Fatou Mandiang Diatta

 

 

Seit wann bist du bei der Berliner Koordinierungsstelle gegen FGMC dabei?

Ich bin seit Anfang an dabei und habe schon in der Konzeptphase
mitgearbeitet.


Was machst du im Projekt?

Ich bin Multiplikatorin, organisiere BCAs (Behaviour Change Activities)
und andere Veranstaltungen in den Communitys und habe zu Beginn des Projekts ein Community Mapping entwickelts, in dem wir eine Erhebung zum Umgang mit FGM in den Communities in Berlin durchgeführt haben. Ich begleite auch Menschen, die Hilfe brauchen, und bilde Fachkräfte über die Gefahren der Beschneidung aus.


Was motiviert dich im Kampf gegen FGM?

Ich habe diese Praxis überlebt und ich möchte, dass wir durch dieses
Projekt die Mädchen schützen und innerhalb der Communitys das Bewusstsein darüber wächst welches Leid und Probleme einige Überlebende aufgrund dieser Praxis durchmachen.


Was brauchst du, um den Kampf gegen FGM voranzubringen?

Ein solches Projekt ist eine Chance, die weibliche Genitalverstümmelung auszurotten. Zusätzlich zu den Anstrengungen, die unternommen werden, brauchen wir Kontinuität und Unterstützung, damit wir dem
Druck der GegnerInnen in unseren Communitys standhalten können, die uns nicht wohlgesonnen sind.
Wenn solche Projekte fortgesetzt werden, würde ich gerne Vollzeit dort arbeiten, um unsere Ziele besser zu erreichen.