Aktuelles zum Thema Gleichberechtigung und Integration

„Auch nach CONNECT werden wir in Kontakt bleiben“ – Abschlussfeier des Integrationsprojekts CONNECT

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMES

Nach dreieinhalb Jahren Projektlaufzeit neigt sich Ende des Jahres das Patinnenprojekt CONNECT – Empowerment für geflüchtete Frauen dem Ende zu. Aus diesem Grund haben das CONNECT-Team Gesa Birkmann, Désirée Birri und Laureen Hinz die Teilnehmerinnen zur Abschlussfeier in das indische Restaurant PAPADAM eingeladen. Sowohl Tandems der ersten Stunde als auch Tandems, die im Juli gebildet wurden, sind der Einladung zahlreich gefolgt und machten das Fest zu einem vollen Erfolg.

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Schulung „Traumasensibler Umgang mit geflüchteten Frauen“ für CONNECT-Patinnen

traumaweiterbildung 10 2019Foto: © TERRE DES FEMMES

Am 20.10.2019 haben Désirée Birri und Laureen Hinz vom CONNECT-Team die Patinnen des gleichnamigen Integrationsprojektes in die TERRE DES FEMMES-Geschäftsstelle eingeladen. Die Schulung zum Thema „Traumasensibler Umgang mit geflüchteten Frauen“ wurde von Cathy Kopp, Sozialpädagogin und selbst CONNECT-Patin, durchgeführt.

„Der Begriff Trauma (griech.: Wunde) lässt sich bildhaft als eine ‚seelische Verletzung‘ verstehen, zu der es bei einer Überforderung der psychischen Schutzmechanismen durch ein traumatisierendes Erlebnis kommen kann.“ So definiert die Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie den Begriff.

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12 Monate als CONNECT-Patin: Nicole* berichtet

Meine Tandempartnerin und ich haben uns genau vor einem Jahr kennengelernt. Seitdem treffen wir uns alle 1-2 Wochen für die unterschiedlichsten Aktivitäten. Manchmal sehen wir uns häufiger und manchmal auch zwei Wochen nicht, wenn sie Freunde in einer anderen Stadt besucht oder ich viel arbeiten muss. Gemeinsam finden wir aber immer einen guten Weg, uns besonders dann zu treffen und auszutauschen, wenn sie Unterstützung braucht. Zu Beginn mussten wir uns natürlich erst mal kennenlernen, herausfinden, wer uns da gegenübersitzt, und Vertrauen aufbauen. Da meine Tandempartnerin den Wunsch hat, zu studieren, haben wir uns einige Monate mit Bewerbungen, dem Prüfen von Dokumenten und Sprechstunden für Geflüchtete an Universitäten/Fachhochschulen auseinandergesetzt.

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Vernetzungstreffen 2.0

CONNECT-Vernetzungstreffen im Juni 2018. Foto: © TERRE DES FEMMESCONNECT-Vernetzungstreffen im Juni 2018. Foto: © TERRE DES FEMMESAm 30. Juni 2018 fand bei strahlendem Sonnenschein unser zweites Vernetzungstreffen von CONNECT – Empowerment für geflüchtete Frauen statt. Was bedeutet eigentlich Vernetzung? Systemtheoretisch bilden mehrere Einzelteile ein zusammengesetztes Ganzes. Bildhaft ist es ein Beziehungsnetz, das miteinander verbunden ist. Genau das stand an diesem Samstag im Fokus: das Miteinander aller Tandems, das Sich-Verbunden-Fühlen und Verbunden-Sein. Patinnen, geflüchtete Frauen, Kinder, Trainerin, Referentin und Praktikantinnen lernten sich kennen, nutzten die Zeit und den Raum zum Austausch und hatten jede Menge Spaß.

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Lisa und Adanna*: Ein Rückblick auf ihre Patenschaft

Alles in allem bewerte ich die CONNECT-Zeit mit meiner Tandempartnerin Adanna als sehr lohnenswert, aber auch als sehr anstrengend. Eine Frau ohne Schulbildung, mit Fluchterfahrung und in einer Krisensituation über einen langen Zeitraum begleiten zu dürfen und vor allem auch in schwierigen Situationen, etwa bei Anhörungen, dolmetschen zu können, hat mich auch persönlich geprägt: einerseits das volle emotionale Verständnis für meine Tandempartnerin in diesen Situationen, andererseits auch die Notwendigkeit, ihr erklären zu müssen, dass diese (leidvollen) administrativen Schritte nun zu ihrem Leben gehören und ihr letztlich für ihre Zukunft auch Gutes bringen können. Hierbei hat vor allem geholfen, dass Adanna und ich uns persönlich von Anfang an gut verstanden haben (gleicher Humor!), sie mir stets vertraut hat und ich ihre Tochter fast von Geburt an habe kennenlernen können. So habe ich seit Beginn der Patenschaft die Gesamtsituation meiner Tandempartnerin erfahren, viel über ihr Leben in Benin und ihre Fluchtgeschichte gelernt und konnte mich so in gewisser Weise auf diese Dinge einstellen.

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Theaterpremiere „Female Refugees Warten auf Go.Dot“

v.r.n.l.: Gülcan Cerdik, Abir, Ulrike Düregger, Nadine da Cruz Oliveira. Foto: © TERRE DES FEMMESv.r.n.l.: Gülcan Cerdik, Abir, Ulrike Düregger, Nadine da Cruz Oliveira. Foto: © TERRE DES FEMMESAm 22.06.2018 fand im Acker Stadt Palast die Premiere des Theaterstücks „Female Refugees Warten auf Go.Dot“ von Ulrike Düregger & Compagnie und Total Plural e. V. in Kooperation mit TERRE DES FEMMES – Menschrechte für die Frau e. V. statt. Ulrike Düregger, gleichzeitig verantwortlich für Konzept, Regie und Textfassung, stand ebenfalls neben Gülcan Cerdik und Nadine da Cruz Oliveira auf der Bühne. Frau Dr. Abir Alhaj Mawas, Fachreferentin für Gleichberechtigung und Integration bei TERRE DES FEMMES, nahm an dem anschließenden Publikumsgespräch als Expertin teil. Zwei weitere Vorstellungen fanden jeweils am 23. und 24. Juni statt. Da die Produktion ohne öffentliche Mittel realisiert wurde, waren nur diese drei Vorstellungen möglich.

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Unsere CONNECT-Patenschaft: Haifa und Ich. Ein Bericht von Carla.

Haifa und Carla. Foto: © TERRE DES FEMMESHaifa und Carla. Foto: © TERRE DES FEMMESHierHier berichtet Carla, CONNECT-Patin über ihre Tandem-Patenschaft mit Haifa. "Haifa und ich lernten uns im April 2018 kennen. Ich stieß auf eine junge, selbstbewusste und starke Frau. Besonders in den ersten Monaten trafen wir uns mehrmals in der Woche. Zum Kaffee trinken und quatschen oder zum Austausch über Fragen, die sich natürlich häuften, seitdem Haifa in Berlin lebt. Besonders die Wohnungssituation hat Haifa immer sehr belastet.

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Erfahrungsbericht: Lea und Mozdah – ein Jahr als CONNECT-Tandempartnerinnen

Mozdah und Lea. Foto: © TERRE DES FEMMESMozdah und Lea. Foto: © TERRE DES FEMMESLea, CONNECT-Patin für ein Jahr lässt ihre Erfahrungen Revue passieren.

"Nach einem etwas holprigen Start haben meine Tandempartnerin Mozdah und ich uns zum ersten Mal im Juni 2018 getroffen und waren uns zum Glück auf Anhieb sympathisch. In den ersten Monaten haben wir uns erst einmal näher kennengelernt, viel zusammen Deutsch gelernt und uns auch viel über unsere jeweiligen Heimatländer ausgetauscht. Inzwischen spreche ich mit Mozdah – wie mit jeder anderen Freundin auch – über alle möglichen Themen wie Beziehungsprobleme, Sorgen wegen der Kinder und ähnliches.

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„Was bist du denn für ein Mann?“ – Rollentausch beim 3. CONNECT-Gruppentreffen 2019

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMES

Am Dienstag, den 17. September 2019, haben CONNECT-Projektreferentin Désirée Birri und Gesa Birkmann, TERRE DES FEMMES-Bereichsleitung, die Patinnen aller sechs CONNECT-Zyklen zu einem offenen Austausch in entspannter Atmosphäre in die TERRE DES FEMMES-Geschäftsstelle eingeladen. Im Zentrum des Abends standen die Erfahrungen und schönen Momente der Patenschaften, aber auch die Hürden und Sorgen.

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Hoch hinaus: CONNECT-Tandems im Hochseilgarten

Teilnehmerinnen der Klettertour. Foto: © TERRE DES FEMMESTeilnehmerinnen der Klettertour. Foto: © TERRE DES FEMMESBei über 30 Grad haben sich am 31. August 2019 Teilnehmerinnen des CONNECT-Patinnenprojekts mit geflüchteten Frauen in Berlin im Waldhochseilgarten Jungfernheide getroffen. Gemeinsam wollten sie an diesem Sommertag Mut beweisen und Spaß haben.

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Pressekonferenz: Verbot des „Kinderkopftuchs“ ist verfassungskonform!

v.l.n.r. Prof. Dr. Martin Nettesheim, Dr. Necla Kelek, Jürgen Dieter Böhm, Dr. Lale Akgün, Christa Stolle. Foto: © Holger Boeningv.l.n.r. Prof. Dr. Martin Nettesheim, Dr. Necla Kelek, Jürgen Dieter Böhm, Dr. Lale Akgün, Christa Stolle. Foto: © Holger BoeningAm 29.08.2019 fand im Bundespresseamt eine von TERRE DES FEMMES veranstaltete Pressekonferenz im Rahmen der Petition „DEN KOPF FREI HABEN!“. statt. Nachdem Bundesgeschäftsführerin Christa Stolle die zahlreichen PressevertreterInnen, die anwesenden Vorstandsfrauen sowie die geladenen Podiumsgäste begrüßt hat, führte Moderatorin Nina Coenen durch die Veranstaltung. Das zentrale Element der Pressekonferenz stellte ein verfassungsrechtliches Gutachten von Herrn Prof. Nettesheim dar, welches die Verfassungskonformität eines Verbots des sogenannten Kinderkopftuchs deutlich belegt. Dieses von TERRE DES FEMMES in Auftrag gegebene Gutachten stellt die erste verfassungsrechtliche Auseinandersetzung mit der Thematik des „Kinderkopftuchs“ dar. Somit übernimmt TERRE DES FEMMES eine wichtige Vorreiterrolle im Diskurs um gleichberechtigte Entwicklungsmöglichkeiten für alle Schülerinnen!

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CONNECT-Vernetzungstreffen: Die neuen Tandems lernen sich kennen

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESBei bestem Wetter lud das CONNECT-Team, bestehend aus Désirée Birri, Hannah Sommerschuh, Alisa Maj Kimpel und Lea am 10. August 2019 die Teilnehmerinnen des Patinnenprojekts CONNECT – Empowerment für geflüchtete Frauen in die Ulme 35 in Berlin-Westend ein. Vor allem die neuen Tandems erschienen zahlreich und trafen auf Tandems der ersten Stunde. Die buntgemischte Gruppe begegnete sich zum ersten Mal, lernte sich kennen und vernetzte sich.

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„Ich will mal so werden wie du.“ – Das 2. CONNECT-Austauschtreffen 2019

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESAm 4. Juli 2019 hat Désirée Birri, Projektreferentin im Referat Gleichberechtigung und Integration, die CONNECT-Patinnen in die TERRE DES FEMMES-Geschäftsstelle eingeladen. In kleiner und gemütlicher Runde sind die Frauen über Frust, Freundschaft und Fortschritte ins Gespräch gekommen.

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TERRE DES FEMMES kritisiert neue Beschlüsse des Bundestags: Fatale Folgen für asylsuchende Frauen

Am 07. Juni 2019 beschloss die Bundesregierung im Schnellverfahren eine Reihe von Gesetzen zu Asyl, Abschiebung und Einwanderung, die schwere Folgen für asylsuchende Frauen mit sich bringen.

Zum einen wurde das Gesetz zur Entfristung des Integrationsgesetzes verabschiedet, in welchem die Wohnsitzauflage für internationale Schutzberechtigte verankert ist. 

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Nein zu Polygamie in Deutschland

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESDie Bundesregierung hat einen Gesetzesentwurf zur Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes veröffentlicht. Im ursprünglichen Gesetzentwurf der Innenministerkonferenz war ein Verbot der Mehrehe bei Einbürgerungen vorgesehen. Seehofer möchte, dass bei der Einordnung in die deutschen Lebensverhältnisse, insbesondere die Beachtung des Verbots der Polygamie, eine notwendige Voraussetzung für die Verleihung der deutschen Staatsangehörigkeit ist.

Wie die Welt am Sonntag am 06.05.2019 berichtete, hat die Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) der Forderung zum Verbot der Mehrehe bei Einbürgerungen des Bundesinnenministers Horst Seehofer jedoch nicht zugestimmt. Das Justizministerium bestätigte, dass „eine inhaltliche Prüfung der Forderungen der Innenministerkonferenz durch das eigene Haus bislang nicht stattgefunden habe“.

Wie das Innenministerium nun ankündigte, solle es zügig Änderungen im Staatsangehörigkeitsgesetz geben, mit denen die Mehrehe „eindeutig ausgeschlossen“ werden soll. Ein neuer Gesetzesentwurf seitens des Innenministeriums ist für Fühherbst 2019 geplant.

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