Aktuelles zum Thema Gleichberechtigung und Integration

„Ihr habt viel mehr Möglichkeiten – nutzt sie!“

Eines der Mädchen arbeitet mit einem Akkuschrauber© TERRE DES FEMMESBeim Treffen der vierten Gruppe des Projekts „STARK!“ am 20. Oktober 2022 im Refugio Berlin drehte sich alles um das Thema Rollen- und Berufsbilder. Die gelernte Metallgestalterin und Geschäftsinhaberin der Rixdorfer Schmiede Gabriele Sawitzki nahm die Töchter und Väter mit in die Welt des Metallbaus.

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„Mich macht das traurig, ich fühle mich so machtlos.“ – Der STARK!-Workshop zum Thema sexualisierte Gewalt löste viele Emotionen aus

3 final© TERRE DES FEMMESDer gefährlichste Ort für Frauen ist ihr eigenes Zuhause. Mehr Übergriffe geschehen in den eigenen vier Wänden als bei dem berüchtigten Gang durch den dunklen Park. Dennoch ist die Hürde, über häusliche und sexualisierte Gewalt zu sprechen, noch immer groß. Um die Väter des STARK!-Projektes dafür zu sensibilisieren, dass sexualisierte Gewalt vor allem im Freundes- oder Bekanntenkreis, im Sportverein oder der Familie geschieht, und um sie zum Dialog mit ihren Töchtern anzuregen, hat das Projektteam von TERRE DES FEMMES am 29.09.2022 einen Workshop zu diesem Thema veranstaltet.

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Spiele, Spaß, Sport: Väter-Töchter-Kajak-Tour

DSC046734 Kopie© Erman AksoyAm 24. September 2022 ging es für die Mädchen und ihre Väter im Projekt „STARK!“ bei grauem Herbstwetter aufs Wasser. In Doppel-Kajaks und mit Guide Helge von Kajak Berlin Tours haben sie zusammen mit der Projektreferentin die Stadt aus einer neuen Perspektive erkundet.

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Vater-Tochter-Beziehung: Was macht sie so besonders? – Der erste Workshop mit der vierten Gruppe im Projekt „STARK!“ lud zur Reflexion ein

WhatsApp Image 11.07.14© TERRE DES FEMMES Am Abend des 1. September 2022 trafen sich die Väter der vierten Gruppe im Projekt „STARK!“ zu ihrem ersten gemeinsamen Workshop im Refugio in Berlin-Neukölln. Im Mittelpunkt standen die eigene Rolle als Vater und die Beziehung zu den Töchtern.

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Die letzte Runde im Projekt „STARK!“ hat begonnen

 

DSC04501© Erman AksoyAm 28. August 2022 startete das Projekt „STARK! Töchter und Väter gemeinsam für Gleichberechtigung“ in die vierte und letzte Runde. Am Sonntagvormittag trafen sich die Mädchen und ihre Väter sowie das Projektteam zu einem ersten Kennenlernen im Refugio in Berlin.

Die Teilnehmenden trafen in lockerer Runde bei Tee und Keksen aufeinander. Schnell war das Eis gebrochen und die Mädchen begegneten sich mit Offenheit und Neugierde, während die Väter beim Kaffeetrinken ins Gespräch kamen.

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„Wir fühlen uns allein gelassen“

Am 30.08.2022, kommen Lehrkräfte aus acht Bundesländern zum 3. Netzwerktreffen zusammen, um sich zum Thema „Kinderkopftuch“ auszutauschen, zu diskutieren und zu vernetzen.

Das Online Treffen startet mit Fatma Özdağlar, 26, studentische Beauftragte für Diversitätsförderung an der Berliner Charité. Sie berichtet von ihrer eigenen Schulzeit in Neukölln, von religiösem Mobbing, Überforderung von Lehrkräften sowie Mitschülern, die schon früh ein patriarchales Rollenverständnis verinnerlicht haben. So schildert sie, wie Mädchen, die bereits ein „Kinderkopftuch“ trugen von den männlichen Mitschülern angehalten wurden als „ehrbare“ Muslimin noch mehr darauf zu achten nicht mit Jungs zu sprechen und ebenfalls ihre Handgelenke zu bedecken. Lehrkräfte taten dies als Neckerei ab oder ignorierten die Situation. Rückblickend kann Frau Özdağla das Verhalten ihrer damaligen Lehrkräfte besser nachvollziehen und einordnen. Sie meint, man komme schnell an seine Grenze, falls man keine Aufklärung und Sensibilisierung erhalten habe und auf dem Schulhof mit diesem Verhalten konfrontiert sei. Im gemeinsamen Austausch berichten die Lehrkräfte von Ihren Beobachtungen und schildern beispielsweise wie Mädchen mit muslimischem Hintergrund, die kein sogenanntes „Kinderkopftuch“ trugen, sich immer wieder gegenüber MitschülerInnen dafür rechtfertigen mussten. Die Lehrkräfte betonen die Wichtigkeit von Informationen, unterstützende Aufklärungsarbeit und klaren Regelungen. Insbesondere da viele die Situation vor Ort als extremer einstufen und die falsch verstandene Toleranz ein Problem sei. Oft seien sie mit diesen zusätzlichen Problemen im Schulalltag allein gelassen. Eine Realschullehrerin aus Süddeutschland fordert, dass die Politik aufhört Probleme auszusitzen. Den Lehrkräften geht es auch darum die männlichen Schüler miteinzubeziehen. So argumentieren Eltern für das sogenannte Kinderkopftuch, damit seien ihre Töchter vor sexualisierten Übergriffen geschützt. Die Lehrkräfte waren sich einig, dass hier angesetzt werden muss, da nicht die Kleidung eines Mädchens damit zu tun habe, sondern allein das patriarchale Frauenbild von Jungen und Männern.

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Ein sommerlicher Abschied: Die dritte Runde des Projektes „STARK!“ geht zu Ende

Am 25.06.2022 haben sich die Töchter und Väter der dritten „STARK!“-Gruppe nach fünf gemeinsamen Monaten bei einem entspannten Barbecue im Familienzentrum am Nauener Platz in Berlin-Wedding zum vorerst letzten Mal getroffen. Die Teilnehmenden haben noch einmal viel gelacht, intensiv reflektiert und auf die spannenden gemeinsamen Erlebnisse zurückgeblickt.Kinder auf der Bank© TERRE DES FEMMES

Während Mozafer Kabbar aus dem Projektteam den Grill anwarf, haben sich die anderen Erwachsenen in lockerer Atmosphäre unterhalten. Auch Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von TERRE DES FEMMES, war beim Treffen dabei und lernte die Gruppe zum Abschluss kennen. Die Töchter haben die Gelegenheit genutzt, den Außenbereich zu erkunden und sich auszutoben. Ein Mädchen hat den leichten Abhang genutzt, um die Geschwindigkeit eines Bobbycars ausgiebig zu testen. Anschließend wurde mit Tofu-, Halal- und Rostbratwürstchen sowie Couscous-Salat der erste Hunger gestillt. Auch die Naschkatzen sind nicht zu kurz gekommen: Projektteilnehmer Muataz hat alle mit einer selbstgemachten Erdbeertorte überrascht. Der gelernte Konditor hat sich auf diese Weise bei den anderen Vätern und Töchtern sowie dem Projektteam bedanken wollen.

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„Das Glück meiner Tochter ist am wichtigsten!“

IMG 6479© TERRE DES FEMMESAm 23. Mai 2022 haben sich die Väter im STARK!-Projekt wieder getroffen. Gemeinsam mit dem Projektteam Mozafer Kabbar und Désirée Birri haben sie reflektiert, welche Werte und Fähigkeiten sie an ihre Töchter weitergeben möchten und wie Loslassen gelingen kann.

Mit Wurzeln, Baumstamm, Blättern und Früchten ist der sogenannte Lebensbaum eine gute und visuelle Methode, um über die eigene Familie nachzudenken. Was bringe ich aus meiner Familie mit? Was hat mir bei meinen Eltern bzw. meinem Vater gefehlt? Was möchte ich in der Erziehung meiner Tochter gleich machen, was anders? Welche Werte sind mir wichtig? Welche Fertigkeiten möchte ich weitergeben?

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„Ich habe das trotzdem gemacht!“: STARK!-Austausch über Rollen- und Berufsbilder

Rollenbilder bewusst machen und kritisch hinterfragen sowie Mädchen ermutigen, sich nicht von Stereotypen und Vorurteilen in der Berufswahl beeinflussen zu lassen. Das waren die Ziele des Austauschtreffens im Projekt „STARK!IMG 5702© TERRE DES FEMMES Töchter und Väter gemeinsam für Gleichberechtigung“ am 5. Mai 2022.

Bei einer Einstiegsübung zu sozialen Normen und Rollenbildern sollten die Mädchen und Väter getrennt voneinander Bilder, auf denen Berufe, Aktivitäten und Alltagsgegenstände zu sehen waren, den Kategorien „weiblich“, „männlich“ oder „geschlechtsunabhängig“ zuordnen. Die Mädchen waren sich schnell einig, dass das Geschlecht nichts über die persönlichen Stärken, Interessen und Begabungen aussagt und dass nichts „typisch weiblich“ oder „typisch männlich“ ist. Bei den Vätern wurde mehr diskutiert – über die individuelle bzw. gesellschaftliche Perspektive und über verschiedene Generationen. Dass Stereotype und Rollenbilder veränderbar sind, hat Naya anhand eines Beispiels verdeutlicht: „Früher haben Männer immer rosa getragen.“ In der Tat galt rosa bis Anfang des 20. Jahrhunderts als „Jungenfarbe“.

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Hund – Katze – Maus: Beziehung stärken und Spaß haben beim Väter-Töchter-Yoga

DSC 6792© Erman AksoyAm Nachmittag des 30. April 2022 sind die aktuellen und bisherigen Teilnehmenden des Projektes „STARK! Töchter und Väter gemeinsam für Gleichberechtigung“ zum Väter-Töchter-Yoga zusammengekommen. Kinderyogalehrerin Andrea Helten hat den zweistündigen Kurs gemeinsam mit ihrer 15-jährigen Tochter Marisol gegeben, mit der sie ihre Leidenschaft für Eltern-Kind-Yoga entdeckt hat.

In einer kurzen Vorstellungsrunde haben alle neben ihrem Namen ihr Lieblingsgefühl und ihre Lieblingsaktivität mit der Tochter bzw. dem Vater verraten. Zufriedenheit, Vorfreude und Glück sind ebenso genannt worden wie zelten, rumalbern und gemeinsam essen.

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„Das haut mich echt um“

IMG 5669© TERRE DES FEMMESHäusliche, sexualisierte und digitale Gewalt. Themen, die schwer sind und gleichzeitig angesprochen werden müssen. Auch wenn die Mehrheit der Väter, die bei dem STARK!-Projekttreffen am 24. März 2022 dabei gewesen sind, (noch) keine Berührungspunkte bei ihren Töchtern sehen, haben sie Angst, dass es ihre Töchter betreffen kann.

Gewalt durchzieht alle Gesellschaftsschichten. Dennoch bestehen Vorurteile, zum Beispiel, dass sie auf Gymnasien seltener ist als an Haupt- oder Realschulen.

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Ein emotionaler Abend: Die Väter im STARK!-Projekt über die Beziehung zu ihren Töchtern

Am 10. März 2022 hat der erste inhaltliche Workshop für die Väter der dritten Projektgruppe von „STARK! Töchter und Väter gemeinsam für Gleichberechtigung!“ zu den Themen Vaterrolle und Vater-Tochter-Beziehung in Berlin-Wedding stattgefunden. Begleitet von den letzten Sonnenstrahlen sind die Väter an diesem Donnerstagabend gespannt zum Treffen erschienen. Der Workshop hat mit einem Aufwärmspiel begonnen, bei dem sich die Teilnehmenden einen Ball zugespielt und eine Frage gestellt haben.

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Ein Schritt in die richtige Richtung: TERRE DES FEMMES begrüßt die Veröffentlichung der „Bestandsaufnahme Konfrontative Religionsbekundungen in Neukölln“ des Vereins DeVi

Fußball comicGrafik: © Miriam Barton

Der Verein für Demokratie und Vielfalt in Schule und beruflicher Bildung (kurz: DeVi e.V.)[1] hat eine Bestandsaufnahme sowie ein Konzept für eine Anlauf- und Dokumentationsstelle konfrontativer Religionsbekundungen veröffentlicht. Von Mitte Oktober bis Ende Dezember 2021 wurden dazu qualitative Befragungen mit Lehrenden und SozialpädagogInnen an zehn Neuköllner Schulen durchgeführt.

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…und zum Dritten: Die neue Väter-Töchter-Gruppe im Projekt „STARK!“ lernt sich kennen

Am Samstag, den 19. Februar 2022, haben sich die Teilnehmenden der dritten Gruppe des Projektes „STARK! Töchter und Väter gemeinsam für Gleichberechtigung“ in Berlin-Wedding kennengelernt. Es ist das erste von sechs Treffen, bei denen sich die Töchter und Väter zu Themen wie Vater-Tochter-Beziehung, Rollenbilder und Mädchenrechte austauschen.

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Grillen, Glühpunsch und gute Gespräche: Ein gelungener Projektabschluss

DSC 5230 Startseite© Erman Aksoy

Am 20. November 2021 haben sich die Töchter und Väter der zweiten STARK!-Gruppe im Garten der Jugendfreizeiteinrichtung Willi Sänger in Berlin-Lichtenberg zum vorerst letzten Mal getroffen. Gemeinsam mit ihren Familien und dem Projektteam haben sie die sechs Monate Revue passieren lassen und den Abschluss gefeiert.

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