Die TERRE DES FEMMES Fahnenaktion 2017

Aktion „Tür auf!“ vor dem Brandenburger Tor 2016: TERRE DES FEMMES fordert "frei leben – ohne Gewalt ". Foto: © Andrea Katheder Aktion „Tür auf!“ vor dem Brandenburger Tor 2016: TERRE DES FEMMES fordert "frei leben – ohne Gewalt". Foto: © Andrea Katheder Rund um den 25. November, dem internationalen Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen!“, setzt TERRE DES FEMMES mit der Fahne „frei leben – ohne Gewalt“ ein weithin sichtbares Zeichen gegen tägliche Gewalt an Mädchen und Frauen. Beteiligen auch Sie sich an der Fahnenaktion 2017 und zeigen Sie Flagge! Organisieren Sie einen Informationsabend oder eine andere öffentlichkeitswirksame Aktion zu unserem Schwerpunktthema „Mädchen schützen! Weibliche Genitalverstümmelung gemeinsam überwinden“.

Werden Sie Teil der Fahnenaktion 2017!

 

Materialien und Aktionsideen zur Fahnenaktion 2017

Informationsmaterial zu unserem Schwerpunktthema sowie unsere Fahnen und Banner können Sie ganz einfach in unserem Online-Shop bestellen. Eine Übersicht über alle Materialen, Aktionsideen und Hintergründe zur Fahnenaktion finden Sie auch in unserem Flyer zur Fahnenaktion 2017 (PDF-Datei).

Auch in diesem Jahr beteiligen sich viele Städte und Gemeinden bundesweit an der Fahnenaktion und organisieren Filmvorführungen, Vorträge, Konzerte, Kundgebungen und vieles mehr rund um den Aktionstag.

Werfen Sie einen Blick in unsere Übersicht mit Aktionsideen (PDF-Datei) und lassen Sie sich inspirieren.

Mit Hilfe unserer aktuell übersetzten Informationstexte auf Arabisch, Englisch, Französisch, Spanisch und Türkisch (alle als PDF-Downloads verfügbar) können Sie nun noch mehr Menschen auf den Internationalen Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ und die Fahnenaktion aufmerksam zu machen.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns Fotos von Ihren Aktivitäten schicken und verlosen unter allen Einsendungen bis zum 30. November 2017 fünf Mal unseren Buchkalender „Planerin 2018“.

Teilen, verbreiten, weitersagen!

Helfen Sie uns dabei, noch mehr Menschen auf die Fahnenaktion aufmerksam zu machen und zum Mitmachen zu animieren. Informieren Sie Ihre FreundInnen und Bekannte per E-Mail. Sollten Sie bei Facebook, Twitter oder Instagram aktiv sein, so benutzen Sie bitte den Hashtag #gegenGewalt, um für unsere Aktion gegen Gewalt an Frauen zu werben.

Mädchen schützen! Genitalverstümmelung gemeinsam überwinden

Wir möchten die diesjährige Fahnenaktion nutzen, um auf unsere Forderungen zur Prävention und der Hilfe für Betroffene von Weiblicher Genitalverstümmelung hinzuweisen.

Weibliche Genitalverstümmelung bezeichnet eine schwere Menschenrechtsverletzung, bei der Teile des weiblichen Genitals abgeschnitten oder verletzt werden. Diese Praxis stellt damit einen Verstoß gegen das Recht auf körperliche und psychische Unversehrtheit dar. Zudem verstößt sie gegen die Kinderrechte gemäß der Kinderrechtskonvention und gilt somit als Kindesmisshandlung. Angaben von UNICEF (2016) zufolge sind weltweit mehr als 200 Millionen Frauen von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen. Tatsächlich dürften es eher doppelt so viele sein, denn bisher gibt es nur für den Subsahara- raum, Ägypten und Irak umfassende Studien. Dabei weiß man heute, dass auch im Nahen und Mittleren Osten sowie in Südostasien Mädchen und Frauen genitalverstümmelt werden.

Anregungen, wie Sie auf das Schwerpunktthema „Mädchen schützen! Genitalverstümmelung gemeinsam überwinden“ mit einer eigenen Veranstaltung unterstützen können finden Sie in unserem Ideenpaket zum Schwerpunktthema (PDF-Datei).

Genitalverstümmelung betrifft Mädchen und Frauen weltweit

  • Weltweit sind mindestens 200 Millionen Mädchen und Frauen betroffen (UNICEF 2016).
  • Jedes Jahr werden erneut etwa drei Millionen Mädchen und junge Frauen Opfer dieser Praktik: das sind 8.000 jeden Tag. Alle 11 Sekunden wird ein Mädchen oder eine junge Frau an ihren Genitalien verstümmelt.
  • In Deutschland sind mehr als 58.000 Mädchen und Frauen von Genitalverstümmelung betroffen und mindestens 13.000 Mädchen gefährdet (TDF-Dunkelziffer 2017).

Wir fordern:

  • Aufnahme von weiblicher Genitalverstümmelung in verpflichtende Aus- und Weiterbildung für relevantes Fachpersonal aus medizinischen, pädagogischen, sozialen, juristischen Berufsfeldern und für Angestellte der Kinder- und Jugendhilfe
  • Bundesweit, flächendeckend und ausreichend spezialisierte Beratungsstellen und psychosoziale Hilfsangebote für Betroffene und Gefährdete, insbesondere für Minderjährige und deren besondere Bedürfnisse
  • Kultur- und Sprachmittlerinnen müssen in die Beratungsangebote integriert sein
  • Verpflichtende U-Untersuchungen für alle Kinder, die auch die Genitalien umfassen

Weitere Informationen zum Schwerpunktthema

Machen Sie mit! – die Fotoaktion 2017

So könnte Ihr Foto zur Fahnenaktion 2017 aussehen.  Foto: © TERRE DES FEMMESSo könnte Ihr Foto zur Fahnenaktion 2017 aussehen. Foto: © TERRE DES FEMMESWerden auch Sie aktiv gegen weibliche Genitalverstümmelung. Basteln Sie eine Sprechblase und teilen Sie das Foto in den sozialen Netzwerken unter
 #gegenGewalt. Helfen Sie auf diese Weise mit, auf diese Menschenrechtsverletzung aufmerksam zu machen! Vorlagen sowie die Bastelanleitung finden Sie auf www.frauenrechte.de.

Falls Sie noch Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, schreiben Sie uns eine E-Mail an fahnenaktion@frauenrechte.de

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