscheidungsträgerInnen geplant.

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