Aktuelles zum Thema weibliche Genitalverstümmelung

Präsentation über die Arbeit von PAPATYA

„Below the German text you will find the English version"

Im Rahmen des CHAIN-Projekts werden sogenannte Community TrainerInnen ausgebildet, die sowohl innerhalb ihrer eigenen Community als auch Fachkräfte aus dem medizinischen, pädagogischen oder sozialen Bereich zu den Themen weibliche Genitalverstümmelung (female genital mutilation, FGM) und Früh- und Zwangsverheiratung (early and forced marriage, EFM) sensibilisieren und aufklären.

Da die Ausbildung der Community TrainerInnen bald dem Ende entgegen geht, wurde das 7. Training unter anderem dafür genutzt, um über nächste Schritte des Projekts zu besprechen. In diesem Zusammenhang wurde zum Beispiel von dem Community Netzwerk Treffen berichtet, das im Oktober diesen Jahres in Madrid stattfinden soll. Das Ziel ist es hierbei die Community TrainerInnen aus den verschiedenen Städten aller Partnerorganisationen des CHAIN-Projekts (Paris, Mailand, Madrid, Berlin) zu versammeln und eine Möglichkeit des Austauschs und des Vernetzten zu schaffen. Des weiteren wurde über die Fachkräftefortbildungen gesprochen, die unter anderem nach Beendigung der Trainings für die Community TrainerInnen anstehen. Alle Beteiligten zeigten sich sehr motiviert und freuen sich auf die nächsten Aufgaben im CHAIN-Projekt.

In der zweiten Hälfte dieses Training- Tages referierte eine Mitarbeiterin der anonymen Kriseneinrichtungen für Mädchen und junge Frauen, namens PAPATYA. Diese Einrichtung bietet Schutz und Hilfe für Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund, die aufgrund kultureller und familiärer Konflikte von zu Hause geflohen sind und von ihren Familien bedroht werden (für weitere Informationen gehen Sie auf: http://www.papatya.org/).

In der Präsentation der Referentin wurde zunächst die Arbeit von PAPATYA vorgestellt, wie auch spezifische Fallbeispiele präsentiert, anhand dessen Hilfsmöglichkeiten für Betroffene in verschiedenen Situationen erklärt wurden. Zudem wurden eine Vielzahl von Tipps für den Umgang mit verschiedenen Problemen, die im Kontext dieser Arbeit auftreten können, mit den Community TrainerInnen geteilt.

Im Anschluss an die Präsentation hatten die Community TrainerInnen die Möglichkeit mit der Mitarbeiterin in die Diskussion zu gehen, worauf die Anwesenden viele Fragen bezüglich der rechtlichen Situation, der Unterbringung der Mädchen, der Schwierigkeit der Geheimhaltung des Standortes von PAPATYA etc., stellten.

Die Präsentation wurde von allen TeilnehmerInnen als sehr beeindruckend und lehrreich empfunden und wir möchten uns daher ganz herzlich bei PAPATYA für die Präsentation bedanken.


Presentation about the work done by PAPATYA

Within the framework of the CHAIN project, so-called Community Trainers are trained to raise awareness and educate both within their own community and professionals from the medical, educational or social sectors on the topics of female genital mutilation (FGM) and early and forced marriage (EFM).

Since the training of the Community Trainers is coming to an end, the 7th training was used, among other things, to discuss the next steps of the project. In this context, for example, it was communicated that the Community Network meeting will take place in Madrid in October of this year. The aim is to gather the Community Trainers from the different cities of the partner organizations of the CHAIN project (Paris, Milan, Madrid, Berlin) and to create an opportunity for exchange and networking. Furthermore, there was a discussion about the professional trainings that are coming up for the Community Trainers, among other things, after the completion of the trainings. All participants were very motivated and looking forward to the next activities in the CHAIN project.

In the second half of this training day, a staff member of the anonymous crisis facilities for girls and young women, called PAPATYA, gave a presentation. This facility provides protection and assistance to girls and young women with a migrant background who have fled their homes due to cultural and family conflicts and are threatened by their families (for more information go to: http://www.papatya.org/).

In the presentation, the work of PAPATYA was introduced, as well as specific case studies were discussed, which were used to explain the possibilities to help the victims in different situations. In addition, a variety of tips for dealing with different problems that may arise in the context of this work were shared with the Community Trainers.

After the presentation, the Community Trainers had the opportunity to engage in discussion with the staff member, whereupon those present asked many questions regarding the legal situation, the placement of the girls, the difficulty of keeping the location of PAPATYA secret, etc.…

The presentation was considered very impressive and instructive by all participants, and we would therefore like to express our sincere thanks to PAPATYA for the presentation.

Interaktive Karte zur Prävention von FGM in ganz Europa

Menüauswahl auf der interaktiven Karte mit Infos aus mehreren europäischen Ländern ©END FGM European Network

Das END FGM European Network, in dem TERRE DES FEMMES seit mehreren Jahren Mitglied ist, hat am 28. Mai 2021 die erste interaktive Karte zu Gesetzen, Maßnahmen und Daten zum Thema weibliche Genitalverstümmelung in Europa veröffentlicht. Die Karte soll als Informationsquelle dienen, als Inspiration für Aktive und als Unterstützung für Betroffene, um weibliche Genitalverstümmelung europaweit zu beenden.

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Schutzbrief der Bundesregierung gegen FGM- nun in mehreren Sprachen verfügbar!

schutzbrief gegen weibliche genitalverstuemmelungVorderansicht des Schutzbriefs.
©BMFSFJ
Bedrohte Mädchen und Frauen sollen zukünftig besser vor weiblicher Genitalverstümmelung geschützt werden. Deshalb hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend dazu einen Schutzbrief in enger Abstimmung mit Nichtregierungsorganisationen, den Ländern und den zuständigen Ressorts der Bundesregierung entwickelt.

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2. Treffen mit den Partnerorganisationen des CHAIN- Projekts

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Am 22. und 23. Juni 2021 fand nun das zweite Konsortium Meeting des zweijährigen EU-Projektes CHAIN statt. Leider musste auch dieses Treffen erneut online – statt in Mailand - durchgeführt werden. TERRE DES FEMMES und die vier europäischen Partnerorganisationen – Action Aid International Italia Onlus (Mailand), Equipop (Paris), Save a Girl, Save a Generation (Madrid) und End FGM EU (Brüssel) sind allerdings zuversichtlich, dass es möglich sein wird, dass nächste Treffen persönlich in Madrid stattfinden zu lassen. Aber auch über Zoom war es möglich effektive und zielführende Gespräche zu führen, wie dieses Konsortium Treffen gezeigt hat.

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Internationale Konferenz (30.06.21): Projektabschluss “Men Standing Up for Gender Equality”

Am 30. Juni 2021 wird das erfolgreich durchgeführte EU-Projekt „Men Standing Up for Gender Equality“ im Rahmen einer internationalen Konferenz im Online-Format von 10 bis 12 Uhr gebührend abgeschlossen. Die Konferenz ist zugänglich für die interessierte Öffentlichkeit, Anmeldungen hier bis spätestens zum 25.06.2021.

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Gemeinsam im Einsatz für Frauenrechte – Männer an der Seite von starken Töchtern und selbstbestimmten Frauen!

seit 40 Jahren kämpft TERRE DES FEMMES e.V. dafür, dass Frauen und Mädchen gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei leben können. Viel ist erreicht, noch viel mehr bleibt zu tun. Wir machen weiter!Eines ist jedoch klar: Ohne dass auch Männer mitwirken, ist Gleichberechtigung unmöglich. Und auch der Weg dorthin wird kürzer, je mehr Männer ihn mitgehen. Darum möchten wir Ihnen heute das Engagement von Männern vorstellen, die für Frauenrechte als Menschenrechte kämpfen, die ihre eigene Rolle hinterfragen und andere zum Umdenken motivieren. Und die sich mit uns zusammen für eine Welt einsetzen, in der Frauen und Männer, Töchter und Väter, Brüder und Schwestern gleichberechtigt zusammenleben – ohne Gewalt, Bevormundung und Zwang.

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Kommunikations-und Rhetorik Training für die Community TrainerInnen

Kommunikations-Experiment am ersten Trainingstag. Foto: © TERRE DES FEMMES

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Im Rahmen des CHAIN-Projekts werden sogenannte Community TrainerInnen ausgebildet, die sowohl innerhalb ihrer eigenen Community als auch Fachkräfte aus dem medizinischen, pädagogischen oder sozialen Bereich zu den Themen weibliche Genitalverstümmelung (female genital mutilation, FGM) und Früh- und Zwangsverheiratung (early and forced marriage, EFM) sensibilisieren und aufklären.

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Gemeinsam gegen FGM - unser Beitrag zum WWDOGA 2021

Prof. Dr. Godula Kosack im Gespräch mit Gislinde Nauy zum Thema Weibliche Genitalverstümmelung. Foto: @TERRE DES FEMMES

Anlässlich des Weltweiten Tages der genitalen Selbstbestimmung („Worldwide Day of Genital Autonomy“ - WWDOGA) fanden am 7. Mai 2021 wieder zahlreiche Live-Events im Online Format statt. Dieser Tag ist längst zu einem Symbol für die Selbstbestimmungsrechte eines jeden Kindes, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Tradition, geworden. Mit dem diesjährigen Schwerpunkt des WWDOGA soll erstmals ein Überblick über die rechtliche Situation in den verschiedenen Ländern zu nicht-therapeutischen Genitaleingriffen bei Minderjährigen geschaffen werden.

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Erstes Training der Community TrainerInnen

Die Community TrainerInnen zusammen mit der Projektmitarbeiterin Janine Hildenbeutel. Foto: © TERRE DES FEMMES

Am 08.05.2021 fand das erste Training der Community TrainerInnen im Rahmen des CHAIN-Projekts statt.

Der Schwerpunkt des EU-Projekts „CHAIN“ liegt in der Verbindung der Prävention von weiblicher Genitalverstümmelung (female genital mutilation, FGM) und Früh- und Zwangsverheiratung (early and forced marriage, EFM), zwei Formen geschlechtsspezifischer Gewalt. Dabei liegt der Kern der gesamten Projektarbeit in der engen Zusammenarbeit mit den Communitys, weshalb VertreterInnen der Communitys in alle Prozesse involviert sind und selbst als MultiplikatorInnen innerhalb ihrer Community fungieren. Die Hauptaufgaben der Community TrainerInnen besteht demnach zum einen aus Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit in der eigenen Community. Zum anderen bieten die Community TrainerInnen Fortbildungen zu den Themen weibliche Genitalverstümmelung und Früh- und Zwangsverheiratung für Fachpersonal aus dem sozialen, pädagogischen und medizinischen Bereich an.

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Neue Informationsbroschüre erhältlich: "Weibliche Genitalverstümmelung - Aufklärung, Prävention und Umgang mit Betroffenen"

Zum Thema weibliche Genitalverstümmelung hat TERRE DES FEMMES eine neue Informationsbroschüre für Fachpersonal, SchülerInnen ab der 10. Klasse, StudentInnen, Auszubildende und Interessierte herausgegeben. Diese Broschüre vermittelt sowohl umfassendes Grundlagenwissen zum Thema weibliche Genitalverstümmelung, als auch spezielles Fachwissen für unterschiedliche Berufsgruppen, die in ihrer Tätigkeit Kontakt zu gefährdeten und betroffenen Mädchen und Frauen haben. Es werden Empfehlungen zum Umgang mit Betroffenen geboten sowie alle vorhandenen Präventionsmöglichkeiten besprochen. Ziel ist es, den LeserInnen ein grundlegendes Verständnis von weiblicher Genitalverstümmelung zu ermöglichen.

 

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Fortbildung zum Thema weibliche Genitalverstümmelung und Kinder-, Früh- und Zwangsverheiratung

Möchten Sie mehr über weibliche Genitalverstümmelung (engl.: Female Genital Mutilation/ Cutting, FGM/C) und Kinder-, Früh- und Zwangsverheiratung (engl.: Child, Early and Forced Marriage, CEFM) lernen, da Sie in Ihrem Arbeitsumfeld mit diesen Themen konfrontiert werden und wünschen Sie sich ein besseres Know-how für einen professionellen Umgang mit betroffenen Frauen und Mädchen?

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Aufklärung am Weltfrauentag: Community Trainer Clément Drabo sensibilisiert Fachkräfte in Ingelheim zu weiblicher Genitalverstümmelung und Früh-/Zwangsverheiratung

Anlässlich des Weltfrauentags 2021 veranstaltete die Gemeinde Ingelheim am 10. März einen Runden Tisch zum Thema weibliche Genitalverstümmelung. Ziel des Treffens war es eine Sensibilisierung zum Thema zu schaffen und dabei gemeinsam herauszufinden, welche Herangehensweise in Bezug auf die Praxis in Ingelheim notwendig ist. Die Veranstaltung fand aufgrund der aktuell anhaltenden Situation mit COVID-19 online statt. Auch der Community Trainer Clément Drabo aus unserem CHAIN-Projekt hat als Referent teilgenommen.

 

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Appell an PolitikerInnen: „Wir brauchen mehr Projekte mit Männern!“

CHANGE Mediator Muhammed Lamin Jadama spricht beim Advocacy Meeting am 04.02.21: Warum brauchen wir mehr Männer in Projekten gegen FGM/C und CEFM? © TERRES DES FEMMES

Mit welchen Herausforderungen werden die CHANGE Mediatoren in ihrem Einsatz gegen weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation/Cutting – FGM/C) und Kinder-, Früh- und Zwangsverheiratung (Child, Early and Forced Marriage – CEFM) konfrontiert? Und wie kann die EU sie und communitybasierte Organisationen noch besser im Kampf gegen FGM/C und CEFM unterstützen? Diese wichtigen Fragen waren Thema beim Advocacy Meeting von „Men Standing Up for Gender Equality“. Die Teilnehmenden trafen hierzu am 4. Februar 2021 anlässlich des Internationalen Tages „Null Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung“ digital zusammen, um sich über das Projekt und weitere Präventionsstrategien auszutauschen.

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Auftakttreffen des Arbeitskreises „Prävention und Intervention in Fällen von weiblicher Genitalverstümmelung und Früh-/Zwangsverheiratung in Berlin“ – für einen koordinierten und effektiven Mädchenschutz

Am 19. Januar 2021 fand das erste Treffen des temporären Arbeitskreises zur Prävention und Intervention bei Fällen von weiblicher Genitalverstümmelung (female genital mutilation – FGM) und Früh-/Zwangsverheiratung (early and forced marriage – EFM) in Berlin statt. TERRE DES FEMMES hat diesen Arbeitskreis im Rahmen des EU-Projekts „CHAIN“ initiiert. Ziel des Arbeitskreises ist es, gemeinsam mit relevanten Stakeholdern in Berlin Interventionsketten für FGM-/EFM-Fälle zu entwickeln und zu verabschieden. Diese Interventionsketten werden dann im Rahmen einer nationalen Konferenz vorgestellt und können so von anderen Bundesländern adaptiert werden. Durch die Interventionsketten soll ein koordinierter, effektiver Schutz von bedrohten Mädchen gewährleistet werden.

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Die Behavioural Change Activities nehmen Fahrt auf

Die Gäste Mohamed Issas mit Info-Flyern zu FGM/C und CEFM. Foto: © Mohamed Issa Mahmoud

Egal ob ein gemeinsamer Restaurantbesuch, Thementag in der Schule oder via Zoom: Seit Ende Oktober 2020 führen die CHANGE Mediatoren ihre ersten Sensibilisierungsaktivitäten (Behavioural Change Activities - BCAs) durch. Unter Einhaltung der immer strikter gewordenen Coronabeschränkungen konnten im letzten Jahr noch einige Treffen persönlich stattfinden, bevor die BCAs nun vor allem online veranstaltet werden müssen.

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Grund zum Feiern: Startschuss für die Community Arbeit!

Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von TERRE DES FEMMES, bedankt sich bei den CHANGE Mediatoren für ihren Einsatz für die Rechte von Mädchen und Frauen. © Muhammed Lamin Jamada

Spannende Vorträge, Essen und Musik – all das erwartete die Gäste des Community Events im Projekt „Men Standing Up for Gender Equality“. Anlass zum Feiern gab es genug: Ein Jahr ist es nun her, dass die 12 Männer aus migrantischen Communitys in Berlin ihre Ausbildung als CHANGE Mediatoren begonnen haben. Jetzt ist es für sie an der Zeit, in die von weiblicher Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation/Cutting - FGM/C) und Kinder-, Früh- und Zwangsverheiratung (Child, Early and Forced Marriage - CEFM) betroffenen Communitys in Berlin zu gehen und dort ihre Sensibilisierungsaktivitäten durchzuführen.

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Auftakt der Fortbildungsveranstaltungen zum Thema weibliche Genitalverstümmelung

Fortbildung am 22.10.2020. Foto: © TERR DES FEMMESFortbildung am 22.10.2020. Foto: © TERR DES FEMMESAm 22.10.2020  fand unter verschärften Corona-Bedingungen in einer Kleingruppe die erste Fortbildung im Rahmen der neuen Berliner Koordinierungsstelle gegen weibliche Genitalverstümmelung_beschneidung (aus dem Englischen: Female Genital Mutilation - FGM_C) statt. Die Projekte der neuen Koordinierungsstelle gegen FGM_C werden von Mitteln der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung gefördert und als Kooperation vom Familienplanungszentrum BALANCE, TERRE DES FEMMES und vom Desert Flower Center Waldfriede realisiert wird. Die Fortbildung wurde dieses Mal von Frau Fatou Diatta abgehalten.

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Halbzeit für die CHANGE Mediatoren: Mit viel Motivation geht es ins zweite Projektjahr!

Die CHANGE Mediatoren mit Projektkoordinatorin Sonja Störmer. Foto: © Jan Kruse

Ein Jahr ist es nun her, dass die Teilnehmer des Projektes „Men Standing Up for Gender Equality“ ihre Ausbildung als CHANGE Mediatoren begonnen haben. Seitdem ist einiges passiert: Sie haben sich in zahlreichen Schulungen intensiv mit Geschlechterrollen, ihrem Bild von Männlichkeit und geschlechtsspezifischer Gewalt auseinandergesetzt. Besonders die schädlichen Praktiken weiblicher Genitalverstümmelung (FGM/C) und Kinder-, Früh- und Zwangsverheiratung (CEFM) beschäftigten sie dabei immer wieder.

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Virtueller Projektstart des neuen EU-Projekts CHAIN

© TERRE DES FEMMES© TERRE DES FEMMESAm 1. und 2. Oktober 2020 fand das Kick-off Meeting des zweijährigen EU-Projekts CHAIN auf eine etwas andere Art und Weise statt: nämlich online! Durch die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie war die Koordination des Projekts, TERRE DES FEMMES, gezwungen, die vier europäischen Partnerorganisationen – Action Aid International Italia Onlus (Mailand), Equilibres et Populations (Paris), Save a Girl, Save a Generation (Madrid) und End FGM EU (Brüssel) - statt in Berlin - online zu empfangen. Trotz der räumlich distanzierten Umstände kam es zu regem Austausch und das Konsortium gab den Auftakt für eine enge Zusammenarbeit im Kampf gegen FGM (Female Genital Mutilation) und EFM (Early and Forced Marriage)!

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Schattenbericht zur Umsetzung der Istanbul-Konvention durch Deutschland bezüglich weiblicher Genitalverstümmelung

Am 11. September 2020 legte TERRE DES FEMMES gemeinsam mit LebKom e. V. und Lessan e. V.  und in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Netzwerk End FGM dem GREVIO-Komitee des Europarates einen Schattenbericht über die Umsetzung der Istanbul-Konvention durch Deutschland bezüglich Prävention, Schutz, Strafverfolgung und integrierter Maßnahmen gegen FGM vor.

Die Istanbul-Konvention ist der erste rechtsverbindliche Vertrag, der anerkennt, dass FGM auch ein europäisches Thema ist. Sie enthält konkrete Empfehlungen für Staaten, wie geschlechtsspezifische Gewalt, einschließlich FGM, angegangen werden kann, und wird von einem Gremium (dem GREVIO-Komitee) überwacht, das periodisch beurteilt, ob die Länder diese Empfehlungen einhalten.

Die von der Zivilgesellschaft bereitgestellten Informationen sind entscheidend, damit das GREVIO-Komitee die Einhaltung der Standards durch die Länder beurteilen kann. Unser Schattenbericht wird zur Erstellung des GREVIO-Berichts über die deutsche Umsetzung der Istanbuler Konvention beitragen, der im Januar 2022 veröffentlicht werden soll.

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