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Die TERRE DES FEMMES Fahnenaktion 2018

Die Frauenrechtsorganisation AFACO (l'association des femmes actives du Congo) hisste die Fahne in Kinshasa. Foto: © Nancy MbuakaniaDie Frauenrechtsorganisation AFACO (l'association des femmes actives du Congo) hisste die Fahne in Kinshasa. Foto: © Nancy Mbuakania

 
Rund um den 25. November, dem internationalen Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen!“, setzt TERRE DES FEMMES mit der Fahne „frei leben – ohne Gewalt“ ein weithin sichtbares Zeichen gegen tägliche Gewalt an Mädchen und Frauen. Beteiligen auch Sie sich an der Fahnenaktion 2018 und zeigen Sie Flagge! Organisieren Sie einen Informationsabend oder eine andere öffentlichkeitswirksame Aktion zu unserem Schwerpunktthema „Mädchenkampagne“.

Werden Sie Teil der Fahnenaktion 2018!

Machen sie mit! - Fotoaktion 2018  #esistnichtallesrosarot

Werden Sie kreativ für den Schutz von Mädchen!

Ein rosa Ball, ein pinkes Plüschtier - Dinge aus der heilen Welt unserer Kindheit! Oder doch nicht?! Welche Erinnerungen teilen wir mit den rosaroten Begleitern unserer Kindheit und welches Leid sollten sie zukünftig nicht mehr mitansehen?

Werden sie kreativ und teilen Sie unter #esistnichtallesrosarot ein Bild eines rosaroten Gegenstandes und ein Statement, warum er für Sie ein Symbol für Gewalt an Mädchen geworden ist.
Nutzen Sie beispielsweise eine Spielpuppe, die Mädchen ein unnatürliches Schönheitsideal vermittelt oder auch einen Teddybär, der schon viele Tränen trocknen musste.

Helfen sie mit, den #esistnichtallesrosarot auf Facebook, Twitter und Instagram zu verbreiten und so ein klares Zeichen gegen Gewalt an Mädchen zu setzen. 

Materialien und Aktionsideen zur Fahnenaktion 2018

Informationsmaterial zu unserem Schwerpunktthema sowie unsere Fahnen und Banner können Sie ganz einfach in unserem Online-Shop bestellen. Eine Übersicht über alle Materialen, Aktionsideen und Hintergründe zur Fahnenaktion finden Sie auch in unserem Flyer zur Fahnenaktion 2018 (PDF-Datei).

Auch in diesem Jahr beteiligen sich viele Städte und Gemeinden bundesweit an der Fahnenaktion und organisieren Filmvorführungen, Vorträge, Konzerte, Kundgebungen und vieles mehr rund um den Aktionstag.

Werfen Sie einen Blick in unsere Übersicht mit Aktionsideen (PDF-Datei) und lassen Sie sich inspirieren.

Mit Hilfe unserer aktuell übersetzten Informationstexte auf Arabisch, Englisch, Französisch, Spanisch und Türkisch (alle als PDF-Downloads verfügbar) können Sie nun noch mehr Menschen auf den Internationalen Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ und die Fahnenaktion aufmerksam zu machen.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns Fotos von Ihren Aktivitäten schicken und verlosen unter allen Einsendungen bis zum 2. Dezember 2018 fünf Mal unseren Buchkalender „Planerin 2019“. Mit der Zusendung Ihres Fotos gestatten Sie TERRE DES FEMMES, die Bilder weiterzuverwenden und zu veröffentlichen (weitere Informationen zur Verlosung als PDF-Datei).

Teilen, verbreiten, weitersagen!

Helfen Sie uns dabei, noch mehr Menschen auf die Fahnenaktion aufmerksam zu machen und zum Mitmachen zu animieren. Informieren Sie Ihre FreundInnen und Bekannte per E-Mail. Sollten Sie bei Facebook, Twitter oder Instagram aktiv sein, so benutzen Sie bitte den Hashtag #gegenGewalt und #esistnichtallesrosarot, um für unsere Aktion gegen Gewalt an Mädchen und Frauen zu werben.

Fahnenaktionsschwerpunkt 2018: Mädchenkampagne 2018-2020

Wir möchten die diesjährige Fahnenaktion nutzen, um auf unsere zweijährige Mädchenkampagne hinzuweisen, die mit der Petition zu verpflichtenden, bundesweit einheitlichen Vorsorgeuntersuchungen am 25. November startet.

Mit der in den nächsten zwei Jahren laufenden Mädchenkampagne stellt TERRE DES FEMMES den Schutz von Mädchen in den Fokus. Es sind besonders Mädchen, die von Frühehen, Genitalverstümmelung, Mädchenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsverheiratung und sexualisierter Gewalt betroffen sind.

Daher fordert TERRE DES FEMMES mit der Mädchenkampagne neben Mädchenschutz und Gewaltprävention, Aufklärung über die Rechte der Betroffenen und Empowerment von jungen Frauen auch die Schaffung von Aufmerksamkeit für die Situation von gewaltbetroffenen Mädchen. Im Rahmen unserer Mädchenkampagne werden wir an die Politik Forderungen stellen, um unsere Ziele gesetzlich zu untermauern und voranzutreiben. Diese erste Forderung zur Verbesserung des Mädchenschutzes lautet, bundesweit einheitlich alle Vorsorgeuntersuchung (bekannt als U-Untersuchungen) zur gesetzlichen Pflicht zu erheben.

Anregungen, wie Sie auf das Schwerpunktthema „Mädchenkampange“  und den Start der Petition mit einer eigenen Veranstaltung unterstützen können finden Sie in unserem Ideenpaket zum Schwerpunktthema (PDF-Datei).

Start der Petition zu verpflichtenden Vorsorgeuntersuchungen zum 25.11.

Kinderuntersuchungsheft. Foto: © Anne Klein Foto: © Anne KleinKindesmisshandlung und -vernachlässigung sind in Deutschland ein aktuelles Thema. Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) verzeichnet für das Jahr 2016 in Deutschland über 12.000 Ermittlungs- und Strafverfahren allein nur für sexuellen Kindesmissbrauch. Opfer dieser Straftaten sind zu etwa 75 % Mädchen und 25 % Jungen.

Mit der bundesweiten Verpflichtung der Vorsorgeuntersuchungen für Kinder kann dem präventiv entgegengewirkt werden. Bei neun von zehn der U-Untersuchungen werden die Genitalien der Kinder untersucht, sodass eine Genitalverstümmelung bei Mädchen frühzeitig erkannt werden kann. Bestenfalls können Misshandlungen (Gewalttaten) erkannt und verhindert werden, da die Eltern wissen, dass die U-Untersuchungen verpflichtend sind.

Es besteht ein gesetzlicher Anspruch auf elf kostenlose U-Untersuchungen: die U1 bis U9 und J1. Die Kosten der Untersuchungen U10 und U11 sowie J2 werden dagegen nicht von allen Krankenkassen getragen. Es ist erkennbar, dass an den späteren U-Untersuchungen (U10, U11, J1, J2) weitaus weniger Kinder teilnehmen als an den frühkindlichen.

Wir fordern:

  • Verpflichtende U-Untersuchungen U1 bis U11, J1 und J2
  • Kostenübernahme aller U-Untersuchungen von allen Krankenkassen
  • Sofortige Schutzmaßnahmen bei Kindesmisshandlungen, Kinderrechtsverletzungen und bei Genitalverstümmelungen
  • Umgehende Einleitung von Strafverfolgungsmaßnahmen, wenn eine Straftat vorliegt
  • Bundesweite Evaluation