Aktuelles zum Thema Gleichberechtigung und Integration

„Ich will mal so werden wie du.“ – Das 2. CONNECT-Austauschtreffen 2019

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESAm 4. Juli 2019 hat Désirée Birri, Projektreferentin im Referat Gleichberechtigung und Integration, die CONNECT-Patinnen in die TERRE DES FEMMES-Geschäftsstelle eingeladen. In kleiner und gemütlicher Runde sind die Frauen über Frust, Freundschaft und Fortschritte ins Gespräch gekommen.

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TERRE DES FEMMES kritisiert neue Beschlüsse des Bundestags: Fatale Folgen für asylsuchende Frauen

Am 07. Juni 2019 beschloss die Bundesregierung im Schnellverfahren eine Reihe von Gesetzen zu Asyl, Abschiebung und Einwanderung, die schwere Folgen für asylsuchende Frauen mit sich bringen.

Zum einen wurde das Gesetz zur Entfristung des Integrationsgesetzes verabschiedet, in welchem die Wohnsitzauflage für internationale Schutzberechtigte verankert ist. 

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Nein zu Polygamie in Deutschland

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESDie Bundesregierung hat einen Gesetzesentwurf zur Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes veröffentlicht. Im ursprünglichen Gesetzentwurf der Innenministerkonferenz war ein Verbot der Mehrehe bei Einbürgerungen vorgesehen. Seehofer möchte, dass bei der Einordnung in die deutschen Lebensverhältnisse, insbesondere die Beachtung des Verbots der Polygamie, eine notwendige Voraussetzung für die Verleihung der deutschen Staatsangehörigkeit ist.

Wie die Welt am Sonntag am 06.05.2019 berichtete, hat die Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) der Forderung zum Verbot der Mehrehe bei Einbürgerungen des Bundesinnenministers Horst Seehofer jedoch nicht zugestimmt. Das Justizministerium bestätigte, dass „eine inhaltliche Prüfung der Forderungen der Innenministerkonferenz durch das eigene Haus bislang nicht stattgefunden habe“.

Wie das Innenministerium nun ankündigte, solle es zügig Änderungen im Staatsangehörigkeitsgesetz geben, mit denen die Mehrehe „eindeutig ausgeschlossen“ werden soll. Ein neuer Gesetzesentwurf seitens des Innenministeriums ist für Fühherbst 2019 geplant.

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Schauspielerei und Fotoshooting – das zweite CONNECT Vernetzungstreffen 2019

Foto: © Mey Semtati Foto: © Mey Semtati Am 13. April 2019 trafen sich ein weiteres Mal die Tandems zum regelmäßig stattfindenden Vernetzungstreffen in der Alten Kantine in Wedding. Auf dem Gelände der ehemaligen BVG-Werkstätten, wo früher die ArbeiterInnen gemeinsam gegessen und ihre Pausen genossen haben, hatten die CONNECT-Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich zu vernetzen, gemeinsam zu feiern und einfach Spaß zu haben.

Neben guter Laune brachten die Frauen auch reichlich Appetit mit, weswegen der Nachmittag nach einer kurzen Begrüßung durch das CONNECT-Team Désirée Birri, Nadine Kleineidam und Nicole Holstein mit Gesprächen am Buffet begann.

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CONNECT: Raus aus der Flüchtlingsunterkunft – Bowling mit Kind und Kegel

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESRaus aus der Flüchtlingsunterkunft, bekannte Gesichter treffen, neue Kontakte knüpfen, gemeinsam freie Zeit verbringen und die Alltagssorgen vergessen. Aus diesen Gründen hat das CONNECT-Team am 30.03.2019 die Projektteilnehmerinnen ins Bowlingcenter Strike Lanes eingeladen. Mit von der Partie waren neben zwölf Frauen auch fünf Kinder.

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„Da sein und einen langen Atem haben“ – das erste CONNECT-Gruppentreffen 2019

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESBeim ersten Gruppentreffen im neuen Jahr stand am 26. März 2019 der Austausch im Mittelpunkt. Das CONNECT-Team, bestehend aus Désirée Birri und Nadine Kleineidam, hat die Patinnen in die Bundesgeschäftsstelle eingeladen, um in vertrauter Atmosphäre intensiv über die Erfahrungen in der Patenschaft zu sprechen.

Jahresrückblick

„Jetzt wird alles besser!“, das dachte sich Chadia als sie Kerstin das erste Mal gesehen hat. So hat es ihr Chadia später verraten. Kerstin und Chadia sind seit über einem Jahr in Kontakt. Anfangs sind sie zusammen häufig zu Ämtern und Behörden gegangen. Gemeinsame Essen, auch mit den Kindern, gab es viele. Aktuell treffen sie sich einmal pro Woche zum Deutschlernen in einem Café auf halber Strecke.

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Positionspapier zu Polygamie in der Bundesrepublik Deutschland

Für TERRE DES FEMMES ist Polygamie eine Frauenrechtsverletzung. In vielen Teilen der Welt sind Mehrehen immer noch erlaubt oder werden zumindest geduldet. Polygamie diskriminiert und benachteiligt Frauen, besonders die zweiten und dritten Ehefrauen und deren Kinder. In vielen islamischen Ländern hat die Scharia mehr Bedeutung als das zivile staatliche Gesetz.

In Deutschland ist Polygamie verboten, gilt als Straftat und verstößt gegen das Prinzip der Gleichberechtigung. Häufig wird dies jedoch durch den Familiennachzug umgangen. Natürlich ist eine Familien-Zusammenführung notwendig und sinnvoll um eine erfolgreiche Integration zu gewährleisten, dennoch muss darauf geachtet werden, dass die Grundsätze unserer Demokratie nicht verletzt werden.

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Erfolgreich weiter: Das Berliner Patinnenprojekt CONNECT – Empowerment für geflüchtete Frauen wird bis Ende des Jahres verlängert

Das Patinnenprogramm CONNECT – Empowerment für geflüchtete Frauen geht in die Verlängerung und zwar bis Ende dieses Jahres! Dank der Förderung durch Aktion Mensch kann TERRE DES FEMMES neue Ehrenamtliche mit geflüchteten Frauen zusammenbringen und bis einschließlich Dezember 2019 betreuen.

CONNECT – Ein Projekt von TERRE DES FEMMES.

Der Bedarf nach Unterstützung seitens der geflüchteten Frauen ist nach wie vor sehr groß. CONNECT ist eine Plattform von Frauen für Frauen, wobei Unterstützung, Empowerment und Hilfe zur Selbsthilfe im Vordergrund stehen. Bisher konnten immense Fortschritte erzielt werden, die nicht nur für TERRE DES FEMMES tolle Erfolge sind, sondern vielmehr einen großen Mehrwert für das Leben der einzelnen Frauen darstellen. Verbesserte Deutschkenntnisse, neue Mobilität oder auch der Umzug in eine Privatwohnung sind neben den neuen Freundschaften, die entstanden sind, einige wenige Beispiele.

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CONNECT: Ehrenamtliche Patinnen für geflüchtete Frauen in Berlin gesucht

ConnectFrauen, die nach Deutschland geflohen sind und hier Schutz suchen, stehen vor großen Herausforderungen. Um sie bei ihrem Ankommen zu unterstützen, startete TERRE DES FEMMES im Juni 2016 das Patinnenprogramm CONNECT – Empowerment für geflüchtete Frauen, das nun dank der Förderung durch Aktion Mensch bis Ende des Jahres fortgesetzt wird.

Für die Patenschaft suchen wir engagierte Frauen, die in Deutschland geboren oder erfolgreich integriert sind, in Berlin leben und eine mindestens sechsmonatige Patenschaft übernehmen möchten. Die Patinnen werden die geflüchteten Frauen durch wöchentliche Treffen bei ihrem Ankommen in Deutschland begleiten und sie bei ihrer Integration unterstützen. Bevor die Patenschaft beginnt, findet eine Schulung in Form von abendlichen Workshops statt. Außerdem werden die Patinnen während der Patenschaft von TERRE DES FEMMES begleitet und unterstützt.  

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TERRE DES FEMMES unterstützt Frauenrechtskampagne gegen "World Hijab Day": #NoHijabDay #FreeFromHijab

Foto: © gilitukha -  stock.adobe.com Foto: © gilitukha - stock.adobe.comTERRE DES FEMMES kritisiert den sogenannten World Hijab Day und solidarisiert sich mit allen Mädchen und Frauen, die gegen ihren Willen verschleiert werden!

Eine kleine Gruppe von amerikanischen Aktivistinnen hat 2013 den sogenannten World Hijab Day am 1. Februar initiiert, um zu zeigen, dass der Hijab keine Unterdrückung sei. Auch 2019 sind nicht-muslimische Frauen und muslimische Frauen ohne Kopftuch aufgefordert, sich für einen Tag zu verschleiern und mit dem Hashtag #FreeInHijab für mediale Aufmerksamkeit zu sorgen.

Doch die Aktion ging nach hinten los. Mehrheitlich haben mutige Frauen aus Saudi-Arabien und der ganzen Welt den Hashtag übernommen und als Sprachrohr benutzt, über ihren Alltag aufzuklären: Sie tragen den Hijab nicht freiwillig. Sie können nicht selbstbestimmt entscheiden, ob sie ein Kopftuch tragen möchten oder nicht. Im Gegenteil: sie werden gezwungen, geschlagen, erpresst und bedroht, um den Vorstellungen ihrer Familie oder der patriarchalen Gesellschaft zu entsprechen, in die sie hineingeboren wurden.

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Das Vernetzungstreffen geht in die dritte Runde

Teilnehmerin des 3. Vernetzungstreffens. Foto: © TERRE DES FEMMESTeilnehmerinnen des 3. Vernetzungstreffens. Foto: © TERRE DES FEMMESAm 19. Januar 2019 hat TERRE DES FEMMES (TDF) alle CONNECT-Tandems für das dritte Vernetzungstreffen in die Ulme 35 eingeladen. In dem 1887 im französischen Landhausstil erbauten und unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Sanatorium in der Ulmenallee 35 ist heute der Verein Interkulturanstalten Westend e.V. ansässig. Ein Begegnungsort der ganz besonderen Art: im Grünen, etwas abseits vom turbulenten Stadtleben gelegen, mit tollen Räumlichkeiten und einem engagierten Team, das vor Ort mit sehr viel Herz alle Gäste betreut.

 

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„Ich lerne eine Menge!“ – das vierte CONNECT-Gruppentreffen 2018

Die engagierten Patinnen mit TDF-Referentin Désirée Birri (Mitte). Foto: © TERRE DES FEMMESDie engagierten Patinnen mit TDF-Referentin Désirée Birri (Mitte). Foto: © TERRE DES FEMMESPassend zum 5. Dezember 2018, dem Tag des Ehrenamts, hat TERRE DES FEMMES Patinnen aus allen fünf Zyklen in die Bundesgeschäftsstelle eingeladen. Die vorweihnachtliche Atmosphäre sorgte für einen entspannten, aber auch angeregten Austausch untereinander und natürlich auch mit dem CONNECT-Team, bestehend aus Désirée Birri und Viviane Clemens.

Bereits in der anfänglichen Gesprächsrunde wurde deutlich, dass nicht nur die Patinnen selbst sehr unterschiedlich sind. Auch ihre Tandems verlaufen ganz unterschiedlich. Doch auch wenn die Tandems in vielerlei Hinsicht nicht verglichen werden können, machen viele Patinnen ähnliche Erfahrungen.

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Die Bedeutung einer Frauenrechtsorganisation für geflüchtete Mädchen – Das letzte Mädchentreffen im Jahr 2018 in Kooperation mit LieberLesen e. V.

Teilnehmende Mädchen in der TERRE DES FEMMES-Geschäftsstelle. Foto:© TERRE DES FEMMESTeilnehmende Mädchen in der TERRE DES FEMMES-Geschäftsstelle. Foto: © TERRE DES FEMMES„Was macht überhaupt eine Frauenrechtsorganisation?“ Mit dieser Frage wurde das Treffen der Mädchenschulung eingeleitet. Das Treffen fand diesmal in unseren Räumlichkeiten statt, in Begleitung von TERRE DES FEMMES-Referentin Abir Alhaj Mawas und Prof. Dr. Barbara Schaeffer-Hegel von LieberLesen e. V.

Zu Beginn wurde besprochen, welche Ziele TERRE DES FEMMES verfolgt und wie diese Ziele konkret erreicht werden können. Die neugierigen Mädchen zeigten großes Interesse, da sie in ihren Heimatländern bisher solch eine Organisation nicht kennenlernen durften. Auch die bunten Flyer zu Themen wie Frühehe und Gleichstellung von Mann und Frau trafen auf offene Ohren, wodurch die Mädchen auch von ihren Rechten in Deutschland erfuhren.  

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Kulinarischer Ausflug

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMES„Gemeinsam kochen, gemeinsam essen, gemeinsam aufräumen“, so hat Katja von Über den Tellerrand e.V. das Frauenkochen kurz und knackig am vergangenen Samstag vorgestellt. Elf CONNECT-Teilnehmerinnen sind unserer Einladung gefolgt und am Nachmittag des 1. Dezember 2018 in den Kitchen Hub des Vereins gekommen, um mit weiteren Berliner Frauen Speisen zu zaubern.

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Studientag zu frauenspezifischen Fluchtgründen: TERRE DES FEMMES-Referentin Dr.Abir Alhaj Mawas berichtet über geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen und Mädchen im Kontext von Krieg

v.l.n.r.:  Dr. Abir Alhaj Mawas (TERRE DES FEMMES) mit Christina Engel (Caritasverband Regensburg). Foto: © TERRE DES FEMMESv.l.n.r.: Dr. Abir Alhaj Mawas (TERRE DES FEMMES) mit Christina Engel (Caritasverband Regensburg). Foto: © TERRE DES FEMMESIn Vorbereitung auf den Weltmissionsmonat 2018 hat der Caritasverband für die Erzdiözese Regensburg e.V in Kooperation mit dem Katholischen Hilfswerk missio, TERRE DES FEMMES e.V, SOLDWODI, Campus Asyl, IN VIA, KDFB und der Stadt Regensburg am 13. Oktober 2018 einen Studientag zu frauenspezifischen Fluchtgründen, Fluchtbiographien und neuen Aufbrüchen veranstaltet.

Das ganztätige Event bot Interessierten ein breitgefächertes Angebot an Vorträgen und Workshops zu diesem Thema. Die ReferentInnen verfügten über unterschiedliche berufliche Hintergründe und Expertisen. Es informierten RechtsanwältInnen sowie MitarbeiterInnen der Caritas oder NGO’s über die Situation geflüchteter Frauen sowie deren Kinder.

Das Event sollte alle Facetten der Flucht beleuchten, von Gewalterfahrungen in Ihren Heimatländern, über Missbrauch während der Flucht bis hin zu der Lebenssituation der Frauen in den Flüchtlingscamps in Entwicklungsländern und bei uns vor Ort. Frau Dr. Abir Alhaj Mawas von TERRE DES FEMMES e.V eröffnete den Studientag mit einem Vortrag über „geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen und Mädchen im Nahen Osten im Kontext von Flucht & Krieg“.

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