Jungfräulichkeit - ein lebensgefährlicher Mythos

Sex vor der Ehe – ein Tabu, das vor allem an Frauen herangetragen wird. In einigen Familien wird von jungen Frauen auch in der heutigen Zeit noch erwartet, dass sie „jungfräulich“ in die Ehe gehen, also bis zur Heirat keinen Geschlechtsverkehr haben. Denn nur „Jungfrauen“ gelten als ehrbar, unschuldig und rein und sind somit in den Augen der Familien die angemessene Wahl für zukünftige Ehemänner. Lassen sich (junge) Frauen vor der Eheschließung mit einem Mann ein, werden sie in manchen Gesellschafts- und Kulturkreisen als Schlampe tituliert und unter Umständen als nicht mehr heiratsfähig angesehen. Verantwortlich für diese ungerechte Erwartungshaltung jungen Frauen gegenüber, sind eine streng religiöse Auffassung und ein kulturell gewachsenes Frauenideal.

Das Konzept der Jungfräulichkeit stellt jedoch nicht nur geschlechtsspezifische Ungerechtigkeit dar, es fördert auch Frühehen und Zwangsverheiratungen, im Extremfall sogar die Ermordung von Frauen, die von ihren Familien für die vermeintliche Sünde und die damit eng verbundene Entehrung der männlichen Familienmitglieder getötet werden.

Jedes Jahr werden nach Schätzungen von UNICEF weltweit 12 Millionen Mädchen vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet[1], auch um sicherzugehen, dass die zu Vermählenden noch „jungfräulich“ sind. Je stärker der Zusammenhang zwischen der Jungfräulichkeit der Frau und der Ehre ihrer Familie angesehen wird, desto früher werden die jungen Frauen die Ehe eingehen müssen. Bemerken Eltern zudem, dass die Bezugspersonen der Mädchen oder der Frauen erste sexuelle Erfahrungen machen, verstärkt sich der Wille der Eltern zur frühen Eheschließung, aus Sorge das eigene Kind könnte es ihrem Umfeld nachtun[2].

Der biologische Mythos der Jungfräulichkeit

Beginnend mit der Begrifflichkeit eint alle Definitionsversuche der Jungfräulichkeit, dass sie als Zustand vor der ersten Penetration beschrieben wird. Der Mythos im Namen suggeriert, dass der Begriff des Jungfernhäutchens mit dem Zustand der Jungfräulichkeit koaliert.

Das Jungfernhäutchen wird anatomisch korrekt als Hymen oder vaginale Korona (vom lateinischen Wort für Krone/Kranz) bezeichnet. Die oft fälschlich beschriebene dünne Haut zwischen Vulva und Vagina, so der Mythos, reiße beim ersten penetrativen Sex ein und unterscheide sich daher optisch von der einer Jungfrau. Das vermeintliche (Ein)reißen zeige sich durch Blut oder zumindest Blutstropfen, was jedoch nicht der Realität entspricht. In Wahrheit handelt es sich bei der angeblich dünnen Haut, die zerreißen soll, um Hautfalten. Die vaginale Korona ähnelt einem weichen großen Haargummi, nicht einer versiegelnden Frischhaltefolie. Die ringförmigen Hautfalten, die sich in Form, Größe und Dicke von Frau zu Frau unterscheiden, bilden in ihrer medizinischen Normalform eine Art Loch, durch das Periodenblut und andere Sekrete abfließen können. Wird ein Kind mit geschlossenem Hymen geboren, muss eine künstliche Öffnung durch eine Operation geschaffen werden[3], da es sonst zu einem schmerzhaften Rückstau des Menstruationsbluts kommen kann. Die vaginale Korona erfüllt keinen medizinischen Zweck und kann nicht vor Infektionen schützen[4].

Zwar gilt Blut auf dem Bettlaken in der Hochzeitsnacht in vielen Kulturen als Beweis für die Jungfräulichkeit der Braut, jedoch bluten die Hälfte bis dreiviertel aller Frauen bei der ersten Penetration nicht[5], auch wenn es unter Umständen zum (Ein)reißen des Hymens kommt, was jedoch nicht zwangsläufig der Fall ist. Verletzungen und Blut können beim ersten Geschlechtsverkehr durch Verkrampfungen der Vaginal- und Beckenbodenmuskulatur auftreten, wenn Frauen angespannt sind und wenig vaginale Lubrikation (die durch sexuelle Erregung ausgelöst wird) produziert wird. Die durch den Mythos Jungfernhäutchen reproduzierte falsche Erwartungshaltung von unvermeidbarem Blut und Schmerzen kann zur Anspannung der Frau und damit zu Verkrampfungen und Verletzungen beitragen, die in der Folge zur weiteren Aufrechterhaltung des Mythos führt. Kommt es zu Verletzungen des Hymens, heilen diese innerhalb weniger Tage wieder ab, ähnlich wie Verletzungen der Schleimhäute im Mundinnenraum, sie sind medizinisch nicht mehr nachvollziehbar[6].

Der Mythos des Ausdrucks Jungfernhäutchen ist außerdem heteronormativ[7] geprägt, da „richtiger“ Sex mit penetrativem Sex gleichgesetzt wird. Andere sexuelle Präferenzen und Auslegungsformen werden zugunsten des penetrativem Sex ausgeblendet.

Der gesellschaftliche Mythos der Jungfräulichkeit

Der vermeintliche Zusammenhang zwischen der Ehre des Mannes und der Jungfräulichkeit der Frau geht weit zurück in eine Zeit vor den heutigen großen Weltreligionen[8]. Aber auch in fast allen aktuellen Religionsgemeinschaften, in denen eine patriarchale Kultur herrscht, wird die Jungfräulichkeit mit der Ehre des Mannes verknüpft. Besonders in abrahamitischen Religionen, dem Judentum, Christentum und Islam, ist die weibliche Jungfräulichkeit vor der Ehe das Ideal und gilt als Synonym für die Reinheit und Unschuld der Frau und ihrer Familie[9]. Im Islam und im Christentum gilt Maria als Sinnbild der idealen Mutter und der Reinheit. Sie gilt auch nach der Geburt Jesu als Jungfrau, ihre Jungfräulichkeit symbolisiert ihre Reinheit durch vollendete Hingabe an das Handeln Gottes.

Durch die Kontrolle der weiblichen Sexualität, die Jungfräulichkeit der Frau vor der Ehe, wird die Nachvollziehbarkeit der patrilinearen Abstammung sichergestellt. Mit der Niederlassung der ersten Nomaden, die fortan Landwirtschaft betrieben, gewann man über die Kontrolle der weiblichen Sexualität die Sicherheit über die Erbfolge[10]. Ohne Vaterschaftstest konnten Männer nur sicher sein, dass es ihr Kind und damit ihr Erbe war, wenn sie wussten, dass sie der einzige Sexualpartner der Frau waren. Als Zeichen der Jungfräulichkeit wurde das Hymen auserkoren. Durch die Kontrolle der Männer über die Frauen sollte der Fortbestand einer patriarchalen Gesellschaftsordnung erfolgen, wozu eine Verknüpfung zwischen der Ehre des Mannes und seinen weiblichen Familienmitgliedern hergestellt wurde. Das Prestige eines Mannes wurde zwischen den Beinen (s)einer Frau definiert, welches er aus einem Pflichtgefühl zur Wahrung der eigenen und der Familienehre durch die Kontrolle der weiblichen Sexualität sicherte. Es kam zur Abwertung der weiblichen Sexualität, denn die entjungferte Frau, die sich ihren Wünschen und Bedürfnissen hingibt, gilt als beschmutzt in ihrer Ehre, unrein und ohne Moral. Scham ist mit der Frauenwelt konnotiert, das moralische Ansehen der ganzen Familie hängt von dem Symbol ihrer Reinheit ab, ihrem intakten Hymen als Beweis dessen[11].

Darüber hinaus dient die Restriktion der weiblichen Sexualität der Kontrolle über die Reproduktionsfähigkeit der Frau, die eine entscheidende Rolle im politischen Kampf spielt. Die Eheschließung kann ein machtpolitisches Mittel darstellen, denn durch die Geburt eines gemeinsamen Kindes können wirkungsvolle Allianzen gebildet werden[12].

Hat der Mythos noch Relevanz?

Auch noch heute hat die Jungfräulichkeit oder ihr Schein Relevanz. In den 1980er Jahren gründete sich in den USA, einem christlich geprägten Land, eine Keuschheitsbewegung. Daraus entstanden sind beispielsweise Purity Balls. Auf den „Reinheitsbällen“ legen junge Mädchen, meist zwischen 12 und 17 Jahren, ein Keuschheitsgelübde ab. Sie versprechen ihren Vätern die sexuelle Treue und Gehorsamkeit bis zur Ehe.

Darüber hinaus spielt auch in islamischen Ländern die Frage der Jungfräulichkeit vor dem Eintritt in die Ehe eine große Rolle. Zwar richtet sich das Gebot zum sexuellen Verzicht im Islam vor der Ehe an Männer und Frauen, doch in der Realität herrscht eine Diskrepanz zwischen der Bewertung von vorehelichem Sex der Geschlechter. Die Doppelmoral, die nicht nur in islamisch geprägten Kulturen zu finden ist, toleriert und bejahrt die sexuellen Aktivitäten des Mannes, als Demonstration seiner Kompetenzen und sieht eine entjungferte Frau als moralisch verloren an[13].

Mehr als 200 Frauen und Mädchen saßen 2018 teilweise über Monate im Gefängnis in einer Provinz in Afghanistan, weil sie einen Jungfrauentest nicht bestanden hatten[14]. Zwar ist die Prüfung offiziell auf Druck von Menschenrechtsorganisationen verboten, durchgeführt wird die entwürdigende Praxis jedoch immer noch[15]. Durch das Untersuchen des Hymens sollen Risse erkannt werden, die Auskunft über die sexuelle Aktivität der Frau geben sollen. Jungfrauentests sind nicht wissenschaftlich fundiert und das Bestehen ist vom Zufall abhängig, sie haben keine medizinische Grundlage[16]. Für die Familien, sowohl der Braut als auch des Bräutigams, ist bei der Testung auf Jungfräulichkeit wichtig, dass die durchführende Person von ihnen anerkannt wird und man ihr vertraut ggf. ein Familiengeheimnis wie das der vermeintlichen Entjungferung zu wahren. Meist sind es ÄrztInnen, Hebammen, religiöse oder staatliche Autoritäten wie die Polizei. Die Mädchen/Frauen selbst nehmen den Test als unmenschlich und entwürdigend wahr.

Zu beobachten ist auch, dass der Wert einer Frau nicht nur an dem Fakt, ob sie bereits Sex hatte oder nicht, sondern auch von ihrer vaginalen Korona abhängt. In Indien ist ein Fall bekannt, in dem nach einer Vergewaltigung untersucht wurde, ob das Hymen noch in Takt ist. Ist es ohne Risse, dann kann die Frau anschließend ohne Probleme in eine Ehe eintreten[17]. Auch in Indonesien wurde der Zweifingertest zur Prüfung der Jungfräulichkeit bei Rekrutinnen der Armee bis 2021 durchgeführt. In der Theorie sollten nur Jungfrauen in der Lage sein, ihr Land zu verteidigen. Human Rights Watch bezeichnete die Jungfräulichkeitstests als „geschlechtsspezifische Gewalt“ und „[M]issbrauch, unwissenschaftlich und diskriminierend“[18].

Auch in Deutschland scheint das Bild der Jungfräulichkeit als Ideal teilweise vorzuherrschen. Operative Rekonstruktionen und künstliche Hymen aus dem Versandhandel sind ein Ausdruck dessen. In der Hochzeitsnacht wird je nach Angebot eine Blutkapsel oder Trockenblut mit einer künstlichen vaginalen Korona ca. 30 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr eingeführt. Das eingeführte künstliche Hymen besteht nach Angaben des Herstellers aus Zellulose und löst sich durch die Wärme beim Sex auf. Zurück bleibt etwas Blut, das die vermeintliche Jungfräulichkeit belegen soll. Zu erwerben ist das Produkt für 55€[19].

Das Ziel der operativen Hymenrekonstruktion ist die vermeintliche Wiederherstellung des Schleimhautkränzchens, sodass es beim nächsten penetrativen Sex zu einer Blutung kommt. Da das Hymen sehr fein ist und um eine stärkere Blutung zu erzielen, wird häufig die vaginale Schleimhaut zusammengenäht, um eine sehr kleine Öffnung zu schaffen die sicher beim nächsten Geschlechtsverkehr reißen wird. Um eine Rekonstruktion im klassischen medizinischen Sinne handelt es sich jedoch nicht, da es keinen universellen Vorher-Nachher Zustand gibt. Die genaue Zahl der Eingriffe kann nicht abgeschätzt werden, das Fehlen von Statistiken ist auf den Wunsch der Frauen nach Verschwiegenheit zurückzuführen. Der Mann soll durch den Eingriff oder das künstliche Hymen glauben, es auch spüren und durch das Blut sehen, dass die die Frau zuvor noch keinen penetrativen Geschlechtsverkehr hatte. Nicht nur islamische Frauen, sondern auch ultraorthodoxe Jüdinnen und fundamentale Christinnen suchen die Praxen und Beratungszenten in Deutschland für den zwischen 200€ und 2.500€ liegenden Eingriff der Rekonstruktion auf[20].

Nach wie vor wird weltweit die sexuelle Aktivität der Frauen (bis zur Ehe) beschränkt. Dazu werden Frauen entweder in die häusliche Sphäre gedrängt, wenn die Familie auf das Einkommen der Frau verzichten kann, oder sie wird auf andere Art und Weise eingeschränkt. Kleidervorschriften (bedeckte Kleidung, Kopftuch, Keuschheitsgürtel), die Einschränkung der Bewegungsräume und -zeiten (nächtliche Ausgangssperre, getrennt Räume für Männer und Frauen), aber auch die Regulierung von Hobbys (kein Reitsport, Turnen, Fahrradfahren) oder der Menstruationsprodukte (keine Tampons oder Menstruationstassen) sind klassische Beispiele. Die Umsetzung wird nicht nur von der eigenen Familie kontrolliert, sondern auch von der Zivilgesellschaft und teilweise auch vom Staat (Sittenpolizei)[21].

Ein Ende dem Mythos der Jungfräulichkeit

Problematisch ist vor allem die Desinformation über das Hymen. Im deutschen Bildungssystem wird die sexuelle Aufklärung über die weibliche Anatomie meist vernachlässigt, ganz zu schweigen von der kulturellen und religiösen Komponente. Es braucht Aufklärung und Information über das Hymen bzw. die weiblichen Sexualorgane in vielfältiger Form, um den Zusammenhang von Jungfräulichkeit und vermeintlichem Jungfernhäutchen zu unterbinden. Die falsche Darstellung in Schul- und auch Anatomiebüchern führt dazu, dass SchülerInnen falsches oder fehlendes Wissen haben, das sich in Operationen wie die der Hymenrekonstruktion, aber auch der Vulvalippenverkleinerung oder -verschönerung, widerspiegeln kann.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Jungfräulichkeit kein biologischer Zustand ist, sondern ein gesellschaftlich konstruiertes Bild mit Implikationen im Bereich der Ökonomie, Politik, Kultur und Religion. Das vermeintliche Jungfernhäutchen als ein Siegel vor dem ersten penetrativen Sex gibt es nicht. Dennoch werden Jungfrauentests nach wie vor durchgeführt, mit drastischen Folgen für die betroffenen Frauen und Mädchen. Ziel ist die Wahrung der vermeintlichen Reinheit der Frau und dadurch der Familienehre, die in patriarchalen Gesellschaften mit dem Hymen gleichgesetzt wurde. Nach wie vor wird die weibliche Sexualität kontrolliert und normiert, wie sich in zahlreichen geschlechtsspezifischen Bestimmungen und fehlendem Wissen über weibliche Sexualität und Geschlechtsorgane widerspiegelt.

 

Weiterführende Informationen:

Dokumentationen:

3Sat (2020): Weibliche Anatomie: Das geht genauer
https://www.3sat.de/wissen/nano/3d-modelle-weiblicher-anatomie-100.html

Balci Güner, Yasemin (2015): Der Jungfrauenwahn
https://www.bpb.de/mediathek/video/248634/der-jungfrauenwahn/

Quellen:

Beck, Jenny (2022): Das Geschäft mit der Jungfräulichkeit – die unsichtbare Machts des Patriarchats, in: Oiio Magazin [online] https://www.qiio.de/das-geschaeft-mit-der-jungfraeulichkeit-die-unsichtbare-macht-des-patriarchats/
[abgerufen am 30.08.2022].

Brown, Verena (2019): Der Mythos der Jungfräulichkeit, in: Blog humanistischer Pressedienst [online] https://hpd.de/artikel/mythos-jungfraeulichkeit-17436 [abgerufen am 09.09.2022].

Bunjes, Miriam (2017): Ein künstliches Jungfernhäutchen für 53,50 Euro, in: WELT  [online]

https://www.welt.de/gesundheit/article164178631/Ein-kuenstliches-Jungfernhaeutchen-fuer-53-50-Euro.html [abgerufen am 09.09.2022].

Camargo, Hella (2018): WHO fordert Ende von Tests auf Jungfräulichkeit, in: Blog Humanistischer Pressedienst [online] hpd.de/artikel/who-fordert-ende-tests-jungfraeulichkeit-16196 [abgerufen am 30.08.2022].

Charbonneau, Ninja (2021): Kinderehen weltweit: Die wichtigsten Fragen und Antworten, in: unicef Blog [online] https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/blog/-/kinderehen-weltweit-fragen-und-antworten/274028 [13.09.2022].

Curry, Colleen (2017): Afghanistan: Frauen müssen nach Sexaulverbrechen zum „Jungfräulichkeitstest“, in: Global Citizen News [online] https://www.globalcitizen.org/de/content/the-humiliating-test-women-must-undergo-in-afghani/ [abgerufen am 30.08.2022].

Dernbach, Andrea (2009): Der Jungfrauenwahn, in: Zeit Online [online] https://www.zeit.de/online/2009/26/jungfrauenwahn [abgerufen am 29.08.2022].

Dürring, Vanda (2022): Nein, die Klitoris ist nicht klein wie eine Erbse [online]
https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/fehlerhafte-sachbuecher-nein-die-klitoris-ist-nicht-klein-wie-eine-erbse [abgerufen am 09.09.2022].

Elliot, Katy (2020): Why ‘virginity’ is a damaging social construct, in: School of Sexuality Education [online] schoolofsexed.org/blog-articles/2020/04/2/virginity. [abgerufen am 09.09.2022].

Guilbeau, Collin/ Aguilera, Esmeralda (2021): The Concept of Virginity, in: RISE Peer Educator Blog [online] [abgerufen am 09.09.2022].

Kelly, Annie (2018): Breakthrough made in fight to end virginity testing in Afghanistan, in: The Guardian [online] www.theguardian.com/global-development/2018/jul/05/breakthrough-fight-to-end-virginity-testing-afghanistan [abgerufen am 30.08.2022].

Kim/dpa/Reuters (2021): Indonesiens Armee schafft Jungfrauentests bei Rekrutinnen ab, in: Spiegel Online [online] www.spiegel.de/panorama/indonesien-armee-schafft-jungfrauentests-bei-rekrutinnen-ab-a-db460fd1-5997-406d-a410-9fdc5b029042 [abgerufen am 30.08.2022].

Lippuner, Lydia (2020): «Die Eltern denken, dass ihre Tochter als Jungfrau verheiratet werden muss» [online] tsri.ch/zh/eltern-tochter-jungfrau-verheiratet-zwangsheirat-kinderehe-kinderheirat.HblFzI5Crbdnngo5 [abgerufen am 13.09.2022].

Schuckmann, Alewtina (2019): Traditionelle Vorstellungen von Jungfräulichkeit, in: Jugend und Gender in Marokko, Bielefeld: transcript Verlag.

Ortner, Sherry (1978): The Virgin and the State, in: Feminist Studies4 (3), 19–35 https://doi.org/10.2307/3177536.

 

[1] Vgl. Charbonneau 2021

[2] Vgl. Lippuner 2020

[3] Vgl. Brown 2019: 29

[4] Vgl. Brown 2019: 2

[5] Vgl. Dernbach 2009

[6] Vgl. Brown 2019: 2

[7] Heteronormativ beschreibt das Verständnis von nur zwei Geschlechtern, männlich und weiblich, wobei die Geschlechtszugehörigkeit bei der Geburt für das Kind entschieden wird. Ebenso wird die heterosexuelle Beziehungen anerkannt und normalisiert.

[8] Vgl. Guilbeau & Aguilera,2021: 1

[9] Vgl. Schuckmann 2019: 55

[10] Vgl. Elliot 2020: 3

[11] Vgl. Schuckmann 2019: 60-64

[12] Vgl. Ortner 198: 21

[13] Vgl. Schuckmann 2019: 55, 61

[14] Vgl. Kelly 2018

[15] Vgl. Curry 2017

[16] Vgl. Brown 2019: 2

[17] Vgl. Camargo 2018

[18] Vgl. kim/dpa/Reuters 2021

[19] Vgl. Bunjes 2017

[20] Vgl. Beck 2022

[21] Vgl. Ortner 1987: 20

nach oben
Jetzt spenden