• Datum:  11.02.2026
  • Uhrzeit:  18:00
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Femizide: Zwischen Strafrecht und Schweigen. Öffentliche Podiumsdiskussion in der Reihe "Forum" von RBB Inforadio

Femizide : Zwischen Strafrecht und Schweigen. Öffentliche Podiumsdiskussion und Aufzeichnung für RBB Inforadio.

Fast jeden dritten Tag wird in Deutschland eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Die Gewalt gegen Frauen in Deutschland und auch in unserer Region nimmt seit Jahren zu.

Vorschläge für politisches Handeln gibt es viele: „Femizid“, der Tod einer Frau, weil sie eine Frau ist, könnte als eigenes Mordmerkmal ins Strafgesetzbuch aufgenommen werden.  Um geschlechtsspezifische Gewalt klarer zu benennen und zu ahnden. Ein anderer Vorschlag: Täter könnten mit Fußfesseln an Gewalt gehindert werden.

Fachleute sagen aber: Das ist ein gesellschaftliches Problem, das tiefer reicht und ungern ausgesprochen wird: Gesellschaftliche Muster, Rollenbilder und Stereotype unterstützen diese Gewalt. Es brauche ein Umdenken, einen gesellschaftlichen Aufschrei, um das Thema aus der Tabuzone zu holen.

Im Forum von rbb24 Inforadio diskutieren wir, was eine Gesellschaft, was ein Staat tun muss, um Morde und Gewalt an Frauen aufgrund ihres Geschlechts zu verhindern.

In Kooperation mit TERRE DES FEMMES und mit Unterstützung des Bezirkamts Neukölln / Gleichstellungsbeauftragte sind auf dem Podium:

Stefanie Hubig, Bundesjustizministerin, SPD

Christina Clemm, Rechtsanwältin für Familien- und Strafrecht

Gerhard Hafner, Psychologe in der Täterarbeit

Gesa Birkmann, Geschäftsführerin Terre des Femmes

Moderation: Sandra Schwarte, RBB Inforadio

Am Mittwoch, 11. Februar 2026, 18 Uhr im Rathaus Neukölln, BVV-Saal, 2. OG. Karl-Marx-Straße 83, 12043 Berlin 

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